US-Wahlkampf Republikaner nennen Obama Sexisten
"Du kannst einem Schwein Lippenstift auftragen, es bleibt ein Schwein": Mit einer alten Redewendung löst Obama heftige Reaktionen aus

© Saul Loeb/AFP/Getty Images
Der Wahlkampf wird rauer: Das McCain-Lager bezichtigt Barack Obama, ein Sexist zu sein
Der Ton im US-Wahlkampf wird rauer. Sicher nicht ganz zufällig wählte Barack Obama in einem Vortrag eine Redewendung, die seine Zuhörer unweigerlich an Sarah Palin, Bewerberin um das Amt der Vizepräsidentin denken ließ. Das Lager des republikanischen Präsidentschaftskandidaten John McCain hält dem demokratischen Bewerber Barack Obama nun das Zitieren des alten amerikanischen Sprichwortes vor. Der Grund: Sexismus.
Obama hatte auf einer Wahlveranstaltung McCains Versprechen, Washington aufzurütteln und gegen die alte Sippschaft vorzugehen, als unglaubwürdig abgetan. "Y ou can put lipstick on a pig. It's still a pig. You can wrap an old fish in a piece of paper called change. It's still gonna stink. We've had enough of the same old thing ." Man könne demnach einem Schwein Lippenstift auftragen, es bleibe aber ein Schwein. Ebenso würde ein alter Fisch in eine Zeitung gehüllt weiter stinken, auch wenn man ihn "Wechsel" ( Change ) nennen würde.
Die republikanische Ex-Gouverneurin von Massachusetts, Jane Swift, sah in den Worten Obamas einen "sexistischen Angriff" auf McCains Vize-Kandidatin Sarah Palin. Die trage als Einzige von den vier Bewerbern um das Präsidenten- oder Vizepräsidentenamt Lippenstift. Außerdem hatte Palin vor einigen Tagen bei ihrer Antrittsrede die Zuhörer mit einem derben Witz auf ihre Seite gezogen: Was ist der Unterschied zwischen einer Hockey Mum - einer Mutter, die ihre Kinder zum Eishockey bringt, sich für sie einsetzt und sie anfeuert - und einem Pitbull? "Der Pitbull trägt keinen Lippenstift." Mit diesen Worten stellte sie sich vor.
Die Worte Obamas seien ein "abscheulicher" Vergleich mit einem Schwein, sagte Jane Swift denn auch verärgert, die im McCain-Team eine "Wahrheits"-Kommission leitet. Dabei kann dieser Vorwurf für die Republikaner aber auch nach hinten losgehen.
So bezeichnete die Obama-Beraterin Anita Dunn Swifts Behauptung einen "erbärmlichen Versuch", die Geschlechter-Karte zu spielen: McCain selbst hatte die damalige Bewerberin für die Präsidentschaftskandidatur Hillary Clinton für ihre Vorschläge zum Gesundheitssystem mit den Worten kritisiert: "Ich denke, sie legen dem Schwein ein wenig Lippenstift auf, aber es bleibt immer noch ein Schwein."
- Datum 22.01.2009 - 15:32 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, tsp mit AFP
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Schweine sind doch eindeutig süßer als Pitbulls. Wenn die "Hockey-Mum" sich also lieber als Pitbull sieht, dann lehnt sie wohl selber ihre Geschlechtsidentität ab.
Sarah Palin ist eine vollberufstaetige Mutter von fuenf Kindern, eins davon hat Down Syndrom. Ihr Beliebtheitsgrad als Gouverneur von Alaska ist unerreicht. Sie hat Obamas sexistische Beleidigung nicht verdient. Das Sprichwort an sich, einem Schwein Lippenstift auflegen ist keine Beleidigung. Die Beleidigung liegt im Kontext nachdem Sarah Palin als Kleinstadt Hockey Mom, als Pitbull mit Lippenstift, unglaubliche Symphathien bei amerikanischen Waehlern erworben hat ist in der Tat Obamas Bezeichnung als sexistisch und beliedigend zu verstehen. Leider ist die amerikanische Presse pro Obama und nicht ueberparteilich. Hier in Deutschland kennt man McCain ueberhaupt nicht. Er ist so weit links von Bush dass Hilary rechts dagegen aussieht. Er und die zugegeben sehr konservative Sarah Palin sprechen beide gegen ihre eigene Partei wenn sie es fuer noetig halten. Das ist der "change" den die Amerikaner wuenschen. Obama dreht sein Faehnchen bereits nach dem Wind weil her mangels Erfahrung unsicher ist. McCain hat vier Jahre Folter als Vietnahm Kriegsgefangener ueberstanden, drei seiner Soehne sind Soldaten - einer davon in Irak. Wenn er sagt, dass er Krieg hasst, dann glaub ich ihm. Ich glaube auch dass er den noetigen Mumm hat, gegen muslimische Extremisten vorzugehen. Seine Frau Cindy wird gerade verpoennt als Prasser weil sie teuren Schmuck getragen hat. Der Schmuck war vom Juwelier fuer die Veranstaltung geliehen - das macht Oprah bei jeder Oskarverleihung und keiner beschwert sich. Das ist nur ein Beispiel wie unfair McCain und Palin zur Zeit in der Presse behandelt werden. Kein Wunder, dass die fast keine Interviews geben. Was immer sie auch sagen, es wird verfaelscht wiedergegeben. Ich lebe seit zehn Jahren in Kalifornien und beobachte mit Besorgnis was hier abgeht von wegen einseitiger Berichterstattung. Die suesse kleine Tochter Piper von Sarah Pallin, die waehrend der Wahlveranstaltung ihrem Babybruder das Haar glattgestrichen hat, nachdem sie ihre Hand abgeleckt hat, wird sogar von den Linken als dreckiger Hinterwaeldler in der Presse beschimpft. Bis jetzt habe ich immer gedacht, dass Obama das nicht mittraegt aber seit gestern bin ich mir nicht so sicher. Ich kann die Demokratische Schmierkampagne nicht mehr ausstehen. Erst sind sie gegen Hilary losgegangen um Obama als Kandidaten zu sichern und jetzt ist es Sarah Palin. Frauen sollten das nicht unterstuetzen - weltweit.
Gruesse aus dem sonnigen Kalifornien wo wirkliche Schweine keinen Lippenstift tragen.
Sarah Palin ist eine vollberufstaetige Mutter von fuenf Kindern, eins davon hat Down Syndrom. Ihr Beliebtheitsgrad als Gouverneur von Alaska ist unerreicht. Sie hat Obamas sexistische Beleidigung nicht verdient. Das Sprichwort an sich, einem Schwein Lippenstift auflegen ist keine Beleidigung. Die Beleidigung liegt im Kontext nachdem Sarah Palin als Kleinstadt Hockey Mom, als Pitbull mit Lippenstift, unglaubliche Symphathien bei amerikanischen Waehlern erworben hat ist in der Tat Obamas Bezeichnung als sexistisch und beliedigend zu verstehen. Leider ist die amerikanische Presse pro Obama und nicht ueberparteilich. Hier in Deutschland kennt man McCain ueberhaupt nicht. Er ist so weit links von Bush dass Hilary rechts dagegen aussieht. Er und die zugegeben sehr konservative Sarah Palin sprechen beide gegen ihre eigene Partei wenn sie es fuer noetig halten. Das ist der "change" den die Amerikaner wuenschen. Obama dreht sein Faehnchen bereits nach dem Wind weil her mangels Erfahrung unsicher ist. McCain hat vier Jahre Folter als Vietnahm Kriegsgefangener ueberstanden, drei seiner Soehne sind Soldaten - einer davon in Irak. Wenn er sagt, dass er Krieg hasst, dann glaub ich ihm. Ich glaube auch dass er den noetigen Mumm hat, gegen muslimische Extremisten vorzugehen. Seine Frau Cindy wird gerade verpoennt als Prasser weil sie teuren Schmuck getragen hat. Der Schmuck war vom Juwelier fuer die Veranstaltung geliehen - das macht Oprah bei jeder Oskarverleihung und keiner beschwert sich. Das ist nur ein Beispiel wie unfair McCain und Palin zur Zeit in der Presse behandelt werden. Kein Wunder, dass die fast keine Interviews geben. Was immer sie auch sagen, es wird verfaelscht wiedergegeben. Ich lebe seit zehn Jahren in Kalifornien und beobachte mit Besorgnis was hier abgeht von wegen einseitiger Berichterstattung. Die suesse kleine Tochter Piper von Sarah Pallin, die waehrend der Wahlveranstaltung ihrem Babybruder das Haar glattgestrichen hat, nachdem sie ihre Hand abgeleckt hat, wird sogar von den Linken als dreckiger Hinterwaeldler in der Presse beschimpft. Bis jetzt habe ich immer gedacht, dass Obama das nicht mittraegt aber seit gestern bin ich mir nicht so sicher. Ich kann die Demokratische Schmierkampagne nicht mehr ausstehen. Erst sind sie gegen Hilary losgegangen um Obama als Kandidaten zu sichern und jetzt ist es Sarah Palin. Frauen sollten das nicht unterstuetzen - weltweit.
Gruesse aus dem sonnigen Kalifornien wo wirkliche Schweine keinen Lippenstift tragen.
Irgendwie schon interessant: Wenn Obama das sagt, dann ist er gleich ein Sexist, sagt aber McCain quasi das Gleiche im Wahlkampf ueber Clinton, dann ist das natuerlich ok. *gruebel*
Vielleicht erklaert mir ja einer der Republikaner-Sympathisanten hier den Unterschied?
Sarah Palin ist eine vollberufstaetige Mutter von fuenf Kindern, eins davon hat Down Syndrom. Ihr Beliebtheitsgrad als Gouverneur von Alaska ist unerreicht. Sie hat Obamas sexistische Beleidigung nicht verdient. Das Sprichwort an sich, einem Schwein Lippenstift auflegen ist keine Beleidigung. Die Beleidigung liegt im Kontext nachdem Sarah Palin als Kleinstadt Hockey Mom, als Pitbull mit Lippenstift, unglaubliche Symphathien bei amerikanischen Waehlern erworben hat ist in der Tat Obamas Bezeichnung als sexistisch und beliedigend zu verstehen. Leider ist die amerikanische Presse pro Obama und nicht ueberparteilich. Hier in Deutschland kennt man McCain ueberhaupt nicht. Er ist so weit links von Bush dass Hilary rechts dagegen aussieht. Er und die zugegeben sehr konservative Sarah Palin sprechen beide gegen ihre eigene Partei wenn sie es fuer noetig halten. Das ist der "change" den die Amerikaner wuenschen. Obama dreht sein Faehnchen bereits nach dem Wind weil her mangels Erfahrung unsicher ist. McCain hat vier Jahre Folter als Vietnahm Kriegsgefangener ueberstanden, drei seiner Soehne sind Soldaten - einer davon in Irak. Wenn er sagt, dass er Krieg hasst, dann glaub ich ihm. Ich glaube auch dass er den noetigen Mumm hat, gegen muslimische Extremisten vorzugehen. Seine Frau Cindy wird gerade verpoennt als Prasser weil sie teuren Schmuck getragen hat. Der Schmuck war vom Juwelier fuer die Veranstaltung geliehen - das macht Oprah bei jeder Oskarverleihung und keiner beschwert sich. Das ist nur ein Beispiel wie unfair McCain und Palin zur Zeit in der Presse behandelt werden. Kein Wunder, dass die fast keine Interviews geben. Was immer sie auch sagen, es wird verfaelscht wiedergegeben. Ich lebe seit zehn Jahren in Kalifornien und beobachte mit Besorgnis was hier abgeht von wegen einseitiger Berichterstattung. Die suesse kleine Tochter Piper von Sarah Pallin, die waehrend der Wahlveranstaltung ihrem Babybruder das Haar glattgestrichen hat, nachdem sie ihre Hand abgeleckt hat, wird sogar von den Linken als dreckiger Hinterwaeldler in der Presse beschimpft. Bis jetzt habe ich immer gedacht, dass Obama das nicht mittraegt aber seit gestern bin ich mir nicht so sicher. Ich kann die Demokratische Schmierkampagne nicht mehr ausstehen. Erst sind sie gegen Hilary losgegangen um Obama als Kandidaten zu sichern und jetzt ist es Sarah Palin. Frauen sollten das nicht unterstuetzen - weltweit.
Gruesse aus dem sonnigen Kalifornien wo wirkliche Schweine keinen Lippenstift tragen.
Nun ja, den liberalen Bias darf man ja wohl eher als wiederholten (und wie ich meine recht erfolglosen) Versuch werten, einem durch jahrhundertelange Narrenfreiheit verkommenen "konservativen" Amerika die Werte seiner eigenen Verfassung und seiner eigenen Gründungsväter ins Gedächtnis zu rufen.
Wie ich aber bereits andeutete, finde ich Obamas Aussage auch für die Schweine überaus beleidigend, wohingegen die Selbstcharakterisierung als Pitbull die Sache eigentlich ganz gut trifft, da auch Pitbulls vorwiegend durch falsche Erziehung zu dem werden, was die Öffentlichkeit als Zerstörer von Leben kennt.
Palin minus National Rifle Association minus Antiabtreibungshysterie minus religiöser Mist minus Pitbull, dann könnte ich möglicherweise Mitleid mit ihr haben.
# Silberschnur.
Liebe Münchnerin, wenn ich die amerikanische Presse wäre, würde ich jetzt antworten, Sie bezeichneten mit Ihren letzten Worten Obama als das wirkliche Schwein, und deshalb wäre klar, wieso er keinen Lippenstift trägt; schliesslich ist er ja ein Mann!
Aber Ihre Fürsprache für Frau Palin kann man auch umdrehen und sagen, trotz Ihres Versuchs zu unterscheiden, was beleidigend sei und was nicht - schon etwas eine Haarespalterei, in diesem Fall -, Sie verunglimpften Obama als Mann auf das Gleiche.
Doch ich bin nicht von der amerikanischen Presse, und tue es nicht.
Die Beleidigung liegt im Kontext nachdem Sarah Palin als Kleinstadt Hockey Mom, als Pitbull mit Lippenstift, unglaubliche Symphathien bei amerikanischen Waehlern erworben hat ist in der Tat Obamas Bezeichnung als sexistisch und beliedigend zu verstehen.
Seit wann ist jemand ein Sexist, der einen Hund beleidigt? Und seit wann sollten Sympathien dafür herhalten müssen, dass jemand Anderes seine Meinung nicht mehr frei äussern dürfte - im Land mit der angeblich höchsten Meinungsfreiheit der Welt?
Scheint mir reichlich sentimental, was Sie als Amerikaner bezeichnen.
Schon erstaunlich, dass gerade in Amerika der kollektive Meinungsdruck so überzeugend scheint. Ist das etwa das Resultat solcher Meinungsfreiheit? "Moralin"?
Das ist der "change" den die Amerikaner wuenschen.
Und woher wissen Sie das?
Auf Höhe von ZEIT bleibt, wer bis zm Schluss die Spannung aushält.
Ich kann den Linksshift der Medienberichterstattung nur bestätigen. Bemühte sich z.B. das "Time"-Magazin noch bis 2006 um strikte Neutralität in seiner Kommentarseite (zu strittigen Themen wie Irak gab es immer ZWEI Meinungskommentare) ist "TIME" jetzt zu 100 % Obama geworden (Kolumne von Joe Klein). Man ergötzt sich jetzt auch dort über Palins kommende "Großmutterschaft", liest aber gar nichts mehr darüber, dass sich z.B. Obama 20 jahre lang von einem offensichtlich irren schwarzen Hassprediger leiten ließ.
Nun ja, den liberalen Bias darf man ja wohl eher als wiederholten (und wie ich meine recht erfolglosen) Versuch werten, einem durch jahrhundertelange Narrenfreiheit verkommenen "konservativen" Amerika die Werte seiner eigenen Verfassung und seiner eigenen Gründungsväter ins Gedächtnis zu rufen.
Wie ich aber bereits andeutete, finde ich Obamas Aussage auch für die Schweine überaus beleidigend, wohingegen die Selbstcharakterisierung als Pitbull die Sache eigentlich ganz gut trifft, da auch Pitbulls vorwiegend durch falsche Erziehung zu dem werden, was die Öffentlichkeit als Zerstörer von Leben kennt.
Palin minus National Rifle Association minus Antiabtreibungshysterie minus religiöser Mist minus Pitbull, dann könnte ich möglicherweise Mitleid mit ihr haben.
# Silberschnur.
Liebe Münchnerin, wenn ich die amerikanische Presse wäre, würde ich jetzt antworten, Sie bezeichneten mit Ihren letzten Worten Obama als das wirkliche Schwein, und deshalb wäre klar, wieso er keinen Lippenstift trägt; schliesslich ist er ja ein Mann!
Aber Ihre Fürsprache für Frau Palin kann man auch umdrehen und sagen, trotz Ihres Versuchs zu unterscheiden, was beleidigend sei und was nicht - schon etwas eine Haarespalterei, in diesem Fall -, Sie verunglimpften Obama als Mann auf das Gleiche.
Doch ich bin nicht von der amerikanischen Presse, und tue es nicht.
Die Beleidigung liegt im Kontext nachdem Sarah Palin als Kleinstadt Hockey Mom, als Pitbull mit Lippenstift, unglaubliche Symphathien bei amerikanischen Waehlern erworben hat ist in der Tat Obamas Bezeichnung als sexistisch und beliedigend zu verstehen.
Seit wann ist jemand ein Sexist, der einen Hund beleidigt? Und seit wann sollten Sympathien dafür herhalten müssen, dass jemand Anderes seine Meinung nicht mehr frei äussern dürfte - im Land mit der angeblich höchsten Meinungsfreiheit der Welt?
Scheint mir reichlich sentimental, was Sie als Amerikaner bezeichnen.
Schon erstaunlich, dass gerade in Amerika der kollektive Meinungsdruck so überzeugend scheint. Ist das etwa das Resultat solcher Meinungsfreiheit? "Moralin"?
Das ist der "change" den die Amerikaner wuenschen.
Und woher wissen Sie das?
Auf Höhe von ZEIT bleibt, wer bis zm Schluss die Spannung aushält.
Ich kann den Linksshift der Medienberichterstattung nur bestätigen. Bemühte sich z.B. das "Time"-Magazin noch bis 2006 um strikte Neutralität in seiner Kommentarseite (zu strittigen Themen wie Irak gab es immer ZWEI Meinungskommentare) ist "TIME" jetzt zu 100 % Obama geworden (Kolumne von Joe Klein). Man ergötzt sich jetzt auch dort über Palins kommende "Großmutterschaft", liest aber gar nichts mehr darüber, dass sich z.B. Obama 20 jahre lang von einem offensichtlich irren schwarzen Hassprediger leiten ließ.
sind die Amis extrem mimosenhaft. Bei Todesstrafe, Folter, Krieg und Waffen sind sie extrem freizügig.
Es kommen harte Zeiten auf die Völker der Erde zu, wenn Politiker wie McCain, Palin an die Macht in den USA kommen. Ach, ich vergaß: Obama ist ja mit der Bereitschaft anderen den Tod, sei es in einer Todeszelle oder im Ausland, nach seinen Aussagen auch nicht gerade zimperlich ist.
Frei nach Obelix: Die spinnen, die Amis.
Ich bin den amerikanischen Wahlkampf langsam satt. Statt sich ueber die Megakrise zu streiten, die sich aus der Finanzkrise, der Rohstoffkrise (Oel, Lebensmittelpreise), der moralischen Krise (Ansehen der USA und des Westens im Allgemeinen in der Welt) und der strategischen Krise (Georgien, Polen, Iran, Macht, Oel, Einflusssphaeren) zusammen setzt, streiten sie sich um die Auslegung von bekannten Sprichwoertern!
Das ist einfach laecherlich.
Ich bin fuer Obama, weil weder McCain (bomb, bomb Iran) noch Palin (6mal Uni wechseln um ihren Bachelor in Journalistik zu schaffen) den komplexen Herausforderungen gewachsen scheinen, die sich vor den USA und der Welt auftuermen. Ein nur mittelmaessiger Praesident loest, m.E., eine Katastrophe aus.
Obama hat wenigstens das Zeug ein grosser Praesident zu werden. Bei McCain und Palin bezweifle ich das stark.
Wird McCain Praesident, wird es nicht nur fuer uns zappenduster.
Nun ja, den liberalen Bias darf man ja wohl eher als wiederholten (und wie ich meine recht erfolglosen) Versuch werten, einem durch jahrhundertelange Narrenfreiheit verkommenen "konservativen" Amerika die Werte seiner eigenen Verfassung und seiner eigenen Gründungsväter ins Gedächtnis zu rufen.
Wie ich aber bereits andeutete, finde ich Obamas Aussage auch für die Schweine überaus beleidigend, wohingegen die Selbstcharakterisierung als Pitbull die Sache eigentlich ganz gut trifft, da auch Pitbulls vorwiegend durch falsche Erziehung zu dem werden, was die Öffentlichkeit als Zerstörer von Leben kennt.
Palin minus National Rifle Association minus Antiabtreibungshysterie minus religiöser Mist minus Pitbull, dann könnte ich möglicherweise Mitleid mit ihr haben.
Es ist schon ziemlich laecherlich, diese Anklage der Republikaner. In der Rede Obamas ging es naemlich gar nicht um Madame Palin. Vielmehr griff Obama McCain dafuer an, zu behaupten, er sei fuer den "Wandel", dann aber im Grunde die Politik Bushs in den entscheidenden Fragen unveraendert fortfuehren zu wollen.
Hier der Link zum Original in der Obama-Rede: http://ie.youtube.com/wat...
Der Vorwurf des Sexismus ist also mehr als fehl am Platze - zeigt aber wieder einmal, wie wenig die Republikaner bereit sind, inhaltlich auf die Probleme dieses Landes einzugehen und stattdessen auf das grosse Medienspektakel setzen.
# Silberschnur.
Liebe Münchnerin, wenn ich die amerikanische Presse wäre, würde ich jetzt antworten, Sie bezeichneten mit Ihren letzten Worten Obama als das wirkliche Schwein, und deshalb wäre klar, wieso er keinen Lippenstift trägt; schliesslich ist er ja ein Mann!
Aber Ihre Fürsprache für Frau Palin kann man auch umdrehen und sagen, trotz Ihres Versuchs zu unterscheiden, was beleidigend sei und was nicht - schon etwas eine Haarespalterei, in diesem Fall -, Sie verunglimpften Obama als Mann auf das Gleiche.
Doch ich bin nicht von der amerikanischen Presse, und tue es nicht.
Die Beleidigung liegt im Kontext nachdem Sarah Palin als Kleinstadt Hockey Mom, als Pitbull mit Lippenstift, unglaubliche Symphathien bei amerikanischen Waehlern erworben hat ist in der Tat Obamas Bezeichnung als sexistisch und beliedigend zu verstehen.
Seit wann ist jemand ein Sexist, der einen Hund beleidigt? Und seit wann sollten Sympathien dafür herhalten müssen, dass jemand Anderes seine Meinung nicht mehr frei äussern dürfte - im Land mit der angeblich höchsten Meinungsfreiheit der Welt?
Scheint mir reichlich sentimental, was Sie als Amerikaner bezeichnen.
Schon erstaunlich, dass gerade in Amerika der kollektive Meinungsdruck so überzeugend scheint. Ist das etwa das Resultat solcher Meinungsfreiheit? "Moralin"?
Das ist der "change" den die Amerikaner wuenschen.
Und woher wissen Sie das?
Auf Höhe von ZEIT bleibt, wer bis zm Schluss die Spannung aushält.
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