Obama stark, McCain ausgeruht, doch kein Sieger
Und so wundert sich nicht nur die Los Angeles Times über den späten Zeitpunkt innerhalb der Debatte: „Erst nach 30 Minuten fällt das erste Mal das Wort ‚Iran’ – durch Obama, der die Kosten des dortigen Militäreinsatzes als ein Feld benennt, in dem er die Bundesausgaben einschränken würde.“
Am Ende bleibt die Frage: Wer hat nun gewonnen?
Aaron Zelinsky, Herausgeber des Presidential Debate Blog umgeht sie zunächst elegant: Immerhin habe die neue Struktur der Debatte funktioniert. Es sei mit Sicherheit die beste Diskussion des Jahres gewesen, „viel besser als jede Vorwahldebatte und ich glaube auch besser als alle Diskussionen des letzten Jahrzehnts. Es gab ein direktes Streitgespräch zwischen den Kandidaten und eine ordentliche Menge an substanziellen Aussagen.“
Sein Mitstreiter Mark Samberg erklärt zu gleichen Teilen Moderator Jim Lehrer und die veranstaltende Commission on Presidential Debates zum Sieger: „Der echte Gewinner? Das sind für mich Jim Lehrer und die Kommission. Sie haben uns eine echte Debatte beschert, indem sie sich von einigen unschönen Traditionen der vergangenen Jahre verabschiedet haben.“
Doch nach dem Duell ist die Diskussion natürlich längst nicht vorbei. Da notiert Politico-Reporter Ben Smith leichte Technik-Nachteile der McCain-Kampagne: Sie habe den Reportern in Oxford Kopien mit zitierfähigen Statements geliefert – Obama schickte das Material direkt auf die Notebooks der Journalisten.
Doch dann wird Smith eines besseren belehrt: Das schnell zusammengeschnitte Internet-Video McCain is right zeigt Debatten-Soundbites von Barack Obama, in denen der demokratische Kandidat seinem Kontrahenten zustimmt.
Ob diese rapid response im Internet allerdings die Auftritte von Vizepräsidentschaftskandidat Joe Biden im Rahmen der TV-Nachberichterstattung aufwiegen kann, ist offen. Die Sender NBC und CNN teilten mit, dass auch Sarah Palin, running mate von John McCain, angefragt worden war – doch sie hatte die Einladungen ausgeschlagen.
- Datum 22.1.2009 - 15:30 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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http://diepresse.com/home...
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Anstelle eines jahrelang u.a nicht nur von Europa sondern auch von Soros gefordeten stärkeren
Reglementierens des "Pokerns" im Wirtschaftsbereich,jetzt die Lösung in Form einer noch
stärkeren Aufrüstung.Mc Cains Rezept:Er möchte überall sparen nur nicht bei den Militärausgaben.
Der Irak Krieg hatte eine Trillion USD gekostet?Wie oft wollen sie die Erde noch vernichten können?
Wer derzeit noch Kraft hat für Galgenhumorsatire ,der möge weiterlesen:
Ein Kniefall des US Finanzministers Paulson vor Pellosi der Leiterin des Representantenhauses.
Wie wäre es mit einer Oper?
Bush pathetisch in der Rolle von Sarastro (Zauberflöte).Die Arie :In diesen heiligen Hallen kennt man die Rache nicht,doch ist ein Mensch gefallen, kommt die Rettung sicher nicht.
Denn ein gesundes Kind braucht keinen Arzt......
Davor tanzt Obama zur Musik Leonhard Bernsteins Westside Story : I want to be in Amerika
everething good in Amerika.Schwarze und Weisse tanzen zur Musik eines tiefen und weitblickenden weisen Juden: Leonhard Bernstein. Es könnte alles gut werden,wenn sich Amerika auf seine alten guten Werte besinnt.
Doch da kommen plötzlich die nächsten verheerenden Meldungungen aus der Finanzwelt:
Der heilige Sarastro verwandelt sich einen Teufel,er nimmt nun schon 10 Jahre alte
Pläne für den Krieg gegen China aus der Tasche.Er hält der Welt die neuesten Informationen
über die Atombestückung einer Iranischen Mittelstreckenrakete.Aus seinen Augen sprühen Funken.Der dritte Weltkrieg beginnt.Der verwandelte Sarastro sagt:
Gut dass der Doller wenigstens einen Gegenwert in Atomwaffen hat.
Nur leider gibt es nicht genug Menschen für die vielen Atomwaffen.
Wenn ein wichtiger Krieg beginnt,so gibt es keinen Präsidentenwechsel.
Wer wird gewinnen,Sarastro damit die wertvollen Ideale des Freimaurertums und Bernstein
oder ..................?
Ein treffender Vergleich, der vieles auf den Punkt bringt. Da kann jetzt gefleddert werden, soviel es beliebt. Er hat gesessen. Danke.
Beide Kandidaten wirkten irgendwie lahm, ermüdet, und wenig überzeugend. Abgesehen von kleinlichem Geplänkel über historische Details kam es nie zum wirklichen Feuer einer großen Debatte, wie man es in vergangenen Wahlen erlebte. Parteianhänger hegen zweifellos die Meinung, ihr jeweiliger Kandidat habe gesiegt, doch als neutraler Beobachter denkt man: Am liebsten keiner von beiden.
Der Wahlkampf ist überflüssig, lest lieber, wie Helge Schneider die Finanzkrise bewältigen will:
http://de.indymedia.org/2...
Herr Meier555,
der Kommentar von Ihnen in diesem Block ist sehr aufschlussreich !
Danke dafür.
Nur noch eine Frage:
Finden Sie sich wirklich witzig bei den anstehenden Problemen ?
Selbst wenn Ihr Beitrag als Satire gedacht war ist er meiner Meinung nach total fehl am Platz.
Haben Sie auch eine eigene Meinung ?
Diese zu äußern wäre zum Beispiel ein guter,sinnvoller Beitrag.
Herr Meier555,
der Kommentar von Ihnen in diesem Block ist sehr aufschlussreich !
Danke dafür.
Nur noch eine Frage:
Finden Sie sich wirklich witzig bei den anstehenden Problemen ?
Selbst wenn Ihr Beitrag als Satire gedacht war ist er meiner Meinung nach total fehl am Platz.
Haben Sie auch eine eigene Meinung ?
Diese zu äußern wäre zum Beispiel ein guter,sinnvoller Beitrag.
Ich habe das TV- Duell auch live gesehen um für mich vorallen zu erkennen welchen großen Unterschied denn zwischen den beiden Kandiaten besteht. Das könnte ich, außer dem offensichtlichen, immer noch nicht so genau sagen. Kaum einer der beiden, MacCain oder Obama könnten wirklich klare Pläne und Ziele vorlegen wie du Politik in Zukunfst aussehen wird. Auf die Frage wo die jeweiligen Kanidaten im Haushaltsetat Kürzungen vornehmen würden gab es keine konkrete Antwort. McCain redet davon die Verschwndung zu bekämpfen und Obama kann dazu nicht merh sagen, als dass "die zukünftige Planung noch nicht festgelegt werden könnte da die Zukunft der Wirtschaft und des Iraks ungewiss ist." Das ist schon etwas schwach, wenn man nichtmal auf eine Frage die man "in Zahlen" beantworten könnte etwas anbieten kann. McCain wäre ein unfähiger Kanidat, aber om Obama unbedingt ein besserer wäre bezweifle ich nun. Unsere beiden Hübschen hier haben nur Angst vor negativen Reaktionen, deswegen geben sie verwischte Antworten ohne etwas konkretes. Man sollte von einem zukünftigen Präsident der USA merh erwarten.
Wenn es McCain's primaeres Ziel war, in dieser Debatte unschluessige Waehler zu motivieren, duerfte ihm das mit einer Drei-Punkte-Strategie (oder doch Taktik?) gelungen sein: Zum einen betonte er ein ums andere Mal das Unwissen Obamas: "What Barack Obama does not understand..." Zweitens immer wieder implizite und explizite Hinweise auf seine persoenliche Vor-Ort-Erfahrung, "...been there, done that..." Und schliesslich das (in vielerlei Hinsicht mehr als ekelhafte) Ausnutzen der getoeteten Soldaten, deren Tod natuerlich nicht umsonst sein duerfe. Das mag perfide sein, kommt aber bei der Zielgruppe an, und wird ihm die erwarteten Punkte bringen. Bleibt abzuwarten, ob er sich auch in den kommenden Debatten so wird behaupten koennen....
Ein treffender Vergleich, der vieles auf den Punkt bringt. Da kann jetzt gefleddert werden, soviel es beliebt. Er hat gesessen. Danke.
Wir sehen hier das Resultat von PR-Leuten, die wohl etwas von Produktplatzierung verstehen - kurz: aussen hui, innen pfui - aber sich programmatisch nicht mit der Realität behaupten können.
Können es sich die USA in dieser destabilisierten Situation leisten, mit dem System "learning by doing" einen neuen Präsidenten einzuführen? Denn weder Obama noch McCain sind auf der Höhe der Aufgabe. Eine berechtigte Frage wäre, welcher Politik dies wirklich ist. Doch es gibt einfache Umstände und komplexe Problemstellungen. Ich habe nach einer gewissen Zeit dieses "Kräftemessen" zweier "unbewaffneter" Duellanten nicht mehr mitverfolgt, es war mir einfach zu seicht. Statt auf Fragen einzugehen, wurden immer wieder bereits bekannte Wahlkampfreden wiederholt. Auf die Frage, wie eine Haushaltskonsolidierung aussehen sollte, antwortete Obama beispielsweise, welche Ausgaben unerlässlich seien, ... da blieb nicht mehr viel Raum zum sparen. McCain blieb dem in nichts nach. Das viel beschworene Charisma von Obama kam nicht zur Geltung, der Mann wirkte eher unsicher und fast zerbrechlich, so jedenfalls mein Eindruck.
Beide Kandidaten sind schwach positioniert. Die Jahre der Bush Administration gepaart mit der Clinton Administration haben die USA destabilisiert, das Land steht mit dem Rücken zur Wand. Es bleibt zu hoffen, dass die drohende Implosion nicht durch eine Explosion globalen Ausmasses verhindert werden soll.
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