Finanzmärkte Diese Krise ist viel schlimmerSeite 3/3
Es gab in den vergangenen Wochen schon viele Situationen, in denen den Märkten Gelegenheit geboten war, nachhaltig nach oben zu schießen. Alleine, sie taten es nicht. Eine Börsenregel besagt, dass in solchen Situationen die Gefahr besonders groß ist.
Solange also die Erholungsversuche so schnell beendet sind wie derzeit zu beobachten, sollte man nicht zu große Hoffnungen setzen in die Muster, die sich aus den Vergleichen mit anderen Krisen ergeben. Häufig ist der Spruch sehr teuer, aber in dieser Krise könnte er helfen, weniger Geld zu verlieren: Vielleicht ist diesmal doch alles anders.
Conrad Mattern ist Vorstand der Conquest Investment Advisory AG und Lehrbeauftragter an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
- Datum 04.05.2009 - 10:53 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Das ist schon Mega-Real bei Hypo-Real:
Marktkapital von Hypo Real Estate heute : 789,46 Mio. EUR Kurs: 3,74
Marktkapital von H........vor 2 1/2 Jahren : 12.000,00 Mio. Eur Kurs: 57,00
Wieviel Jahre Knast gibt es für Geldwäsche in diesen Größenordnungen? Von deutschen Richtern keines. Deshalb ist geht es demnächst mit Kurserholungen und dummen Kleinanlegern in die nächste Runde. Das Geld ist vom Anleger ist weg, wird den Geldhäusern noch mal in den Hintern geschoben (Bürgschaften etc.), und die Konten der Dealer bleiben gefüllt. Kein Wunder, daß selbst in Bayern keiner mehr zur Wahl geht.
Mir scheint das die Angst und Panik Analyse, ist ja nur eine der X existierenden Charttechniken, die zur präziseren Vorhersage der Kurse führen soll.... was mich daran sehr stört ist (wie auch an vielen anderen Chartanalysen) , das wieder nur auf steigende oder fallende Kurse geschielt wird ohne die wirklichen Fundamente die schlussendlich und eigentlich den Wert eines Marktes, einer Branche, eines Unternehmens und der sich daraus ergebenden Aktie genauer anzuschauen... Wie währe es zur Abwechslung mal damit !!! Die scheinen wirklich nicht's gelernt zu haben...
Dann, nur dann hat man eine Chance sein Geld einigermassen "intelligent" zu investieren. Aber diese Art von Analysen sind langwierig weil man sehr viele Daten, also einiges mehr als ein paar Charts übereinander zu legen, verarbeiten muss... Lesen, Lesen und noch mal Lesen...
Achja, und solange ein Markt quasi nur steigenden Kurse aufweist, solange kann man fast bedenkenlos investieren und gewinnt... zu leicht wird dabei aber übersehen das die Investitionen nicht auf eigenem Verständis basieren sondern eben, auf einem generellen Trend.
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Helda Camara
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Alles halb so schlimm, wenn nichts mehr hilft, machen wir eine Währungsreform wie 1948 und 80% der Bevölkerung welche eh kaum Eigentum hat, wird sich freuen, wenn alles wieder fast bei Null beginnt und jeder neues 100 EURO2 Kopfgeld in der Hand hält.
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Wie in Wikipedia beschrieben starten wir dann so :
Mit dem Stichtag der Währungsreform erlöschen alle alten Zahlungsmittel außer dem Kleingeld bis 1 Euro, das zu einem Zehntel seines Nennwertes vorerst noch gültig bleibt. Die Zeit bis zur allgemeinen Umstellung wird überbrückt durch die Sofortausstattung der Bevölkerung, Wirtschaft und Öffentlichen Hand mit dem neuen Euro2.
Für die Umstellung gilt u.a. : Schuldverschreibungen, Hypotheken und sonstige Forderungen und Verbindlichkeiten werden im Verhältnis 10:1 umgestellt. Löhne und Mieten im Kurs 1:1
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Für mich persönlich würde das bedeuten : Freibier für alle, Hura ich bin dank Deregulierung und Neoliberalismus meine Hypotheken los und für den Staat : Die Staatsverschuldung könnte Steinbrück in ein paar Jahren vollständig aus der Portokasse zurück bezahlen. Die Steuern könnten für die Arbeitnehmer extem gesenkt werden, z.b. könnte die Mehrwertsteuer abgeschafft werden, da der Staat dann ja keine Schulden zurückzahlen muss und über die anderen Steuereinnahmen Geld im Überfluss hat. Verschwiegen werden darf allerdings nicht, dass für ein paar Jahre die Arbeitslosigkeit wahrscheinlich ansteigen würde. Aber mit neuer Arbeit würde neues Geld geschaffen. Infrastruktur, Industrie unser KnowHow und alles was die Wirtschaft ausmacht würde ja nicht verschwinden.
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Dieser Ground Zero, welcher eine erneute Währungsreform erforderlich macht, wird aber so schnell nicht erreicht. Die Wahrscheinlichkeit ist allerdings nicht Null und die Zeit nach einer neuen Währungsreform muss nicht so positiv ablaufen wie damals unter Ludwig Erhard, denn den haben wir leider nicht mehr und Helmut Schmidt ist zu meinem Bedauern leider (angeblich) AUSSER DIENST.
Moin Moin,
in dem Artikel steht:
"..dass in der Vergangenheit Krisen immer dann zu Ende waren, wenn die Panik besonders hoch war und die Stimmung am Boden..."
Steht da wirklich im Artikel die groooße Weisheit, dass die Krise abflaut wenn der Höhepunkt der Krise überschritten ist? Das ist in Dreiteufelsnamen die Definition eines Höhepunktes und keine Erklärung!
Und komme man mir nicht mit Chartanalysen. Diese Unterstützungslinien, Widerstandslinien etc. sind nur zu einem geeignet: Um zu erklären warum es kam wie es kommen mußte!
Ist das alles? Jungs, dieser Kaiser hat keine Kleider an.
Gruß,
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