Porsche Wiedeking: IG Metall soll im Mitbestimmungsstreit vermitteln

Porsche-Chef Wiedeking will Klarheit über die Führungsstruktur der Porsche Holding schaffen. Im Streit zwischen den Belegschaftsvertretern könne nur die IG-Metall vermitteln, sagte er der ZEIT

Dies werde er tun, sobald das Unternehmen ihren Anteil an Volkswagen „auf 50 plus x Prozent“ erhöht habe, sagte Porsche-Chef Wiedeking in einem Gespräch mit der ZEIT. Dies wird wohl spätestens im November der Fall sein.

In den vergangenen Wochen hatten sich Manager von VW und Audi wiederholt beklagt, ihnen sei nicht klar, wer in Zukunft welche Entscheidungen im neuen gemeinsamen Konzern treffen soll.

Dagegen ist bei dem Mitbestimmungsstreit in der Porsche offenbar kein Ende in Sicht. „Das ist ein Streit zwischen den Belegschaftsvertretern. Zu vermitteln eigentlich nur über die IG Metall“, schiebt Wiedeking den Betriebsräten von VW und Porsche die Verantwortung zu. Die Sitzverteilung in den Arbeitnehmergremien sei allein deren Sache. Doch zwischen den Betriebratschefs Bernd Osterloh (VW) und Uwe Hück (Porsche) herrsche derzeit Funkstille.

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    • Schlagworte Metall | Porsche | IG Metall | VW | Uwe Hück | Betriebsrat
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