Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di bezeichnete das Ergebnis als großen Erfolg. Ralf Stemmer, Personalvorstand der Postbank, bezeichnete die Einigung als "einen schwierigen, aber gerade noch tragbaren Kompromiss". Sie bringe Planungssicherheit für die Postbank und ihre Arbeitnehmer, meinte Stemmer.

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hatte für die Postbank-Beschäftigten 8 Prozent mehr Geld und Kündigungsschutz bis 2013 gefordert. Der Kündigungsschutz soll die Mitarbeiter nach der geplanten Übernahme der Postbank durch die Deutsche Bank absichern. Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, hatten die Beschäftigten Anfang dieser Woche mit Warnstreiks in einigen Städten Druck auf die Arbeitgeber gemacht.

"Wir haben mit diesem Tarifabschluss einen Kündigungsschutz bis Ende 2012 durchgesetzt", wurde ver.di-Bundesvorstandsmitglied Uwe Foullong in einer Mitteilung zitiert. Angesichts des Verkaufs der Postbank an die Deutsche Bank sei das ein großer Erfolg. Nun hätten die Beschäftigten Planungssicherheit. Die deutlichen Gehaltserhöhungen sicherten zudem die realen Einkommen. Das Ergebnis habe nur durch die Streiks erreicht werden können.