Porsche-Chef Wiedeking will Audi-Modellpalette nicht beschneiden
Auch nach der Übernahme durch Porsche werde es Sportmodelle wie den R8 geben, sagt Porsche-Chef Wiedeking im Interview. Die Sorgen von Audi seien unbegründet.
Nach der Machtübernahme der Porsche SE bei Volkswagen solle die Modellpalette der noblen Tochter Audi nicht beschnitten werden, sagte Porsche-Chef Wendelin Wiedeking der ZEIT. Vor allem der Betriebsrat im Neckarsulmer Audi-Werk machte sich in den vergangenen Wochen Sorgen, ob es für den Sportwagen R8 und andere Power-Modelle, die dort hergestellt werden und in Konkurrenz zu Porsche-Modellen wie dem 911 stehen, noch Nachfolger geben werde.
Jetzt bemüht sich Porsche-Chef Wendelin Wiedeking am Rande des Pariser Autosalons um Deeskalation. Es sei legitim, dass sich Mitarbeiter Gedanken über Produktüberschneidungen machten, sagte der Porsche-Chef. Aber jede Marke habe ihr ganz eigenes Profil.
„Der R8 tut der Marke Audi gut“, sagte Wiedeking, und „ich müsste verrückt sein, wenn ich ein erfolgversprechendes Modell verhindern wollte“. Natürlich werde man sich in Zukunft noch besser abstimmen. Aber: „Porsche hat hohes Interesse daran, dass alle Marken in der neuen Allianz großen Erfolg haben.“
Das vollständige Interview lesen Sie in der neuen Ausgabe der ZEIT. Ab morgen am Kiosk.
- Datum 08.10.2008 - 15:35 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
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