Österreich

Wunsch nach Führung

Die meisten Stimmen bekamen Österreichs Rechtsparteien von jungen Menschen, jeder dritte Unter-30-Jährige hat sie gewählt. Woher kommt diese rechte Gesinnung?

Wenn in Österreich rechts gewählt wird, heißt es hinterher immer: „Alles halb so schlimm.“ Meinungsforscher, Politikwissenschaftler und Journalisten beeilen sich zu betonen: „Hier haben keine Neonazis gewählt.“ Die Wahl sei Ausdruck des politischen Protests. Gegen die Große Koalition, das politische Establishment, die Europäische Union und vor allem „gegen die da oben“! Selten wird für etwas gestimmt, schon gar nicht für ausländerfeindliche Parolen, selbst dann nicht, wenn sie Schwarz auf Weiß auf Österreichs Wahlplakaten nachzulesen sind: „Deutsch statt nix versteh'n" (FPÖ), oder „Österreich den Österreichern!" (BZÖ), „Ohne Deutschkurs keine Zuwanderung“ (ÖVP), „Asylbetrug heißt Heimatflug“ (FPÖ).

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Die Rechtsparteien als Protest- und nicht als Gesinnungsgemeinschaft? Als Begründung für eine Wahlentscheidung kann das nicht genügen. Warum sind immer mehr junge Leute bereit, mit ihrem Protest eine intolerante Politik in Kauf zu nehmen? Das österreichische Meinungsforschungsinstitut Fessel-Gfk hatte nach der Wahl eine Umfrage präsentiert, wonach 33 Prozent der Unter-30-Jährigen die Freiheitliche Partei (FPÖ) von Heinz Christian Strache gewählt haben.

Zusammen erreichten FPÖ und das Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ) von Jörg Haider gar 43 Prozent unter den Jungwählern. Bei ungelernten Arbeitern schafften die Rechtsparteien mit ihrer Mischung aus sozialer und nationalistischer Politik überhaupt die absolute Mehrheit. Die Gründe für die Wahlentscheidung bilden laut Umfrage eine Trias aus „Protest gegen die Regierung“, „Spitzenkandidat“ und „frischem Wind“ in einem antiquierten System.

Die einstigen Groß- und jetzt nur noch mittelgroßen Zentrumsparteien, SPÖ und ÖVP, ahnten wohl den Erfolg des rechten Lagers und sprangen ebenfalls auf den Wir-sind-wir-Rhetorik-Zug mit auf. Die SPÖ mit ihrer kritischen Haltung zur Europäischen Union, die ÖVP mit ihrer rigiden Asylpolitik. Doch in sicherheitspolitischen Belangen und Fragen der Zuwanderung vertrauten die Wähler vor allem auf FPÖ und BZÖ. Dieser Schritt hat möglicherweise gar den Rechtspopulisten noch zusätzlich Stimmen gebracht. Chirstoph Hofinger vom SORA-Institut, das für den öffentlichen Rundfunk Umfragen erstellt hat, sagt: „Auf gewisse Art und Weise haben SPÖ und ÖVP so dem FPÖ inhaltlich zugestimmt. Ein Negativ-Campaigning gegen Rechts fehlte in diesem Wahlkampf völlig.“ Negativ-Campaigning kam nur aus der rechten Ecke und richtete sich gegen etablierte Parteien, gegen Brüssel und gegen Ausländer. „Es fehlte auch an Hoffnungsbotschaften.“

Dabei hätten gerade Österreichs Jugendliche Hoffnungsbotschaften bitter nötig. „Es gibt eine große Zukunftsangst bei den Jugendlichen. Der Wert ist im Vergleich zu anderen Staaten extrem.“ Seit Längerem sei der Wunsch nach mehr Autorität, nach starker Führung wahrnehmbar, sagt Hofinger. Da kam den Freiheitlichen ein Wahlkampf, der von Ängsten geprägt war, sehr gelegen. Die Parteien entwickelten keine Perspektiven, boten keine Gesellschaftsentwürfe oder ließen sie in den Schubladen ihrer Parteizentralen liegen. Der FPÖ war es da zumindest gelungen, ein Ventil zu öffnen, Themen anzusprechen und dem Wählerfrust freien Lauf zu lassen. Ihnen gelang es, Themen aufzunehmen, welche die Jugend stärker betreffen. Themen wie Migration und Integration. SPÖ, ÖVP und auch die Grünen versagten dabei völlig. Es fehlten Alternativen. Emotion und nicht Ideologie war letztlich für die Wahl entscheidend.

„Nur ein sehr geringer Prozentsatz der FPÖ-Wähler entstammt noch dem traditionellen Dritten Lager, also der deutschnationalen, wirtschaftsliberalen Wählerschaft“, sagt Fritz Plasser, Universitätsprofessor in Innsbruck. Warum aber verabschiedet sich dann die Partei nicht vollends von ihrer Koketterie mit ewig gestriger Deutschtümelei, von rechten Parolen und Hetze gegen Ausländer?

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Leser-Kommentare

  1. ... diese Überschrift trifft die Motivation vieler Menschen ganz genau. Ich selbst bin Auslandsösterreicherin, verfolge aber die Politik natürlich sehr interessiert und habe mich auch im Vorwege zur Nationalratswahl intensiv mit meiner Mutter (74) und anderen Verwandten derselben Generation ausgetauscht. Nicht nur die junge Generation, sondern offensichtlich die älteren Menschen haben eine große Sehnsucht nach Führung. Menschen, die seit über 50 Jahren eine Partei wählen haben sich dafür entschieden, diesmal FPÖ zu wählen. Aus Protest dagegen, dass "die Großen" nichts zustande bringen und - wie es in dem Artikel so schön heißt - um die Politik aufzumischen und hoffentlich wachzurütteln. Insofern glaube ich schon, dass das Gros der Rechts-Wähler keine Menschen mit extrem rechter Gesinnung sind.

    Von meinem Wahlrecht habe ich per Briefwahl Gebrauch gemacht und - so viel sei hier verraten - weder FPÖ noch BZÖ gewählt. Ich war schockiert über das Ergebnis der Nationalratswahl, bin also nicht der Meinung "ist ja nicht so schlimm". Ich hoffe trotzdem sehr, dass der "Wachrütteleffekt" eintritt.

    • 01.10.2008 um 13:22 Uhr
    • xyto

    Die älteren Menschen, die sich auf Golfplätzen, im Stammwirtshaus, im Heurigen und sonstigen Veranstaltungen treffen erfahren einfach eine andere Wirklichkeit, als die Jüngeren, die gerade in der Schule sind, die in im Prater (Wiener Kirmes), Discos und Co. unterwegs sind.

    In der U-Bahn in Wien sind mir schon mehrere Male Gruppen aufgefallen, die sich untereinander in einer Fremdsprache (meist Türkisch) unterhalten haben, während einer oder zwei junge Österreicher (vermute ich zumindest), schweigend daneben gestanden sind, aber offensichtlich ebenfalls zur Clique gehörten - *Das* ist die Realität, die die Jungen erfahren.

    Es ist ein komplexes Phänomen, und es geht hier um viele Dinge, die meisten davon wurden eh im Artikel angesprochen. Darüber, dass diese Parteien auch berechtigte Ängste ansprechen wird nicht einmal nachgedacht - das darf nicht sein, gut und böse müssen auch hier gewahrt bleiben. Ich habe übrigens nicht FPÖ oder BZÖ gewählt, kann es aber ehrlich gesagt sehr gut nachvollziehen bzw. verstehen.

    Ich persönlich glaube nicht, dass diese Menschen einen Führer wollen, noch dass der Großteil davon irgend etwas gegen Ausländer generell hat (sind jetzt natürlich nur Spekulationen meinerseits). Es geht hier primär um den Islam und nicht ohne Grund wird diesem Thema soviel Platz eingeräumt. Dass Islamkritik völlig von den Rechten vereinnahmt wird, ist ja nicht deren Schuld.

    Denn man muss schon klar sehen: In Wien gab es schonmal eine größere "Ausländerschwemme", Ende des 19.Jhds. kamen viele aus Tschechien usw. nach Wien, daher haben heute viele Wiener auch Namen wie "Hrdlacek" oder so - diese sind aber völlig integriert und zumeist mehr "echte Wiener" als die "echten Wiener"

    Genau so etwas ist aber bei den Muslimen überhaupt nicht wahrnehmbar und wer bitte glaubt, dass eine Parallelgesellschaft, mit der sich mangels Sprachverständnis nicht einmal kommunizieren lässt, etwas Gutes sei? Ich weiß nicht wer da jetzt "Schuld" ist, ich weiß nur, dass wenn es in dieser Richtung weiter geht Parteien wie die FPÖ immer mehr Zustrom erhalten werden, wenn sich die etablierten Parteien nicht endlich mit diesem Thema auseinandersetzen und auf die Ängste der Bevölkerung eingehen.

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    Eins stimmt ganz sicherlich in Ihrem Kommentar: die völlig unterschiedlichen Erfahrungswerte der Jugendlichen (die ja mittlerweile auch schon an der 30 kratzen) stimmen in keiner Form mit den der älteren Generation überein. Da darf man auch berechtigt fragen, warum man nachts auf der Straße nur vor 'südländisch' aussehenden Leuten Angst hat? Das entspricht nämlich ganz einfach den Erfahrungswerten, schließlich denke ich, das noch keine Generation vor uns in dieser Breite so unvoreingenommen auch fremde Kulturen eingegangen ist. Warum sortieren den Türsteher Leute türkischer Herkunft aus, weil sie alle verkappte Rassisten sind (obwohl viele Türken selber Türsteher sind), oder weil einfach Erfahrungswerte dahinter stehen?
    Man muss einfach die Probleme benennen könne, deshalb glaube ich, dass viel rechts gewählt haben, obwohl sie gar nicht diese EInstellung teilen. Ich denke, das ist nur ein Zeichen für die etablierten Parteien, endlich die Wirklichkeit zu akzeptieren und nicht immer zu verleugnen. Problem sind dazu da gelöst zu werden....das heißt Ghettobildung vermeiden, Sprache lernen und Bildung, Bildung, Bildung für Migranten!!!! Schließlich soll die Zuwanderung ja ne Erfolgsgeschichte werden!

    Genau wegen,   hellyselly

    solchen Menschen wie Ihnen, die vor lauter Angst sich nicht mal eine eigene Meinung über Menschen aus der eigenen Nachbarschaft bilden können brauchen die Menschen Führer.

    Der Mensch allgemein brauch Führer - weil er im Gros immer auf "dem einen Auge dumm" bleiben wird.

    Adolf Hitler ist lange her - für die Jugendlichen heute ist er nur noch eine Schwarz-Weiss Comic-Figur, über den man auf dem Schulhof Witze macht. Damals war er aber genauso ein "schnieker", junger Mann, zeitgenössisch gesehen, wie Strache & Co.

    Also, man darf gespannt bleiben wie weit rechts die "hochentwickelte europäische Gesellschaft" in dieser immer unsichereren Weltlage noch driften wird.

    • 01.10.2008 um 13:47 Uhr
    • mhmmmm

    Eins stimmt ganz sicherlich in Ihrem Kommentar: die völlig unterschiedlichen Erfahrungswerte der Jugendlichen (die ja mittlerweile auch schon an der 30 kratzen) stimmen in keiner Form mit den der älteren Generation überein. Da darf man auch berechtigt fragen, warum man nachts auf der Straße nur vor 'südländisch' aussehenden Leuten Angst hat? Das entspricht nämlich ganz einfach den Erfahrungswerten, schließlich denke ich, das noch keine Generation vor uns in dieser Breite so unvoreingenommen auch fremde Kulturen eingegangen ist. Warum sortieren den Türsteher Leute türkischer Herkunft aus, weil sie alle verkappte Rassisten sind (obwohl viele Türken selber Türsteher sind), oder weil einfach Erfahrungswerte dahinter stehen?
    Man muss einfach die Probleme benennen könne, deshalb glaube ich, dass viel rechts gewählt haben, obwohl sie gar nicht diese EInstellung teilen. Ich denke, das ist nur ein Zeichen für die etablierten Parteien, endlich die Wirklichkeit zu akzeptieren und nicht immer zu verleugnen. Problem sind dazu da gelöst zu werden....das heißt Ghettobildung vermeiden, Sprache lernen und Bildung, Bildung, Bildung für Migranten!!!! Schließlich soll die Zuwanderung ja ne Erfolgsgeschichte werden!

  2. solchen Menschen wie Ihnen, die vor lauter Angst sich nicht mal eine eigene Meinung über Menschen aus der eigenen Nachbarschaft bilden können brauchen die Menschen Führer.

    Der Mensch allgemein brauch Führer - weil er im Gros immer auf "dem einen Auge dumm" bleiben wird.

    Adolf Hitler ist lange her - für die Jugendlichen heute ist er nur noch eine Schwarz-Weiss Comic-Figur, über den man auf dem Schulhof Witze macht. Damals war er aber genauso ein "schnieker", junger Mann, zeitgenössisch gesehen, wie Strache & Co.

    Also, man darf gespannt bleiben wie weit rechts die "hochentwickelte europäische Gesellschaft" in dieser immer unsichereren Weltlage noch driften wird.

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    dass sie offenbar viel von präziser Meinungsbildung halten, haben Sie sich sehr schnell eine über mich gebildet.

    Ängste verstehen und nachvollziehen zu können, bedeutet nicht notwendigerweise sie zu teilen.

    Ob der "Mensch allgemein" Führer braucht oder nicht, darüber ließe sich trefflich streiten, ich halte das für keine Gewissheit und behaupte, dass das Bedürfnis nach sowohl weltlicher als auch geistlicher Führung in unseren Breiten weit geringer ist als noch vor 100, 200 oder mehr Jahren. Die Aufklärung schlägt ihre Wurzeln langsam aber stetig, ein Grund mehr für sie einzutreten.

    Im Übrigen ist mir nicht ganz klar, was Sie mit Ihrem Beitrag jetzt eigentlich genau an meinem kritisieren wollen.

    zwei Anmerkungen   DerFeuerbach

    1. Die Nazikeule haben allein die Deutschen gepachtet und ist ausschließlich für den Einsatz in Diskussionen gedacht, die explizit Probleme der deutschen Gesellschaft betreffen. Bitte vermeiden Sie das in Zukunft für andere Nationen wie z.B. Österreich.

    2. Wo steht eigentlich geschrieben, dass allein das Linke avantgardistische Eigenschaften aufzuweisen hat (Fortschritt, Wohlstand, Entwicklung, Bewegung), während hingegen das Rechte bloß mit Stillstand vereinbar ist?

    • 01.10.2008 um 14:20 Uhr
    • xyto

    dass sie offenbar viel von präziser Meinungsbildung halten, haben Sie sich sehr schnell eine über mich gebildet.

    Ängste verstehen und nachvollziehen zu können, bedeutet nicht notwendigerweise sie zu teilen.

    Ob der "Mensch allgemein" Führer braucht oder nicht, darüber ließe sich trefflich streiten, ich halte das für keine Gewissheit und behaupte, dass das Bedürfnis nach sowohl weltlicher als auch geistlicher Führung in unseren Breiten weit geringer ist als noch vor 100, 200 oder mehr Jahren. Die Aufklärung schlägt ihre Wurzeln langsam aber stetig, ein Grund mehr für sie einzutreten.

    Im Übrigen ist mir nicht ganz klar, was Sie mit Ihrem Beitrag jetzt eigentlich genau an meinem kritisieren wollen.

    Antwort auf "Genau wegen,"
  3. Heute ist in deutschen Zeitungen zu lesen, daß die vier Schläger, die bei einem Erntedankfest in Bad Sooden-Allendorf wahllos und grundlos mit Knüppeln auf die Gäste einschlugen (und "Scheiß Deutsche" riefen), gefaßt und "wegen fehlender Haftgründe" wieder auf freien Fuß gesetzt wurden. Von den Tätern ist einer Libanese, zwei sind Türken (was man nur in wenigen Zeitungen lesen kann).
    Man stelle sich den Fall vor, vier Deutsche in Bomberjacken hätten auf einem multikulturellen Fest Mohammedaner zusammengeschlagen. Der Generalbundesanwalt hätte alle Hände voll zu tun. Im umgekehrten Fall läßt man lieber schnell Gras über die Sache wachsen. Ein neues faktisches Ius sanguinis schafft Opfer erster und zweiter Klasse.
    Vielleicht hat Herr Jessen eine gute Erklärung für solche Vorgänge. Ich denke: Wenn wir nicht wollen, daß diese Entwicklung der Verachtung des eigenen Volkes so weitergeht, müssen wir auf die Probleme, die sich aus der Zuwanderung ergeben haben, reagieren.
    Helmut Schmidt sagte 1981: "Mir kommt kein Türke mehr über die Grenze". Und nun? Heute ist es selbst in der CSU tabu, das Thma Zuwanderung und Ausländerkriminalität grundsätzlich zu thematisieren. In Österreich gibt es Parteien, die keine Angst haben, diese Probleme gegen den Zeitgeist anzusprechen und politische Ziele daraus abzuleiten. Das ist der Grund, warum sie gewählt werden.

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    Bad Sooden ...   Konterbande

    Zum Fall Bad Sooden kann man es zum Beispiel hier nachlesen:
    http://www.faz.net/s/Rub5...

    Ansonsten muß man heutzutage einfach regelmäßig bei Politically Incorrect und Altermedia lesen, weil man dort Wahrheiten findet, welche von den Systemmedien systematisch vertuscht und verschwiegen werden.

    • 01.10.2008 um 14:36 Uhr
    • Rahab

    taz vom 1.10.2008, s.7, kurze notiz:
    ein junge türkischer herkunft wurde am montagabend von vier mädchen im zarten alter von 14-16 auf offener straße mißhandelt. unter anderem wurde eine zigarette an seinem hals ausgedrückt, eingeleitet mit der freundlichen frage, ob er etwa etwas gegen deutsche habe.
    falls dieser 14-jährige knabe bis dahin noch nichts gegen deutsche hatte - nun hat er, begründet. (aber ich hoffe für ihn, dass er dies traumatische erlebnis in keiner hinsicht verallgemeinert!)

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    ... wenn man sucht. Bizarr, daß Sie ausgerechnet ein Beispiel von Frauengewalt gegen Männer ausgesucht haben - wahrscheinlich haben Sie keinen anderen Fall gefunden, der Ihr Weltbild der bösen Deutschen paßt?

    Polizeistatistik und Alltagserfahrung zeigen ein anderes Bild.
    Besonders schlimm sind Vorgänge wie in Mittweida mit allen grotesken Folgen: "Bündnis für Demokratie und Toleranz" verleiht Tapferkeitsmedaille an die Vortäuscherin einer rechtsextremen Straftat. Das ist symptomatisch für unsere Gesellschaft mit ihren verzerrten Wahrnehmungen und Scheinrealitäten.

    • 01.10.2008 um 14:55 Uhr
    • Crusader

    wollens nicht so haben, wie es in Frankreich ist.
    Auch das ist Selbstbestimmungrecht.
    Die Mehrheit der Immigranten kommt nach EU nicht deshalb, unsere Zivilisation zu kennen lernen und sich dementsprechend einzurichten, sondern an den Errungenschaften zu "partizipieren". Ihr importiertes Leben weiter so führen, als würde man inmittem von Sahara weilen.

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    Abgesehen davon das man Österreich mit Frankreich, aufgrund wirklich exorbitanter unterschiede, nicht vergleichen kann, gebe ich weiters zu bedenken bzw. stelle die frage welche immigranten jemals nicht an errungenschaften des neuen heimalandes "partizipieren" wollten??? Das waren Exilnazis auf der flucht in argentinien, hippies in indien und ein paar tausend austeiger....aber sonst???

    Hr. Karl; Der

    "Österreich war immer unpolitisch.... ah bissl ah göd is halt zammkommen"

    [Gelöscht wg. Doppelpostings. /Die Redaktion pt.]

    [Gelöscht wg. Doppelpostings. /Die Redaktion pt.]

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  • Von Martin Gantner
  • Datum 1.10.2008 - 12:02 Uhr
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