Beckstein-Nachfolge Der Groll der FrankenSeite 3/3
Doch auch wenn manches für dieses Argument spricht und nicht wenige in der Partei das auch so sehen, obsiegte am Ende die Angst vor einem noch größeren Chaos in der Partei. Denn eine Kampfabstimmung wäre unkalkulierbar gewesen. Dann, so sagte ein CSU-Führungspolitiker, hätte die „Anti-Stimmung der letzten Tage“ eskalieren können.
- Datum 13.10.2008 - 17:33 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Das die oberbayerische CSU bewusst keinen Wahlkampf gemacht hat, um Seehofer zu schaden, glaubt wohl außer leidenschaftlichen Verschwörungstheoretikern niemand. Dass aber viele Oberbayern die CSU nicht gewählt haben, weil der Beckstein "keiner von uns" war, hört man in Oberbayern an jeder Ecke. Leider werden die Franken 2009 trotzdem wieder CSU wählen.
Er will von seinen Fehlern ablenken, sie verschleiern, vernebeln. Er glaubt weiterhin als Ehrenvorsitzender ständig den "neuen Leuten?" bis ins tägliche politische Tagesgeschäft reinreden und seine Intrigen spinnen zu müssen. Wenn sich die eigene Partei dies gefallen lässt, sind die nächsten Minuspunkte zur Europawahl schon vorprogrammiert. Was macht eigentlich der Ehrenvorsitzende hier, man hat gedacht er wurde mit der Entbürokratisierung Europas beauftragt? Ist diese Aufgabe schon erfüllt oder sind im die Intrigen in Oberbayern und gegen Berlin wichtiger geworden?
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