China Abschied von der Kohle?
Grenzenloses Wachstum, grenzenloser Energiebedarf: China investiert massiv in alternative Energieformen. Kann es von seiner Kohleabhängigkeit loskommen?
China hat ein Energieproblem. Sein scheinbar grenzenloses Wirtschaftswachstum braucht Treibstoff - den stellt vor allem die einheimische Kohle. Dies sind die Daten: 70 Prozent seiner Energie bezieht China heute aus der Kohle. Erdöl hat demgegenüber nur einen Anteil von knapp über 20 Prozent. 2,4 Milliarden Tonnen Kohle hat das Land 2006 verbraucht. Es ist größter Kohlekonsument und -produzent der Welt.
Das wird es auf absehbare Zeit bleiben. Weil die Förder- und Transportkapazitäten im eigenen Land nicht ausreichen, muss inzwischen gar Kohle importiert werden. Auch Öl und Gas werden eingeführt. Durch ineffiziente Nutzung wird Chinas Energiehunger noch größer. Setzt man den Verbrauch ins Verhältnis zur wirtschaftlichen Produktion, so benötigt China drei Mal so viel Energie wie beispielsweise Indien.
Die Folge: Die Abhängigkeit von fossiler Energie ist groß. Um sie zu senken, investiert das Land in Atomkraft und regenerative Energieformen. Zu ihrer Förderung wurde im Jahr 2006 ein Gesetz verabschiedet, das dem deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in vielen Punkten ähnelt. Die Ziele der chinesischen Regierung sind ambitioniert. 15 Prozent sollen die Regenerativen im Jahr 2020 zur Energieversorgung beitragen - derzeit sind es nur rund sieben Prozent.
Der Ehrgeiz ist nötig. Tiefgreifende Umweltprobleme machen China zu schaffen. Der Rauch der verfeuerten Kohle und inzwischen auch immer mehr die Abgase der Autos ruinieren die Gesundheit der Bevölkerung, Bronchitis, Lungenentzündung und Lungenkrebs sind die Folgen. China schleudert weltweit das meiste Schwefeldioxid in die Luft. Auch der Regen wird dadurch sauer. Daten der Weltbank zufolge befinden sich 16 der 20 weltweit am meisten von Luftverschmutzung betroffenen Städte in China.
Zudem macht der Smog vor den Grenzen nicht halt. Chinas Schwefeldioxid ist inzwischen auch für die Nachbarländer ein Problem. Und über all dem schwebt die weltweite Bedrohung durch den Klimawandel: Spätestens 2009 hat China als größter Emittent von Treibhausgasen die USA abgelöst. 24 Prozent der weltweiten Treibhausgase kommen aus China, obgleich der Pro-Kopf-Ausstoß angesichts der Milliardenbevölkerung des Landes immer noch relativ gering ist.
Angesichts der Wachstumsraten der chinesischen Industrie ist davon auszugehen, dass die Kohle weiterhin eine dominierende Rolle spielen wird. Allein im Jahr 2006 hat China in jeder Woche durchschnittlich zwei große Kohlekraftwerke neu gebaut. Hinzu kommt, dass der wachsende Wohlstand eine größere Mittelschicht mit sich führt. Und die möchte Auto fahren. Nach dem heutigen Stand werden in China im Jahr 2020 etwa 130 Millionen Automobile unterwegs sein.
Die Förderung alternativer Energiequellen soll helfen, diese Probleme zu lösen. Daten der Climate Group zufolge, einer wirtschaftsnahen Expertenorganisation, investierte China im vergangenen Jahr zwölf Milliarden Dollar in erneuerbare Energien. Nur Deutschland gab mit 14 Milliarden Dollar mehr aus. Noch erstaunlicher: China verfügt heute bereits - in absoluten Zahlen - über die größte installierte Kapazität an erneuerbaren Energien. Das nutzbare Potenzial in diesem Feld ist groß, obwohl der Anteil am Gesamtenergieverbrauch noch niedrig ist.
Eine Ausnahme ist die Wasserkraft, aus der zurzeit zwischen fünf und sieben Prozent der Energie gewonnen wird. Hoch umstritten sind dabei aber Großprojekte wie der Drei-Schluchten-Staudamm, der massive Eingriffe in die Umwelt und große Umsiedlungsmaßnahmen erforderte. Dennoch, China hat das größte technische Potenzial an Wasserkraft weltweit. Der Westen und Südwesten des Landes ist von Flüssen durchzogen.
Noch wenig genutzt werden hingegen Sonne, Biomasse und Wind. Zwei Prozent trägt dieser Bereich derzeit zur Energie bei. Die Möglichkeiten jedoch sind groß. Die Regierung in Peking fördert Unternehmen, die in Energietechnik investieren. Im Jahr 2009 soll China der weltgrößte Hersteller von Windkraftturbinen und Solarmodulen sein - was übrigens auch deutschen Unternehmen Chancen bietet.
"Die Chinesen analysieren genau, was Zukunftstechniken sind, und investieren besonders massiv in essenzielle Bereiche wie die Energieversorgung", sagt Hermann-Josef Wagner vom Lehrstuhl für Energiesysteme und Energiewirtschaft an der Uni Bochum. "Vor allem über Joint Ventures soll dann sehr schnell sehr viel Know-how ins Land geholt werden."
So hat China im Windenergiemarkt rasend schnell aufholen können. Auch die Fotovoltaikbranche boomt. Der Solarzellenhersteller Suntech ist für die deutschen Unternehmen dieser Branche heute ein gefährlicher Konkurrent geworden. Mit den Unternehmen Goldwind und Sinovel könnte China bald zum größten Windkraftturbinen-Exportland werden. Führend ist das Land zudem bei energieeffizienten Haushaltsgeräten, Akkus und Solarwarmwasseranlagen. Für Entwicklungs- und Schwellenländer können sich Investitionen in die kohlenstoffarme Wirtschaft also lohnen.
"Die Chinesen kennen heute alle technischen Möglichkeiten, die es gibt, und sie werden alles ausprobieren und umsetzen. Sie haben gar keine andere Chance", sagt Helmut Hohnecker von der Hochschule für Technik in Stuttgart. Er arbeitet in Umweltfragen eng mit chinesischen Universitäten zusammen.
Zu den neuen Möglichkeiten gehört indes auch die Atomkraft. Sie soll im Jahr 2020 rund vier Prozent des Strombedarfs stellen und vor allem die Städte der Küstenregionen versorgen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssten 32 neue Atomkraftwerke gebaut werden, zusätzlich zu den neun bereits bestehenden.
Doch wird all das ausreichen, um von Kohle und Öl loszukommen? Immerhin sei es der chinesischen Regierung in den letzten fünf Jahren gelungen, "das Wirtschaftswachstum von durchschnittlich zehn Prozent vom Energiewachstum mit fünf Prozent abzukoppeln", sagt Michael Bohnet, der von 2002 bis 2007 Mitglied im chinesischen Umweltbeirat war. "Die Chinesen werden durch verbesserte Energietechnik auf jeden Fall CO2 einsparen", so der Volkswirt, "aber insgesamt bin ich begrenzt optimistisch, dass der fossile Anteil sinken kann." Behält er recht, fängt das Zeitalter der Kohle in China vielleicht gerade erst an.
- Datum 22.09.2009 - 14:28 Uhr
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- Serie Energie
- Quelle ZEIT ONLINE, 21.10.2008
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Ein funktionierendes alternatives Energieversorgungsystem wäre ein weltweiter Verkaufsschlager. Wenn Deutschland der Welt beweist, dass ein solches alternatives Energiesystem funktioniert und anwendbar ist, werden auch andere Länder diese Konzepte umsetzen.
Dieses "Führen durch Vorbild" steht im fundamentalen Gegensatz zu Werner Sinns "wir senken nur den Weltmarktpreis für die anderen Umweltverschmutzer".
China wird keine Wahl bleiben - entweder umstellen auf alternative Energien - oder von fossilen Enegerien abhängig bleiben. Woher die Rohstoffe geliefert werden sollen, falls eine Umstellung nicht gelingt? Das steht in den Sternen. Es gibt keine Alternative.
"Führen durch Vorblid" steht im Gegensatz zu Werner Sinns "Wir senken nur den Weltmarktpreis für die anderen Umweltverschmutzer"?
Das können Sie sicher erklären!
Denn ich halte diese Aussage für polemischen Unsinn, der nur von einem mangelhaften Verständnis dieses Prozesses kündet.
Und nebenbei: Auch China sichert sich Rohstoffquellen in aller Welt, v.a. in Afrika. Nur führen die Chinesen (noch) keine Kriege darum, sondern verwenden subtilere Methoden.
"Führen durch Vorblid" steht im Gegensatz zu Werner Sinns "Wir senken nur den Weltmarktpreis für die anderen Umweltverschmutzer"?
Das können Sie sicher erklären!
Denn ich halte diese Aussage für polemischen Unsinn, der nur von einem mangelhaften Verständnis dieses Prozesses kündet.
Und nebenbei: Auch China sichert sich Rohstoffquellen in aller Welt, v.a. in Afrika. Nur führen die Chinesen (noch) keine Kriege darum, sondern verwenden subtilere Methoden.
"Führen durch Vorblid" steht im Gegensatz zu Werner Sinns "Wir senken nur den Weltmarktpreis für die anderen Umweltverschmutzer"?
Das können Sie sicher erklären!
Denn ich halte diese Aussage für polemischen Unsinn, der nur von einem mangelhaften Verständnis dieses Prozesses kündet.
Und nebenbei: Auch China sichert sich Rohstoffquellen in aller Welt, v.a. in Afrika. Nur führen die Chinesen (noch) keine Kriege darum, sondern verwenden subtilere Methoden.
Sinn trifft folgende Aussage: Wenn Deutschland im nationalen Eilangang in alternative Energien investiert, sinkt die von Deutschlang ausgehende Nachfarge nach Rohstoffen wie Öl, Gas und Kohle. Diese sinkende Nachfrage, senkt den Preis. Dieser sinkende Preis führt zu einer steigenden NAchfrage in anderen Ländern, wie China, Indien oder in den USA.
Ich gebe Herrn Sinn mit dieser Analyse vollkommen recht - Nur denkt er linear und nicht außerhalb der Black Box.
Deutschland ist mit den USA und Japan die größte, fortschrittliche Volskwirtschaft der Welt. Nahezu sämtliche technischen Entwicklungen der letzten 100 gingen von diesen Ländern aus. Davor und auch teilweise bis in die Gegenwart, war GB bzw. Frankreich die führenden, technologischen Volkswirtschaften und die Begründer des modernen Kapitalismus.
Vor allem deutsche Erfinder waren an nahezu allen modernen technologischen Neuerungen beteiligt. Angefangen beim Auto, Rechner, usw.
Ich führe dies nicht aufgrund von überhöhtem Nationalstolz aus - ich möchte nur auf die massive technologische Führung der westlichen Industrienation und Japan hinweisen.
Wir wissen doch folgendes - fossile Rohstoffe - egal ob Gas aus Russland oder Katar, Öl aus Venezuela, der Nordsee oder dem Nahen Osten, oder aber auch die fossilen Wasserreserven (Grundwasserspiegel) - alle diese Rohstoffe sind endlich. D.h. egal ob morgen, übermorgen oder in 2 Jahren - irgenwann gehen diese Rohstoffe zu Ende. Darin sind wir alle doch einer Meinung.
Die Frage ist doch nur a) wann dies geschieht und b) wie der Weg bis dahin aussieht und c) was danach folgen wird.
Ich sagen Ihnen folgendes: Wir werden jetzt eine sehr, sehr, sehr tiefgreifende Depression erleben. Nicht wie in den 30er - aber sehr ähnlich. Die Ursache ist der Zusammenbruch des aktuellen Wirtschaftskreislaufs und der "Versprchenarchitektur" oder auch "Ideologiengerüsts".
Viele Zahlungen und Lieferungen von Waren wurden getätigt, im Vertrauen auf eine zukünftige Zahlung. Diesem Versprechen werden - vor allem die USA - nicht mehr nachkommen können. Auch wird der Export der Finanzprodukte von vielen Finanzplätzen nicht mehr funktionieren.
Die Finanzbranche nahm jedoch eine sehr, sehr wichtige Rolle in der Wirtschaft vieler Länder ein und bei der Refinanzierung von Leistungsbilanzdefiziten. Zwar exportieren die USA keine physikalischen Produkte, sondern finanzielle. Aber Produkt bleibt Produkt, wenn man einen Käufer findet (der bezahlen will und kann.).
Dem Kreislauf: die USA kaufen, die Chinesen produzieren Konsumgüter und Deutschland liefert Industriegüter und Luxusautos, stand ein anderer Kreislauf gegenüber Deutschland und Japan sparen die Kapital- und Arbeitseinkommen, lagern Sie bei ihren Banken ein, welche wiederum damit Finanzprodukte kaufen oder Kredite an Banken vergeben, die sich in diesen Geschäften engagieren.
Letztendlich haben die Deutschen und Japaner den Konsum der USA und die Rücklagen der Chinesen finanziert.
Das System ist aus 2 Gründen Zusammengebrochen a) aufgrund explodierender Rohstoffpreise und b) weil das Kettenbriefsystem enden musste. Irgendwann hat jeder sein Eigenheim und spätestens dann bricht der Markt für Häuser zusammen mit all seinen negativen Folgen.
Die Zinserhöhungen, aufgrund der explodierenden Rohstoffpreise, welche die Inflation dramatisch angeheizt hat, haben den Zusammenbruch nur vorgezogen und beschleunigt, nicht ausgelöst.
Doch aus den Zuständen, kurz vor der Krise können wir doch folgende Schlüsse ziehen:
Sobald wir wieder in eine Aufschwungphase geraten sollten, werden wir wieder an eine Rohstoffschranke stoßen. Garantiert.
Die Frage ist nur wo diese Schranke dann liegen wird. China kann momentan nur sehr Rohstoffintensiv produzieren. Eine Aufrüstung des Kapitalstocks kann das Land alleine nicht finanzieren oder bewältigen. Die müssen arbeiten mit dem was Sie sich aus eigener Kraft leisten können - wenn wir nach den Gegenwärtigen Regeln weiterspielen.
Wie oben erwähnt, wissen wir, dass unser jetziges System enden wird. Irgendwann wird es kein Öl mehr geben - auf dem Weg dahin werden wir stark steigende Preise für fossile Speicher zahlen müssen.
Wir stehen als in einer Sackgasse und wir wissen es. Darin sind wir uns doch alle einig. Wir haben aktuell eine weltweite wirtschaftliche und politische Situation, die uns eben genau dies bestätigt. Wir wissen, wenn wir wieder eine Aufschwungsphase erleben werden, werden wir unter den aktuellen Bedingungen wieder auf einer Rohstoffschranke stoßen und es kann sein, dass diese nicht etwa höher liegen wird als bisher, sondern es kann sein, dass wir bis dahin weniger Öl in der Stunde fördern können werden, zu höheren Preisen, als heute - dass also der Aufschwung früher Zusammenbrecher können wird, als diesmal.
Ich habe all diese Punkte ausgeführt um zu folgenden Schlussfolgerung zu gelangen:
a) Es geht nicht so weiter wie bisher - höchstens mit garantiertem Ende in unbestimmter Zeit
b) Der aktuelle Aufschwung hat bereits gezeigt, dass wir diese Rohstoffschranken getestet haben und eine Erweiterung der Rohstoffbasis schwierig ist
c) Deutschland und die westliche Welt ist technologisch führend
Die Quintessence der These von Sinn ist doch - entweder packen alle an - oder wir lassen es ebenfalls sein.
Glauben Sie, es ist unter oben genannten Gesichtspunkten, sinnvoll nicht anzupacken? Damit wir dem Ende der Sackgasse immer näher kommen?
Oder hoffen Sie darauf, dass die Zukunft es schon irgendwann richten wird?
Wie gesagt, der nächste Aufschwung wird vielleicht schneller Enden als dieser, vielleicht wird die folgende Rezession noch tiefgreifender und länger.
Hier knüpfe ich an und sage - lassen Sie uns den Weg der Sackgasse verlassen und auf den - vielleicht holprigen - Weg in die Zukunft wechseln.
Sobald wir diesen Wechsel begonnen haben, nutzt uns jede Sekunde, Minute und Stunde, die ein Wissenschaftler für die Erforschung der Technologie aufwendet - nachhaltig. Das ist nicht der Fall wenn der Verbrennungsmotor 0.1 % Effizienter wird, weil er besser auf das neueste Benzin optimiert wurde.
Natürlich ist ein international koordiniertes Vorgehen wünschenswert - aber wenn es scheitert ist ein nationaler Alleingang besser, als dem Untergang sehenden Auges zuzuschauen. Schauen Sie sich doch einmal die Lage der spanischen Banken an - Dort wurde auch im nationalen Alleingang gehandelt.
Es geht auch nicht darum, die "Scheichs" zu zwingen das Erdöl in der Erde zu lassen, wie Herr Sinn es andauern Sermonartig wiederholt.
Es geht darum erst einmal als Vorbild vorzugehen. Vielleicht zahlen wir dann für die Dummheit der anderen mit. Aber wollen Sie lieber Gemeinsam mit dem Kopf gegen die Wand rennen?
Wenn Deutschland, als weltweiter Technologiefüher, eine Lösung für sich realisiert hat - glauben Sie andere Länder wären dann nicht auch froh, diese Lösungen zu realisieren und umzusetzen?
Glauben Sie die Menschen lieben Atomkraftwerke? Oder stinkende Autos?
Natürlich sinkt dann der Weltmarktpreis bzw. steigt verzögert an und vielleicht wird kurzfristig die gleiche Menge an Öl nachgefragt - Aber langfristig werden die anderen Nationen die Technologie übernhemen müssen - oder Sie stoßen auf eine Rohstoffschranke - spätestens dann werden Sie die neuen Technologien adaptieren (müssen.).
Auch wenn die Chinesen, weltweit und besonders in Afrika, versuchen sich Rohstoffe zu sichern - ausreichen wird das nicht. Und das wissen die Chinesen auch. Die Umweltverschmutzungen in China sind so gravierend - die Auswirkungen werden bei einer Fortführung des Wirtschaftswachstums auf Basis der bisherigen Technologien katastrophal.
Aber alleine können Sie die Lösungen, z.B. im Energie oder Verkehrssektor, nicht alleine lösen bzw. würde dafür wesentlich mehr Zeit benötigen, wie mit westlicher Hilfe.
Bedenken Sie bitte, bei einem wirtschaftswachstum von mehreren % im JAhr, steigt die Nachfrage nach Rohstoffen exponenzial an - und wir reden von einer der größten Volswirtschaften der Welt. China verbraucht für einen BIP Punkt 3 mal mehr Rohstoffe als Indien und 10 mal mehr als Deutschland, oder Japan.
Herr Sinn liefert keine Lösungsvorschläge für diese Probleme - wenn dann nur International. Das alternative Modelle natürlich wesentlich attraktiver werden, sobald ihre funktionstüchtigkeit bewiesen wurde - dass behandelt er nicht.
Das man auch manchmal Nachteile in kauf nehmen muss, wenn man richtig und zukunftsträchtig handelt - auch das thematisiert er nicht.
In den nächsten Jahren, wenn wir Arbeitslosenquoten von 7-8 Millionen haben werden, und die Rohstoffpreise am Boden liegen werden, haben wir die Arbeitskräfte und Rohstoffe um eine Umstellung unserer Wirtschaft vornehmen zu können.
Denkbar wären sehr zinsgünstige Kredite auf energetische Sanierungen (Heizkosteneinsparungen zahlen den Kredit ab.), gewaltige Investitionen in neue Schulgebäude, Universitäten und in ein alternatives Energienetz mit Kraftwerken in Südeuropa und Nordafrika.
Früher oder später werden wir diese Infrastruktur benötigen - die alten Gebäude fallen in sich zusammen, die Energieumstellung muss erfolgen. Wir investieren in eine nachhaltige und sinnvolle Zukunft.
Glauben Sie, am Ende der Investitionskette in Verbennungsmotoren, steht wirklich ein nachhaltige Zukunft? Oder glauben Sie nicht auch, dass wir vielleicht irgendwann einen Systemcrash erleben werden? Hinterher wusste dann wieder niemand, dass es so kommt.....
P.S. Wenn man spart und auf Zinsen hofft, muss man Investitionsmöglichkeiten haben. Diese Investitionen müssen dafür sorgen, dass der Kuchen ein Stück größer wird, damit die Zinsen erwirtschaftet werden. In welche Projekte wollen Sie denn nachhaltig investieren, die garantieren, dass der Kuchen nachhaltig größer bleibt? GM oder Chrysler? BP oder Shell?
"Wenn man Nahrungsmittel spart, sollte man besser wissen wie man Sie haltbar macht, ansonsten hat man auf den Konsum verzichtet und hinterher wurde das Essen einach nur schlecht."
Investitionen in Bildung, Infrastruktur und Forschung (nachhaltig) verderben nicht und sorgen für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum - daovn profitiert die gesamte Gesellschaft.
Wenn wir als weltweiter Technologieführer zeigen, dass alternative Energieversorgung und Mobilität funktionieren - werden uns andere Länder folgen.
Wir wissen, dass wir mit den aktuellen Technologien in einer Sackgasse sind - wieso sollen wir mit allen anderen mit dem Kopf gegen die Wand rennen?
Auch wenn es uns KURZFRISTIG Geld kostet und nichts an der welweiten Sotuation ändert - LANGFRISITG sieht die Situation ganz anders aus.
Wir haben defakto 2 Alternativen
a) Zu warten bis irgendwann die Weltgemeinschaft aufwacht - bis es vielleicht zu spät ist - und solange unsere Hände in Unschuld zu waschen
b) Den sauren Apfel schlucken, weiter an internationalen Lösungen arbeiten, aber gleichzeitig auch bilateral nach Partnern such und selbst anpacken. Sobald unsere Lösungen funktionieren werden uns spätestens viele folgen.
Niemand möchte Atomkraftwerke, Gas,Öl oder Kohle, wenn es auch anders funktioniet. Die meisten Nationen haben aber weder die Mittel, die Technologie noch die Möglichkeiten auf etwas anderes, als auf bewärten Möglichkeiten zurückzugreifen.
Wir werden in den nächsten Jahren genügend Arbeitskräfte und niedrige Rohstoffpreise haben - die Technologien existieren und müssen nur verbessert werden. Alles spricht für einen New Deal um eine nachhaltige Infrastruktur zu schaffen. Oder in welche Produkte wollen Sie ihr Geld nachhaltig und sinnvoll investieren? Ohne REALE und NACHHALTIGE Investitionsmöglichkeiten, können keine Zinsen langfristig garantiert werden.
P.S. Wenn der Staat sich verschuldet, passiert nichts weiter, als dass reiche Menschen, ihr Einkommen nicht vollständig ausgeben (können) und dem Staat das Geld "leihen". Dieser refinanziert den Kredit durch die Zwangseintreibung der Steuern - meisten Arbeits- oder Umsatzsteuern. D.h. eine Umverteilung von der arbeitenden, kindererziehenden Bevölerung auf die wohlhabenden und meist älteren Menschen. Diese verteilen den Wohlstand innerhalb der Familie um, reinvestieren es oder reisen damit um die Welt.
Sinn trifft folgende Aussage: Wenn Deutschland im nationalen Eilangang in alternative Energien investiert, sinkt die von Deutschlang ausgehende Nachfarge nach Rohstoffen wie Öl, Gas und Kohle. Diese sinkende Nachfrage, senkt den Preis. Dieser sinkende Preis führt zu einer steigenden NAchfrage in anderen Ländern, wie China, Indien oder in den USA.
Ich gebe Herrn Sinn mit dieser Analyse vollkommen recht - Nur denkt er linear und nicht außerhalb der Black Box.
Deutschland ist mit den USA und Japan die größte, fortschrittliche Volskwirtschaft der Welt. Nahezu sämtliche technischen Entwicklungen der letzten 100 gingen von diesen Ländern aus. Davor und auch teilweise bis in die Gegenwart, war GB bzw. Frankreich die führenden, technologischen Volkswirtschaften und die Begründer des modernen Kapitalismus.
Vor allem deutsche Erfinder waren an nahezu allen modernen technologischen Neuerungen beteiligt. Angefangen beim Auto, Rechner, usw.
Ich führe dies nicht aufgrund von überhöhtem Nationalstolz aus - ich möchte nur auf die massive technologische Führung der westlichen Industrienation und Japan hinweisen.
Wir wissen doch folgendes - fossile Rohstoffe - egal ob Gas aus Russland oder Katar, Öl aus Venezuela, der Nordsee oder dem Nahen Osten, oder aber auch die fossilen Wasserreserven (Grundwasserspiegel) - alle diese Rohstoffe sind endlich. D.h. egal ob morgen, übermorgen oder in 2 Jahren - irgenwann gehen diese Rohstoffe zu Ende. Darin sind wir alle doch einer Meinung.
Die Frage ist doch nur a) wann dies geschieht und b) wie der Weg bis dahin aussieht und c) was danach folgen wird.
Ich sagen Ihnen folgendes: Wir werden jetzt eine sehr, sehr, sehr tiefgreifende Depression erleben. Nicht wie in den 30er - aber sehr ähnlich. Die Ursache ist der Zusammenbruch des aktuellen Wirtschaftskreislaufs und der "Versprchenarchitektur" oder auch "Ideologiengerüsts".
Viele Zahlungen und Lieferungen von Waren wurden getätigt, im Vertrauen auf eine zukünftige Zahlung. Diesem Versprechen werden - vor allem die USA - nicht mehr nachkommen können. Auch wird der Export der Finanzprodukte von vielen Finanzplätzen nicht mehr funktionieren.
Die Finanzbranche nahm jedoch eine sehr, sehr wichtige Rolle in der Wirtschaft vieler Länder ein und bei der Refinanzierung von Leistungsbilanzdefiziten. Zwar exportieren die USA keine physikalischen Produkte, sondern finanzielle. Aber Produkt bleibt Produkt, wenn man einen Käufer findet (der bezahlen will und kann.).
Dem Kreislauf: die USA kaufen, die Chinesen produzieren Konsumgüter und Deutschland liefert Industriegüter und Luxusautos, stand ein anderer Kreislauf gegenüber Deutschland und Japan sparen die Kapital- und Arbeitseinkommen, lagern Sie bei ihren Banken ein, welche wiederum damit Finanzprodukte kaufen oder Kredite an Banken vergeben, die sich in diesen Geschäften engagieren.
Letztendlich haben die Deutschen und Japaner den Konsum der USA und die Rücklagen der Chinesen finanziert.
Das System ist aus 2 Gründen Zusammengebrochen a) aufgrund explodierender Rohstoffpreise und b) weil das Kettenbriefsystem enden musste. Irgendwann hat jeder sein Eigenheim und spätestens dann bricht der Markt für Häuser zusammen mit all seinen negativen Folgen.
Die Zinserhöhungen, aufgrund der explodierenden Rohstoffpreise, welche die Inflation dramatisch angeheizt hat, haben den Zusammenbruch nur vorgezogen und beschleunigt, nicht ausgelöst.
Doch aus den Zuständen, kurz vor der Krise können wir doch folgende Schlüsse ziehen:
Sobald wir wieder in eine Aufschwungphase geraten sollten, werden wir wieder an eine Rohstoffschranke stoßen. Garantiert.
Die Frage ist nur wo diese Schranke dann liegen wird. China kann momentan nur sehr Rohstoffintensiv produzieren. Eine Aufrüstung des Kapitalstocks kann das Land alleine nicht finanzieren oder bewältigen. Die müssen arbeiten mit dem was Sie sich aus eigener Kraft leisten können - wenn wir nach den Gegenwärtigen Regeln weiterspielen.
Wie oben erwähnt, wissen wir, dass unser jetziges System enden wird. Irgendwann wird es kein Öl mehr geben - auf dem Weg dahin werden wir stark steigende Preise für fossile Speicher zahlen müssen.
Wir stehen als in einer Sackgasse und wir wissen es. Darin sind wir uns doch alle einig. Wir haben aktuell eine weltweite wirtschaftliche und politische Situation, die uns eben genau dies bestätigt. Wir wissen, wenn wir wieder eine Aufschwungsphase erleben werden, werden wir unter den aktuellen Bedingungen wieder auf einer Rohstoffschranke stoßen und es kann sein, dass diese nicht etwa höher liegen wird als bisher, sondern es kann sein, dass wir bis dahin weniger Öl in der Stunde fördern können werden, zu höheren Preisen, als heute - dass also der Aufschwung früher Zusammenbrecher können wird, als diesmal.
Ich habe all diese Punkte ausgeführt um zu folgenden Schlussfolgerung zu gelangen:
a) Es geht nicht so weiter wie bisher - höchstens mit garantiertem Ende in unbestimmter Zeit
b) Der aktuelle Aufschwung hat bereits gezeigt, dass wir diese Rohstoffschranken getestet haben und eine Erweiterung der Rohstoffbasis schwierig ist
c) Deutschland und die westliche Welt ist technologisch führend
Die Quintessence der These von Sinn ist doch - entweder packen alle an - oder wir lassen es ebenfalls sein.
Glauben Sie, es ist unter oben genannten Gesichtspunkten, sinnvoll nicht anzupacken? Damit wir dem Ende der Sackgasse immer näher kommen?
Oder hoffen Sie darauf, dass die Zukunft es schon irgendwann richten wird?
Wie gesagt, der nächste Aufschwung wird vielleicht schneller Enden als dieser, vielleicht wird die folgende Rezession noch tiefgreifender und länger.
Hier knüpfe ich an und sage - lassen Sie uns den Weg der Sackgasse verlassen und auf den - vielleicht holprigen - Weg in die Zukunft wechseln.
Sobald wir diesen Wechsel begonnen haben, nutzt uns jede Sekunde, Minute und Stunde, die ein Wissenschaftler für die Erforschung der Technologie aufwendet - nachhaltig. Das ist nicht der Fall wenn der Verbrennungsmotor 0.1 % Effizienter wird, weil er besser auf das neueste Benzin optimiert wurde.
Natürlich ist ein international koordiniertes Vorgehen wünschenswert - aber wenn es scheitert ist ein nationaler Alleingang besser, als dem Untergang sehenden Auges zuzuschauen. Schauen Sie sich doch einmal die Lage der spanischen Banken an - Dort wurde auch im nationalen Alleingang gehandelt.
Es geht auch nicht darum, die "Scheichs" zu zwingen das Erdöl in der Erde zu lassen, wie Herr Sinn es andauern Sermonartig wiederholt.
Es geht darum erst einmal als Vorbild vorzugehen. Vielleicht zahlen wir dann für die Dummheit der anderen mit. Aber wollen Sie lieber Gemeinsam mit dem Kopf gegen die Wand rennen?
Wenn Deutschland, als weltweiter Technologiefüher, eine Lösung für sich realisiert hat - glauben Sie andere Länder wären dann nicht auch froh, diese Lösungen zu realisieren und umzusetzen?
Glauben Sie die Menschen lieben Atomkraftwerke? Oder stinkende Autos?
Natürlich sinkt dann der Weltmarktpreis bzw. steigt verzögert an und vielleicht wird kurzfristig die gleiche Menge an Öl nachgefragt - Aber langfristig werden die anderen Nationen die Technologie übernhemen müssen - oder Sie stoßen auf eine Rohstoffschranke - spätestens dann werden Sie die neuen Technologien adaptieren (müssen.).
Auch wenn die Chinesen, weltweit und besonders in Afrika, versuchen sich Rohstoffe zu sichern - ausreichen wird das nicht. Und das wissen die Chinesen auch. Die Umweltverschmutzungen in China sind so gravierend - die Auswirkungen werden bei einer Fortführung des Wirtschaftswachstums auf Basis der bisherigen Technologien katastrophal.
Aber alleine können Sie die Lösungen, z.B. im Energie oder Verkehrssektor, nicht alleine lösen bzw. würde dafür wesentlich mehr Zeit benötigen, wie mit westlicher Hilfe.
Bedenken Sie bitte, bei einem wirtschaftswachstum von mehreren % im JAhr, steigt die Nachfrage nach Rohstoffen exponenzial an - und wir reden von einer der größten Volswirtschaften der Welt. China verbraucht für einen BIP Punkt 3 mal mehr Rohstoffe als Indien und 10 mal mehr als Deutschland, oder Japan.
Herr Sinn liefert keine Lösungsvorschläge für diese Probleme - wenn dann nur International. Das alternative Modelle natürlich wesentlich attraktiver werden, sobald ihre funktionstüchtigkeit bewiesen wurde - dass behandelt er nicht.
Das man auch manchmal Nachteile in kauf nehmen muss, wenn man richtig und zukunftsträchtig handelt - auch das thematisiert er nicht.
In den nächsten Jahren, wenn wir Arbeitslosenquoten von 7-8 Millionen haben werden, und die Rohstoffpreise am Boden liegen werden, haben wir die Arbeitskräfte und Rohstoffe um eine Umstellung unserer Wirtschaft vornehmen zu können.
Denkbar wären sehr zinsgünstige Kredite auf energetische Sanierungen (Heizkosteneinsparungen zahlen den Kredit ab.), gewaltige Investitionen in neue Schulgebäude, Universitäten und in ein alternatives Energienetz mit Kraftwerken in Südeuropa und Nordafrika.
Früher oder später werden wir diese Infrastruktur benötigen - die alten Gebäude fallen in sich zusammen, die Energieumstellung muss erfolgen. Wir investieren in eine nachhaltige und sinnvolle Zukunft.
Glauben Sie, am Ende der Investitionskette in Verbennungsmotoren, steht wirklich ein nachhaltige Zukunft? Oder glauben Sie nicht auch, dass wir vielleicht irgendwann einen Systemcrash erleben werden? Hinterher wusste dann wieder niemand, dass es so kommt.....
P.S. Wenn man spart und auf Zinsen hofft, muss man Investitionsmöglichkeiten haben. Diese Investitionen müssen dafür sorgen, dass der Kuchen ein Stück größer wird, damit die Zinsen erwirtschaftet werden. In welche Projekte wollen Sie denn nachhaltig investieren, die garantieren, dass der Kuchen nachhaltig größer bleibt? GM oder Chrysler? BP oder Shell?
"Wenn man Nahrungsmittel spart, sollte man besser wissen wie man Sie haltbar macht, ansonsten hat man auf den Konsum verzichtet und hinterher wurde das Essen einach nur schlecht."
Investitionen in Bildung, Infrastruktur und Forschung (nachhaltig) verderben nicht und sorgen für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum - daovn profitiert die gesamte Gesellschaft.
Wenn wir als weltweiter Technologieführer zeigen, dass alternative Energieversorgung und Mobilität funktionieren - werden uns andere Länder folgen.
Wir wissen, dass wir mit den aktuellen Technologien in einer Sackgasse sind - wieso sollen wir mit allen anderen mit dem Kopf gegen die Wand rennen?
Auch wenn es uns KURZFRISTIG Geld kostet und nichts an der welweiten Sotuation ändert - LANGFRISITG sieht die Situation ganz anders aus.
Wir haben defakto 2 Alternativen
a) Zu warten bis irgendwann die Weltgemeinschaft aufwacht - bis es vielleicht zu spät ist - und solange unsere Hände in Unschuld zu waschen
b) Den sauren Apfel schlucken, weiter an internationalen Lösungen arbeiten, aber gleichzeitig auch bilateral nach Partnern such und selbst anpacken. Sobald unsere Lösungen funktionieren werden uns spätestens viele folgen.
Niemand möchte Atomkraftwerke, Gas,Öl oder Kohle, wenn es auch anders funktioniet. Die meisten Nationen haben aber weder die Mittel, die Technologie noch die Möglichkeiten auf etwas anderes, als auf bewärten Möglichkeiten zurückzugreifen.
Wir werden in den nächsten Jahren genügend Arbeitskräfte und niedrige Rohstoffpreise haben - die Technologien existieren und müssen nur verbessert werden. Alles spricht für einen New Deal um eine nachhaltige Infrastruktur zu schaffen. Oder in welche Produkte wollen Sie ihr Geld nachhaltig und sinnvoll investieren? Ohne REALE und NACHHALTIGE Investitionsmöglichkeiten, können keine Zinsen langfristig garantiert werden.
P.S. Wenn der Staat sich verschuldet, passiert nichts weiter, als dass reiche Menschen, ihr Einkommen nicht vollständig ausgeben (können) und dem Staat das Geld "leihen". Dieser refinanziert den Kredit durch die Zwangseintreibung der Steuern - meisten Arbeits- oder Umsatzsteuern. D.h. eine Umverteilung von der arbeitenden, kindererziehenden Bevölerung auf die wohlhabenden und meist älteren Menschen. Diese verteilen den Wohlstand innerhalb der Familie um, reinvestieren es oder reisen damit um die Welt.
Sinn trifft folgende Aussage: Wenn Deutschland im nationalen Eilangang in alternative Energien investiert, sinkt die von Deutschlang ausgehende Nachfarge nach Rohstoffen wie Öl, Gas und Kohle. Diese sinkende Nachfrage, senkt den Preis. Dieser sinkende Preis führt zu einer steigenden NAchfrage in anderen Ländern, wie China, Indien oder in den USA.
Ich gebe Herrn Sinn mit dieser Analyse vollkommen recht - Nur denkt er linear und nicht außerhalb der Black Box.
Deutschland ist mit den USA und Japan die größte, fortschrittliche Volskwirtschaft der Welt. Nahezu sämtliche technischen Entwicklungen der letzten 100 gingen von diesen Ländern aus. Davor und auch teilweise bis in die Gegenwart, war GB bzw. Frankreich die führenden, technologischen Volkswirtschaften und die Begründer des modernen Kapitalismus.
Vor allem deutsche Erfinder waren an nahezu allen modernen technologischen Neuerungen beteiligt. Angefangen beim Auto, Rechner, usw.
Ich führe dies nicht aufgrund von überhöhtem Nationalstolz aus - ich möchte nur auf die massive technologische Führung der westlichen Industrienation und Japan hinweisen.
Wir wissen doch folgendes - fossile Rohstoffe - egal ob Gas aus Russland oder Katar, Öl aus Venezuela, der Nordsee oder dem Nahen Osten, oder aber auch die fossilen Wasserreserven (Grundwasserspiegel) - alle diese Rohstoffe sind endlich. D.h. egal ob morgen, übermorgen oder in 2 Jahren - irgenwann gehen diese Rohstoffe zu Ende. Darin sind wir alle doch einer Meinung.
Die Frage ist doch nur a) wann dies geschieht und b) wie der Weg bis dahin aussieht und c) was danach folgen wird.
Ich sagen Ihnen folgendes: Wir werden jetzt eine sehr, sehr, sehr tiefgreifende Depression erleben. Nicht wie in den 30er - aber sehr ähnlich. Die Ursache ist der Zusammenbruch des aktuellen Wirtschaftskreislaufs und der "Versprchenarchitektur" oder auch "Ideologiengerüsts".
Viele Zahlungen und Lieferungen von Waren wurden getätigt, im Vertrauen auf eine zukünftige Zahlung. Diesem Versprechen werden - vor allem die USA - nicht mehr nachkommen können. Auch wird der Export der Finanzprodukte von vielen Finanzplätzen nicht mehr funktionieren.
Die Finanzbranche nahm jedoch eine sehr, sehr wichtige Rolle in der Wirtschaft vieler Länder ein und bei der Refinanzierung von Leistungsbilanzdefiziten. Zwar exportieren die USA keine physikalischen Produkte, sondern finanzielle. Aber Produkt bleibt Produkt, wenn man einen Käufer findet (der bezahlen will und kann.).
Dem Kreislauf: die USA kaufen, die Chinesen produzieren Konsumgüter und Deutschland liefert Industriegüter und Luxusautos, stand ein anderer Kreislauf gegenüber Deutschland und Japan sparen die Kapital- und Arbeitseinkommen, lagern Sie bei ihren Banken ein, welche wiederum damit Finanzprodukte kaufen oder Kredite an Banken vergeben, die sich in diesen Geschäften engagieren.
Letztendlich haben die Deutschen und Japaner den Konsum der USA und die Rücklagen der Chinesen finanziert.
Das System ist aus 2 Gründen Zusammengebrochen a) aufgrund explodierender Rohstoffpreise und b) weil das Kettenbriefsystem enden musste. Irgendwann hat jeder sein Eigenheim und spätestens dann bricht der Markt für Häuser zusammen mit all seinen negativen Folgen.
Die Zinserhöhungen, aufgrund der explodierenden Rohstoffpreise, welche die Inflation dramatisch angeheizt hat, haben den Zusammenbruch nur vorgezogen und beschleunigt, nicht ausgelöst.
Doch aus den Zuständen, kurz vor der Krise können wir doch folgende Schlüsse ziehen:
Sobald wir wieder in eine Aufschwungphase geraten sollten, werden wir wieder an eine Rohstoffschranke stoßen. Garantiert.
Die Frage ist nur wo diese Schranke dann liegen wird. China kann momentan nur sehr Rohstoffintensiv produzieren. Eine Aufrüstung des Kapitalstocks kann das Land alleine nicht finanzieren oder bewältigen. Die müssen arbeiten mit dem was Sie sich aus eigener Kraft leisten können - wenn wir nach den Gegenwärtigen Regeln weiterspielen.
Wie oben erwähnt, wissen wir, dass unser jetziges System enden wird. Irgendwann wird es kein Öl mehr geben - auf dem Weg dahin werden wir stark steigende Preise für fossile Speicher zahlen müssen.
Wir stehen als in einer Sackgasse und wir wissen es. Darin sind wir uns doch alle einig. Wir haben aktuell eine weltweite wirtschaftliche und politische Situation, die uns eben genau dies bestätigt. Wir wissen, wenn wir wieder eine Aufschwungsphase erleben werden, werden wir unter den aktuellen Bedingungen wieder auf einer Rohstoffschranke stoßen und es kann sein, dass diese nicht etwa höher liegen wird als bisher, sondern es kann sein, dass wir bis dahin weniger Öl in der Stunde fördern können werden, zu höheren Preisen, als heute - dass also der Aufschwung früher Zusammenbrecher können wird, als diesmal.
Ich habe all diese Punkte ausgeführt um zu folgenden Schlussfolgerung zu gelangen:
a) Es geht nicht so weiter wie bisher - höchstens mit garantiertem Ende in unbestimmter Zeit
b) Der aktuelle Aufschwung hat bereits gezeigt, dass wir diese Rohstoffschranken getestet haben und eine Erweiterung der Rohstoffbasis schwierig ist
c) Deutschland und die westliche Welt ist technologisch führend
Die Quintessence der These von Sinn ist doch - entweder packen alle an - oder wir lassen es ebenfalls sein.
Glauben Sie, es ist unter oben genannten Gesichtspunkten, sinnvoll nicht anzupacken? Damit wir dem Ende der Sackgasse immer näher kommen?
Oder hoffen Sie darauf, dass die Zukunft es schon irgendwann richten wird?
Wie gesagt, der nächste Aufschwung wird vielleicht schneller Enden als dieser, vielleicht wird die folgende Rezession noch tiefgreifender und länger.
Hier knüpfe ich an und sage - lassen Sie uns den Weg der Sackgasse verlassen und auf den - vielleicht holprigen - Weg in die Zukunft wechseln.
Sobald wir diesen Wechsel begonnen haben, nutzt uns jede Sekunde, Minute und Stunde, die ein Wissenschaftler für die Erforschung der Technologie aufwendet - nachhaltig. Das ist nicht der Fall wenn der Verbrennungsmotor 0.1 % Effizienter wird, weil er besser auf das neueste Benzin optimiert wurde.
Natürlich ist ein international koordiniertes Vorgehen wünschenswert - aber wenn es scheitert ist ein nationaler Alleingang besser, als dem Untergang sehenden Auges zuzuschauen. Schauen Sie sich doch einmal die Lage der spanischen Banken an - Dort wurde auch im nationalen Alleingang gehandelt.
Es geht auch nicht darum, die "Scheichs" zu zwingen das Erdöl in der Erde zu lassen, wie Herr Sinn es andauern Sermonartig wiederholt.
Es geht darum erst einmal als Vorbild vorzugehen. Vielleicht zahlen wir dann für die Dummheit der anderen mit. Aber wollen Sie lieber Gemeinsam mit dem Kopf gegen die Wand rennen?
Wenn Deutschland, als weltweiter Technologiefüher, eine Lösung für sich realisiert hat - glauben Sie andere Länder wären dann nicht auch froh, diese Lösungen zu realisieren und umzusetzen?
Glauben Sie die Menschen lieben Atomkraftwerke? Oder stinkende Autos?
Natürlich sinkt dann der Weltmarktpreis bzw. steigt verzögert an und vielleicht wird kurzfristig die gleiche Menge an Öl nachgefragt - Aber langfristig werden die anderen Nationen die Technologie übernhemen müssen - oder Sie stoßen auf eine Rohstoffschranke - spätestens dann werden Sie die neuen Technologien adaptieren (müssen.).
Auch wenn die Chinesen, weltweit und besonders in Afrika, versuchen sich Rohstoffe zu sichern - ausreichen wird das nicht. Und das wissen die Chinesen auch. Die Umweltverschmutzungen in China sind so gravierend - die Auswirkungen werden bei einer Fortführung des Wirtschaftswachstums auf Basis der bisherigen Technologien katastrophal.
Aber alleine können Sie die Lösungen, z.B. im Energie oder Verkehrssektor, nicht alleine lösen bzw. würde dafür wesentlich mehr Zeit benötigen, wie mit westlicher Hilfe.
Bedenken Sie bitte, bei einem wirtschaftswachstum von mehreren % im JAhr, steigt die Nachfrage nach Rohstoffen exponenzial an - und wir reden von einer der größten Volswirtschaften der Welt. China verbraucht für einen BIP Punkt 3 mal mehr Rohstoffe als Indien und 10 mal mehr als Deutschland, oder Japan.
Herr Sinn liefert keine Lösungsvorschläge für diese Probleme - wenn dann nur International. Das alternative Modelle natürlich wesentlich attraktiver werden, sobald ihre funktionstüchtigkeit bewiesen wurde - dass behandelt er nicht.
Das man auch manchmal Nachteile in kauf nehmen muss, wenn man richtig und zukunftsträchtig handelt - auch das thematisiert er nicht.
In den nächsten Jahren, wenn wir Arbeitslosenquoten von 7-8 Millionen haben werden, und die Rohstoffpreise am Boden liegen werden, haben wir die Arbeitskräfte und Rohstoffe um eine Umstellung unserer Wirtschaft vornehmen zu können.
Denkbar wären sehr zinsgünstige Kredite auf energetische Sanierungen (Heizkosteneinsparungen zahlen den Kredit ab.), gewaltige Investitionen in neue Schulgebäude, Universitäten und in ein alternatives Energienetz mit Kraftwerken in Südeuropa und Nordafrika.
Früher oder später werden wir diese Infrastruktur benötigen - die alten Gebäude fallen in sich zusammen, die Energieumstellung muss erfolgen. Wir investieren in eine nachhaltige und sinnvolle Zukunft.
Glauben Sie, am Ende der Investitionskette in Verbennungsmotoren, steht wirklich ein nachhaltige Zukunft? Oder glauben Sie nicht auch, dass wir vielleicht irgendwann einen Systemcrash erleben werden? Hinterher wusste dann wieder niemand, dass es so kommt.....
P.S. Wenn man spart und auf Zinsen hofft, muss man Investitionsmöglichkeiten haben. Diese Investitionen müssen dafür sorgen, dass der Kuchen ein Stück größer wird, damit die Zinsen erwirtschaftet werden. In welche Projekte wollen Sie denn nachhaltig investieren, die garantieren, dass der Kuchen nachhaltig größer bleibt? GM oder Chrysler? BP oder Shell?
"Wenn man Nahrungsmittel spart, sollte man besser wissen wie man Sie haltbar macht, ansonsten hat man auf den Konsum verzichtet und hinterher wurde das Essen einach nur schlecht."
Investitionen in Bildung, Infrastruktur und Forschung (nachhaltig) verderben nicht und sorgen für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum - daovn profitiert die gesamte Gesellschaft.
Dies ist eine kurze Antwort auf Ihre Beitrage No. 3 und No. 4:
Danke für Ihre langen und ergiebigen Erklärungen.
In denen Sie wild alle möglichen Faktoren miteinander vermischen, inklusive des momentan so beliebten Antikapitalismus.
Sie werfen Werner Sinn "lineares Denken in einer Black Box" vor.
Nun, ich glaube genau das trifft auf Ihre Überlegungen zu.
1. Hat Werner Sinn absolut recht - reduzieren wir die Nachfrage an Öl/Gas, dann sinkt der Preis und v.a. die Schwellenländer können sich diese Energien leisten, die sie sich vor unserer Reduktion nicht leisten konnten.
Entsprechend geht der Verbrauch von Öl/Gas durch unsere Einsparungen nicht zurück.
2. Sie unterschätzen maßlos den unbedingten Willen der Menschen in den Schwellenländern zu unserem Lebensstandart aufzuschließen. Dabei ist jedes Mittel recht - und Energie oder CO2 zu sparen gehört nicht dazu.
3. Sie überschätzen maßlos die Vorbildfunktion der Industriestaaten. Japan ist ein direkter Nachbar Chinas - und Weltmeister der Energieeffizienz. Trotzdem wird ein ineffizientes Kohlekraftwerk nach dem anderen gebaut.
4. Sie schätzen die Situation v.a. in China völlig falsch ein. China investiert fast so viel in Regenerative Energien wie wir in Deutschland. Ein Ende ist nicht abzusehen - wenn die Finanz/Weltwirtschaftskrise sich da nicht als hinderlich erweist.
Aber nicht aus purer Gutherzigkeit - sondern weil China jede greifbarer Energiequelle nutzen muß, will es sein Wirtschaftswachstum aufrecht erhalten. Und dieses muß China aufrecht erhalten, denn nur das garantiert den sozialen Frieden im Land.
5. Der Aufbau einer umweltfreundlichen Infrastruktur kostet immense Summen. Dabei ist es irrelevant, daß man mittel- und langfristig spart. Dafür ist ein leistungsfähiges Finanzsystem Voraussetzung.
Soviel also dazu...
Dies ist eine kurze Antwort auf Ihre Beitrage No. 3 und No. 4:
Danke für Ihre langen und ergiebigen Erklärungen.
In denen Sie wild alle möglichen Faktoren miteinander vermischen, inklusive des momentan so beliebten Antikapitalismus.
Sie werfen Werner Sinn "lineares Denken in einer Black Box" vor.
Nun, ich glaube genau das trifft auf Ihre Überlegungen zu.
1. Hat Werner Sinn absolut recht - reduzieren wir die Nachfrage an Öl/Gas, dann sinkt der Preis und v.a. die Schwellenländer können sich diese Energien leisten, die sie sich vor unserer Reduktion nicht leisten konnten.
Entsprechend geht der Verbrauch von Öl/Gas durch unsere Einsparungen nicht zurück.
2. Sie unterschätzen maßlos den unbedingten Willen der Menschen in den Schwellenländern zu unserem Lebensstandart aufzuschließen. Dabei ist jedes Mittel recht - und Energie oder CO2 zu sparen gehört nicht dazu.
3. Sie überschätzen maßlos die Vorbildfunktion der Industriestaaten. Japan ist ein direkter Nachbar Chinas - und Weltmeister der Energieeffizienz. Trotzdem wird ein ineffizientes Kohlekraftwerk nach dem anderen gebaut.
4. Sie schätzen die Situation v.a. in China völlig falsch ein. China investiert fast so viel in Regenerative Energien wie wir in Deutschland. Ein Ende ist nicht abzusehen - wenn die Finanz/Weltwirtschaftskrise sich da nicht als hinderlich erweist.
Aber nicht aus purer Gutherzigkeit - sondern weil China jede greifbarer Energiequelle nutzen muß, will es sein Wirtschaftswachstum aufrecht erhalten. Und dieses muß China aufrecht erhalten, denn nur das garantiert den sozialen Frieden im Land.
5. Der Aufbau einer umweltfreundlichen Infrastruktur kostet immense Summen. Dabei ist es irrelevant, daß man mittel- und langfristig spart. Dafür ist ein leistungsfähiges Finanzsystem Voraussetzung.
Soviel also dazu...
Wenn wir als weltweiter Technologieführer zeigen, dass alternative Energieversorgung und Mobilität funktionieren - werden uns andere Länder folgen.
Wir wissen, dass wir mit den aktuellen Technologien in einer Sackgasse sind - wieso sollen wir mit allen anderen mit dem Kopf gegen die Wand rennen?
Auch wenn es uns KURZFRISTIG Geld kostet und nichts an der welweiten Sotuation ändert - LANGFRISITG sieht die Situation ganz anders aus.
Wir haben defakto 2 Alternativen
a) Zu warten bis irgendwann die Weltgemeinschaft aufwacht - bis es vielleicht zu spät ist - und solange unsere Hände in Unschuld zu waschen
b) Den sauren Apfel schlucken, weiter an internationalen Lösungen arbeiten, aber gleichzeitig auch bilateral nach Partnern such und selbst anpacken. Sobald unsere Lösungen funktionieren werden uns spätestens viele folgen.
Niemand möchte Atomkraftwerke, Gas,Öl oder Kohle, wenn es auch anders funktioniet. Die meisten Nationen haben aber weder die Mittel, die Technologie noch die Möglichkeiten auf etwas anderes, als auf bewärten Möglichkeiten zurückzugreifen.
Wir werden in den nächsten Jahren genügend Arbeitskräfte und niedrige Rohstoffpreise haben - die Technologien existieren und müssen nur verbessert werden. Alles spricht für einen New Deal um eine nachhaltige Infrastruktur zu schaffen. Oder in welche Produkte wollen Sie ihr Geld nachhaltig und sinnvoll investieren? Ohne REALE und NACHHALTIGE Investitionsmöglichkeiten, können keine Zinsen langfristig garantiert werden.
P.S. Wenn der Staat sich verschuldet, passiert nichts weiter, als dass reiche Menschen, ihr Einkommen nicht vollständig ausgeben (können) und dem Staat das Geld "leihen". Dieser refinanziert den Kredit durch die Zwangseintreibung der Steuern - meisten Arbeits- oder Umsatzsteuern. D.h. eine Umverteilung von der arbeitenden, kindererziehenden Bevölerung auf die wohlhabenden und meist älteren Menschen. Diese verteilen den Wohlstand innerhalb der Familie um, reinvestieren es oder reisen damit um die Welt.
Wenn China mit der Zeit in großem Umfang auf alternative Energieformen umsteigen würde, wäre das eine gute Nachricht für die (Um-)Welt.
Sollte China dieser Schritt gelingen (klar, dass das nicht von heute auf morgen geht), dann wäre es auch endlich einmal wirklich den "eigenen Weg" gegangen, mit dem es sich des Öfteren brüstet, und ein richtig gutes Vorbild für andere Länder.
Dies ist eine kurze Antwort auf Ihre Beitrage No. 3 und No. 4:
Danke für Ihre langen und ergiebigen Erklärungen.
In denen Sie wild alle möglichen Faktoren miteinander vermischen, inklusive des momentan so beliebten Antikapitalismus.
Sie werfen Werner Sinn "lineares Denken in einer Black Box" vor.
Nun, ich glaube genau das trifft auf Ihre Überlegungen zu.
1. Hat Werner Sinn absolut recht - reduzieren wir die Nachfrage an Öl/Gas, dann sinkt der Preis und v.a. die Schwellenländer können sich diese Energien leisten, die sie sich vor unserer Reduktion nicht leisten konnten.
Entsprechend geht der Verbrauch von Öl/Gas durch unsere Einsparungen nicht zurück.
2. Sie unterschätzen maßlos den unbedingten Willen der Menschen in den Schwellenländern zu unserem Lebensstandart aufzuschließen. Dabei ist jedes Mittel recht - und Energie oder CO2 zu sparen gehört nicht dazu.
3. Sie überschätzen maßlos die Vorbildfunktion der Industriestaaten. Japan ist ein direkter Nachbar Chinas - und Weltmeister der Energieeffizienz. Trotzdem wird ein ineffizientes Kohlekraftwerk nach dem anderen gebaut.
4. Sie schätzen die Situation v.a. in China völlig falsch ein. China investiert fast so viel in Regenerative Energien wie wir in Deutschland. Ein Ende ist nicht abzusehen - wenn die Finanz/Weltwirtschaftskrise sich da nicht als hinderlich erweist.
Aber nicht aus purer Gutherzigkeit - sondern weil China jede greifbarer Energiequelle nutzen muß, will es sein Wirtschaftswachstum aufrecht erhalten. Und dieses muß China aufrecht erhalten, denn nur das garantiert den sozialen Frieden im Land.
5. Der Aufbau einer umweltfreundlichen Infrastruktur kostet immense Summen. Dabei ist es irrelevant, daß man mittel- und langfristig spart. Dafür ist ein leistungsfähiges Finanzsystem Voraussetzung.
Soviel also dazu...
Dies ist eine kurze Antwort auf Ihre Beitrage No. 3 und No. 4:
Danke für Ihre langen und ergiebigen Erklärungen.
In denen Sie wild alle möglichen Faktoren miteinander vermischen, inklusive des momentan so beliebten Antikapitalismus.
Ich weis, dass die Darstellung der Zusammenhänge sehr umfänglich ist. In einer globalen Welt beeinflussen sich die Sachverhalte gegenseitg und müssen daher für eine korrekte Analyse betrachtet werden.
Diese Faktoren sind nicht wild aneinandergereiht - die Darstellung könnte überarbeitet werden - aber ich überarbeite die Texte nicht 1-2 mal, wie man es eigentlich sollte.
Sie werfen Werner Sinn "lineares Denken in einer Black Box" vor.
Nun, ich glaube genau das trifft auf Ihre Überlegungen zu.
Ich bleibe dabei - Herr Sinn denkt sehr Eindimensional und betreibt eine Klientelpolitik.
1. Hat Werner Sinn absolut recht - reduzieren wir die Nachfrage an Öl/Gas, dann sinkt der Preis und v.a. die Schwellenländer können sich diese Energien leisten, die sie sich vor unserer Reduktion nicht leisten konnten.
Entsprechend geht der Verbrauch von Öl/Gas durch unsere Einsparungen nicht zurück.
Wenn wir heute ganz massiv - z.B. wie im Manhattenprojekt oder beim Apolloprogramm - in ein erneuerbares Energiekonzept investieren würden - ein Konzept das sowohl die Grundlast, als auch die Spitzenlast abdeckt - dann würden wir estmal für die nächsten 4-5 Jahre keine Veränderung der Nachfrage nach fosillen Rohstoffen sehen. Die Baumaßnahmen, sowie die damit verbundenen wirtschaftlichen Aktivitäten, würden massive Anfangsinvestitionen verschlingen.
Die Belastung für die Weltwirtschaft wäre verkraftbar, da wir uns in einer Depression befinden werden. In Abschwungphasen sind die Preise für Rohstoffe im Keller.
Erst nachdem wir in 5 - 10 Jahren a) unsere Energieproduktion und b) unser Verkehrswesen auf alternative und regenerative Energiequellen zunehmend umgestellt haben werden, wird unsere Nachfrage auf dem Weltmarkt sinken und erst dann könnte ein Effekte auf die Nachfrage bzw. damit auf den Preis spürbar werden.
Natürlich werden auf den sinkenden Preis die Schwellenländer erstmal mit einer steigenden Nachfrage reagieren. Die freuen sich dann über unsere Investitionen, profitieren sie indirekt davon.
Hier bin ich vollkommen bei der Analyse von Herrn Sinn.
ABER
Wenn - und da bin ich 100 % überzeugt (auch dank dt. Ingenieurkunst ^^) - das Energie und Verkehrskonzept greift und funktioniert, existiert für den Rest der Welt ein Alternativmodell zum bekannten Verbrennungsmotor.
Wie die Weltmarktsituation der Öl und Rohstoffmärkte bis dahin aussieht, kann ich nicht vorhersehen - ich behaupte sogar - das können nur sehr, sehr wenige Menschen.
Wir wissen nicht, wie und ob die Schwellenländer, weiter wachsen werden. Oder wie die tatsächlichen Reserven der Ölländer wirklich aussehen. Trotzdem ist von einem Peakoilszenario auszugehen. Der Preis wird schnell und stark ansteigen und die wirtschaftliche Entwicklung deckeln.
Sobald wir auf ein alternatives, nachhaltiges Konzept umgestellt haben, werden die Grenzkosten für die neuen Technologien sinken - Erfahrungskurvenkonzept.
D.h. sinkende Grenzkosten, des alternativen Ansatzes, treffen auf steigende Grenzkosten für Öl & Gas.
Ausgehend von einem alternativen und nachhaltigen Konzept ist der Wohlstand der westlichen Welt für alle Menschen des Planeten denkbar - mit der aktuellen Technologie ist das nicht auf Dauer möglich.
2. Sie unterschätzen maßlos den unbedingten Willen der Menschen in den Schwellenländern zu unserem Lebensstandart aufzuschließen. Dabei ist jedes Mittel recht - und Energie oder CO2 zu sparen gehört nicht dazu.
100 % Ihrer Meinung. Die Schwellenländer bzw. die Bürger dieser Länder möchten einen höheren Lebensstandart erreichen. Eigene Autos, Roller, Elektrogeräte, Häuser, etc.
3. Sie überschätzen maßlos die Vorbildfunktion der Industriestaaten. Japan ist ein direkter Nachbar Chinas - und Weltmeister der Energieeffizienz. Trotzdem wird ein ineffizientes Kohlekraftwerk nach dem anderen gebaut.
Natürlich bauen die Chinesen diese ineffizienten Kraftwerke - weil Sie wollen? Nein, Sie haben einfach keine Wahl. Der Bau ist schnell und günstig, die Technologie wird von Ihnen beherrscht. Aber die Chinesen wissen sehr wohl um den Preis.
Gehen Sie von den Umweltzerstörungen und dem Ressourcenverbrauch von heute aus und zeichnen Sie ein 10% Wirtschaftswachstum , mit dazugehörigem Ressourcenverbrauch, einmal in die Zukunft fort. Das Ergebis wird einfach so schrecklich sein, dass die Chinesen gezwungen werden zu handeln.
4. Sie schätzen die Situation v.a. in China völlig falsch ein. China investiert fast so viel in Regenerative Energien wie wir in Deutschland. Ein Ende ist nicht abzusehen - wenn die Finanz/Weltwirtschaftskrise sich da nicht als hinderlich erweist.
Aber nicht aus purer Gutherzigkeit - sondern weil China jede greifbarer Energiequelle nutzen muß, will es sein Wirtschaftswachstum aufrecht erhalten. Und dieses muß China aufrecht erhalten, denn nur das garantiert den sozialen Frieden im Land.
100% Zustimmung. Für China zählt nur die Aufrechterhaltung des Wirtschaftswachstums - nur so bleibt das Land halbwegs stabil.
5. Der Aufbau einer umweltfreundlichen Infrastruktur kostet immense Summen. Dabei ist es irrelevant, daß man mittel- und langfristig spart. Dafür ist ein leistungsfähiges Finanzsystem Voraussetzung.
Soviel also dazu...
Natürlich kostet der Aufbau von Infrastruktur immense Summen - aber Sie haben 2 Dinge nicht beachtet.
Sparen bedeutet in erster Linie, nicht alle heute erzeugten Güter zu verbrauchen, sondern sich auch noch für morgen etwas aufzuheben. Das gelingt bei einigen Gütern sehr Gut - bei anderen, wie Lebensmitteln, ist dies erst durch moderne Technologie möglich.
Wenn Sie investieren möchten, also Zinsen auf ihre Ersparnisse gezahlt wünschen, nutzen Sie ihre Arbeitszeit/Geld um etwas zu verbessern. Sie bauen eine neue, bessere Maschine usw.
All diesen Gedanken liegt folgende Überlegung zu Grunde - wir verbessern die Welt von Morgen mit unserem Handeln von heute.
Falls wir nicht massiv in erneuerbare Energien investieren kann es in 5-10 Jahren sehr wohl sein, dass der Ölpreis explodiert, bzw. die Produktion einbricht usw.
Wir werden uns dann in einer Welt der Verteilungskämpfe befinden. Ein Gewinn für die eine Nation, kann nur auf Kosten der anderen Nation erfolgen. Die Kuchengröße bleibt konstant.
Wir alle - jede Nation der Welt - befindet sich in dieser Sackgasse. Wir wissen, dass das Öl, die fossilen Rohstoffe ausgehen, wir wissen nur nicht wann und wie.
Eine Investition in erneuerbare Energien würde die Risiken dieses Szenarios für Europa und die Welt massiv senken. Es gäbe einen Einsatzfähigen Plan b), sobald der Ölpreis explodiert.
Werden diese Investitionen, kann es wie in der Finanzkrise sein - heute erzielen alle Unternehemen noch Rekordergebnisse und morgen - wie aus "heiterem" Himmel - fallen die Börsenkurse ins bodenlose, stürut das Kartenhaus ein.
Dieses Risiko besteht. Unabhängig von der Klimaerwärmung etc.
Sie gehen - wie die meisten Volkswirte - von einem sanften Preisanstieg des Öls aus - Sie denken, es bleibt dann noch genügend Zeit zu reagieren. Was aber, wenn mehre Ereignisse aprupt einsetzen?
Krieg in der Golfregion, ein Erdbeben legt die Ölproduktion still, die schwellenländer fragen mehr Öl nach und haben eine ausreichende Kaufkraft, ein Hurrikane in den USA, ein Putsch in Russland......
Panikkäufe an den Weltmärkten..... usw.
Wir haben 2-3 Optionen.
1) Weitermachen wie bisher. Risiko - siehe oben - Ende ist absehbar, die Anzal der Personen die weltweit unseren Lebensstandart erreichen können - auch.
Eventuell werden wir dann in 20 - 30 Jahren einen Teil unserer Abhängigkeit von fossilen Energien reduziert haben und technologisch weiter sein im Gebiet der ernuerbaren Rohstoffe.
2) Wir bleiben unserem Weg weitgehend treu - erhöhen die Inestitionen in erneuerbare Energie und erreichen eine Autarkie früher als in Option 1.
3) Wir investieren ab morgen ganz massiv in erneuerbare Energien und streben eine unabhängigkeit von fossilen Ernegieträgern in 10-15 Jahren an.
Bei Option 3 wäre der schlimmste Preis a) aufgabe einiger Bequemlichkeiten - keiner würde frieren oder hungern müssen., b) eine Abschreibung auf die Investitionen - wobei die Infrastruktur Unwahrscheinlichereise einen Totalverlust erleiden würde.
Wir und die gesamte Welt, würden von unseren Erkenntnissen profitieren. Auf den erzielten Forschungsergebnissen, könnten zukünftige Generationen aufbauen.
Option 1 ist bequem - aber Riskant. Wir verschieben verantwortliches Handeln in die Zukunft.
Option 2 ist die Mitte
Option 3 wäre vorsichtig.
Sicher ist doch eins - gelänge uns eine sichere und finanzierbare Versorgung mit nachhaltigen Rohstoffen, wäre an diesem Produkt die Welt interessiert. Die Chinesen könnten die Energie produzieren ohne ihre Gesundheit und Umwelt vollkommen zu runinieren. Die Preise würden nicht automatisch explodieren, der Kuchen zum verteilen könnte wachsen.
Der Kuchen der fossilen Rohstoffen ist begrenzt.
Eine Rückumstellung auf fossile Rohstoffe ist problemlos möglich. Eine schockartige und schnelle Umstellung auf erneuerbare Energien nicht.
Herr Sinn ist ja eigentlich auch dieser Auffassung, er möchte nur erst einmal die gesamte Welt zum gemeinsamen Handeln verpflichten. Das halte ich für unmöglich. Wenn es aber ein funktionierendes Gegenmodell zum Istzustand gibt - wenn in diesem Modell die Bürger und Staaten sich besser stellen, als bisher - dann und erst dann, wird es eine weltweite Entwicklung geben.
Wenn wir weiter Milliarden in bessere Verbrennungsmotoren investieren, bleibt das Grundproblem erhalten. Ohne Öl fährt kein Auto. Egal ob mit 6, 5 oder 4 Liter. Sobald der Elektromotor sich durchsetzt, werden diese Investitionen und Forschungsergebnisse obsolet.
Als letzten Punkt - wir brauchen keine weltweiten Finanzmärkte. Wenn der Staat in ein sinvolles Projekt investiert, werden in den nächsten Jahren die Menschen froh sein, Ihr Geld sicher anlegen zu können. Das Problem der nächsten Jahre wird sein, dass es einfach kaum zinsbringende Anlagemöglichkeiten in den Industrienationen geben wird. Das war doch auch ein Grund für die Spekulationsblasen.
Der heutige Finanzmarkt hat doch gerade das Gegenteil von gesellschaftlich veranwortlichen Handeln gezeigt. Die meisten Entscheidungsträger verstehen die se Welt doch gar nicht, Sie verstehen die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenhänge nicht.
Die Volkswirte gehen von dümmlichen Modellwelten aus - nur wenige betrachten das Gesamtsystem. Die meisten versuchen ihre kleine eigene Welt zu optimieren. Der Blick von oben - für alle - fehlt. Das ganze mutet an wie das Spiel die Reise nach Jerusalem. Es wird immer einen geben der verliert - es gibt eben einen Stuhl weniger als Spieler - das sind die Spielregeln.
Ich bin für einen freiheitlichen und verantwortungsvollen Kapitalismus - aber glauben Sie im ernst der "Kapitalismus" oder der "Markt" ist intelligent? Das ist vollkommener Unsinn. Der Markt ist die Akkumulation der Menschen die an Ihm handeln und Ihn repräsentieren. Viele verstehen dabei noch nicht einmal die einfachsten Zusammenhänge und ihr Weltbild ist vollkommen unrealistisch.
Reden sie mit Wirtschaftshistorikern - diese werden Ihnen z.B. bestätigen - das Häuserpreise Jahrundertelang konstant sind. Wenn die Preise steigen, kann das Bauland bzw. der Bau von Häusern schnell ausgeweiter werden. Ausnahmen sind Ballungszentren - weil die Bevölkerung wächst und die Verstäterung zunimmt.
Das sind VWL Basics. Auch, das Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit jemand einen Kredit erhält. Oder man das Risiko eines Ausfalls steigt rasant an.
Doch Milliardenbeträge wurden für Produkte ausgegebn - ohne diese Produkte zu überprüfen. Entgegen Wirtschaftshistorischen Wahrheiten - im Vertrauen an den Markt und an Ratingagenuren.
Sowohl die Kreditvermittler, als auch die Agenturen, sind Systembedingt nicht neutral. Das sollte doch offensichtlich sein. Das gesamte System ist aus spieltheoretischer Sicht instabil. Es wird nicht nachhaltiges und kurzfristiges Verhalten belohnt.
Unehrliche Anbieter verdrängen ehrliche. Bis es zum Kollaps kommen muss.
Diese Fehler sind menschlich. Der Markt ist menschlich, weil Menschen den Markt bestimmen.
Der Kapitalismus ist nicht intelligenter als die Menschen, die in Entscheidungspositionen sitzen, als die Menschen generell.
Langfristige Investitionsentscheidungen sind generell auch "planwirtschaftliche" Vorgänge. Der Unterschied ist nur, dass unterschiedliche Konzepte gegeneinander konkurrieren. Menschen können wählen. Die Menschen waren im Westen freier als im Osten.
Ohne planwirtschaftliche Vorgänge werden wir nicht auskommen. Der Markt kann diese Aufgabe nicht übernehmen. Das zeigt die gesamte menschliche Geschichte. Große Aufgaben hat die Gesellchaft, die Politik übernehmen müssen. Das Manhattenprojekt, der Bau der großen Mauer, die Pyramiden von Gizeh usw.
Solche Projekte übersteigen die Möglichkeiten des Marktes - sie sind zu groß, der Nutzen zu allgemein und unsicher - schwer abzuschöpfen.
Der Markt versagt oft - ohne Reguliertung stellen sich schlechte Gleichgewichte ein. Asoziales Verhalten wird für den einzelnen belohnt - die Gesellschaft zahlt. Ohne Staat, Lenkung und Intelligente Kontrolle funktioniert diese WElt nicht.
Der Staat ist dabei nicht pefekt - doch er übernimmt eine wichtige Rolle. Die Ergebnisse müssen permanent überprüft und angepasst werden.
Leider, leider, leider vergesse das die meisten Marktliberalen. Sie sehen nur Ihren eigenen Vorteil. Meistens sind Sie sehr wohlhabend und profitierne einfach von einer solchen Poltik. Schauen Sie sich den Reporter an, der für ein Jahr als Leiharbeiter gearbeitet hat.
Er war vorher ebenfalls Marktliberaler - das Sein bestimmt das Bewustsein. Die meisten Menschen sind gegen einen Wechsel zu einer nachhaltigen Poltik, weil sie ihre Bequemlichkeit nicht aufgeben müssen. Weil Sie den Porsche Cayenne Turbo für Ihr Recht halten - weil Sie nicht verantwortlich handeln wollen.
Herr Sinn liefert all diesen Menschen die Argumente, wieso dieses Verhalten plötzlich sinnvoll sein soll. Tabakrauch ist nicht schädlich - wie oft hat man das Jahrzentelang gehört? Der Markt wusste es.
Wachen Sie auf, schauen Sie sich die Welt an - fossile Brennstoffe sind die Sackgasse. Wie lange Sie allerdings unser gesamtes Wirtschaftssystem auf dem genauen Gegenteil dieser Erkenntnis aufbauen möchten - das ist ihre Entscheidung. Sie wissen was Sie kaufen.
Dies ist eine kurze Antwort auf Ihre Beitrage No. 3 und No. 4:
Danke für Ihre langen und ergiebigen Erklärungen.
In denen Sie wild alle möglichen Faktoren miteinander vermischen, inklusive des momentan so beliebten Antikapitalismus.
Ich weis, dass die Darstellung der Zusammenhänge sehr umfänglich ist. In einer globalen Welt beeinflussen sich die Sachverhalte gegenseitg und müssen daher für eine korrekte Analyse betrachtet werden.
Diese Faktoren sind nicht wild aneinandergereiht - die Darstellung könnte überarbeitet werden - aber ich überarbeite die Texte nicht 1-2 mal, wie man es eigentlich sollte.
Sie werfen Werner Sinn "lineares Denken in einer Black Box" vor.
Nun, ich glaube genau das trifft auf Ihre Überlegungen zu.
Ich bleibe dabei - Herr Sinn denkt sehr Eindimensional und betreibt eine Klientelpolitik.
1. Hat Werner Sinn absolut recht - reduzieren wir die Nachfrage an Öl/Gas, dann sinkt der Preis und v.a. die Schwellenländer können sich diese Energien leisten, die sie sich vor unserer Reduktion nicht leisten konnten.
Entsprechend geht der Verbrauch von Öl/Gas durch unsere Einsparungen nicht zurück.
Wenn wir heute ganz massiv - z.B. wie im Manhattenprojekt oder beim Apolloprogramm - in ein erneuerbares Energiekonzept investieren würden - ein Konzept das sowohl die Grundlast, als auch die Spitzenlast abdeckt - dann würden wir estmal für die nächsten 4-5 Jahre keine Veränderung der Nachfrage nach fosillen Rohstoffen sehen. Die Baumaßnahmen, sowie die damit verbundenen wirtschaftlichen Aktivitäten, würden massive Anfangsinvestitionen verschlingen.
Die Belastung für die Weltwirtschaft wäre verkraftbar, da wir uns in einer Depression befinden werden. In Abschwungphasen sind die Preise für Rohstoffe im Keller.
Erst nachdem wir in 5 - 10 Jahren a) unsere Energieproduktion und b) unser Verkehrswesen auf alternative und regenerative Energiequellen zunehmend umgestellt haben werden, wird unsere Nachfrage auf dem Weltmarkt sinken und erst dann könnte ein Effekte auf die Nachfrage bzw. damit auf den Preis spürbar werden.
Natürlich werden auf den sinkenden Preis die Schwellenländer erstmal mit einer steigenden Nachfrage reagieren. Die freuen sich dann über unsere Investitionen, profitieren sie indirekt davon.
Hier bin ich vollkommen bei der Analyse von Herrn Sinn.
ABER
Wenn - und da bin ich 100 % überzeugt (auch dank dt. Ingenieurkunst ^^) - das Energie und Verkehrskonzept greift und funktioniert, existiert für den Rest der Welt ein Alternativmodell zum bekannten Verbrennungsmotor.
Wie die Weltmarktsituation der Öl und Rohstoffmärkte bis dahin aussieht, kann ich nicht vorhersehen - ich behaupte sogar - das können nur sehr, sehr wenige Menschen.
Wir wissen nicht, wie und ob die Schwellenländer, weiter wachsen werden. Oder wie die tatsächlichen Reserven der Ölländer wirklich aussehen. Trotzdem ist von einem Peakoilszenario auszugehen. Der Preis wird schnell und stark ansteigen und die wirtschaftliche Entwicklung deckeln.
Sobald wir auf ein alternatives, nachhaltiges Konzept umgestellt haben, werden die Grenzkosten für die neuen Technologien sinken - Erfahrungskurvenkonzept.
D.h. sinkende Grenzkosten, des alternativen Ansatzes, treffen auf steigende Grenzkosten für Öl & Gas.
Ausgehend von einem alternativen und nachhaltigen Konzept ist der Wohlstand der westlichen Welt für alle Menschen des Planeten denkbar - mit der aktuellen Technologie ist das nicht auf Dauer möglich.
2. Sie unterschätzen maßlos den unbedingten Willen der Menschen in den Schwellenländern zu unserem Lebensstandart aufzuschließen. Dabei ist jedes Mittel recht - und Energie oder CO2 zu sparen gehört nicht dazu.
100 % Ihrer Meinung. Die Schwellenländer bzw. die Bürger dieser Länder möchten einen höheren Lebensstandart erreichen. Eigene Autos, Roller, Elektrogeräte, Häuser, etc.
3. Sie überschätzen maßlos die Vorbildfunktion der Industriestaaten. Japan ist ein direkter Nachbar Chinas - und Weltmeister der Energieeffizienz. Trotzdem wird ein ineffizientes Kohlekraftwerk nach dem anderen gebaut.
Natürlich bauen die Chinesen diese ineffizienten Kraftwerke - weil Sie wollen? Nein, Sie haben einfach keine Wahl. Der Bau ist schnell und günstig, die Technologie wird von Ihnen beherrscht. Aber die Chinesen wissen sehr wohl um den Preis.
Gehen Sie von den Umweltzerstörungen und dem Ressourcenverbrauch von heute aus und zeichnen Sie ein 10% Wirtschaftswachstum , mit dazugehörigem Ressourcenverbrauch, einmal in die Zukunft fort. Das Ergebis wird einfach so schrecklich sein, dass die Chinesen gezwungen werden zu handeln.
4. Sie schätzen die Situation v.a. in China völlig falsch ein. China investiert fast so viel in Regenerative Energien wie wir in Deutschland. Ein Ende ist nicht abzusehen - wenn die Finanz/Weltwirtschaftskrise sich da nicht als hinderlich erweist.
Aber nicht aus purer Gutherzigkeit - sondern weil China jede greifbarer Energiequelle nutzen muß, will es sein Wirtschaftswachstum aufrecht erhalten. Und dieses muß China aufrecht erhalten, denn nur das garantiert den sozialen Frieden im Land.
100% Zustimmung. Für China zählt nur die Aufrechterhaltung des Wirtschaftswachstums - nur so bleibt das Land halbwegs stabil.
5. Der Aufbau einer umweltfreundlichen Infrastruktur kostet immense Summen. Dabei ist es irrelevant, daß man mittel- und langfristig spart. Dafür ist ein leistungsfähiges Finanzsystem Voraussetzung.
Soviel also dazu...
Natürlich kostet der Aufbau von Infrastruktur immense Summen - aber Sie haben 2 Dinge nicht beachtet.
Sparen bedeutet in erster Linie, nicht alle heute erzeugten Güter zu verbrauchen, sondern sich auch noch für morgen etwas aufzuheben. Das gelingt bei einigen Gütern sehr Gut - bei anderen, wie Lebensmitteln, ist dies erst durch moderne Technologie möglich.
Wenn Sie investieren möchten, also Zinsen auf ihre Ersparnisse gezahlt wünschen, nutzen Sie ihre Arbeitszeit/Geld um etwas zu verbessern. Sie bauen eine neue, bessere Maschine usw.
All diesen Gedanken liegt folgende Überlegung zu Grunde - wir verbessern die Welt von Morgen mit unserem Handeln von heute.
Falls wir nicht massiv in erneuerbare Energien investieren kann es in 5-10 Jahren sehr wohl sein, dass der Ölpreis explodiert, bzw. die Produktion einbricht usw.
Wir werden uns dann in einer Welt der Verteilungskämpfe befinden. Ein Gewinn für die eine Nation, kann nur auf Kosten der anderen Nation erfolgen. Die Kuchengröße bleibt konstant.
Wir alle - jede Nation der Welt - befindet sich in dieser Sackgasse. Wir wissen, dass das Öl, die fossilen Rohstoffe ausgehen, wir wissen nur nicht wann und wie.
Eine Investition in erneuerbare Energien würde die Risiken dieses Szenarios für Europa und die Welt massiv senken. Es gäbe einen Einsatzfähigen Plan b), sobald der Ölpreis explodiert.
Werden diese Investitionen, kann es wie in der Finanzkrise sein - heute erzielen alle Unternehemen noch Rekordergebnisse und morgen - wie aus "heiterem" Himmel - fallen die Börsenkurse ins bodenlose, stürut das Kartenhaus ein.
Dieses Risiko besteht. Unabhängig von der Klimaerwärmung etc.
Sie gehen - wie die meisten Volkswirte - von einem sanften Preisanstieg des Öls aus - Sie denken, es bleibt dann noch genügend Zeit zu reagieren. Was aber, wenn mehre Ereignisse aprupt einsetzen?
Krieg in der Golfregion, ein Erdbeben legt die Ölproduktion still, die schwellenländer fragen mehr Öl nach und haben eine ausreichende Kaufkraft, ein Hurrikane in den USA, ein Putsch in Russland......
Panikkäufe an den Weltmärkten..... usw.
Wir haben 2-3 Optionen.
1) Weitermachen wie bisher. Risiko - siehe oben - Ende ist absehbar, die Anzal der Personen die weltweit unseren Lebensstandart erreichen können - auch.
Eventuell werden wir dann in 20 - 30 Jahren einen Teil unserer Abhängigkeit von fossilen Energien reduziert haben und technologisch weiter sein im Gebiet der ernuerbaren Rohstoffe.
2) Wir bleiben unserem Weg weitgehend treu - erhöhen die Inestitionen in erneuerbare Energie und erreichen eine Autarkie früher als in Option 1.
3) Wir investieren ab morgen ganz massiv in erneuerbare Energien und streben eine unabhängigkeit von fossilen Ernegieträgern in 10-15 Jahren an.
Bei Option 3 wäre der schlimmste Preis a) aufgabe einiger Bequemlichkeiten - keiner würde frieren oder hungern müssen., b) eine Abschreibung auf die Investitionen - wobei die Infrastruktur Unwahrscheinlichereise einen Totalverlust erleiden würde.
Wir und die gesamte Welt, würden von unseren Erkenntnissen profitieren. Auf den erzielten Forschungsergebnissen, könnten zukünftige Generationen aufbauen.
Option 1 ist bequem - aber Riskant. Wir verschieben verantwortliches Handeln in die Zukunft.
Option 2 ist die Mitte
Option 3 wäre vorsichtig.
Sicher ist doch eins - gelänge uns eine sichere und finanzierbare Versorgung mit nachhaltigen Rohstoffen, wäre an diesem Produkt die Welt interessiert. Die Chinesen könnten die Energie produzieren ohne ihre Gesundheit und Umwelt vollkommen zu runinieren. Die Preise würden nicht automatisch explodieren, der Kuchen zum verteilen könnte wachsen.
Der Kuchen der fossilen Rohstoffen ist begrenzt.
Eine Rückumstellung auf fossile Rohstoffe ist problemlos möglich. Eine schockartige und schnelle Umstellung auf erneuerbare Energien nicht.
Herr Sinn ist ja eigentlich auch dieser Auffassung, er möchte nur erst einmal die gesamte Welt zum gemeinsamen Handeln verpflichten. Das halte ich für unmöglich. Wenn es aber ein funktionierendes Gegenmodell zum Istzustand gibt - wenn in diesem Modell die Bürger und Staaten sich besser stellen, als bisher - dann und erst dann, wird es eine weltweite Entwicklung geben.
Wenn wir weiter Milliarden in bessere Verbrennungsmotoren investieren, bleibt das Grundproblem erhalten. Ohne Öl fährt kein Auto. Egal ob mit 6, 5 oder 4 Liter. Sobald der Elektromotor sich durchsetzt, werden diese Investitionen und Forschungsergebnisse obsolet.
Als letzten Punkt - wir brauchen keine weltweiten Finanzmärkte. Wenn der Staat in ein sinvolles Projekt investiert, werden in den nächsten Jahren die Menschen froh sein, Ihr Geld sicher anlegen zu können. Das Problem der nächsten Jahre wird sein, dass es einfach kaum zinsbringende Anlagemöglichkeiten in den Industrienationen geben wird. Das war doch auch ein Grund für die Spekulationsblasen.
Der heutige Finanzmarkt hat doch gerade das Gegenteil von gesellschaftlich veranwortlichen Handeln gezeigt. Die meisten Entscheidungsträger verstehen die se Welt doch gar nicht, Sie verstehen die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenhänge nicht.
Die Volkswirte gehen von dümmlichen Modellwelten aus - nur wenige betrachten das Gesamtsystem. Die meisten versuchen ihre kleine eigene Welt zu optimieren. Der Blick von oben - für alle - fehlt. Das ganze mutet an wie das Spiel die Reise nach Jerusalem. Es wird immer einen geben der verliert - es gibt eben einen Stuhl weniger als Spieler - das sind die Spielregeln.
Ich bin für einen freiheitlichen und verantwortungsvollen Kapitalismus - aber glauben Sie im ernst der "Kapitalismus" oder der "Markt" ist intelligent? Das ist vollkommener Unsinn. Der Markt ist die Akkumulation der Menschen die an Ihm handeln und Ihn repräsentieren. Viele verstehen dabei noch nicht einmal die einfachsten Zusammenhänge und ihr Weltbild ist vollkommen unrealistisch.
Reden sie mit Wirtschaftshistorikern - diese werden Ihnen z.B. bestätigen - das Häuserpreise Jahrundertelang konstant sind. Wenn die Preise steigen, kann das Bauland bzw. der Bau von Häusern schnell ausgeweiter werden. Ausnahmen sind Ballungszentren - weil die Bevölkerung wächst und die Verstäterung zunimmt.
Das sind VWL Basics. Auch, das Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit jemand einen Kredit erhält. Oder man das Risiko eines Ausfalls steigt rasant an.
Doch Milliardenbeträge wurden für Produkte ausgegebn - ohne diese Produkte zu überprüfen. Entgegen Wirtschaftshistorischen Wahrheiten - im Vertrauen an den Markt und an Ratingagenuren.
Sowohl die Kreditvermittler, als auch die Agenturen, sind Systembedingt nicht neutral. Das sollte doch offensichtlich sein. Das gesamte System ist aus spieltheoretischer Sicht instabil. Es wird nicht nachhaltiges und kurzfristiges Verhalten belohnt.
Unehrliche Anbieter verdrängen ehrliche. Bis es zum Kollaps kommen muss.
Diese Fehler sind menschlich. Der Markt ist menschlich, weil Menschen den Markt bestimmen.
Der Kapitalismus ist nicht intelligenter als die Menschen, die in Entscheidungspositionen sitzen, als die Menschen generell.
Langfristige Investitionsentscheidungen sind generell auch "planwirtschaftliche" Vorgänge. Der Unterschied ist nur, dass unterschiedliche Konzepte gegeneinander konkurrieren. Menschen können wählen. Die Menschen waren im Westen freier als im Osten.
Ohne planwirtschaftliche Vorgänge werden wir nicht auskommen. Der Markt kann diese Aufgabe nicht übernehmen. Das zeigt die gesamte menschliche Geschichte. Große Aufgaben hat die Gesellchaft, die Politik übernehmen müssen. Das Manhattenprojekt, der Bau der großen Mauer, die Pyramiden von Gizeh usw.
Solche Projekte übersteigen die Möglichkeiten des Marktes - sie sind zu groß, der Nutzen zu allgemein und unsicher - schwer abzuschöpfen.
Der Markt versagt oft - ohne Reguliertung stellen sich schlechte Gleichgewichte ein. Asoziales Verhalten wird für den einzelnen belohnt - die Gesellschaft zahlt. Ohne Staat, Lenkung und Intelligente Kontrolle funktioniert diese WElt nicht.
Der Staat ist dabei nicht pefekt - doch er übernimmt eine wichtige Rolle. Die Ergebnisse müssen permanent überprüft und angepasst werden.
Leider, leider, leider vergesse das die meisten Marktliberalen. Sie sehen nur Ihren eigenen Vorteil. Meistens sind Sie sehr wohlhabend und profitierne einfach von einer solchen Poltik. Schauen Sie sich den Reporter an, der für ein Jahr als Leiharbeiter gearbeitet hat.
Er war vorher ebenfalls Marktliberaler - das Sein bestimmt das Bewustsein. Die meisten Menschen sind gegen einen Wechsel zu einer nachhaltigen Poltik, weil sie ihre Bequemlichkeit nicht aufgeben müssen. Weil Sie den Porsche Cayenne Turbo für Ihr Recht halten - weil Sie nicht verantwortlich handeln wollen.
Herr Sinn liefert all diesen Menschen die Argumente, wieso dieses Verhalten plötzlich sinnvoll sein soll. Tabakrauch ist nicht schädlich - wie oft hat man das Jahrzentelang gehört? Der Markt wusste es.
Wachen Sie auf, schauen Sie sich die Welt an - fossile Brennstoffe sind die Sackgasse. Wie lange Sie allerdings unser gesamtes Wirtschaftssystem auf dem genauen Gegenteil dieser Erkenntnis aufbauen möchten - das ist ihre Entscheidung. Sie wissen was Sie kaufen.
Dies ist eine kurze Antwort auf Ihre Beitrage No. 3 und No. 4:
Danke für Ihre langen und ergiebigen Erklärungen.
In denen Sie wild alle möglichen Faktoren miteinander vermischen, inklusive des momentan so beliebten Antikapitalismus.
Ich weis, dass die Darstellung der Zusammenhänge sehr umfänglich ist. In einer globalen Welt beeinflussen sich die Sachverhalte gegenseitg und müssen daher für eine korrekte Analyse betrachtet werden.
Diese Faktoren sind nicht wild aneinandergereiht - die Darstellung könnte überarbeitet werden - aber ich überarbeite die Texte nicht 1-2 mal, wie man es eigentlich sollte.
Sie werfen Werner Sinn "lineares Denken in einer Black Box" vor.
Nun, ich glaube genau das trifft auf Ihre Überlegungen zu.
Ich bleibe dabei - Herr Sinn denkt sehr Eindimensional und betreibt eine Klientelpolitik.
1. Hat Werner Sinn absolut recht - reduzieren wir die Nachfrage an Öl/Gas, dann sinkt der Preis und v.a. die Schwellenländer können sich diese Energien leisten, die sie sich vor unserer Reduktion nicht leisten konnten.
Entsprechend geht der Verbrauch von Öl/Gas durch unsere Einsparungen nicht zurück.
Wenn wir heute ganz massiv - z.B. wie im Manhattenprojekt oder beim Apolloprogramm - in ein erneuerbares Energiekonzept investieren würden - ein Konzept das sowohl die Grundlast, als auch die Spitzenlast abdeckt - dann würden wir estmal für die nächsten 4-5 Jahre keine Veränderung der Nachfrage nach fosillen Rohstoffen sehen. Die Baumaßnahmen, sowie die damit verbundenen wirtschaftlichen Aktivitäten, würden massive Anfangsinvestitionen verschlingen.
Die Belastung für die Weltwirtschaft wäre verkraftbar, da wir uns in einer Depression befinden werden. In Abschwungphasen sind die Preise für Rohstoffe im Keller.
Erst nachdem wir in 5 - 10 Jahren a) unsere Energieproduktion und b) unser Verkehrswesen auf alternative und regenerative Energiequellen zunehmend umgestellt haben werden, wird unsere Nachfrage auf dem Weltmarkt sinken und erst dann könnte ein Effekte auf die Nachfrage bzw. damit auf den Preis spürbar werden.
Natürlich werden auf den sinkenden Preis die Schwellenländer erstmal mit einer steigenden Nachfrage reagieren. Die freuen sich dann über unsere Investitionen, profitieren sie indirekt davon.
Hier bin ich vollkommen bei der Analyse von Herrn Sinn.
ABER
Wenn - und da bin ich 100 % überzeugt (auch dank dt. Ingenieurkunst ^^) - das Energie und Verkehrskonzept greift und funktioniert, existiert für den Rest der Welt ein Alternativmodell zum bekannten Verbrennungsmotor.
Wie die Weltmarktsituation der Öl und Rohstoffmärkte bis dahin aussieht, kann ich nicht vorhersehen - ich behaupte sogar - das können nur sehr, sehr wenige Menschen.
Wir wissen nicht, wie und ob die Schwellenländer, weiter wachsen werden. Oder wie die tatsächlichen Reserven der Ölländer wirklich aussehen. Trotzdem ist von einem Peakoilszenario auszugehen. Der Preis wird schnell und stark ansteigen und die wirtschaftliche Entwicklung deckeln.
Sobald wir auf ein alternatives, nachhaltiges Konzept umgestellt haben, werden die Grenzkosten für die neuen Technologien sinken - Erfahrungskurvenkonzept.
D.h. sinkende Grenzkosten, des alternativen Ansatzes, treffen auf steigende Grenzkosten für Öl & Gas.
Ausgehend von einem alternativen und nachhaltigen Konzept ist der Wohlstand der westlichen Welt für alle Menschen des Planeten denkbar - mit der aktuellen Technologie ist das nicht auf Dauer möglich.
2. Sie unterschätzen maßlos den unbedingten Willen der Menschen in den Schwellenländern zu unserem Lebensstandart aufzuschließen. Dabei ist jedes Mittel recht - und Energie oder CO2 zu sparen gehört nicht dazu.
100 % Ihrer Meinung. Die Schwellenländer bzw. die Bürger dieser Länder möchten einen höheren Lebensstandart erreichen. Eigene Autos, Roller, Elektrogeräte, Häuser, etc.
3. Sie überschätzen maßlos die Vorbildfunktion der Industriestaaten. Japan ist ein direkter Nachbar Chinas - und Weltmeister der Energieeffizienz. Trotzdem wird ein ineffizientes Kohlekraftwerk nach dem anderen gebaut.
Natürlich bauen die Chinesen diese ineffizienten Kraftwerke - weil Sie wollen? Nein, Sie haben einfach keine Wahl. Der Bau ist schnell und günstig, die Technologie wird von Ihnen beherrscht. Aber die Chinesen wissen sehr wohl um den Preis.
Gehen Sie von den Umweltzerstörungen und dem Ressourcenverbrauch von heute aus und zeichnen Sie ein 10% Wirtschaftswachstum , mit dazugehörigem Ressourcenverbrauch, einmal in die Zukunft fort. Das Ergebis wird einfach so schrecklich sein, dass die Chinesen gezwungen werden zu handeln.
4. Sie schätzen die Situation v.a. in China völlig falsch ein. China investiert fast so viel in Regenerative Energien wie wir in Deutschland. Ein Ende ist nicht abzusehen - wenn die Finanz/Weltwirtschaftskrise sich da nicht als hinderlich erweist.
Aber nicht aus purer Gutherzigkeit - sondern weil China jede greifbarer Energiequelle nutzen muß, will es sein Wirtschaftswachstum aufrecht erhalten. Und dieses muß China aufrecht erhalten, denn nur das garantiert den sozialen Frieden im Land.
100% Zustimmung. Für China zählt nur die Aufrechterhaltung des Wirtschaftswachstums - nur so bleibt das Land halbwegs stabil.
5. Der Aufbau einer umweltfreundlichen Infrastruktur kostet immense Summen. Dabei ist es irrelevant, daß man mittel- und langfristig spart. Dafür ist ein leistungsfähiges Finanzsystem Voraussetzung.
Soviel also dazu...
Natürlich kostet der Aufbau von Infrastruktur immense Summen - aber Sie haben 2 Dinge nicht beachtet.
Sparen bedeutet in erster Linie, nicht alle heute erzeugten Güter zu verbrauchen, sondern sich auch noch für morgen etwas aufzuheben. Das gelingt bei einigen Gütern sehr Gut - bei anderen, wie Lebensmitteln, ist dies erst durch moderne Technologie möglich.
Wenn Sie investieren möchten, also Zinsen auf ihre Ersparnisse gezahlt wünschen, nutzen Sie ihre Arbeitszeit/Geld um etwas zu verbessern. Sie bauen eine neue, bessere Maschine usw.
All diesen Gedanken liegt folgende Überlegung zu Grunde - wir verbessern die Welt von Morgen mit unserem Handeln von heute.
Falls wir nicht massiv in erneuerbare Energien investieren kann es in 5-10 Jahren sehr wohl sein, dass der Ölpreis explodiert, bzw. die Produktion einbricht usw.
Wir werden uns dann in einer Welt der Verteilungskämpfe befinden. Ein Gewinn für die eine Nation, kann nur auf Kosten der anderen Nation erfolgen. Die Kuchengröße bleibt konstant.
Wir alle - jede Nation der Welt - befindet sich in dieser Sackgasse. Wir wissen, dass das Öl, die fossilen Rohstoffe ausgehen, wir wissen nur nicht wann und wie.
Eine Investition in erneuerbare Energien würde die Risiken dieses Szenarios für Europa und die Welt massiv senken. Es gäbe einen Einsatzfähigen Plan b), sobald der Ölpreis explodiert.
Werden diese Investitionen, kann es wie in der Finanzkrise sein - heute erzielen alle Unternehemen noch Rekordergebnisse und morgen - wie aus "heiterem" Himmel - fallen die Börsenkurse ins bodenlose, stürut das Kartenhaus ein.
Dieses Risiko besteht. Unabhängig von der Klimaerwärmung etc.
Sie gehen - wie die meisten Volkswirte - von einem sanften Preisanstieg des Öls aus - Sie denken, es bleibt dann noch genügend Zeit zu reagieren. Was aber, wenn mehre Ereignisse aprupt einsetzen?
Krieg in der Golfregion, ein Erdbeben legt die Ölproduktion still, die schwellenländer fragen mehr Öl nach und haben eine ausreichende Kaufkraft, ein Hurrikane in den USA, ein Putsch in Russland......
Panikkäufe an den Weltmärkten..... usw.
Wir haben 2-3 Optionen.
1) Weitermachen wie bisher. Risiko - siehe oben - Ende ist absehbar, die Anzal der Personen die weltweit unseren Lebensstandart erreichen können - auch.
Eventuell werden wir dann in 20 - 30 Jahren einen Teil unserer Abhängigkeit von fossilen Energien reduziert haben und technologisch weiter sein im Gebiet der ernuerbaren Rohstoffe.
2) Wir bleiben unserem Weg weitgehend treu - erhöhen die Inestitionen in erneuerbare Energie und erreichen eine Autarkie früher als in Option 1.
3) Wir investieren ab morgen ganz massiv in erneuerbare Energien und streben eine unabhängigkeit von fossilen Ernegieträgern in 10-15 Jahren an.
Bei Option 3 wäre der schlimmste Preis a) aufgabe einiger Bequemlichkeiten - keiner würde frieren oder hungern müssen., b) eine Abschreibung auf die Investitionen - wobei die Infrastruktur Unwahrscheinlichereise einen Totalverlust erleiden würde.
Wir und die gesamte Welt, würden von unseren Erkenntnissen profitieren. Auf den erzielten Forschungsergebnissen, könnten zukünftige Generationen aufbauen.
Option 1 ist bequem - aber Riskant. Wir verschieben verantwortliches Handeln in die Zukunft.
Option 2 ist die Mitte
Option 3 wäre vorsichtig.
Sicher ist doch eins - gelänge uns eine sichere und finanzierbare Versorgung mit nachhaltigen Rohstoffen, wäre an diesem Produkt die Welt interessiert. Die Chinesen könnten die Energie produzieren ohne ihre Gesundheit und Umwelt vollkommen zu runinieren. Die Preise würden nicht automatisch explodieren, der Kuchen zum verteilen könnte wachsen.
Der Kuchen der fossilen Rohstoffen ist begrenzt.
Eine Rückumstellung auf fossile Rohstoffe ist problemlos möglich. Eine schockartige und schnelle Umstellung auf erneuerbare Energien nicht.
Herr Sinn ist ja eigentlich auch dieser Auffassung, er möchte nur erst einmal die gesamte Welt zum gemeinsamen Handeln verpflichten. Das halte ich für unmöglich. Wenn es aber ein funktionierendes Gegenmodell zum Istzustand gibt - wenn in diesem Modell die Bürger und Staaten sich besser stellen, als bisher - dann und erst dann, wird es eine weltweite Entwicklung geben.
Wenn wir weiter Milliarden in bessere Verbrennungsmotoren investieren, bleibt das Grundproblem erhalten. Ohne Öl fährt kein Auto. Egal ob mit 6, 5 oder 4 Liter. Sobald der Elektromotor sich durchsetzt, werden diese Investitionen und Forschungsergebnisse obsolet.
Als letzten Punkt - wir brauchen keine weltweiten Finanzmärkte. Wenn der Staat in ein sinvolles Projekt investiert, werden in den nächsten Jahren die Menschen froh sein, Ihr Geld sicher anlegen zu können. Das Problem der nächsten Jahre wird sein, dass es einfach kaum zinsbringende Anlagemöglichkeiten in den Industrienationen geben wird. Das war doch auch ein Grund für die Spekulationsblasen.
Der heutige Finanzmarkt hat doch gerade das Gegenteil von gesellschaftlich veranwortlichen Handeln gezeigt. Die meisten Entscheidungsträger verstehen die se Welt doch gar nicht, Sie verstehen die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenhänge nicht.
Die Volkswirte gehen von dümmlichen Modellwelten aus - nur wenige betrachten das Gesamtsystem. Die meisten versuchen ihre kleine eigene Welt zu optimieren. Der Blick von oben - für alle - fehlt. Das ganze mutet an wie das Spiel die Reise nach Jerusalem. Es wird immer einen geben der verliert - es gibt eben einen Stuhl weniger als Spieler - das sind die Spielregeln.
Ich bin für einen freiheitlichen und verantwortungsvollen Kapitalismus - aber glauben Sie im ernst der "Kapitalismus" oder der "Markt" ist intelligent? Das ist vollkommener Unsinn. Der Markt ist die Akkumulation der Menschen die an Ihm handeln und Ihn repräsentieren. Viele verstehen dabei noch nicht einmal die einfachsten Zusammenhänge und ihr Weltbild ist vollkommen unrealistisch.
Reden sie mit Wirtschaftshistorikern - diese werden Ihnen z.B. bestätigen - das Häuserpreise Jahrundertelang konstant sind. Wenn die Preise steigen, kann das Bauland bzw. der Bau von Häusern schnell ausgeweiter werden. Ausnahmen sind Ballungszentren - weil die Bevölkerung wächst und die Verstäterung zunimmt.
Das sind VWL Basics. Auch, das Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit jemand einen Kredit erhält. Oder man das Risiko eines Ausfalls steigt rasant an.
Doch Milliardenbeträge wurden für Produkte ausgegebn - ohne diese Produkte zu überprüfen. Entgegen Wirtschaftshistorischen Wahrheiten - im Vertrauen an den Markt und an Ratingagenuren.
Sowohl die Kreditvermittler, als auch die Agenturen, sind Systembedingt nicht neutral. Das sollte doch offensichtlich sein. Das gesamte System ist aus spieltheoretischer Sicht instabil. Es wird nicht nachhaltiges und kurzfristiges Verhalten belohnt.
Unehrliche Anbieter verdrängen ehrliche. Bis es zum Kollaps kommen muss.
Diese Fehler sind menschlich. Der Markt ist menschlich, weil Menschen den Markt bestimmen.
Der Kapitalismus ist nicht intelligenter als die Menschen, die in Entscheidungspositionen sitzen, als die Menschen generell.
Langfristige Investitionsentscheidungen sind generell auch "planwirtschaftliche" Vorgänge. Der Unterschied ist nur, dass unterschiedliche Konzepte gegeneinander konkurrieren. Menschen können wählen. Die Menschen waren im Westen freier als im Osten.
Ohne planwirtschaftliche Vorgänge werden wir nicht auskommen. Der Markt kann diese Aufgabe nicht übernehmen. Das zeigt die gesamte menschliche Geschichte. Große Aufgaben hat die Gesellchaft, die Politik übernehmen müssen. Das Manhattenprojekt, der Bau der großen Mauer, die Pyramiden von Gizeh usw.
Solche Projekte übersteigen die Möglichkeiten des Marktes - sie sind zu groß, der Nutzen zu allgemein und unsicher - schwer abzuschöpfen.
Der Markt versagt oft - ohne Reguliertung stellen sich schlechte Gleichgewichte ein. Asoziales Verhalten wird für den einzelnen belohnt - die Gesellschaft zahlt. Ohne Staat, Lenkung und Intelligente Kontrolle funktioniert diese WElt nicht.
Der Staat ist dabei nicht pefekt - doch er übernimmt eine wichtige Rolle. Die Ergebnisse müssen permanent überprüft und angepasst werden.
Leider, leider, leider vergesse das die meisten Marktliberalen. Sie sehen nur Ihren eigenen Vorteil. Meistens sind Sie sehr wohlhabend und profitierne einfach von einer solchen Poltik. Schauen Sie sich den Reporter an, der für ein Jahr als Leiharbeiter gearbeitet hat.
Er war vorher ebenfalls Marktliberaler - das Sein bestimmt das Bewustsein. Die meisten Menschen sind gegen einen Wechsel zu einer nachhaltigen Poltik, weil sie ihre Bequemlichkeit nicht aufgeben müssen. Weil Sie den Porsche Cayenne Turbo für Ihr Recht halten - weil Sie nicht verantwortlich handeln wollen.
Herr Sinn liefert all diesen Menschen die Argumente, wieso dieses Verhalten plötzlich sinnvoll sein soll. Tabakrauch ist nicht schädlich - wie oft hat man das Jahrzentelang gehört? Der Markt wusste es.
Wachen Sie auf, schauen Sie sich die Welt an - fossile Brennstoffe sind die Sackgasse. Wie lange Sie allerdings unser gesamtes Wirtschaftssystem auf dem genauen Gegenteil dieser Erkenntnis aufbauen möchten - das ist ihre Entscheidung. Sie wissen was Sie kaufen.
Ich stimme ja mit ihren Grundsaetzlichen Thesen ueberein aber das kann man auch auf den Punkt bringen:
a) fossile energietraeger sind endlich ... der Verbrauch der selbigen steigt (gleichzeitig etwa stagnierender Produktion) ... daraus folgen mittelfristig steigende Preise.
b) Erneuerbare Energien sind mit relativ hohen Investitionskosten verbunden - wenn aber einmal installiert quasi kostenlos (Sonne Wind Wasser)... in der Zukunft werde die Kosten fuer Erneuerbare eher steigen (technologischer Fortschritt, economies of scale)
c) Derjenige, der sich die technologische Vorreiterrolle ueber die Regenerativen Energien sichert wird als erst von sinkenden Preisen fuer solche Systems profitieren und kann gleichzeitig Technologie an andere Laender verkaufen ...
Ich weiss gar nicht was es da zu diskutieren gibt ... Rein in die Erneuerbaren und zwar so massiv und so schnell als moeglich ...
Es ist nur ein Frage der Zeit bis sich die Costcurves schneiden und alle Traditionalisten schauen dumm aus der Waesche.
Entschuldigung, wenn ich mir anmaße, Ihnen Ratschläge zu erteilen:
Aber Ihr Posting ist eine kommunikative Katastrophe!
Bitte versuchen Sie in Zukunft strukturierter zu Argumentieren - auch wenn das mehrere Postings ergäbe.
Denn gerade wenn es so kritische Themen geht, entscheidet die Form maßgeblich mit, ob und wie die Botschaft ankommt.
Dies schreibe ich deshalb, weil ich in gewissen Punken durchaus Ihrer Meinung bin und gerade beim Umweltschutz häufig diese Kommunikationspannen entdecke, die die Botschaft diskreditieren.
cu
Ich stimme ja mit ihren Grundsaetzlichen Thesen ueberein aber das kann man auch auf den Punkt bringen:
a) fossile energietraeger sind endlich ... der Verbrauch der selbigen steigt (gleichzeitig etwa stagnierender Produktion) ... daraus folgen mittelfristig steigende Preise.
b) Erneuerbare Energien sind mit relativ hohen Investitionskosten verbunden - wenn aber einmal installiert quasi kostenlos (Sonne Wind Wasser)... in der Zukunft werde die Kosten fuer Erneuerbare eher steigen (technologischer Fortschritt, economies of scale)
c) Derjenige, der sich die technologische Vorreiterrolle ueber die Regenerativen Energien sichert wird als erst von sinkenden Preisen fuer solche Systems profitieren und kann gleichzeitig Technologie an andere Laender verkaufen ...
Ich weiss gar nicht was es da zu diskutieren gibt ... Rein in die Erneuerbaren und zwar so massiv und so schnell als moeglich ...
Es ist nur ein Frage der Zeit bis sich die Costcurves schneiden und alle Traditionalisten schauen dumm aus der Waesche.
Entschuldigung, wenn ich mir anmaße, Ihnen Ratschläge zu erteilen:
Aber Ihr Posting ist eine kommunikative Katastrophe!
Bitte versuchen Sie in Zukunft strukturierter zu Argumentieren - auch wenn das mehrere Postings ergäbe.
Denn gerade wenn es so kritische Themen geht, entscheidet die Form maßgeblich mit, ob und wie die Botschaft ankommt.
Dies schreibe ich deshalb, weil ich in gewissen Punken durchaus Ihrer Meinung bin und gerade beim Umweltschutz häufig diese Kommunikationspannen entdecke, die die Botschaft diskreditieren.
cu
Ich stimme ja mit ihren Grundsaetzlichen Thesen ueberein aber das kann man auch auf den Punkt bringen:
a) fossile energietraeger sind endlich ... der Verbrauch der selbigen steigt (gleichzeitig etwa stagnierender Produktion) ... daraus folgen mittelfristig steigende Preise.
b) Erneuerbare Energien sind mit relativ hohen Investitionskosten verbunden - wenn aber einmal installiert quasi kostenlos (Sonne Wind Wasser)... in der Zukunft werde die Kosten fuer Erneuerbare eher steigen (technologischer Fortschritt, economies of scale)
c) Derjenige, der sich die technologische Vorreiterrolle ueber die Regenerativen Energien sichert wird als erst von sinkenden Preisen fuer solche Systems profitieren und kann gleichzeitig Technologie an andere Laender verkaufen ...
Ich weiss gar nicht was es da zu diskutieren gibt ... Rein in die Erneuerbaren und zwar so massiv und so schnell als moeglich ...
Es ist nur ein Frage der Zeit bis sich die Costcurves schneiden und alle Traditionalisten schauen dumm aus der Waesche.
an einer stelle muss es natuerlich sinken statt steigen heissen.
Sorry, Rechtschreibung ist wirklich mangelhaft - zu spaet.
an einer stelle muss es natuerlich sinken statt steigen heissen.
Sorry, Rechtschreibung ist wirklich mangelhaft - zu spaet.
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