Autoabgasnorm Feilschen um jedes Gramm
Europas Autos sollen weniger Abgase ausstoßen. Deutschland und Frankreichs Regierungen arbeiten dagegen
Der Zeitpunkt könnte besser kaum sein. Während die Autobranche in diesen Tagen zur Leitmesse nach Paris lädt, will Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy den Herstellern ein Milliardengeschenk bereiten. Mit aller Macht streitet er diese Woche für einen Kompromiss im EU-Streit über Höchstwerte für Autoabgase. Unter Vorsitz der französischen Ratspräsidentschaft könnte sein klimafeindliches Papier, das in enger Abstimmung mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zustande gekommen sein soll, noch am Freitag in einer Arbeitsgruppe besprochen werden.
Darum geht es: Ursprünglich sollten Neuwagen in der EU ab 2012 höchstens 120 Gramm CO2 je Kilometer ausstoßen. Das entspricht einem Verbrauch von gut vier Liter Benzin auf 100 Kilometern. Für jedes zusätzliche Gramm wäre eine Strafe von 95 Euro fällig. So sah es das Ausgangsdokument der EU-Kommission vor. Die Kosten dafür schätzt die Branche auf einige Tausend Euro – pro Auto.
Erst vergangene Woche hat der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments wesentliche Teile der Kommissionsvorschläge bestätigt. Doch Sarkozy will die Brüsseler Pläne verwässern. Die Arbeitsgruppe, die das Treffen der Umweltminister koordiniert, könnte im Vorfeld des Ministergipfels in der zweiten Oktoberhälfte neue Ideen erörtern, die Deutschlands und Frankreichs Forderungen weitgehend entgegenkommen – Sarkozy wäre der Star der Automesse.
Findet das informelle Gremium eine gemeinsame Linie, wird vor allem das Parlament unter Druck gesetzt. Es sollte den neuen Kompromiss in einer Parlamentslesung, die spätestens Ende November angesetzt werden soll, berücksichtigen. Da im Dezember Frankreichs Präsidentschaft ausläuft, macht Sarkozy nun Druck.
- Datum 30.04.2009 - 11:40 Uhr
- Seite 1 | 2 | 3 | 4 | Auf einer Seite lesen
- Quelle ZEIT ONLINE
- Kommentare 6
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:




nur , wie verlogen unsere "Volksparteien" sind und hegt die Hoffnung ,das sie die Quittung dafür 2009 bekommen. Die sollten mal darüber nach denken, das wir nur einen Planeten haben und keiner mus seinen Arsch im Porsche von A nach B bringen.
Mit welchem Recht dürfen einige besser betuchte den Planeten so maßlos ruinieren?
Von deren riesen Verschwendung könnten viele normal leben. Alles der Profitgier wegen um dann mit dem Profit für viele die Umwelt zu versauen.
Zuerst eine kurze Anmerkung zu dem Bild: Es handelt sich hierbei nicht um einen Golf GTI, sondern um einen Golf R32.
Viele Volumenhersteller bieten heutzutage eine große Bandbreite an Fahrzeugen an, vom Kleinwagen bis zur Mittel- oder Oberklasselimousine bzw. dem Geländewagen (SUV). Darunter sind durchaus auch verbrauchsarme Autos zu finden mit alternativen Antrieben (Gas, Hybrid usw.) sowie effiziente Motoren in Kombination mit Leichtlaufreifen. Es ist somit eine Auswahl an Alternativen zur CO2-Reduzierung vorhanden.
In meinen Augen hat der Kunde es selbst in der Hand, ob er ein Zeichen in Richtung Umweltfreundlichkeit setzen will. Wer sich trotz der gegenwärtigen Kraftstoffpreise ein Auto mit hohem Verbrauch leisten kann, sollte nicht daran gehindert werden. Schließlich sind wir freie Menschen und der Kunde immer noch König. Die Schuld ausschließlich den Autoherstellern zu geben, halte ich für verfehlt.
Die EU schreibt den Herstellern immer mehr vor, gibt z.B. (prinzipiell sinnvolle) Auflagen für den Fußgängerschutz und die Sicherheit. Dadurch müssen die Autos zwangsläufig aber schwerer werden, was einem niedrigen Verbrauch entgegenwirkt. Dass es Ziele zur CO2-Minderung gibt, ist in Ordnung, nur sollten diese auch realistisch sein und die teils lange Entwicklungszeit für neue Technologien berücksichtigen.
Entwicklung wurde in größere Motoren und höhere Leistung gesteck was mehr Gewicht mit sich bringt. Sehr viel Zeit vertan. Der Umweltschutz regelt sich nicht von selbst, wenn der Profit an erster Stelle steht. Die Politik muß das regeln um diese Auswüchse zu stoppen. Zuviele Menschen glauben noch erst ich und dann lange Zeit nichts. Was unsere Regierung macht ,ist diese unnützen Luxuskarossen schön zu rechnen.
Sir Mobilo,
würden Sie bitte zur Kenntnis nehmen, daß die von Ihnen so nett vertretene Kundenmündigkeit leider keine ist?
Solange der Preis für den Liter Kraftstoff NICHT von Marktverhältnissen, sondern von der Willkür einiger Großkonzerne und deren Lobby via Politik gestaltet wird, ist Ihre Denkweise leider fehl am Platze.
Wo ist denn der Preisbestandteil, der die heutigen Schäden an der Umwelt in wahrem Maße reflektiert?
Wo ist der Preisanteil für die wirklichen Transportkosten von Erdöl und Kraftstoff?
Mal von den "bösen" Steuern abgesehen.
Und bitte, wenn bald wieder Feiertage sind oder Ferien bevorstehen: wer sorgt dann für "echte" d.h. transparente Preise bei der Kraftstoffen an der Tanke?
Zu viele Fragen. Zu wenige Antworten. Leider ist Ihre Vorstellung vom "Kunden König" im gegenwärtig real existierenden Wirtschaftssystem verfehlt.
Daß bei den Automobilherstellern bereits seit Jahren revolutionäre Antriebs-Konzepte in der Schublade liegen, dürfte auch Sie nicht verwundern. Aber solange unsere korrupten Politiker noch zulassen, daß auch mit den heutigen "drittbesten" Lösungen noch viel Geld verdient werden kann, solange wird sich NICHTS ändern.
Deshalb: mehr politische Einflußnahme! Aber im Sinne unser aller Zukunft!
Entwicklung wurde in größere Motoren und höhere Leistung gesteck was mehr Gewicht mit sich bringt. Sehr viel Zeit vertan. Der Umweltschutz regelt sich nicht von selbst, wenn der Profit an erster Stelle steht. Die Politik muß das regeln um diese Auswüchse zu stoppen. Zuviele Menschen glauben noch erst ich und dann lange Zeit nichts. Was unsere Regierung macht ,ist diese unnützen Luxuskarossen schön zu rechnen.
Sir Mobilo,
würden Sie bitte zur Kenntnis nehmen, daß die von Ihnen so nett vertretene Kundenmündigkeit leider keine ist?
Solange der Preis für den Liter Kraftstoff NICHT von Marktverhältnissen, sondern von der Willkür einiger Großkonzerne und deren Lobby via Politik gestaltet wird, ist Ihre Denkweise leider fehl am Platze.
Wo ist denn der Preisbestandteil, der die heutigen Schäden an der Umwelt in wahrem Maße reflektiert?
Wo ist der Preisanteil für die wirklichen Transportkosten von Erdöl und Kraftstoff?
Mal von den "bösen" Steuern abgesehen.
Und bitte, wenn bald wieder Feiertage sind oder Ferien bevorstehen: wer sorgt dann für "echte" d.h. transparente Preise bei der Kraftstoffen an der Tanke?
Zu viele Fragen. Zu wenige Antworten. Leider ist Ihre Vorstellung vom "Kunden König" im gegenwärtig real existierenden Wirtschaftssystem verfehlt.
Daß bei den Automobilherstellern bereits seit Jahren revolutionäre Antriebs-Konzepte in der Schublade liegen, dürfte auch Sie nicht verwundern. Aber solange unsere korrupten Politiker noch zulassen, daß auch mit den heutigen "drittbesten" Lösungen noch viel Geld verdient werden kann, solange wird sich NICHTS ändern.
Deshalb: mehr politische Einflußnahme! Aber im Sinne unser aller Zukunft!
Entwicklung wurde in größere Motoren und höhere Leistung gesteck was mehr Gewicht mit sich bringt. Sehr viel Zeit vertan. Der Umweltschutz regelt sich nicht von selbst, wenn der Profit an erster Stelle steht. Die Politik muß das regeln um diese Auswüchse zu stoppen. Zuviele Menschen glauben noch erst ich und dann lange Zeit nichts. Was unsere Regierung macht ,ist diese unnützen Luxuskarossen schön zu rechnen.
wilkürliche wertungen, intoleranz.
wenn die luxuskarossen so unnütz wären, warum
möchten gerade vielfahrer diese haben ?
alles nur prestige denken und schwanzvergleich ?
ich glaube nicht. wenn diese fahrzeuge nicht
faktische vorteile hätten, gäbe es sie nicht
(bei suv´s wurde diese regel zu gunsten von scheinvorteilen
gebrochen - und prompt wurden und werden die hersteller
ob ihrer maß losigkeit abgestraft !).
wilkürliche wertungen, intoleranz.
wenn die luxuskarossen so unnütz wären, warum
möchten gerade vielfahrer diese haben ?
alles nur prestige denken und schwanzvergleich ?
ich glaube nicht. wenn diese fahrzeuge nicht
faktische vorteile hätten, gäbe es sie nicht
(bei suv´s wurde diese regel zu gunsten von scheinvorteilen
gebrochen - und prompt wurden und werden die hersteller
ob ihrer maß losigkeit abgestraft !).
wilkürliche wertungen, intoleranz.
wenn die luxuskarossen so unnütz wären, warum
möchten gerade vielfahrer diese haben ?
alles nur prestige denken und schwanzvergleich ?
ich glaube nicht. wenn diese fahrzeuge nicht
faktische vorteile hätten, gäbe es sie nicht
(bei suv´s wurde diese regel zu gunsten von scheinvorteilen
gebrochen - und prompt wurden und werden die hersteller
ob ihrer maß losigkeit abgestraft !).
Bei Frau Merkel und ihren "gruenen" Ansichten dachte ich von Anfang an, an den "Wolf im Schafspelz". Gut, die Nachricht, dass sie fuer hoehere Schadstoffobergrenzen ist, ist nicht neu. Trotzdem traurig, dass da jetzt Autoindustrie-Lobbyisten Klimapolitik machen duerfen.
Naja, ich hoffe einmal, dass es dann so wie in den USA laeuft und die deutschen Autobauer genauso boese auf die F$%$# fallen, wie die amerikanischen. Und nachher wills dann wieder keiner gewesen sein .... und alle Verantwortlichen vergiessen Krokodilstraenen um ein paar 10000 verlorene Arbeitsplaetze, deren Abbau "unvermeidlich" und auf keinen Fall Produkt einer fehlgeleiteten Politik war ...
*Polemik* Hat Frau Merkel eigentlich schon ihren Aufsichtsratsposten bei Mercedes-Benz bekommen? *Ende Polemik*
Sir Mobilo,
würden Sie bitte zur Kenntnis nehmen, daß die von Ihnen so nett vertretene Kundenmündigkeit leider keine ist?
Solange der Preis für den Liter Kraftstoff NICHT von Marktverhältnissen, sondern von der Willkür einiger Großkonzerne und deren Lobby via Politik gestaltet wird, ist Ihre Denkweise leider fehl am Platze.
Wo ist denn der Preisbestandteil, der die heutigen Schäden an der Umwelt in wahrem Maße reflektiert?
Wo ist der Preisanteil für die wirklichen Transportkosten von Erdöl und Kraftstoff?
Mal von den "bösen" Steuern abgesehen.
Und bitte, wenn bald wieder Feiertage sind oder Ferien bevorstehen: wer sorgt dann für "echte" d.h. transparente Preise bei der Kraftstoffen an der Tanke?
Zu viele Fragen. Zu wenige Antworten. Leider ist Ihre Vorstellung vom "Kunden König" im gegenwärtig real existierenden Wirtschaftssystem verfehlt.
Daß bei den Automobilherstellern bereits seit Jahren revolutionäre Antriebs-Konzepte in der Schublade liegen, dürfte auch Sie nicht verwundern. Aber solange unsere korrupten Politiker noch zulassen, daß auch mit den heutigen "drittbesten" Lösungen noch viel Geld verdient werden kann, solange wird sich NICHTS ändern.
Deshalb: mehr politische Einflußnahme! Aber im Sinne unser aller Zukunft!
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren