Autoabgase Dimas protestiert gegen deutsch-französische Pläne

Der EU-Umweltkommissar bezeichnet die Klimapläne Deutschlands und Frankreichs im ZEIT-Gespräch als bloßen Aufschub. Der CO2-Ausstoß müsse künftig deutlich gesenkt werden.

Die EU-Kommission will den Ausstoß des klimaschädlichen CO2 von 2012 an bei neuen PKWs auf durchschnittlich 120 Gramm pro Kilometer und Wagen drosseln. Die Bundesregierung hält diese Pläne für zu ambitioniert und wird dabei von Frankreich unterstützt. Beide Regierungen haben daher in Brüssel einen Gegenvorschlag im Sinne der europäischen Autolobby präsentiert, der den Autokonzernen deutlich mehr Zeit für die Erfüllung der CO2-Einsparungsziele lässt.

EU-Umweltkommissar Stavros Dimas protestiert gegen die deutsch-französischen Vorschläge zur Reduzierung von Autoabgasen. „Diese Vorschläge sind nichts anderes als eine Verzögerung“, sagte Dimas  in der ZEIT. „Deutschland war immer Vorreiter im Klimaschutz ... Ich hoffe, das bleibt so“, plädierte der Kommissar. Auch die Finanzkrise dürfe daran nichts grundsätzlich ändern: „Krisen kommen und gehen. Aber die Klimakrise ist hier, und sie wird bleiben. Denn die Zerstörung der Umwelt ist dauerhaft.“

Das vollständige Interview lesen Sie in der neuen Ausgabe der ZEIT. Ab morgen am Kiosk.

 
Leser-Kommentare
    • iDog
    • 08.10.2008 um 17:18 Uhr

    schauen sie sich die links in diesem kommentar bitte an !

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