Finanzkrise Mehr Transparenz muss her
Einseitige Bankberatung, undurchsichtige Finanzprodukte: Es läuft einiges schief bei der Geldberatung, sagt Gerd Billen, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands. Ein Interview
Gerd Billen setzt sich seit Jahren für Verbraucherrechte ein. Seit vergangenem Jahr leitet der 53-Jährige den Bundesverband der Verbraucherzentralen in Berlin. Zuvor war er beim Otto-Konzern und dem Naturschutzbund tätig.
ZEIT ONLINE: Das knapp 500 Milliarden schwere Rettungspaket der Bundesregierung wird diese Woche verabschiedet. Was bedeutet es für Bankkunden?
Gerd Billen: Die Hilfsaktion erhöht die Sicherheit für die Kunden, weil sie den Handel zwischen den Banken wieder ankurbelt. Das sorgt auch für Entspannung auf den Kreditmärkten. Das ist wichtig für Verbraucher, die Kredite haben oder solche aufnehmen müssen, etwa für Autos oder Möbel.
ZEIT ONLINE: Welche Anlageformen empfehlen Sie zurzeit?
Billen: Ich persönlich würde in sichere Anlagen wie Schatzbriefe oder Bundesanleihen investieren. Da sind zwar die Renditeerwartungen gering. Weil aber nicht abzusehen ist, wie sich die Lage am Finanzmarkt entwickeln wird, würde ich derzeit die sicherere Variante wählen.
ZEIT ONLINE: Aber die Aktienkurse sind im Tief, ein Einstieg klingt attraktiv.
: Institutionelle Anleger finden immer Gelegenheit für einen günstigen Einstieg und nehmen Gewinne mit. Das zeigt auch die erste Reaktion des Dax auf das Rettungspaket der Bundesregierung. Aber die Aktienmärkte folgen ihren eigenen Spielregeln. Verbraucher, die mit diesen Spielregeln nicht vertraut sind und nicht die Informationsvorsprünge der institutionellen Anleger haben, steigen zu spät ein oder machen weitere Verluste. Vorsicht und Skepsis ist noch immer das Gebot der Stunde.
ZEIT ONLINE: Was läuft bei der Bankberatung falsch?
Billen: Die Zahl der Zertifikate und Fonds ist in den vergangenen Jahren explodiert. Hinzu kommt, dass wir in Deutschland einen "grauen Kapitalmarkt" haben, auf dem Produkte wie Schiffsbeteiligungen oder Filmfonds weitgehend ungeregelt gehandelt werden können. Auch die Verbraucher haben sich von falschen Renditeversprechungen locken lassen. Risiken wurden beiseite geschoben, auch weil Banken über sie unzureichend aufgeklärt haben. Die Banken empfehlen vor allem Produkte, die sie selbst aufgelegt haben und für die sie Provision kassieren. Schließt man etwa einen Kredit ab, bekommt man meist sofort noch eine Restschuld-Versicherung angeboten, die im Ernstfall die Ratenzahlung übernehmen soll. Das sind überteuerte Produkte, an denen vor allem Banken und Versicherer verdienen. Für die Absicherung des Verbrauchers taugen sie häufig wenig.
- Datum 17.10.2008 - 14:02 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Die BaFin und die Bundesbank machen ihren Job nicht.
Ich habe die BaFin gebeten, die offizielle Beschreibung der in Deutschland gehandelten Wertpapiere ins Internet zu stellen, zumindest die Beschreibung aller "Finanzinnovationen". Dazu wäre noch nicht einmal eine Bewertung notwendig. Das könnte jede Parktikantin durchführen. Die BaFin hat sich geweigert. Bei der Masse der Produkte wäre sie überfordert.
Noch einfacher wäre, wenn jeder Emittent die Information oder den Link auf die Information auf der BaFin-Seite bereitstellen müsste, um die Erlaubnis des Handels in Deutschland zu bekommen. Man hat das Gefühl, dass die BaFin nicht daran interssiert ist, dass die Bürger die Möglichkeit zur Information haben.
Das sind Banken so wie Hasen gerne Gras fressen!
Das sind Sekundärprobleme des Sekundären.
Nicht die Banken werden verstaatlicht sondern die Staaten verbanklicht!
Wenn die Bürger keinen Staat mehr haben weil er seine Garantien ja nicht einlösen kann für die Bürger - weil die Bürger sich selbst keine Garantien geben können!
Es wird nur nicht aufhören, weil der Geldkuchen durch Zinseszinsen im Exponenten wächst! Aus freiwirtschaftlicher Sicht sind nicht die "die" Zinsen schlecht sondern nur ein kleiner Teil im Zins, den Urzins.
Zinsen müßten Markgerecht sein und wären sie es dann würden sie auch einmal im Minus sein!
Der Rest ist die ganz normale Gier zwischen Kunde und Berater.
blog.freigeldpraktiker.de
Träumerei oder Realitätssinn?
Das selbst die Staatsbanken in den sei 2005 bekannt maroden Immomarkt investierten ...
Das Milliarden unerkannt aus öffentlich-rechtlichen Banken ohne Aufsicht vorbei zu schaffen war ...
Immer wenn was passiert,
werden "Lösungen" präsentiert.
Gemogelt und gelogen wird immer.
Wo es keinen stört, ist die Unmoral immer aus den Folgen abgeleitet.
Stichwort:Bankenkrise durch alle reichen Länder massiv gefördert und verursacht.
...mir scheint Sie haben eine kleine Paranoia was staatlichen Entitäten anbelangt.... oder warum erwähnen Sie nie die private Abzockerei und Fehlinvestitionen? Aber da hat man ja dank Aktienrecht keine Einsicht solange es der Eigentümer nicht will....
So wie so, es waren und sind gerade die privatrechtlichen Entitäten die ohne staatliche Aufsicht machen wollen was Sie können und dies wurde auf deren Lobbying mit entsprechenden Gesetzen gefördert...
Ach ja, wer hat den da die Gelder aus den, wie Sie sagen öffentlich-rechtlichen oder von mir aus staatlichen Banken entgegengenommen? Der Staat selber oder waren das Private Individuen die sich da bedient haben?
Ja?
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Helda Camara
...mir scheint Sie haben eine kleine Paranoia was staatlichen Entitäten anbelangt.... oder warum erwähnen Sie nie die private Abzockerei und Fehlinvestitionen? Aber da hat man ja dank Aktienrecht keine Einsicht solange es der Eigentümer nicht will....
So wie so, es waren und sind gerade die privatrechtlichen Entitäten die ohne staatliche Aufsicht machen wollen was Sie können und dies wurde auf deren Lobbying mit entsprechenden Gesetzen gefördert...
Ach ja, wer hat den da die Gelder aus den, wie Sie sagen öffentlich-rechtlichen oder von mir aus staatlichen Banken entgegengenommen? Der Staat selber oder waren das Private Individuen die sich da bedient haben?
Ja?
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Helda Camara
...mir scheint Sie haben eine kleine Paranoia was staatlichen Entitäten anbelangt.... oder warum erwähnen Sie nie die private Abzockerei und Fehlinvestitionen? Aber da hat man ja dank Aktienrecht keine Einsicht solange es der Eigentümer nicht will....
So wie so, es waren und sind gerade die privatrechtlichen Entitäten die ohne staatliche Aufsicht machen wollen was Sie können und dies wurde auf deren Lobbying mit entsprechenden Gesetzen gefördert...
Ach ja, wer hat den da die Gelder aus den, wie Sie sagen öffentlich-rechtlichen oder von mir aus staatlichen Banken entgegengenommen? Der Staat selber oder waren das Private Individuen die sich da bedient haben?
Ja?
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Helda Camara
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