Bankenkrise Senat stimmt über Rettungspaket abSeite 2/2
Der Chef des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, forderte Europa auf, sich mit einem gemeinsamen Plan auf eine Ausweitung der Bankenkrise vorzubereiten. Die europäischen Staaten seien nicht immun gegen die Finanzmarktkrise in den USA, sagte der ehemalige französische Wirtschaftsminister. "Also müssen sie sich organisieren. Das ist dringend nötig auf der europäischen Ebene."
Nach den Worten des IWF-Chefs wird die Krisenreaktion des Kontinents durch das Fehlen einer pan-europäischen Aufsichtsbehörde erschwert. "Die EU-Regeln machen es sehr viel schwieriger als in den USA", grenzübergreifend zu handeln, sagte er.
Über das Rettungspaket der US-Regierung sagte Strauss-Kahn: "Ein unvollkommener Plan ist besser als gar kein Plan." Er rechne mit einer steilen Erholung der US-Wirtschaft, wenn das US-Parlament die Hilfen im Umfang von 700 Milliarden Dollar verabschiede. Die bisherigen Folgen der Krise für die US-Wirtschaft seien nicht so schwer, wie vom Internationalen Währungsfonds vor eineinhalb Jahren erwartet.
- Datum 04.05.2009 - 10:53 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, Reuters
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Mit großer Wahrscheinlichkeit wird der Senat das Rettungspaket mit nachgebesserten Hilfeplan abnicken auf Kosten der kleinen Leute. Leider wird damit auch der Samen gelegt
für die nächste Krisis in den nächsten 10 Jahren. Die Superreichen mit ihren gut bezahlten Wachhunden im Hintergrund des Senats sind die Strippenzieher, sie spielen noch einwenig Theater, dann läuft aber alles ab in ihren Sinne. Ein offenes Geheimnis,
ist aber tabu darüber zu sprechen.
Das verzockte Geld liegt illegal in den Finanzoasen der Welt gelagert, die Staatengemeinschaft sollte doch stark genug sein das Kapital das in Steueroasen angelegt ist, seiner richtigen Bestimmung zuzuführen. Ansonsten sollten sie den Rechtsstaat ad akta legen und das Zeitalter des unbegrenzten Betrugs ausrufen und ganz verschwinden, damit Chancengleichheit für alle, am Betrug herrschen. Mafiöse Verhältnisse brauchen keine Demokratien oder Rechtssysteme, sie ernähren sich in unserem Handelssytem. Schwarzarbeit und Betrug für alle wäre dann die wahre Bestimmung für einen demokratischen Staat, der heute nur die großen Betrüger stützt und die kleinen Ladendiebe und Schwarzarbeiter bestraft.
Ich wage es, hier nochmal meinen fragenden Beitrag aus "Keine Stütze für die Banken" zu platzieren:
Die wenigsten verstehen wohl die komplexen Zusammenhänge vollständig. Ein Bauchgefühl haben jedoch die meisten Leser gemeinsam: Das ist doch alles total krank!
Rettungspakete in Milliarden- oder gar Billionenumfang in ein undurchschaubares wie auch unmenschliches System zu pumpen mit äußerst fragwürdigem Ausgang erinnert mich eher an die letzten Monate des dritten Reiches, denn an seriöse Wirtschaftspolitik. Der Volkssturm in Gestalt staatlicher Beihilfen soll schnell noch für den Endsieg sorgen und das Trugbild vom Wohlstand für alle aufrechterhalten. -
Da kommen mir immer ein paar Fragen hoch, die vielleicht naiv erscheinen, aber sicherlich viele von uns bewegen:
1. Wo ist das ganze verspekulierte Geld der Banken hin?
2. Was heißt eigentlich die Banken leihen sich gegenseitig Geld (oder jetzt auch nicht mehr)? Sicherlich leiht sich Bear Stearns kein Geld von Lehman, denn die zocken ja beide mit geliehenem Geld. Von den Geschäftsbanken? Von den Zentralbanken? Die können ja als einzige das Zeug drucken. Also wo kommt das neue Geld wirklich her?
3. Welche Rolle spielt der Staat, ergo die Bürger/Steuerzahler? 700 Mrd. aus dem Staatssäckel zuzuschießen heißt ganz klar: höhere Neuverschuldung. Bei wem verschuldet sich der Staat da? Richtig, Banken und welche? Zentralbanken? Wenn ja, dann müssen die Geld drucken, die Zentralbanken sind ja schließlich kein unerschöpfliches Reservoir.
4. Un d welcher Wert steht diesem Geld gegenüber, wo doch Geld als Tauschobjekt des Warenhandels anzusehen ist?
Fragen über Fragen, die ich gerne mal beantwortet hätte. Vielleicht kann das hier versammelte (Halb-)Wissen Antworten finden. Die Menschen brauchen diese Antworten, glaube ich.
Achso, und was man alles mit soviel Geld an sinnvollen Dingen tun könnte. Die Welt geht ja außer im Finanzsektor auf vielen anderen Gebieten ebenfalls krachen. Wäre es nicht sinnvoll mit dem Geld endlich mal innovatives Engagement im ganz großen Stil zu finanzieren, um beispielsweise die WIRKLICH ERDRÜCKENDEN Probleme dieses Planeten und seiner Bewohner zu lösen? Ich muß diese Probleme wohl nicht alle aufzählen.
Vielen Dank, werte Mitleser und Mitdenker!
Wenn zum Beispiel jemand einen Kredit aufnimmt, dann sind die Werte, die den Kredit decken, noch gar nicht da - sie müssen erst noch in Zukunft geschaffen werden. Jeder Kredit stellt praktisch eine Anleihe an die Zukunft dar - es wird Geld ausgegeben, dem noch gar kein reeller materieller Wert gegenüber steht.
Das kann sinnvoll sein, wenn Kredite gut angelegt werden: Wenn zum Beispiel eine Firma einen Kredit für eine Produktionsmaschine aufnimmt, der in der Zukunft dafür sorgt, dass die Produktivität und damit der allgemeine Wohlstand wächst.
Ein Problem im jetzigen System ist es eben, dass Wachstum nur über Kredite finanziert werden kann.
Ein interessanter Beitrag mit guten Erklärungen hier
http://www.videogold.de/w...
Wo ist das verspekulierte Geld der Banken? Ja, darüber habe ich mir auch schon viele Gedanken gemacht. Was während der Subprime-Krise geschehen ist, ist folgendes:
Man hat eigentlich nicht kreditwürdigen (da ohne Sicherheiten) Leuten Kredite angedreht, die Risiken gegen eine Gebühr ausgelagert, die Kredite gebündelt und weiterverkauft.
Auf jeden Fall müssten doch die Banken, die die Kredite als erstes verkauft haben, eine Menge Geld gemacht haben. Sie waren das Risiko los und hatten eine Menge Geld verdient.
Gut erklärt ist der Sachverhalt in einem Buch, das ich in einer privaten Nachricht gern empfehlen kann. Man darf ja jetzt keine Buchtips mehr geben, weil es als "Werbung" gilt.
__________________________________________________________________
Bürger, sei wachsam!
Wenn zum Beispiel jemand einen Kredit aufnimmt, dann sind die Werte, die den Kredit decken, noch gar nicht da - sie müssen erst noch in Zukunft geschaffen werden. Jeder Kredit stellt praktisch eine Anleihe an die Zukunft dar - es wird Geld ausgegeben, dem noch gar kein reeller materieller Wert gegenüber steht.
Das kann sinnvoll sein, wenn Kredite gut angelegt werden: Wenn zum Beispiel eine Firma einen Kredit für eine Produktionsmaschine aufnimmt, der in der Zukunft dafür sorgt, dass die Produktivität und damit der allgemeine Wohlstand wächst.
Ein Problem im jetzigen System ist es eben, dass Wachstum nur über Kredite finanziert werden kann.
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Wo ist das verspekulierte Geld der Banken? Ja, darüber habe ich mir auch schon viele Gedanken gemacht. Was während der Subprime-Krise geschehen ist, ist folgendes:
Man hat eigentlich nicht kreditwürdigen (da ohne Sicherheiten) Leuten Kredite angedreht, die Risiken gegen eine Gebühr ausgelagert, die Kredite gebündelt und weiterverkauft.
Auf jeden Fall müssten doch die Banken, die die Kredite als erstes verkauft haben, eine Menge Geld gemacht haben. Sie waren das Risiko los und hatten eine Menge Geld verdient.
Gut erklärt ist der Sachverhalt in einem Buch, das ich in einer privaten Nachricht gern empfehlen kann. Man darf ja jetzt keine Buchtips mehr geben, weil es als "Werbung" gilt.
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Wenn zum Beispiel jemand einen Kredit aufnimmt, dann sind die Werte, die den Kredit decken, noch gar nicht da - sie müssen erst noch in Zukunft geschaffen werden. Jeder Kredit stellt praktisch eine Anleihe an die Zukunft dar - es wird Geld ausgegeben, dem noch gar kein reeller materieller Wert gegenüber steht.
Das kann sinnvoll sein, wenn Kredite gut angelegt werden: Wenn zum Beispiel eine Firma einen Kredit für eine Produktionsmaschine aufnimmt, der in der Zukunft dafür sorgt, dass die Produktivität und damit der allgemeine Wohlstand wächst.
Ein Problem im jetzigen System ist es eben, dass Wachstum nur über Kredite finanziert werden kann.
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Wo ist das verspekulierte Geld der Banken? Ja, darüber habe ich mir auch schon viele Gedanken gemacht. Was während der Subprime-Krise geschehen ist, ist folgendes:
Man hat eigentlich nicht kreditwürdigen (da ohne Sicherheiten) Leuten Kredite angedreht, die Risiken gegen eine Gebühr ausgelagert, die Kredite gebündelt und weiterverkauft.
Auf jeden Fall müssten doch die Banken, die die Kredite als erstes verkauft haben, eine Menge Geld gemacht haben. Sie waren das Risiko los und hatten eine Menge Geld verdient.
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