Finanzkrise
Sozialismus à la George W. Bush!
Amerika erlebt einen Niedergang seiner Macht, und die Finanzkrise ist nur ein Zeichen dafür. Europa muss mehr Verantwortung übernehmen

© Win McNamee/Getty Images
Präsident Bush, gefolgt von Fed-Chef Ben Bernanke, dem Chef der Börsenaufsicht SEC Christopher Cox, und Finanzminister Henry Paulson vor der Bekanntgabe des 700 Milliarden Dollar schweren Rettungsplans für die Banken
In wenigen Wochen jährt sich zum 19. Mal jene Nacht, in der die Mauer fiel und der Kalte Krieg zu Ende ging. Die USA standen in den Jahren danach allein auf dem Gipfel globaler Macht. Ein neues, amerikanisches Jahrhundert zeichnete sich damals ab, bestimmt und gestaltet allein von der Weltmacht USA.
Heute, nur 19 Jahre später, sind wir Zeugen des Niedergangs amerikanischer Macht. Dieser Niedergang lässt sich im Wesentlichen auf eine Mischung aus Hochmut und Blindheit der handelnden Akteure in den USA zurückführen.
Als einstweiliger Höhepunkt dieses Machtzerfalls erweist sich gegenwärtig die schwere Krise des amerikanischen Finanzsystems, die sich in ihrem Ausmaß nur noch mit der Weltwirtschaftskrise von 1929 vergleichen lässt.
Staat und Bürger der USA lebten seit längerer Zeit schon auf Pump, angetrieben von einer Politik des billigen Geldes seitens der Zentralbank. Irgendwann musste die Anpassung an die harte ökonomische Realität jedoch kommen.
Zudem war mittels sogenannter „neuer Finanzinstrumente“ eine Schattenwirtschaft im Banken- und Finanzsystem geschaffen worden, welche die existierenden Kontrollen und gesetzlichen Beschränkungen erfolgreich außer Kraft setzte. Die Märkte hatten sich verselbstständigt und die ungezügelte Herrschaft der Gier erwies sich, nicht zum ersten Mal in der Geschichte des Kapitalismus, als ein Programm zur Selbstzerstörung.
- Datum 4.5.2009 - 10:04 Uhr
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- Serie opi
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Die Analyse ist durchaus zutreffend- die Perspektiven jedoch zu düster gezeichnet. Um neue Strukturen zu benommen, mußen erst die alten beseitigt werden. Früher (hoffentlich!) durch Krieg, heute regeln es die "Märkte". Ob sich ein einzelner, oder ein Konglomerat von Märkten durchsetzen und wie die politische Unterfütterung aussehen wird weiß heute noch keiner.
Ob die "Welt" eine Schutzmacht braucht, möchte ich bezweifeln, daß die Zukunft aber für viele Menschen besser ausfallen kann als die letzten 20 Jahre mit einer abgehobenen USA glaube ich schon. Damit sich die Zukunft für die Europäer ebenfalls positiv entwickelt, ist tatsächlich die Konsolidierung der Einzelnationen zu einem Europa nötig.
Es gelten auch geopolitisch neue Regeln, die mehr im wirtschaftlichem und im Konsens liegen, statt wie früher in der militärischen Stärke und der Konfrontation. Da hat Europa verdammt gute Karten. Nur noch keinen Spieler, sondern lediglich national geprägte Kiebitze, die durcheinander schreien.
DAS muß sich ändern. Die Unternehmen haben das schon gerafft und versuchen sich als Global-Player; Wird Zeit, daß es auch unsere Politiker schnallen.
Zetti
Nicht umsonst hat unser Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt den Demagogen Lafontäne mit Hitler verglichen. Und er sprach auch vom "Raubtierkapitalismus", der sich offensichtlich nun selber auffrisst. Ich setze mich am Beispiel OSKAR SCHINDLERS für MUT und ZIVILCOURAGE ein, dies müssen wir nun wahrlich gegenüber unsere "vermeintlich" Mächtigen zeigen!
Herzliche Grüsse aus HILDESHEIM!
Was die drei Themen miteinander zu tun haben wissen wahrscheinlich nur sie.
Weshalb sie auch meinen , dass bei diesem Thema Oscar mit Hitler zu vergleichen ist, wissen wahrscheinlich auch nur sie.
Diese Finanzkrise haben ja nun wahrlich nicht Personen wie Oscar Lafontaine zu verantworten. Sie denken sich möglicherweise, es wird mal wieder Zeit auf unseren Saarländer einzuschlagen.
Im übrigen haben diese Krise , Menschen von der Gegenseite Lafontaines verschuldet.
MfG Orpheus13437
dass das amerikanische Finanzsystem verstaatlicht wird, ist meiner Ansicht nach weder ein Ausweg aus der Krise (siehe die Unfähigkeit der Regierung in Sachen Katastrophenbewältigung, sowohl natürlicher alsauch terroristischer Art) noch eine Wahrscheinlichkeit. Zu groß ist einfach die Lobby der Banken in Übersee.
Sie schreiben außerdem, dass die amerikanische Macht oder besser Vormachtsstellung nicht mehr gegeben sein wird. Waffen und Militär haben meiner Ansicht nach in den Staaten eine lange Tradition. Bevor das Militär und damit die amerikanische Vormacht unterversorgt wird, werden die Mittel eher in anderen Bereichen des Haushalts gekürzt. Amerika hat damals einen sehr gefährlichen Weg eingeschlagen und ist, zumindest nach heutiger Sicht, gescheitert.
Vielleicht kann verhindert werden, dass auf amerikanischem Boden wieder ein solch fürchterlicher Anschlag geschieht, es kann aber nicht mehr verhindert werden, dass Konflikte auf diesem Planeten in Zukunft letztendlich mit der Waffe ausgetragen werden. Oder anders ausgedrückt: Herr Bush hat Gewalt salonfähig gemacht.
Sie plädieren weiterhin für ein starkes Europa, das mehr Verantwortung übernehmen muss, um in (und die) Zukunft zu bestehen. Selbstverständlich haben Sie damit Recht.
Das heutige Europa allerdings ist (wiederrum meiner Meinung nach) aus Sicht des einzelnen Bürgers eher eine Enttäuschung als das Gegenteil. Zwar funktioneren innergemeinschaftlicher Wirtschafts- und Grenzverkehr mittlerweile sehr gut.
Und auch die Idee, viele Kulturen, Denken und Erfahrungen unter einem Hut zusammenzuführen und von jedem etwas zu lernen, um eben das "große Ganze" zu verbessern, ist als sehr positiv aufzufassen.
Aber hat uns nicht die Geschichte gelehrt, dass "Fleckerlteppiche" über kurz oder lang zum Scheitern verurteilt sind? Zählte nicht schon in der Vergangenheit die Meinung des einzelnen Gebietsherrschers zuweilen mehr als die des Monarchen?
Wir haben in Europa keine Monarchie, Gott sei Dank, aber um so berechtigter die folgenden Punkte:
- Wenn es schon ein Monarch damals nicht geschafft hat, seinen "Haufen" zusammenzuhalten, wie soll es jemals einer Oligarchie (Verzeihung, aber die Regierungsform des Europa-Parlamentes werde ich nicht als demokratisch bezeichnen, dafür ist sie vom einzelnen Bürger, also dem Volk, einfach zu weit entfernt. Siehe auch EU-Verfassung, Irland ließ wenigstens abstimmen, hat man uns Bürger in Deutschland überhaupt gefragt? Stand ein "Nein" zur EU-Verfassung überhaupt in einem Wahlprogramm?) gelingen?
- Wie soll Europa jemals aufwachen, wenn doch die Leute, auf die es ankommt, nämlich eben jener Einzelne, von Europa nichts mitbekommen?
- Welche Maßnahmen führen die Mitgliederregierungen durch, um Europa schmackhaft zu machen?
- Stichpunkt Iran: Noch nicht einmal auf Sanktionen konnte man sich einigen in angemessener Zeit.
- Stichpunkt Rußland: Gerade Deutschland hängt an russischen fossilen Energieträgern, welche aufgrund widriger politischer Umstände unverzüglich wegfallen können.
Provokant ausgedrückt: Ist Europa politisch gesehen nicht schon längst ein Papiertiger, eine Lachnummer?
Freundliche Grüße
Die 10 Millionen Reichsten auf unserem Planeten haben im letzten Jahr über 3 000 Milliarden Dollar Zugewinn gemacht, unter anderem durch hochverzinste Anlagen bei größtem Risiko. Nun wird ausgerechnet von den neoliberalen Wirtschaftsfundamentalisten, die jahrelang eine Einmischung des Staates verteufelt haben, der Staat - und damit die Steuerzahler - mit 700 Milliarden Dollar zur Kasse gebeten, um den Risiko-GAU aufzufangen und den Kapitalgebern das Kapital zu sichern.
700 Milliarden Dollar: Das ist genau die Finanzierungssumme für 7 Jahre Realisierung der Millenniumsziele, die alle Staatschefs im Jahre 2 000 versprochen, aber bislang nicht umgesetzt haben. 7 Jahre lang waren die 100 Milliarden pro Jahr nicht aufzubringen: Jetzt schaffen die USA dies zur "Sicherung" der Kapitalgeber innerhalb von Wochen ganz alleine ! Es ist pervers, wie plötzlich Milliarden Dollar/Euro in kürzester Zeit gestemmt werden können! Genauso pervers, wie die Interessen mit Militärausgaben allein in den USA in Höhe von 612 Milliarden Dollar und weltweit in Höhe von über 1 000 Milliarden Dollar "gesichert" werden.
Albert Einstein würde sich nicht nur im Grabe umdrehen, sondern dort ventilatorähnlich rotieren. Wo bleibt das "Neue Denken" für das er sich sein Leben lang engagiert hat und das zur Lösung der anstehenden sozialen und ökologischen Weltprobleme so erforderlich wäre!?
Da die 10 Millionen Reichsten ein Gesamtvermögen von 40 000 Milliarden Dollar haben - die 3 000 Milliarden Dollar waren ja "bloß" der jährliche Zugewinn müssten "nur"
1. die - "Off-Shore"- und andere Steuerparadiese geschlossen und
2. eine globale Geldtransaktions- und Vermögenssteuer
erhoben werden, so dass diejenigen den Finanz-GAU verhindern, die bislang von dem unregulierten Finanzmarkt profitiert haben!
Die Ablösung des neoliberalen Wirtschaftsfundamentalismus´durch eine welweite Ökosoziale Marktwirtschaft, bei der durch international abgestimmte Weltverträge im Sinne einer Weltinnenpolitik ein naturverträglicher und sozialverträglicher Rahmen für das Finanzwesen und die Wirtschaft gesetzt wird, ist nun das Gebot der Zukunft!
Dazu müsste allerdings die UNO eine grundlegend verbesserte Bedeutung erhalten! Bislang wurde die UNO mit einem Jahres-Etat von insgesamt 2 Milliarden - der Vergleich mit den angekündigten 700 Milliarden Dollar ist äußerst lehrreich - und wenigen Kompetenzen an der ganz kurzen Leine gehalten.
In der Tat könnte Europa auf dem Weg in eine auf internationalen Weltverträgen basierende "Weltinnenpolitik" bzw. "Global Governance" mit einer naturverträglichen und sozialverträglichen weltweiten Ökosozialem Marktwirtschaft zum Antriebsmotor werden. Dabei könnte die Realisierung der seit 2 000 versprochenen UN-Millenniumsziele einen ersten Schritt bilden. Wir haben doch nun gründlich gelernt, dass 100 Milliarden Dollar pro Jahr doch nur "peanuts" sind. Das einzige, was erforderlich ist, das ist der politische Wille! und eine offensive ("aggressive" Henry Paulson ) Strategie !
Ihr Beitrag und die einmütige Zustimmung macht klar, dass wir - nicht von Macht korrumpierten - Bürger eindeutig die Lage deutlich klarer und vernünftiger einschätzen als die von uns gewählten Volksvertreter.
Wie also können wir erreichen, dass der politische Wille wieder von uns, dem Souverän, bestimmt wird?
Volksabstimmungen sind überall im Gespräch, aber wie wäre es, wenn die Politiker zu Dienstleistern, Handwerkern heruntergestuft würden, die die Vorgaben des "Volkswillens" zu erfüllen hätten?
Die keinerlei Nebenbeschäftigungen ausüben dürften und Leistungsnachweise erbringen müssten? Zielvorgaben erfüllen müssten?
Die politische Klasse formuliert unverblümt ihren persönlichen Willen und führt ihn zu eigenem Nutzen durch, weitgehend gegen die Interessen der Mehrheit der Bevölkerung.
Vielleicht brauchen wir eine ständige unabhängige Volksversammlung, die die Anweisungen und den sich daraus ergebenden politischen Willen für die Damen und Herren Politiker erarbeitet und die Durchführung kontrolliert, bei Missachtung notfalls sanktioniert?
Die Verfassung gibt den Anspruch auf eine solche Institution durchaus her, ist doch der Widerstand des Volkes gefordert und legitimiert, wenn die demokratische Ordnung sprich die Durchsetzung des Volkswillens, gefährdet ist.
Volksabstimmungen reichen nicht, sie unterliegen doch nur wieder der medialen Manipulation, der Volkswille muss der politischen Aktion vorgeschaltet werden und somit unsere sogenannten Volksvertreter beherrschen und in ihre Schranken weisen.
Sie sind nur Dienstleister von unser aller Gnaden!
Dabei führen sie sich -ganz nach persönlicher Präferenz- auf wie Feudalherren oder Pop-Stars.
Schauen wir uns ihr politisches Arbeitspensum an: die Reform der Erbschaftssteuer (zugunsten der Reichen und Superreichen) und die Föderalismusreform II (nach Vorgaben der Bertelsmann-Stiftung), was anderes hat die gesamte politische Klasse bis zur BT-Wahl 2009 nicht vor!
Gesetzestexte, die in den Ministerien vorbereitet werden und dann nach Klingelzeichen, geleitet vom "Gewissen" der Abgeordneten, was immer das auch sein mag, nach Vorgabe der Fraktion abgenickt werden, zugunsten von Interessen, die gewiss nicht den den unseren entsprechen.
Wir sollten das alles nicht länger hinnehmen und auf dem Boden unserer Verfassung der Günstlingswirtschaft ein Ende bereiten.
Der Artikel arbeitet heraus, worum es sich letztlich dreht; scheinbar hatte Foucault Recht: alles dreht sich allein um Macht.
Dann wird sich auch nie etwas ändern. Schade eigentlich, es gibt Alternativen!
Die Krise - und viele weitere - zeigt deutlich, dass es so nicht funktioniert. Die Vorschläge und Hilfsmaßnahmen dienen einer Verzerrung und Verschleierung - einer Verschleppung der real wirksamen Auswirkungen; Armut, Ungleichheit, Ungerechtigkeit, Gift in Babynahrung. Das sind alles Auswirkungen der globalen Machtverhältnisse und Machtpraxis. Und bitte nicht sagen, dass kann man alles nicht in einen Topf schmeißen. Es ist ein Topf!
Wichtig war im Artikel auch der Hinweis auf soziale und politische Unruhen. Indirekt gibt dieser Hinweis die Fakten wieder: Durch Machtpolitik wird keine Aufklärung vermittelt. Ich hätte oben gut noch die Bildungsarmut und Sparpolitik in kultureller und sozialer und bildungstechnischer Hinsicht aufzählen können. Daran wird gespaart, während die Steuerzahler - wie bei den letzten Finanzkrisen auch - die Verstaatlichung und Rettung von Spekulatoren und Wirtschaftsideologen sanieren.
Wer einmal Kissinger gelesen hat, versteht - und anders kann es nicht bezeichnet werden - den gefährlichen Chauvinismus und das religiösfundamentale ordinäre Sendungsbewusstsein der USA, die ihre "nationalen Interessen" zum universalen Wert machen. Ein Teil dieser Werte mag es auch sein. Die Praxis ist das Problem. Durch Macht lässt universalistisches, dogmatisches und keinen Widerspruch duldendes Weltgesetzt durchsetzen, durch Macht lässt es sich ausdehnen und selbst wenn es Probleme gibt wie jetzt - lassen die sich durch eine Mehrverschuldung patt setzen. Von wegen, aber diese Kurzsicht ist ein gängiges Phänomen. Kissinger selbst ruft in seinem Buch zu einem Weniger an Weltpolizeit und Universalismus auf, und kommt zur Einsicht, dass die nationalen Selbstheilungskräfte länger brauchen, als wir gemeinhin annehmen, aber dass wir so zu längerfristig vernüftigeren und nachhaltigeren Lösungen finden. Von Kants Traum einer Weltgemeinschaft - wie Linke gerne mitträumen - sind wir noch meilenweit entfernt. Wir haben gerade erst zwei Schritte aus der Höhle getan.
Zukunft liegt in Entwicklung und Wachstum und Technik. Das kann so oder so gelesen werden - ökonomisch oder sozial. Auch mit weniger Wachstum als jetzt kann Entwicklung stattfinden, dass Technik längst nicht alle Probleme löst und schon gar nicht Menschlichkeit ersetzt ist keine Binsenweisheit, kein Spruch, sondern Wirklichkeit.
Zeit ist dafür nötig, mehr, als wir uns einbilden.
Engagement über unsere Generation hinaus - ein solches soziales und
solidarisches Denken fehlt - dabei wäre es doch wahrlich universales Denken -
unter Beachtung der Autonomität und Vielfalt der Kulturen und Traditionen!
Merkt eigentlich keiner, dass Macht ziemlich doof macht?
Aus Erfahrung weiß ich, es geht auch ohne.
Ist aber schwieriger und realistischer.
Wer will es denn heute noch schwierig und realistisch?
sind in den meisten westlichen Ländern verboten.
Für den Finanzsektor sind sie nur vorübergehend ausgesetzt! (bis Januar 2009 i.d. BRD)
Vergegenwärtigen wir uns die globalen sozialen Folgen dieser legalisierten Volksverarsche:
Wir nehmen an, die gesamte Erde mit ihren derzeit 6,5 Milliarden Menschen sei ein Dorf mit 100 Einwohnern. Nach historischer Umverteilung von Macht und Wohlstand sind 50 Prozent des gesamten Vermögens im Besitz von zwei Bewohnern, acht weitere können 35 Prozent des gesamten Wohlstands ihr Eigen nennen. Diesen zehn Bewohnern, denen zusammen also 85% gehören, stehen 50 Bewohner gegenüber, die alle zusammen nur über 1 Prozent des Wohlstand verfügen. Dieser Hälfte der Dorfbewohnerschaft reichen ihre Einkünfte oft nicht einmal zum Essen und für ausreichend Trinkwasser. Verbleiben noch 40 Dorfbewohner, die über die restlichen 14 Prozent des Vermögens verfügen – noch, denn sie sind verschuldet, und der Zinsmechanismus sorgt dafür, dass ihr Vermögen immer schneller dahinschmilzt und ebenfalls bei den Superreichen landet.
Es herrscht mittelalterlicher Feudalismus in Reinkultur!
Um beim Dorfbeispiel zu bleiben: Da gegen diese 50% Habenichtse keine demokratische Mehrheit gebildet werden kann, wieso ändert sich mit der Wahl sog. Volksvertreter nicht an den Verhältnissen?
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Die Interessen der ZEIT:
http://www.mein-parteibuc...
Was derzeit wirklich passiert:
http://www.pelastop.de/20...
Der UN-Sonderbeauftragte für ein Recht auf Nahrung, Jean Ziegler, spricht daher in seinem ausgezeichneten Buch "Das Imperium der Schande" daher auch von einem "Neo-Feudalismus" und "Brutalkapitalismus".
.... führt logischerweise zu einer fehlerhaften Schlussfolgerung.
Ich vermute, dass die Herren und Damen bekannt sind, die sich in den letzten Jahren mit Hilfe von Spekulationen und Finanzmanipulationen die Taschen vollgestopft, Firmen ausgeplündert und das Volk in die Krise gestürzt haben. Vielleicht sind es die gleichen Menschen, die das politische Establishment unterstützen.
Welches Europa soll denn da mehr Verantwortung übernehmen? Das politische Europa verkommt immer mehr zum verlängerten Arm der Nato - liegt also an der US-Kette und fällt auch mit dieser.
Eine Änderung werden die Systeme Europa und USA nicht mehr vornehmen können - es fehlt ihnen eine Werteordnung oder ein common sense, der nicht nur eine Kulisse für Raubgierige bildet.
im Ansatz bürgerfeindlich: Eine reine Veranstaltung zur Bereicherung der ohnehin obszön Reichen. Und wenns mal schiefgeht: Dann muss der böse Staat, der sich sonst beschimpfen lassen muss, weil er "ehrliche" Gewinne besteuern will, eingreifen und Geld, das wir bezahlen für die Bildung unserer Kinder und die Sicherheit unserer Verkehrssysteme, in die Rachen der Bankster schmeissen.
Wenn Staatsmittel aufgebrachrt werden müssen, um unser Finanzsystem zu retten, dann will ich aber auch bitte sehen, dass diejenigen, die dafür verantwortlich sind, weggesperrt und bis zum letzten Cent enteignet werden. Was ist eigentlich aus dem guten alten Hochverrat geworden? Und auf welchen Bankster liesse sich dieser Paragraf nicht anwenden?
Alles, was gesagt werden kann, kann klar gesagt werden -
Ludwig Wittgenstein
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