Finanzkrise Washington stützt kriselnde Baufinanzierer
Krise ohne Ende: Mit bis zu 200 Milliarden Euro steht das US-Finanzministerium für die in Not geratenen Baufinanzierer Freddie Mac und Fannie Mae ein
Freddie Mac und Fannie Mae, die beiden öffentlich-rechtlichen Hypothekengiganten der USA, kommen unter staatliche Kontrolle. Das Finanzministerium geht von 100 Milliarden Dollar aus, die es nun für beide Institute einrechnen muss.
Was für eine Summe! Zur Rettung der angeschlagenen Bank Bear Stearns waren 29 Milliarden notwendig gewesen. Nun also 200 Milliarden Dollar. Allerdings ist längst noch nicht klar, ob diese Summe ausgereizt werden muss. Manche Beobachter gehen auch von 50 bis 60 Milliarden Dollar aus, die als Belastung auf den amerikanischen Staat zukommen könnten.
Fannie und Freddie gehören zu den größten Finanzkonzernen der Welt. Zusammen haben sie Anleihen und Hypothekenpapiere in Höhe von rund 5000 Milliarden Dollar emittiert. Zum Vergleich: Das Bruttoinlandsprodukt der USA beträgt rund 14000 Milliarden. Mit 9000 Milliarden in Staatspapieren steht das Land bereits in der Kreide.
Schon Anfang Juli hatte die Kreditkrise die beiden Institute mit Macht erreicht. Damals sackten die Kurse der Fannie-Mae-Aktien um rund 30 Prozent weg, Freddie-Mac-Anteile brachen um fast 45 Prozent ein. Seit Dezember haben die beiden Hypothekeninstitute rund 20 Milliarden Dollar an frischem Kapital aufgenommen, um steigende Verluste aus der Immobilienkrise zu decken.
Nun also musste der Staat eingreifen, um das Undenkbare zu verhindern: die Möglichkeit, dass Fannie Mae und Freddie Mac zusammenbrechen – und die Finanzmärkte mit in den Abgrund reißen.
Durch die Vormundschaft werden die beiden Institute allerdings nicht verstaatlicht. Sie bestehen vielmehr als Institute mit einer Staatsgarantie weiter. Die Aktien der bisherigen Investoren wurden jedoch quasi wertlos.
- Datum 15.09.2008 - 08:51 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Das bisherige Finanzsystem ist NICHT zu retten. Fannie and Freddie sind nur eine von vielen Finanzblasen. Die Schulden der USA (oeffentliche wie private) belaufen sich auf 100.000 Milliarden US-$. Da liegt der Hase begraben.
Alle weltweiten Dollarreserven sind wertlos! Die Raeuberbarone der Wall Street haben 70 Prozent der Weltersparnisse verprasst. Wer noch US-Staatsanleihen kauft, kann sein Geld besser gleich im Kamin verbrennen.
Ich denke, das gesamte Ausmass der Finanzkatastrophe wird nach den US-Wahlen im November auf den Tisch kommen. Erstaunlich, dass unsere Politiker sich so ruhig verhalten. Deutschland wird naemlich von der sich abzeichnenden Finanz-Tsunami nicht verschont bleiben.
Man muss, denke ich, angesichts der von den USA verursachten weltweiten Finanzkatastrophe dringend klaeren, inwieweit amerikanische Vermoegenswerte einzuziehen sind, um die finanziellen Ansprueche der zahlreichen Geschaedigten zumindest teilweise zu befriedigen. Denn eins ist sicher klar: Die USA werden ihren gewaltigen Schuldenberg niemals abtragen koennen.
Sie machen mir angst witti; kommen wir denn dabei alle um?
Sie machen mir angst witti; kommen wir denn dabei alle um?
wie sähe eine denkbare Schrittfolge aus, mit der sich die Europäer vom Dollar abnabeln könnten?Denn wie stark wäre es wohl das Signal an die restliche Welt, wenn die Europäer z.B. mit den arabischen Staaten, Russland und Venezuela Öl- und Gaslieferungen Lieferungen auf Euro-Basis vereinbaren würden, ganz ohne Dollar-Zwischenschritt.Wäre es nicht für alle Beteiligten ein riesiger Fortschritt, einerseits auf der Basiseiner halbwegs stabilen Währung abrechnen, damit halbwegs stabile und marktgerechte Preise erzielen und gleichzeitig eine gewisse Liefersicherheit zu erhalten?Ich denke, die USA werden nicht zögern ihren Dollar immer weiter zu entwerten und sich dadurch ihrer Schulden zu entledigen, die ihnen andere auf Dollarbasis gewährt haben. Das Geld muss man vermutlich zum großen Teil abschreiben. Aber wird man nicht durch eine faktische Entkopplung von Dollars und "der Weltwährung" nicht verhindern, dass man zukünftig gutes Geld und gute Arbeit dem schlechten Geld und Frohndiensten an der US-Wirtschaft hinterher werfen muss? So dass eine anstehende Rezession die Quittung für den Missbrauch des globalen Finanzsystems in der Vergangenheit darstellt, dass man aber verhindert, dass sich diese kranke Struktur - auch durch die Finanzierung einer weichen Landung der Dollar-Ökonomie - perpetuiert.Ich bin der Meinung, dass wir die Amerikaner dazu bringen müssen, ihre Schulden und ihre tatsächliche Misswirtschaft selber wieder in Ordnung zu bringen. Und dazu gehört IMO, dass der Dollar nicht weiter Weltleitwährung sein darf. Diese Rolle kann und muss der Euro übernehmen, bis sie Ökonomien von China und Russland in der gleiche Liga spielen wie Europa oder vormals die USA und sich dann neue Gleichgewichte ausbilden. Der junge Bush hat mit seiner unsäglichen Kriegs- und Wirtschaftspolitik die Grube für den US-Dollar und die US-Wirtschaft in Rekord-Geschwindigkeit gegraben - und nun müssen wohl 300 Millionen dort einsteigen. Wir können dann in Erinnerung an frühere Zeiten nur noch Care-Pakete schicken ..F. Mayer
So naiv Ihr Vorschlag klingen mag, die Weltkugel gewissermaßen anzuhalten und einfach auszusteigen -- denkbar wäre es ohne weiteres. Das ist der Vorteil, den man aber nur hat, solange man KEINE Weltwährung ist.
Es ist die Frage, ob ein politischer Wille existiert, sich von den USA und deren wirtschaftlichen Niedergang zu lösen oder mit in den Abgrund gezogen zu werden.Nach allem, was man erkennen kann, wird es aber doch darauf hinaus laufen, dass wir uns weiter zum Büttel eines amerikanischen Präsidenten machen - egal, ob der nun McCain oder Obama heissen wird. Die Chance, sich als tatsächlich Vermittler zwischen auf- und absteigenden Weltmächten zu positionieren und dadurch eine sehr langfristige eigene Strategie anzupeilen, wird insbesondere von unserer Bundeskanzlerin vertan.Ich meine, wir sollten versuchen das für die Welt zu werden, was die Schweiz für Europa darstellt: Einen weitgehend neutralen Ort, wo man hin geht, um sich zu einigen, wenn es irgendwo krieselt. Denn Europa wird zukünftig weder wegen seiner Waffenarsenale, noch wegen seiner Rohstoffe gefragt werden - und auch nicht wegen seines unerschöpflichen Absatzmarktes :)Um aber ausreichend neutral zu sein ist es wichtig, die Umklammerug der USA zu lösen. Dazu muss man die Welt nicht anhalten, ganz im Gegenteil: Man muss den Markt von Steuern & Lasten befreien, die durch die Rohstoff-Monopolwährung und die US-Administration erst verursacht werden ..F. Mayer
Es ist die Frage, ob ein politischer Wille existiert, sich von den USA und deren wirtschaftlichen Niedergang zu lösen oder mit in den Abgrund gezogen zu werden.Nach allem, was man erkennen kann, wird es aber doch darauf hinaus laufen, dass wir uns weiter zum Büttel eines amerikanischen Präsidenten machen - egal, ob der nun McCain oder Obama heissen wird. Die Chance, sich als tatsächlich Vermittler zwischen auf- und absteigenden Weltmächten zu positionieren und dadurch eine sehr langfristige eigene Strategie anzupeilen, wird insbesondere von unserer Bundeskanzlerin vertan.Ich meine, wir sollten versuchen das für die Welt zu werden, was die Schweiz für Europa darstellt: Einen weitgehend neutralen Ort, wo man hin geht, um sich zu einigen, wenn es irgendwo krieselt. Denn Europa wird zukünftig weder wegen seiner Waffenarsenale, noch wegen seiner Rohstoffe gefragt werden - und auch nicht wegen seines unerschöpflichen Absatzmarktes :)Um aber ausreichend neutral zu sein ist es wichtig, die Umklammerug der USA zu lösen. Dazu muss man die Welt nicht anhalten, ganz im Gegenteil: Man muss den Markt von Steuern & Lasten befreien, die durch die Rohstoff-Monopolwährung und die US-Administration erst verursacht werden ..F. Mayer
Es ist die Frage, ob ein politischer Wille existiert, sich von den USA und deren wirtschaftlichen Niedergang zu lösen oder mit in den Abgrund gezogen zu werden.Nach allem, was man erkennen kann, wird es aber doch darauf hinaus laufen, dass wir uns weiter zum Büttel eines amerikanischen Präsidenten machen - egal, ob der nun McCain oder Obama heissen wird. Die Chance, sich als tatsächlich Vermittler zwischen auf- und absteigenden Weltmächten zu positionieren und dadurch eine sehr langfristige eigene Strategie anzupeilen, wird insbesondere von unserer Bundeskanzlerin vertan.Ich meine, wir sollten versuchen das für die Welt zu werden, was die Schweiz für Europa darstellt: Einen weitgehend neutralen Ort, wo man hin geht, um sich zu einigen, wenn es irgendwo krieselt. Denn Europa wird zukünftig weder wegen seiner Waffenarsenale, noch wegen seiner Rohstoffe gefragt werden - und auch nicht wegen seines unerschöpflichen Absatzmarktes :)Um aber ausreichend neutral zu sein ist es wichtig, die Umklammerug der USA zu lösen. Dazu muss man die Welt nicht anhalten, ganz im Gegenteil: Man muss den Markt von Steuern & Lasten befreien, die durch die Rohstoff-Monopolwährung und die US-Administration erst verursacht werden ..F. Mayer
Sie machen mir angst witti; kommen wir denn dabei alle um?
Da fällt eine Finanzkrise einfach mal so vom Himmel und fängt an die Welt zu erschüttern. Die Erklärungen für das Zustandekommen dieses Finanzdebakels klingen erst einmal plausibel, die Menschen erschreckt es , aber sie glauben es.Und wenn alles einen anderen Ursprung hat ? Geld verschwindet nicht einfach mal so auf diesem Erdball.Welcher Tresor hat sich da wohl aufgemacht ? Ein Aderlass an Teile dieser Welt, ein Anzapfen , damit die unermesslichen Kosten dieser derzeitigen verfluchten Kriege, gedeckt werden können ? Ist die Einfältigkeit im Denken schon so groß, dass solch ein Szenario nicht mehr in Betracht gezogen wird ?Müßte man die politischen Lügen und die Betrügereien von Staaten, von Machthabern in der Menschheitsgeschichte aufzählen, wären wir alle wahrscheinlich noch nächstes Jahr damit beschäftigt.Den derzeitigen politischen Strukturen dieser Welt bringe ich kein Vertrauen mehr entgegen.MfG Orpheus13437
Welche Zukunft haben staatliche Banken?Die Idee des Kommunismus ist auf jeden Fall...
IKB-RKN
Ein Kommentar von mir in Weltonline, hier leicht gekürzt
Es war schon vor längerem die Rede von 1000, wahrscheinlich sogar bis zu 5000 US-Banken, die vor der Pleite stehen. Folgen der Spekulationsorgien einiger "Psychopathen an der Wall-Street", wenn ich Altbundeskanzler Helmut Schmidt zitieren darf. Aber gerade hat G.W.Bush, der Unerträgliche, steht G.W. für Größen -Wahnsinnig?, mit den Hilfen für Fanny Mae und Freddie Mac deutlich gemacht, daß der US-Staat bereit ist, in unbegrenzter Höhe für die „Verbindlichkeiten" dieser Institute einzustehen, daß also die Billionen-Verluste der Banken auf den Staat, d.h. letztlich den Steuerzahler, abgewälzt werden.
Erste Schätzungen liegen bei 20-30 Mrd. $, aber die Zahlen sind bedeutungslos, weil sich die Regierung praktisch zu unbegrenzter Hilfe verpflichtete: damit vergrößert sich nur die US-Staatsverschuldung um ein Vielfaches, andere Spekulanten werden ihre wertlosen Wertpapiere ebenfalls hier abladen. Nur damit kann ich mir den momentanen Höhenrausch erklären. Das bundesstaatliche Defizit des Jahres Sept.07/Sept.08 ist um $ 246 Mrd. auf $ 407 Mrd. von 161 Mrd. (im Vorjahr) angestiegen. Darin sind noch nicht $ 80 Mrd. für den Irakkrieg enthalten.
http://www.-zu-verstaatli...
http://www /news/schuldenubernahme-hypothekengiganten-freddie-und-fannie-lasst-us-haushaltsdefizit-explodieren
.Albert-Wittis Aussage: gegenwärtiges Finanzsystem ist NICHT zu retten, habe ich aufgrund meiner Kenntnisse aus Quellen, die ich hier nicht angeben kann, schon seit 1994 vertreten. Wir brauchen halt endlich eine internationale Verhandlungsrunde über ein NEUES BRETTON-WOODS-Finanzssystem: Gesprächspartner: USA, Europa, Rußland, China, Indien - mindestens diese genannten.
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