Jemen Mehr als 20 Festnahmen nach Terrorangriff

Nach dem Anschlag auf die US-Botschaft in Sanaa hat die jemenitische Polizei mehr als 20 Verdächtige festgenommen. Alle sollen radikalen Islamisten-Gruppen angehören

Bei dem Angriff auf den hermetisch abgeriegelten Gebäudekomplex waren gestern sechs Polizisten, sechs Angreifer und vier Zivilisten ums Leben gekommen. Bis auf eine Inderin waren alle Opfer Jemeniten. US-Diplomaten wurden nicht verletzt. Die jemenitische Führung erklärte, der Anschlag trage die "Handschrift der Terrorgruppe al-Qaida“.

Innenminister Raschad Mohammed al-Olaimi sagte der regierungsnahen Zeitung 26. September : "Alle Angreifer trugen Sprengstoffgürtel. Außerdem benutzten sie Gaszylinder, um eine stärkere Explosion zu verursachen, die eine größere Zerstörungskraft entfalten sollte." Der Anschlag sei vermutlich ein Racheakt, mit dem die Terroristen auf die jüngsten Erfolge der jemenitischen Sicherheitskräfte antworten wollten.

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Die Regierungspartei Nationaler Volkskongress von Präsident Ali Abdullah Salih erklärte unterdessen, die Polizisten vor der US-Botschaft hätten sich den Angreifern "heldenhaft" in den Weg gestellt. Dadurch hätten sie verhindert, dass die Terroristen das Botschaftsgebäude erreichten, das ihr eigentliches Ziel war.

 
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    • Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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    • Schlagworte Jemen | Ali Abdullah Salih | Anschlag | Innenminister | Sanaa
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