Telekom-Datenskandal Daten von 17 Millionen Kunden gestohlenSeite 2/2
Der Skandal wirft erneut ein schlechtes Licht auf die Telekom, deren Image bereits durch die Spitzelaffäre angekratzt ist. Der Konzern hatte Ende Mai eingeräumt, dass es 2005 und möglicherweise auch 2006 zu missbräuchlicher Nutzung von Verbindungsdaten gekommen war. Ziel soll es nach Informationen aus dem Konzernumfeld hauptsächlich gewesen sein, Kontakte von Aufsichtsräten zu Journalisten auszuspähen, um die Veröffentlichung vertraulicher Informationen zu unterbinden.
Die Telekom selbst hatte Anzeige erstattet, um das Ausmaß des Missbrauchs und den oder die Auftraggeber herauszufinden. Die Bonner Staatsanwaltschaft ermittelt im Kern gegen acht Beschuldigte, unter anderem gegen den früheren Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke und den ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Klaus Zumwinkel. Es geht unter anderem mögliche Verstöße gegen das Fernmeldegeheimnis und den Datenschutz.
- Datum 04.10.2008 - 18:43 Uhr
- Seite 1 | 2 | Auf einer Seite lesen
- Quelle ZEIT ONLINE
- Kommentare 1
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:




Das verstehe ich nicht! Daten können nicht gestohlen, allenfalls kopiert werden. Wären die Daten "gestohlen" worden, hätten die betroffenen Kunden nicht mehr telefonieren können. Deshalb kann man die Daten auch nicht zurück bekommen - nur die Datenträger.
Was soll uns hier erzählt werden? Der Skandal ist größer, als er dargestellt wird!
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren