Beckstein-Nachfolge Weg frei für Seehofer
Der CSU-Streit um das bayerische Ministerpräsidentenamt ist entschieden: Wissenschaftsminister Goppel und Innenminister Herrmann haben ihre Kandidatur zurückgezogen
Mit Spannung wird nun erwartet, welches Ergebnis Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer bei der Abstimmung der CSU-Landtagsfraktion in München erreichen wird. Der Ingolstädter soll auch CSU-Parteichef werden.
Der Druck aus den Bezirksverbänden wurde am Ende für die Minister Thomas Goppel und Joachim Herrmann zu stark. Die Mehrheit der Verbände hatte sich für Seehofer als Ministerpräsident ausgesprochen.
Seehofer, Goppel, Hermann und Huber hatten nach CSU-Angaben am Dienstagnachmittag in München ein Gespräch geführt. Mehrheitlich werde in der CSU gewünscht, dass die beiden Spitzenämter in der Regierung und der Partei wieder zusammengeführt würden, hieß es danach.
Nach Informationen der
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-Zeitung soll Herrmann in der künftigen Koalitionsregierung eine herausgehobene Stellung als zweiter Stellvertreter des Regierungschefs erhalten. Anspruch auf den Stellvertreter des Ministerpräsidenten hat der künftige Koalitionspartner der CSU. Als wahrscheinlichster Bündnispartner gilt die FDP.
- Datum 13.10.2008 - 17:33 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters
- Kommentare 3
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.... ist glücklich?
Wie schön, dass die ZEIT schon jetzt weiss, dass trotzdem keine Ruhe einkehren wird.
Die CSU stellt in Bayern die meisten Bürgermeister und Landräte, gefolgt von den FREIEN WÄHLERN. Dann kommt lange nichts und am Ende die Sozis.
Die ZEIT kann lange gegen die CSU bashen. Woher ihr Hass kommt, bleibt dem Leser aber verborgen.
Diese Vorgänge gibt es in jeder anderen Partei auch, nur, dass auf die CSU jedes Wort auf die Goldwaage gelegt wird.
Angeführt von der linksideologischen SÜDDEUTSCHEN bis hin zum Scheibenwischer, der nicht erkennen will, dass der Bayer sowieso von Haus aus ein selbstironischer Mensch ist. Kein Wunder, dass der BR den Scheibenwischer ausstrahlt und die meisten Kabarettsendungen in der gesamten Republik ausstrahlt und selbst produziert. Leider merken die links-liberalen Blätter nicht, dass die Menschen zwischen Scheibenwischer und den Medien unterscheiden können. Darum ist auch die ZEIT oder die SÜDDEUTSCHE eher ein Blatt für Nichtbayern, Zuagroaste und Humorlose Genossen !
jetzt ist es klar, und sehr viele in bayern - nicht nur bezirksverbände - haben sich dies so gewünscht. es ist nun auch eine chance, dass die csu jüngere engagierte bürgerinnen und bürger mit ins kabinet nimmt. für verhandlungen mit einem koalitionspartner - vermutlich fdp - wird es sowie jetzt einfacher.
Die Wahl von Seehofer ist keine echte Überraschung. Zum einen ist er am bekanntesten, zum zweiten der einzige "echte" Oberbayer. Und bevor ein Franke oder Schwabe in Bayern längere Zeit Ministerpräsident werden darf, wird eine schwarze Frau Amerika regieren.
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