Hessen Ypsilanti denkt an Koalition mit Linken
Hessens SPD-Chefin kann sich in den nächsten Jahren auch mehr als eine bloße Tolerierung durch die Linkspartei vorstellen. Heute beginnt sie Koalitionsgespräche mit den Grünen
Andrea Ypsilanti hält eine Koalition mit der Linkspartei in Hessen innerhalb der nächsten ein oder zwei Jahre für durchaus möglich. "Das kann schon sein, das schließe ich nicht aus", sagte sie am Montagabend in der ARD-Sendung Beckmann . Zwar könne man nicht die Grünen übergehen, "aber es ist schon so, dass man es so fest wie möglich machen will. Und eine Koalition ist fester" als das derzeit angestrebte Tolerierungsbündnis mit der Linken, sagte Ypsilanti.
Sie will voraussichtlich Anfang November die geschäftsführende CDU-Landesregierung von Roland Koch ablösen – durch eine rot-grüne Minderheitsregierung, die von der Linken toleriert wird.
SPD und Grüne in Hessen nehmen heute in Wiesbaden ihre Koalitionsverhandlungen auf. Beim ersten Treffen geht es vor allem um die Finanzlage des Landes. Strittige Fragen dürften vor allem der Ausbau der Flughäfen Frankfurt und Kassel sowie mehrerer Autobahnen werden. Über die Verhandlungsergebnisse sollen Landesparteitage der SPD am 1.November und der Grünen am 2. November entscheiden. Gespräche mit der Linkspartei, auf deren Tolerierung Rot-Grün angewiesen ist, sollen "zum angemessenen Zeitpunkt geführt" werden, so der hessische SPD-Generalsekretär Norbert Schmitt.
- Datum 09.10.2008 - 14:34 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
- Kommentare 6
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Ich mag Koch nicht.
Ich mag auch die Linken nicht.
Am wenigsten aber mag ich eine Frau, die so unverfroren lügt.
Welch ein Glück, dass ich nicht in Hessen wohne.
Da erübrigt sich der Text
Ich versteh ja Fehler, die die Rechtschreibprüfung übersieht, aber sowas?
Inhaltlich fehlen mir seit langem die Worte zu dieser Frau.
In Hessen hat sich die FDP verweigert! An erster Stelle ihr Vorsitzender Hahn als alter Spezi von Koch. Hahn hat sich einer Koalition mit SPD und Grünen verweigert, obwohl die FDP im Bund sich diese Option für die nächste Bundestagswahl offen hält.
Die Journalisten sollten sich daher mehr auf Hahn einschießen, der einer solchen Koalition im Weg steht und das aus persönlichen Bindungen an Koch und nicht aus politischer Klugheit. Hahn sollte zurücktreten und somit den Weg freimachen für eine Ampelkoalition!
Und zu lügenden Politikern, da sollten wir so langsam mal die Anderen an den Pranger stellen:
Hamburg, die Grünen: Hauptwahlkampfthemen
1. kein Kohlekraftwerk
2. keine Elbvertiefung
Beides jetzt von den Grünen genehmigt!
Aber hier ist ja die CDU an der Regierung und somit alles in Ordung!
Man kommt nicht umhin diese Frau zu bewundern wegen ihrer Arroganz und Dreistigkeit.
Ist das die neue Politikergeneration?
Etwas Nachhilfe in Sachen Deutschland und radikale Parteien hätte die Dame sich in SAT 1 WIR SIND DAS VOLK holen können. Ich denke, der politische Anstand verbietet das Zusammengehen mit einer radikalen Partei. Aber der Genosse Wowereit hat es ja vorgemacht! Also Grüne und SPD paktieren auch mit den radikalen Linken um der Macht willen!!!
Das ist einfach unappetitlich. Übrigens, wo bleibt der Aufschrei der Medien?
Bei diesen Ultras der ÖKOLINKEN kann man Hessen nur bedauern oder muss man nicht sagen: Sie haben es nicht anders verdient?
ein ehemaliger Hesse
Vielleicht ist es nicht notwendig, auf allgemein Bekanntes einzugehen, wie die notorisch lügenden Politiker in diesem Lande, quer durch alle Parteien (allen voran der Hesse Roland "Pinoccio" Koch) und vor allem in Wahlkampfzeiten.
Vielleicht ist es hier auch nicht nowendig, alte Vorurteile zu pflegen (Linke = PDS = SED = radikal etc.), vor allem wenn ALLE anderen Parteien ähnliche Traditionen aufweisen (z.B. die massenhafte Aufnahme von ehemaligen SED-Mitgliedern und Blockflöten-Partei-Massen nach der Vereinigung).
Sicher sollte aber zugelassen sein, daß einiges mal hinterfragt wird.
Zum Beispiel, warum die sog. "linken Parteien" nur gegeneinander um die Wähler kämpfen dürfen, aber NIE miteinander koalieren dürfen; dabei sind sie sich programmatisch doch am nächsten. Sorry, aber ich erkenne mehr Gemeinsames zwischen Linken und SPD als zwischen SPD und FDP.
Oder mag sich niemand mehr daran erinnern, wie sich in den Zwanzigern / Anfang der Dreißiger in Deutschland die Sozialisten und Kommunisten buchstäblich bis aufs Blut bekämpft haben (Noske, Zörgiebel)?
Auch damals gab es eine linke Mehrheit in den Wahlergebnissen, auch damals kam eine große Weltwirtschaftskrise (nach dem "schwarzen Freitag" von 1929).
Und wie ging es damals aus? Es kam der GRÖFAZ.
Bleiben wir also gelassen und vergessen nicht das NACHDENKEN!
Fakten zur Krise unter: www.jjahnke.net
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