US-Blogschau Webkampagne gegen das RettungspaketSeite 2/2
Die meisten Websites basieren auf handelsüblicher Blog-Software, imitieren aber sehr gekonnt exakt jene Mobilisierungstechniken, die Politiker während des Wahlkampfs einsetzen: Vor allem die direkte Kontaktaufnahme mit dem durch Angabe der Postleitzahl ermittelten Abgeordneten sowie die Bereitstellung vorgefertigter Textbausteine zur Vereinfachung der Kommunikation. Damit kehren die Bürger genau jene Informationskanäle um, die die Kampagnenteams in den vergangenen Wochen und Monaten aufgebaut und mit ähnlichen Inhalten gefüttert haben – besser lassen sich die Chancen zur Zwei-Wege-Kommunikation im Internet eigentlich nicht illustrieren. Der hochvernetzte Wahlkampf der Kandidaten unter Ausnutzung der neuesten technologischen Möglichkeiten kehrt als vielstimmiges Echo zurück an die Machtzentralen – für die Abgeordneten in Washington ist das im Augenblick nicht unbedingt die Version digitaler Demokratie, die sie sich immer vorgestellt hatten.
Und die unzufriedenen Bürger lernen schnell: Sogar die vom ehemaligen Bush-Berater Karl Rove etablierte Technik des "Micro-Targeting" zum Herausfiltern besonders lohnender Kampagnenziele findet sich im Arsenal der Rettungspaket-Gegner. So kursieren Listen mit den Kontaktdaten "besonders anfälliger" Kongressmitglieder (z.B. www.stopthehousingbailout.com/vulnerable.csv ), die sich gerade einer Wiederwahl stellen und daher für die Stimmungen in der Wählerschaft ein besonders offenes Ohr haben.
Nach dem – vorerst – ablehnenden Votum im Repräsentantenhaus gerät nun eine mögliche Neuauflage der Abstimmung ins Visier der intervenierenden Netzbürger. stopthehousingbailout.com stachelt die Leser an, den Protest aufrechtzuerhalten: "DENKT BLOSS NICHT, DASS ES VORBEI IST! NICHT MAL FÜR EINE SEKUNDE! Sie werden über das gleiche Gesetz einfach nochmal abstimmen, am Mittwoch oder Donnerstag. ALSO SCHICKT WEITER FAXE UND E-MAILS!"
Die Seite globaleconomicanalysis.blogspot.com zeigt, wie so etwas aussehen kann, und fordert seine Leserschaft auf, den Senatsmitgliedern eine telefonische Nachricht zu übermitteln – anhören könnte sich das etwa so: "Ich befürworte die mutige Abstimmung im Repräsentantenhaus, gegen den Vorschlag von Finanzminister Henry Paulson zu stimmen. Ich erwarte, dass Sie nun dasselbe tun. Es ist Zeit, sich nach anderen Alternativen umzusehen."
- Datum 04.05.2009 - 10:53 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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"....für die Abgeordneten in Washington ist das im Augenblick nicht unbedingt die Version digitaler Demokratie, die sie sich immer vorgestellt hatten."
Aber hoffentlich die Version, um die sie nicht mehr herumkommen! Erfreulicherweise gewinnt dadurch die Demokratie etwas von ihrer Verankerung im stets hochgehaltenen und doch ausgeblendeten Volkswillen zurück.
Insbesondere hier ist die "Krise" eine Chance.
Oh ja, stimme zu...
Dagegen sprechen eigentlich nur die konstanten Zensurmassnahmen bzw. deren Versuche, gerade auch in der sogenannten "freien Welt", um das Internet Kommerzgerecht, aber nicht unbedingt Demokratiegerecht und Aufklärerisch, technisch und administrativ umzubauen...
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Helda Camara
a
Oh ja, stimme zu...
Dagegen sprechen eigentlich nur die konstanten Zensurmassnahmen bzw. deren Versuche, gerade auch in der sogenannten "freien Welt", um das Internet Kommerzgerecht, aber nicht unbedingt Demokratiegerecht und Aufklärerisch, technisch und administrativ umzubauen...
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Helda Camara
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Oh ja, stimme zu...
Dagegen sprechen eigentlich nur die konstanten Zensurmassnahmen bzw. deren Versuche, gerade auch in der sogenannten "freien Welt", um das Internet Kommerzgerecht, aber nicht unbedingt Demokratiegerecht und Aufklärerisch, technisch und administrativ umzubauen...
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Helda Camara
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sollten wir auch mal in deutschland ausprobieren, vielleicht klappts ja,
... laut Roland Pabst von mehr-demokratie (war gerade in Brüssel), wird weiterhin am "Reformvertrag" (ala Lissabon-Vertrag) gewerkelt. Mal sehen, wie er beim nächsten Anlauf heißt. Elende korrupte und selbstgerechte Bande!
man muss nur mitmachen - zu vielen kritiskwuerdige EU (lobbisten) gestzesinitiativen zB gibt es entsprechende gegenaktionen - interessiert nur keinen , weils hier anscheinend keinem direkt an den kragen geht. die eu falle ist aber aufgestellt und schnappt nach langer und langsamer vorbereitung eines tages unbemerkt zu . dann wird eszu spaet sein fuer digitale demokratie - man sollte sich also jetzt schlau machen und nach entsprechenden aktionen forschen ( google) oder selber eine initiieren : ein blog auf blogspot com ist fuenfminutensache , wenn man was zu sagen hat . los gehts.
... laut Roland Pabst von mehr-demokratie (war gerade in Brüssel), wird weiterhin am "Reformvertrag" (ala Lissabon-Vertrag) gewerkelt. Mal sehen, wie er beim nächsten Anlauf heißt. Elende korrupte und selbstgerechte Bande!
man muss nur mitmachen - zu vielen kritiskwuerdige EU (lobbisten) gestzesinitiativen zB gibt es entsprechende gegenaktionen - interessiert nur keinen , weils hier anscheinend keinem direkt an den kragen geht. die eu falle ist aber aufgestellt und schnappt nach langer und langsamer vorbereitung eines tages unbemerkt zu . dann wird eszu spaet sein fuer digitale demokratie - man sollte sich also jetzt schlau machen und nach entsprechenden aktionen forschen ( google) oder selber eine initiieren : ein blog auf blogspot com ist fuenfminutensache , wenn man was zu sagen hat . los gehts.
... laut Roland Pabst von mehr-demokratie (war gerade in Brüssel), wird weiterhin am "Reformvertrag" (ala Lissabon-Vertrag) gewerkelt. Mal sehen, wie er beim nächsten Anlauf heißt. Elende korrupte und selbstgerechte Bande!
man muss nur mitmachen - zu vielen kritiskwuerdige EU (lobbisten) gestzesinitiativen zB gibt es entsprechende gegenaktionen - interessiert nur keinen , weils hier anscheinend keinem direkt an den kragen geht. die eu falle ist aber aufgestellt und schnappt nach langer und langsamer vorbereitung eines tages unbemerkt zu . dann wird eszu spaet sein fuer digitale demokratie - man sollte sich also jetzt schlau machen und nach entsprechenden aktionen forschen ( google) oder selber eine initiieren : ein blog auf blogspot com ist fuenfminutensache , wenn man was zu sagen hat . los gehts.
welche Auswirkungen es für sie persönlich haben wird, wenn das Paket nicht verabschiedet wird.
Ich glaube zwar auch, dass es bereits keinen Unterschied mehr macht, da es längst zu spät ist. Trotzdem denke ich, dass genau dieselben Herrschaften bald Protest-Mails wegen des Verlusts ihres Jobs schreiben werden.
Zunächst kostet das Packet erstmal viel Geld. Ob und was es genau dann hilft kann niemand sagen. Im Übrigen muss man auch schauen, ob man wirklich die Verlierer raushauen will, das widerspricht ja fundamental der Idee des freien Wettbewerbs.
Insofern werden, anstatt das die Looser pleitegehen, diejenigen bestraft, die schlau genug waren jetzt nicht in undurchsichtige "Finanzinnovationen" zu investieren.
Der einzige Grund, warum ich nicht ins Kasino gehe, ist, dass ich da mein Geld höchstwahrscheinlich verlieren werde. Nimmt man mir dieses Risiko, indem ich nicht mein eigenes, sondern fremdes Geld riskiere und nur die Gewinne einstreiche, agiere ich möglicherweise, volkswirtschaftlich betrachtet, sehr ineffizient.
Also die Frage ist ja, ob das Packet dem einzelnen Bürger insgesamt, also unter Berücksichtigung aller Kosten, wirklich hilft. Und da reicht nicht die Behauptung, dass es so ist. Auch ein Verweis auf Pensionsfonds, Kreditmangel etc... ist zu wenig, weil die Kosten ausgeblendet werden.
Zunächst kostet das Packet erstmal viel Geld. Ob und was es genau dann hilft kann niemand sagen. Im Übrigen muss man auch schauen, ob man wirklich die Verlierer raushauen will, das widerspricht ja fundamental der Idee des freien Wettbewerbs.
Insofern werden, anstatt das die Looser pleitegehen, diejenigen bestraft, die schlau genug waren jetzt nicht in undurchsichtige "Finanzinnovationen" zu investieren.
Der einzige Grund, warum ich nicht ins Kasino gehe, ist, dass ich da mein Geld höchstwahrscheinlich verlieren werde. Nimmt man mir dieses Risiko, indem ich nicht mein eigenes, sondern fremdes Geld riskiere und nur die Gewinne einstreiche, agiere ich möglicherweise, volkswirtschaftlich betrachtet, sehr ineffizient.
Also die Frage ist ja, ob das Packet dem einzelnen Bürger insgesamt, also unter Berücksichtigung aller Kosten, wirklich hilft. Und da reicht nicht die Behauptung, dass es so ist. Auch ein Verweis auf Pensionsfonds, Kreditmangel etc... ist zu wenig, weil die Kosten ausgeblendet werden.
Wie ich da grad so gelesen habe was für Massnahmen die EU gegen zukünftige Raffgier und Unfähigkeit in der Kategorie der Verbrieften Derivate für neue Regelungen einführen will...äh, da muss ich klar sagen, keine der invaliden Finanzinstitute sollte mit öffentlichen Geldern "gerettet" werden...
Lediglich ein paar kleine Pflästerlein um mal den ersten Wind aus den Segeln der Verbrieften Produkte zu nehmen. Aber sonst bleibt alles beim allten... vor allem die Kontrolle über die Fundamente der Produkte bleibt dem Käufer überlassen... mit wieviel geregelten und standardisierten Informationen sollen die das tun können... ?
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Helda Camara
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Zunächst kostet das Packet erstmal viel Geld. Ob und was es genau dann hilft kann niemand sagen. Im Übrigen muss man auch schauen, ob man wirklich die Verlierer raushauen will, das widerspricht ja fundamental der Idee des freien Wettbewerbs.
Insofern werden, anstatt das die Looser pleitegehen, diejenigen bestraft, die schlau genug waren jetzt nicht in undurchsichtige "Finanzinnovationen" zu investieren.
Der einzige Grund, warum ich nicht ins Kasino gehe, ist, dass ich da mein Geld höchstwahrscheinlich verlieren werde. Nimmt man mir dieses Risiko, indem ich nicht mein eigenes, sondern fremdes Geld riskiere und nur die Gewinne einstreiche, agiere ich möglicherweise, volkswirtschaftlich betrachtet, sehr ineffizient.
Also die Frage ist ja, ob das Packet dem einzelnen Bürger insgesamt, also unter Berücksichtigung aller Kosten, wirklich hilft. Und da reicht nicht die Behauptung, dass es so ist. Auch ein Verweis auf Pensionsfonds, Kreditmangel etc... ist zu wenig, weil die Kosten ausgeblendet werden.
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