Bayern vor der Wahl (4) Revolution im Bayerischen WaldSeite 3/3
Aber Adam sieht sich jetzt in der Pflicht. Es mache nicht immer Spaß, aber er werde mindestens die nächsten sechs Jahre im Amt bleiben. Was dann kommt? Mal schau'n. Die bayerische und auch die Bundes-SPD sind jedenfalls schon interessiert an dem jungen Shootingstar. Vorerst hat er aber noch viel vor mit Bodenmais. Junge Touristen will er an anlocken und vor allem den Haushalt des Dorfes sanieren.
Und was sagt die CSU zu all dem? Leicht ist das nicht herauszubekommen: Adams Amtsvorgänger möchte über seinen Nachfolger nicht sprechen. Der örtliche Parteichef, ein junger Polizist, schläft, weil er nachts Schicht hatte. Bleibt Otto Freimut, der Fraktionschef im Gemeinderat, ein freundlicher älterer Herr, der halbtags am Touristen-Schalter im Rathaus arbeitet.
Früher, sagt Freimut, hätte man hier einen "Besenstiel blind gewählt", wäre er als CSU-Kandidaten aufgestellt worden. Die Leute seien seiner Partei nicht mehr hörig, sagt er, und er bedauere das gar nicht. Adams Wahl zeige, dass die Globalisierung im Bayerischen Wald angekommen sei.
Der CSU-Mann und seine Parteifreunde erleben nun etwas Neues, völlig Ungewohntes: die Opposition. Ein gar nicht mal unspannender Zustand, findet Freimut. Er klingt dabei wie ein Waldwanderer, der ein neues Dorf entdeckt hat.
Am Montag lesen Sie:
Protest auf Bayerisch: Die Freien Wähler werden vermutlich ein großer Gewinner der bayerischen Landtagswahl sein. Wer sind sie? Antworten von Frau Pauly und anderen in einem fränkischen Gewerbegebiet.
- Datum 13.10.2008 - 17:32 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Tja, was soll man denn in diesem Fall von persönlichem Erfolg kommentieren?
Am Ende, dass auch Leute in der Provinz denken können? Dass die altvordere Vorurteil-Formel: "Ländlich gleich intolerant und hinterwäldlerisch" nun am Ende doch nicht stimmt?
Dass selbst in Wäldern Individuen wohnen, die keineswegs und automatisch immerzu das wählen, auf das man sie am perfektesten gehirnwäscht?
Vielleicht jetzt ein echter "Fall" für ein lizensiertes Befragungsinstitut, dass in dieses Erfolgchaos jetzt noch eine Erfolgsanalyse einbringt nach dem Motto: Die Seele des Dorfes muss dringend hinterfragt werden, damit wir bei der Bundestagswahl nicht mächtig mit den Prognosen daneben hauen?
Gratulieren wir doch einfach mal parteiübergreifend zu einem guten Bürgermeister und hoffen, dass er sein Amt auch weiterhin gut führt, selbst wenn der die vier apokalyptischen CSU-Reiter wie jung, schwul, männlich und katholisch auf ein einziges Pferd gesattelt hat.
Lesen heißt durch fremde Hand träumen. (F.Pessoa)
Ich verstehe nicht, dass man diesen Mann, der in seinem Leben noch nie gearbeitet hat, solche Publicity bekommt?
In Bayern wird bei Kommunalwahlen kummuliert und panaschiert. Im Gemeinderat hat er eine dicke bürgerliche Mehrheit gegen sich (Der Bürgermeister wird extra gewählt!). CSU und FREIE WÄHLER sind sehr stark.
Im Übrigen ist unser Ministerpräsident evangelisch-lutherisch und sitzt in der Landessynode. Was heissen mag, dass er praktizierend ist.
Beckstein sagte erst kürzlich zu den Schwulen und Lesben in der CDU/CSU
Dr. Günther Beckstein, Bayerischer Ministerpräsident:
"Ich danke den zahlreichen Mitgliedern der LSU für ihr Engagement in der Union. Die LSU wirkt dem verzerrten Bild, das Rot-Grün von der Union in der Gesellschaftspolitik zu zeichnen pflegt, entgegen. Dafür gebührt der LSU große Anerkennung."
3: "In Bayern wird bei Kommunalwahlen kummuliert und panaschiert. Im Gemeinderat hat er eine dicke bürgerliche Mehrheit gegen sich (Der Bürgermeister wird extra gewählt!)."
Von einem Bürgermeister erwarte ich, dass er sachbezogen und nicht parteigebunden arbeitet. Nicht umsonst ist das eine Personenwahl, von daher ist es lächerlich, wie im Artikel die Parteizugehörigkeit des Mannes betont wird, denn sie ist total nebensächlich.
3: "In Bayern wird bei Kommunalwahlen kummuliert und panaschiert. Im Gemeinderat hat er eine dicke bürgerliche Mehrheit gegen sich (Der Bürgermeister wird extra gewählt!)."
Von einem Bürgermeister erwarte ich, dass er sachbezogen und nicht parteigebunden arbeitet. Nicht umsonst ist das eine Personenwahl, von daher ist es lächerlich, wie im Artikel die Parteizugehörigkeit des Mannes betont wird, denn sie ist total nebensächlich.
heimlich türke?
3: "In Bayern wird bei Kommunalwahlen kummuliert und panaschiert. Im Gemeinderat hat er eine dicke bürgerliche Mehrheit gegen sich (Der Bürgermeister wird extra gewählt!)."
Von einem Bürgermeister erwarte ich, dass er sachbezogen und nicht parteigebunden arbeitet. Nicht umsonst ist das eine Personenwahl, von daher ist es lächerlich, wie im Artikel die Parteizugehörigkeit des Mannes betont wird, denn sie ist total nebensächlich.
Davon mag man ausgehen, spielt aber bei diesem abgebrühten Kerl keine Rolle nicht. Er rennt von Zeitung zu Zeitung und hetzt gegen die anderen!
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