Ostafrika Der Seele Madagaskars auf der SpurSeite 3/3

Geld: Euro und Dollar in Reiseschecks und bar können in Madagaskar problemlos in Franc Malgache (FMG) getauscht werden. Der Rücktausch von FMG in Devisen ist nicht möglich! Kreditkarten werden nicht überall akzeptiert.

Unterkunft: Hotels und Gästehäuser gibt es in allen größeren Orten. Die Preise bewegen sich bei Doppelzimmern in Hotels zwischen 20 und 40 Euro aufwärts. Preiswert sind die Gästehäuser (Hotel Gasy), wo ein Doppelzimmer schon für 10 Euro zu haben ist.

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Zugfahrt: Man sollte sich gleich in Fianaratsoa nach der Abfahrt des Zugs erkundigen und rechtzeitig am Bahnhof sein. Verpflegung gibt es an den vielen Haltestellen genug.

Weiterreise: Wer nicht wieder mit dem Zug nach Fianarantsoa zurückkehren möchte, kann mit Taxis-Brousse (öffentliche Sammeltaxis) über den Nationalpark Ranomafana fahren. Vorteil: Man kann im Park dem erst 1987 entdeckten Goldenen Bambuslemur und anderen Tieren nachspüren.

Sprache: Amtssprachen sind Madagassisch sowie Französisch. Es werden auch unterschiedliche Dialekte des Madagassischen gesprochen. Englisch wird kaum verstanden.

Sicherheit: Das Auswärtige Amt sieht keine Veranlassung, generell von Reisen nach Madagaskar abzuraten. Vorsicht geboten ist dennoch vor Armutskriminalität in großen Städten.

Literatur: Lonely Planet (englisch): Madagaskar & Comoros, 2007, 22,70 Euro

Liebel, Klaus; Schmidt, Wolfgang: Madagaskar. Natur und Tier-Verlag, Münster 2007, 280 S., 19,80 Euro

 
Leser-Kommentare
  1. Schade, dass Herr Kersten seine Heuschreckenerfahrung suggestiv an den Anfang seines Berichtes stellt. Außerdem, hätte er etwas mehr Einfühlungsvermögen, würde er Tante Ionisoa's Ausflug in unsere Welt mit mehr Empathie wiedergegeben haben. So festigt sich der Eindruck, trotz gelegentlicher, "augezwinkernder" Bemerkungen, dass er das etwas andere Seelenleben der Madegassen, nur mit dem ihm eigenen "zivilisierten" Begriffsvermögen zu begreifen suchte;-)

    • Rakoto
    • 25.09.2008 um 22:03 Uhr
    2. malala

    Man erwähne die "traditionelle Religion" mit einem "eigenartigen Totenkult" natürlich ohne (die Exotik störende) "Kirchen oder Tempel", "die Geborgenheit des Clans", ein paar "Zauberer" und "Fetische" und fertig ist die "Seele Madagaskars". Erkannt nach einer etwa 10stündigen Zugfahrt - Respekt!

    Ob die vom Leser geforderte "Empathie" allerdings den goldene Ausweg aus der Repräsentationsfalle weist, darf bezweifelt werden; dem Verhaftet-Sein in der eigenen Kultur kann man wohl kaum mit "etwas mehr Einfühlungsvermögen" entrinnen.

    Was also tun?

    Zunächst vielleicht: Selber Eindrücke vor Ort sammeln. Madagaskar ist für Deutsche eher ein "Geheimtipp", aber um so faszinierender! Bereit sein, sich durch das seltsam "Fremde" im "Eigenen" irritieren zu lassen und dies am besten mit Hilfe kompetenter Partner vor Ort (wie z.B. über [...] ; ebenfalls ein "Geheimtipp" für die Realisierung einer etwas anderen Reise).

    [Gekürzt. Bitte unterlassen Sie Werbung. Danke. /Die Redaktion pt.]

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