Finanzkrise Wie sicher sind Riester, Lebensversicherung und Co?

Die Finanzkrise nötigt der Bundesregierung eine Staatsgarantie für Sparguthaben ab. Nun machen sich viele Anleger Sorgen um ihre Altersvorsorge. Der Querdax

Was bleibt nach der Krise fürs Alter?

Was bleibt nach der Krise fürs Alter?

Die Sparguthaben sind sicher! So versucht Bundeskanzlerin Angela Merkel, ihre Bürger zu beruhigen, und erinnert mit ihrer Wortwahl doch an den früheren Arbeitsminister Norbert Blüm.

Wenn eine Bank Pleite gehen sollte, sollen die privaten Kunden nun also davon ausgehen, dass in letzter Instanz der Staat für die Guthaben geradesteht. Doch da geht es um Girokonten und Sparbücher.

Wie sicher aber, fragt sich mancher Sparer, ist das Geld, das ich für meine langfristige Altersvorsorge bei Versicherungen, Bausparkassen oder Riester-Anbietern angelegt oder in die betriebliche Altersvorsorge investiert wurde?

Deshalb hier ein Überblick, wie sicher oder gefährdet solche Guthaben sein können:

Klassische Lebens- und Privatrentenversicherungen

Das Geld der Sparer fließt hier in den sogenannten Deckungsstock, der nur zu einem geringen Teil aus Aktien bestehen darf. Allerdings stellen nach Aussagen von Branchenexperten Anleihen von Banken rund die Hälfte der dort dominierenden festverzinslichen Wertpapiere.

Weil die Zinsen jeweils für das laufende Jahr garantiert werden, ist für 2008 wenig zu befürchten. Im kommenden Jahr droht jedoch bei vielen Anbietern ein deutlicher Renditeknick.

Für unruhige Kapitalmarktzeiten haben die meisten Assekuranzen aber stille Reserven. Im Pleitefall übernimmt die Auffanggesellschaft der Lebensversicherer namens Protektor die Verträge und sorgt zumindest für den Kapitalerhalt und die Zahlung des garantierten Mindestzinses.

Leser-Kommentare
    • zetti
    • 07.10.2008 um 17:52 Uhr

    Natürlich sind diese Anlagen "Sicher". So sicher wie die Rente. Geldanlagen wie Sparbuch, Festgeld oder Kapitallebensversicherung erreichen nicht mal den "normalen", langfristigen Inflationssatz von 3%. Das heißt, jedes Jahr ein klein bisschen Kaufkraft weniger vom Ersparten. Aus der geplanten Zusatzrente wird da schon unter normalen Umständen aus der Alterssicherung über 30 Jahre bestenfalls ein Mittelklassewagen vor der Garage.

    Die Aber-Milliarden, die die Notenbanken jetzt zur Schuldentilgung auf den Markt schmeißen, werden zwangsweise die Inflation anheizen.

    Der Deutsche Michel stellt nicht nur seinen gesamten Spargroschen zu Niedrigstzinsen (gibt´s in sonst keinem anderem Land!) seinem liebgewonnenen Banker & Versicherer zur Verfügung- Nein, er gleicht die mit seinem Geld gemachten Verluste auch noch mit seiner Steuer aus und kann sich dann anschließend mit seinem sicherem Geld in 20 Jahren bestenfalls noch den Ar.... ausputzen.
    Zetti

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    ...wurde man ausgelacht.
    Heute sind all diese Befürworter der kapitalgedeckten selbstverantworteten Alterssicherung wohl pleite.

    Rechnen wir nach: Zinsen auf Geld bringen zu wenig, um nach Abzug von Steuern und Inflation noch zu Steigerungen führen zu können.
    Selbst der Riester Fondssparplan kann sich als Pleitefalle mit Totalverlust herausstellen.
    Die Socke und das Sparschwein zu Hause wird von der Inflation gefressen.
    Der Aktienmarkt wurde gerade entzaubert, seine Rendite liegt gar noch unter den festverzinslichen.
    Und bei Fonds wussten wir schon immer, daß sie schlechter als der Index abschliessen, weil er schliesslich nicht erschaffen wurde, um dem Anleger sein Geld zu vermehren, sondern der Bank ordentliche Gewinne einzubringen.

    Also Norberrt, freu dich, daß Deutschland noch das umlagefinanzierte Rentensystem hat, denn wo kein Geld über 40 Jahre gerettet werden muß, sind auch keine Begehrlichkeiten, es derweil einzusacken, und wo nur Anspruchspunkte statt Geld gezählt wird, kann keine Inflation kommen.

    ...wurde man ausgelacht.
    Heute sind all diese Befürworter der kapitalgedeckten selbstverantworteten Alterssicherung wohl pleite.

    Rechnen wir nach: Zinsen auf Geld bringen zu wenig, um nach Abzug von Steuern und Inflation noch zu Steigerungen führen zu können.
    Selbst der Riester Fondssparplan kann sich als Pleitefalle mit Totalverlust herausstellen.
    Die Socke und das Sparschwein zu Hause wird von der Inflation gefressen.
    Der Aktienmarkt wurde gerade entzaubert, seine Rendite liegt gar noch unter den festverzinslichen.
    Und bei Fonds wussten wir schon immer, daß sie schlechter als der Index abschliessen, weil er schliesslich nicht erschaffen wurde, um dem Anleger sein Geld zu vermehren, sondern der Bank ordentliche Gewinne einzubringen.

    Also Norberrt, freu dich, daß Deutschland noch das umlagefinanzierte Rentensystem hat, denn wo kein Geld über 40 Jahre gerettet werden muß, sind auch keine Begehrlichkeiten, es derweil einzusacken, und wo nur Anspruchspunkte statt Geld gezählt wird, kann keine Inflation kommen.

    • hamkon
    • 07.10.2008 um 22:04 Uhr

    Es mutet makaber an.

    Schon im Jahre 2000 lautete der Titel eines kleinen Büchleins "die neuen staatsfeinde - Welche Republik wollen Schröder, Henkel, Westerwelle & Co?"

    Heute kennen wir die Antwort. Die Bescheißer- und Zockerrepublik.

    Und wir werden noch eine Antwort kennenlernen. Die Antwort nämlich auf die Frage: Was wird aus den Riester-Sparern?

    Gott stehe uns allen bei, wenn die Antwort darauf lautet: Sie werden die Brüder und Schwestern der Göttinger-Gruppe-Sparer.

    Wenn das so kommt, dann werden in Deutschland wieder Menschen an den Straßenlaternen hängen. Es werden die führenden Eliteangehörigen sein, die der Bescheißer- und Zockerrepublik das Wort geredet und den Weg geebnet haben.

    Wenn Genscher und Lambsdorf sich als bezahlte Helfershelfer bei den Betrügern und Bescheißern der Göttinger Gruppe verdingt haben, um 20.000 bis 30.000 Bürger um ihre Altersrücklagen zu betrügen, dann war das ein Probelauf. Einige Doofe, deren Gier sie in die "sensationellen Renditen"-Falle lockten.

    Wenn jetzt aber auch noch die inzwischen in die Millionen zählende Gruppe der Riester-Sparer um ihre moderat verzinsten Ersparnisse beschissen werden, dann wird es wohl kein Halten mehr geben und dann lautet die Alternative "Dein Leben gegen mein Leben".

    Die Menge der Sparer ist exponentiell größer als die Menge der Bescheisser und deren lobbyistisch gesponserten Handlanger.

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    • ttob
    • 07.10.2008 um 22:53 Uhr

    "Wenn das so kommt, dann werden in Deutschland wieder Menschen an den Straßenlaternen hängen. Es werden die führenden Eliteangehörigen sein, die der Bescheißer- und Zockerrepublik das Wort geredet und den Weg geebnet haben.
    ...
    Die Menge der Sparer ist exponentiell größer als die Menge der Bescheisser und deren lobbyistisch gesponserten Handlanger."

    ... aber die Regel lautet: "die Großen laufen, die Kleinen hängen". So war es bisher (fast) immer und so wird es wohl auch bleiben.

    Davon abgesehen, glaube ich nicht, dass es soweit kommt. Viele (Westdeutsche) werden gut erben von der Wirtschaftswundergeneration und das sicher nicht aufs Spiel setzen. Die Interessen sind allgemein stark zersplittert, ebenso wie die Verantwortlichkeiten. Dazu sind wir Deutschen scheinbar sehr leidensfähig und unterwürfig, solange niemand verhungert und breite Massen verelenden, wird wohl nicht viel passieren (von einigen ignorierten friedlichen Demos mal abgesehen). Und wenn doch, dann greift der alte Witz: einfach alle Straßen-Ampeln auf rot schalten und der Widerstand kommt nicht zusammen :-)

    • ttob
    • 07.10.2008 um 23:08 Uhr

    "Wenn das so kommt, dann werden in Deutschland wieder Menschen an den Straßenlaternen hängen. Es werden die führenden Eliteangehörigen sein, die der Bescheißer- und Zockerrepublik das Wort geredet und den Weg geebnet haben.
    ...
    Die Menge der Sparer ist exponentiell größer als die Menge der Bescheisser und deren lobbyistisch gesponserten Handlanger."

    ... aber die Regel lautet: "die Großen laufen, die Kleinen hängen". So war es bisher (fast) immer und so wird es wohl auch bleiben.

    Davon abgesehen, glaube ich nicht, dass es soweit kommt. Viele (Westdeutsche) werden gut erben von der Wirtschaftswundergeneration und das sicher nicht aufs Spiel setzen. Die Interessen sind allgemein stark zersplittert, ebenso wie die Verantwortlichkeiten. Dazu sind wir Deutschen scheinbar sehr leidensfähig und unterwürfig, solange niemand verhungert und breite Massen verelenden, wird wohl nicht viel passieren (von einigen ignorierten friedlichen Demos mal abgesehen). Und wenn doch, dann greift der alte Witz: einfach alle Straßen-Ampeln auf rot schalten und der Widerstand kommt nicht zusammen :-)

    • ttob
    • 07.10.2008 um 22:53 Uhr

    "Wenn das so kommt, dann werden in Deutschland wieder Menschen an den Straßenlaternen hängen. Es werden die führenden Eliteangehörigen sein, die der Bescheißer- und Zockerrepublik das Wort geredet und den Weg geebnet haben.
    ...
    Die Menge der Sparer ist exponentiell größer als die Menge der Bescheisser und deren lobbyistisch gesponserten Handlanger."

    ... aber die Regel lautet: "die Großen laufen, die Kleinen hängen". So war es bisher (fast) immer und so wird es wohl auch bleiben.

    Davon abgesehen, glaube ich nicht, dass es soweit kommt. Viele (Westdeutsche) werden gut erben von der Wirtschaftswundergeneration und das sicher nicht aufs Spiel setzen. Die Interessen sind allgemein stark zersplittert, ebenso wie die Verantwortlichkeiten. Dazu sind wir Deutschen scheinbar sehr leidensfähig und unterwürfig, solange niemand verhungert und breite Massen verelenden, wird wohl nicht viel passieren (von einigen ignorierten friedlichen Demos mal abgesehen). Und wenn doch, dann greift der alte Witz: einfach alle Straßen-Ampeln auf rot schalten und der Widerstand kommt nicht zusammen :-)

    • ttob
    • 07.10.2008 um 23:08 Uhr

    "Wenn das so kommt, dann werden in Deutschland wieder Menschen an den Straßenlaternen hängen. Es werden die führenden Eliteangehörigen sein, die der Bescheißer- und Zockerrepublik das Wort geredet und den Weg geebnet haben.
    ...
    Die Menge der Sparer ist exponentiell größer als die Menge der Bescheisser und deren lobbyistisch gesponserten Handlanger."

    ... aber die Regel lautet: "die Großen laufen, die Kleinen hängen". So war es bisher (fast) immer und so wird es wohl auch bleiben.

    Davon abgesehen, glaube ich nicht, dass es soweit kommt. Viele (Westdeutsche) werden gut erben von der Wirtschaftswundergeneration und das sicher nicht aufs Spiel setzen. Die Interessen sind allgemein stark zersplittert, ebenso wie die Verantwortlichkeiten. Dazu sind wir Deutschen scheinbar sehr leidensfähig und unterwürfig, solange niemand verhungert und breite Massen verelenden, wird wohl nicht viel passieren (von einigen ignorierten friedlichen Demos mal abgesehen). Und wenn doch, dann greift der alte Witz: einfach alle Straßen-Ampeln auf rot schalten und der Widerstand kommt nicht zusammen :-)

    • ttob
    • 07.10.2008 um 22:53 Uhr

    "Wenn das so kommt, dann werden in Deutschland wieder Menschen an den Straßenlaternen hängen. Es werden die führenden Eliteangehörigen sein, die der Bescheißer- und Zockerrepublik das Wort geredet und den Weg geebnet haben.
    ...
    Die Menge der Sparer ist exponentiell größer als die Menge der Bescheisser und deren lobbyistisch gesponserten Handlanger."

    ... aber die Regel lautet: "die Großen laufen, die Kleinen hängen". So war es bisher (fast) immer und so wird es wohl auch bleiben.

    Davon abgesehen, glaube ich nicht, dass es soweit kommt. Viele (Westdeutsche) werden gut erben von der Wirtschaftswundergeneration und das sicher nicht aufs Spiel setzen. Die Interessen sind allgemein stark zersplittert, ebenso wie die Verantwortlichkeiten. Dazu sind wir Deutschen scheinbar sehr leidensfähig und unterwürfig, solange niemand verhungert und breite Massen verelenden, wird wohl nicht viel passieren (von einigen ignorierten friedlichen Demos mal abgesehen). Und wenn doch, dann greift der alte Witz: einfach alle Straßen-Ampeln auf rot schalten und der Widerstand kommt nicht zusammen :-)

    • ttob
    • 07.10.2008 um 23:08 Uhr

    "Wenn das so kommt, dann werden in Deutschland wieder Menschen an den Straßenlaternen hängen. Es werden die führenden Eliteangehörigen sein, die der Bescheißer- und Zockerrepublik das Wort geredet und den Weg geebnet haben.
    ...
    Die Menge der Sparer ist exponentiell größer als die Menge der Bescheisser und deren lobbyistisch gesponserten Handlanger."

    ... aber die Regel lautet: "die Großen laufen, die Kleinen hängen". So war es bisher (fast) immer und so wird es wohl auch bleiben.

    Davon abgesehen, glaube ich nicht, dass es soweit kommt. Viele (Westdeutsche) werden gut erben von der Wirtschaftswundergeneration und das sicher nicht aufs Spiel setzen. Die Interessen sind allgemein stark zersplittert, ebenso wie die Verantwortlichkeiten. Dazu sind wir Deutschen scheinbar sehr leidensfähig und unterwürfig, solange niemand verhungert und breite Massen verelenden, wird wohl nicht viel passieren (von einigen ignorierten friedlichen Demos mal abgesehen). Und wenn doch, dann greift der alte Witz: einfach alle Straßen-Ampeln auf rot schalten und der Widerstand kommt nicht zusammen :-)

  1. tja liebe zeit, wer hätte das gedacht? wie sich der wind doch plötzlich dreht! und die medien drehen sich mit, dass es nur so eine freude ist!

    mein bescheidener vorschlag, der heranrollenden rezession vielleicht noch etwas positives abzugewinnen:

    mal gründlich im eigenen haus ausmisten, v.a. das wirtschaftsressort gehört dringend durchgelüftet. die leichen die man da im keller hat fangen nämlich langsam an etwas abgestanden zu riechen! ich verweise beispielhaft dieses schöne stück hier:

    http://www.zeit.de/2008/0...

    zum k*****, oder? noch kein jahr alt das geschmiere.

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    • zetti
    • 08.10.2008 um 7:39 Uhr

    2011 oder 2012 wird auch dieser Einbruch verdaut sein. Mein Geld ist in Aktien, aber auch in anderen Beteiligungsformen sicherer, als wenn ich mein Geld zu einem Magerzins an die Bank verleihe und die investiert mein Geld.

    Das Hauptproblem ist nicht die Börse, die reagiert hier wie ein Fieberthernometer, das Problem sind Banker, die mit diesem geliehenem Geld auf eine Weise zocken, wie es mir als "Kleinen" gar nicht möglich ist. Und wenn da das Geld "weg" ist, ist es weg. Es hat zwar nur ein anderer, aber für den Verlust meines zu Spottzinsen überlassenes Geldes darf ich auch noch mit meiner Steuer und einem Inflationsschub bezahlen!

    Zum Kotzen!
    Zetti

    PS: Eine Aktie oder Beteiligung wird als Sachwert nie "weg" sein. Bestenfalls eine Zeitlang weniger Wert. Damit kann ich leben.

    • zetti
    • 08.10.2008 um 7:39 Uhr

    2011 oder 2012 wird auch dieser Einbruch verdaut sein. Mein Geld ist in Aktien, aber auch in anderen Beteiligungsformen sicherer, als wenn ich mein Geld zu einem Magerzins an die Bank verleihe und die investiert mein Geld.

    Das Hauptproblem ist nicht die Börse, die reagiert hier wie ein Fieberthernometer, das Problem sind Banker, die mit diesem geliehenem Geld auf eine Weise zocken, wie es mir als "Kleinen" gar nicht möglich ist. Und wenn da das Geld "weg" ist, ist es weg. Es hat zwar nur ein anderer, aber für den Verlust meines zu Spottzinsen überlassenes Geldes darf ich auch noch mit meiner Steuer und einem Inflationsschub bezahlen!

    Zum Kotzen!
    Zetti

    PS: Eine Aktie oder Beteiligung wird als Sachwert nie "weg" sein. Bestenfalls eine Zeitlang weniger Wert. Damit kann ich leben.

    • zetti
    • 08.10.2008 um 7:39 Uhr

    2011 oder 2012 wird auch dieser Einbruch verdaut sein. Mein Geld ist in Aktien, aber auch in anderen Beteiligungsformen sicherer, als wenn ich mein Geld zu einem Magerzins an die Bank verleihe und die investiert mein Geld.

    Das Hauptproblem ist nicht die Börse, die reagiert hier wie ein Fieberthernometer, das Problem sind Banker, die mit diesem geliehenem Geld auf eine Weise zocken, wie es mir als "Kleinen" gar nicht möglich ist. Und wenn da das Geld "weg" ist, ist es weg. Es hat zwar nur ein anderer, aber für den Verlust meines zu Spottzinsen überlassenes Geldes darf ich auch noch mit meiner Steuer und einem Inflationsschub bezahlen!

    Zum Kotzen!
    Zetti

    PS: Eine Aktie oder Beteiligung wird als Sachwert nie "weg" sein. Bestenfalls eine Zeitlang weniger Wert. Damit kann ich leben.

    Antwort auf "wer im glashaus sitzt"
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    sie schreiben : "...Eine Aktie oder Beteiligung wird als Sachwert nie "weg" sein. Bestenfalls eine Zeitlang weniger Wert. Damit kann ich leben...."

    Also, das stimmt ja wohl nicht... schon während eine Firma den Konkurs eröffnet ist die Aktie beinahe wertlos. Wird die Firma ersatzlos liquidiert, werden auch die Aktien vom Markt genommen... Zu viel mehr als eingerahmtes Erinnerungsstück an der Tapete reicht es dann nicht mehr...

    Ansonsten gefallen mir Ihre Kommentare...

    ;-)

    “When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Helda Camara
    a

    sie schreiben : "...Eine Aktie oder Beteiligung wird als Sachwert nie "weg" sein. Bestenfalls eine Zeitlang weniger Wert. Damit kann ich leben...."

    Also, das stimmt ja wohl nicht... schon während eine Firma den Konkurs eröffnet ist die Aktie beinahe wertlos. Wird die Firma ersatzlos liquidiert, werden auch die Aktien vom Markt genommen... Zu viel mehr als eingerahmtes Erinnerungsstück an der Tapete reicht es dann nicht mehr...

    Ansonsten gefallen mir Ihre Kommentare...

    ;-)

    “When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Helda Camara
    a

  2. sie schreiben : "...Eine Aktie oder Beteiligung wird als Sachwert nie "weg" sein. Bestenfalls eine Zeitlang weniger Wert. Damit kann ich leben...."

    Also, das stimmt ja wohl nicht... schon während eine Firma den Konkurs eröffnet ist die Aktie beinahe wertlos. Wird die Firma ersatzlos liquidiert, werden auch die Aktien vom Markt genommen... Zu viel mehr als eingerahmtes Erinnerungsstück an der Tapete reicht es dann nicht mehr...

    Ansonsten gefallen mir Ihre Kommentare...

    ;-)

    “When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Helda Camara
    a

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    Kommt auf den Wert der Firma an - und da kann aus der Konkursmasse durchaus noch etwas herausspringen ! Ist aber bei Banken schon mal schwierig - je nachdem was die für Blasen konstruiert haben! Das ist ja im Moment der Fall!

    Kommt auf den Wert der Firma an - und da kann aus der Konkursmasse durchaus noch etwas herausspringen ! Ist aber bei Banken schon mal schwierig - je nachdem was die für Blasen konstruiert haben! Das ist ja im Moment der Fall!

  3. Nach meiner Auffassung kann eine kapitalgedeckte Alterssicherung nur bedingt eine sichere Altersvorsorge sein.

    Eine Gesellschaft, die aufhört Gesellschaft zu sein, kann sich nicht auf ein Ruhekissen begeben, welches sie kapitalgedeckte Altersvorsorge nennt.

    Kapital ist doch lediglich ein abstrakter Begriff. Eine Gruppe von Menschen misst z. B. durch Angebot und Nachfrage etwas einem Wert = Kapital bei.

    Ohne diese Menschengruppe ist Kapital also auch nichts wert.

    Die Gesellschaft kann das Kapital aber auch zu hoch bewerten.

    Nun hat unsere Menschengruppe = unsere Gesellschaft durch mangelnde Reproduktion aufgehört als Gesellschaft zu funktionieren.

    Sie hat das Kapital überbewertet und Kinder vernachlässigt.

    Konsum und Kapitalanhäufung wurde über die soziale Gruppe gestellt.

    Die durch willkürlich erhobene Renditeziele (Gier in allen Branchen) aufgeblähte und die Bedürfnisse der Menschen übersteigende Konsumgesellschaft lässt jetzt einfach nur Luft ab.

    Aufgeblähte Kapitalstöcke kollabieren.

    Und wir sehen, Geld/Kapital kann kein Geld/Kapital produzieren.

    Wir sollten unsere Konsumgesellschaft überdenken und versuchen, neue Wege zu finden.

    Wege, die - bei allen Egoismen, die wir Menschen haben - es ermöglichen, für Ausgleich und Teilhabe in der Gesellschaft zu sorgen und so auch eine Gesellschaft lebensfähig machen.

    Ich verurteile nicht den Konsum oder Gewinnstreben.
    Aber als Ausschließlichkeitsmerkmal für eine Gesellschaft sollten sie uns nicht genügen.

    Dann ist auch eine Zusatzrente, die nach dem Prinzip der Kapitaldeckung funktioniert, sicher.

    Aber vielleicht braucht man sie dann auch nicht mehr.

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