Rezessionsängste Finanzkrise reißt US-Wirtschaft mit sich
Das Chaos an der Wall Street schlägt auf den kleinen Mann durch. Tausende von Amerikanern wurden schon arbeitslos. Und es kann noch schlimmer kommen

© Justin Sullivan/Getty Images
Die Finanzkrise trifft die Realwirtschaft. Vergeht den Konsumenten jetzt die Kauflaune?
Für Bill Heard ist Schluss. Der ältere Herr, der noch bis vor wenigen Wochen Amerikas größter Chevy-Autohändler war, hat zu Monatsbeginn die 89 Jahre alte Geschichte seines Familienunternehmen beendet. Vor einem Gericht in Decatur im Bundesstaat Alabama beantragte Heard, der sich wegen seines Erfolges gern „Mr. Big Volume" nannte, Gläubigerschutz und entließ die meisten seiner 3500 Mitarbeiter. Einige werden noch für die Abwicklung gebraucht.
„Die Bedingungen, die notwendig gewesen wären, um unser Unternehmen aufrecht zu erhalten, waren nicht gegeben", teilt Heard wortkarg mit. Und meint damit vor allem den Mutterkonzern von Chevrolet, General Motors (GM), für den er jahrelang Autos unters Volk brachte.
Wochen vor Heards Pleite verschärfte GMAC, der Finanzierungsarm von General Motors, die Bedingungen, zu denen sich Autohändler Geld leihen können, um die Autos für den Showroom zwischenzufinanzieren.
Täglich bekommen die Durchschnittsamerikaner die Kreditkrise deutlicher zu spüren. Selbst für solvente Bankkunden, die unter normalen Umständen problemlos einen Kredit bekommen hätten, wird es immer schwerer, sich Geld zu leihen.
„Die Banken erfinden immer neue Ausreden. Und Amerikaner bekommen kein Geld mehr, um sich ein Auto kaufen zu können", schimpft Mike Jackson, Chef von Amerikas größtem Autohändler Auto Nation, im Fernsehsender CNBC.
Hunderttausende haben schon ihre Jobs verloren. Die Arbeitslosigkeit ist so hoch wie seit fünf Jahren nicht mehr. Der weltgrößte Discounter Wal-Mart meldete am Mittwoch eine langsamere Umsatzentwicklung im September und warnte vor schwachen Oktoberzahlen. Besitzer von Weinläden oder teuren Kosmetikläden in New York stellen ihre Ware gerade auf eine geizigere Kundschaft um.
Was mit einer Blase am Hypothekenmarkt begann, hat das globale Finanzsystem vergiftet und droht nun die gesamte Wirtschaft in eine schwere Rezession zu stürzen. Das böse Wort von der Depression macht die Runde – sogar Präsident George W. Bush warnte davor.
Wie konnte der Traum vom eigenen Heim, den viele amerikanische Bürger sich verwirklichten, mit einem solchen globalen Desaster enden?
Die Wurzeln der aktuellen Probleme gründen im Immobilienmarkt. Anfangs ging es nur um Kreditnehmer mit schwacher Bonität, die ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen konnten. Sie kauften oft in dem Glauben, dass die Immobilienpreise weiterhin zweistellig steigen würden.
Stattdessen hat der Tsunami der Zahlungsausfälle und Zwangsversteigerungen den gesamten Immobilienmarkt in die Krise gezogen. Weil die Banken aus Kapitalmangel und verschärfter Vorsicht ihre Kreditvergabe nun auf ein Minimum zurückgefahren haben, kann der Immobilienmarkt trotz sinkender Preise nicht wieder anspringen: Potenzielle Käufer bekommen kein Darlehen, Verkäufer müssen – wenn überhaupt – mit Verlust verkaufen.
Die Folge: Ganze Stadtviertel stehen leer. Schon jetzt haben die stark gesunkenen Häuserpreise in den USA dazu geführt, dass bei einem von sechs Hausbesitzern die Hypothek nun höher ist, als der Wert seines Hauses.
Wie stark sich die Probleme der Wall Street schon in die gesamte Volkswirtschaft der USA eingefräst haben, zeigt die Lähmung des Commercial Paper Marktes. Darunter versteht man extrem kurzfristige Schuldverschreibungen – oft nur über Nacht –, mit denen sich vor allem Industrieunternehmen Cash beschaffen, um Löhne und Gehälter zu zahlen, Lieferanten zu befriedigen oder Kunden Zahlungsziele einzuräumen.
Dieser Markt gilt als das Öl im Motor der Wirtschaft. Während des Wall-Street-Booms mischten immer mehr Institute in dem Markt mit. Um entsprechend Nachschub an handelbaren Papieren zu schaffen, kreierten die Banken eine neue Art von Commercial Paper, indem sie statt eines kreditwürdigen Konzerns als Herausgeber der Papiere ein Bündel an Kreditkartenforderungen oder Autokrediten hinterlegten – oder aber Hypotheken.
So infizierte die Hypothekenkrise auch den Commercial Paper Markt. Dann kamen die Finanzinstitute selbst ins Schwanken. Das fatale Ergebnis: Die Investoren zogen sich zurück.
Seit Wochen gibt es für diese Schuldverschreibungen jedoch keinen Käufer, was Konzerne wie Amerikas größten Autobauer General Motors und den Mischkonzern General Electric in Bedrängnis gebracht hat.
„Der Commercial-Paper-Markt steht unter erheblichem Stress, weil Geldmarktfonds und andere Investoren sich mit Käufen zurückhalten. Ein Großteil der Papiere wird von Finanzinstituten begeben. Die Schwierigkeiten hindern sie daran, ihre Rolle als Kreditgeber für Unternehmen und Haushalte zu spielen", teilte die US-Notenbank Anfang der Woche mit.
Damit begründete Ben Bernankes Fed die letzte Massnahme: Die Notenbank nimmt jetzt auch Commercial Paper an und stellt entsprechend Liquidität zur Verfügung. Damit ist die Staatsbank indirekt zur Hausbank von Großunternehmen geworden – eine völlig unübliche Maßnahme.
Die Wall Street lästert über den Schritt als das „General Electric Rettungspaket“. Ob es hilft, weiß niemand. Keine der Eingriffe ist je getestet worden – keiner hat richtig gewirkt, auch nicht das 700 Milliarden Dollar schwere Rettungspaket der US-Regierung.
Ein düsteres Szenario? Es könnte alles noch schlimmer werden! Wenn die Angst den amerikanischen Konsumenten die Einkaufslaune endgültig austreibt, könnte das dafür sorgen, dass sich die Abwärtsspirale immer schneller dreht.
„Wir stehen vor einem Feedback-Effekt, in dem sich Kredit- und Finanzkrise gegenseitig aufschaukeln", sagt Kenneth Thomas, Dozent an der Wharton Business School der University of Pennsylvania. Für die Rückkopplung zwischen den beiden gebe es viele Wege. „Die, die jetzt günstig ein Haus kaufen wollen, bekommen keinen Kredit. Das schwächt den Häusermarkt weiter und damit auch die hypothekenbasierten Wertpapiere der Banken." Darunter leiden die Finanzinstitute und Unternehmen, die diese angeschlagenen Papiere halten – und das schränkt deren finanziellen Spielräume weiter ein.
Eine weitere Spirale gehe von der Arbeitslosigkeit aus: Leute verlieren ihr Einkommen und können deshalb ihre Häuser oder ihre Kreditkartenrechnung nicht bezahlen.
Die Bank of America, das nach Einlagen größte Geldhaus des Landes, hat das schon zu spüren bekommen. Das Institut hat bei der Veröffentlichung der Quartalszahlen Anfang der Woche bereits seine Investoren über gestiegene Kreditausfälle an allen Fronten informiert – von Hypotheken, über Konsumentenkrediten bis hin zu Kreditkarten.
Dass der Weg aus der Krise lang und schmerzhaft sein wird, musste nun auch Notenbank-Chef Ben Bernanke einräumen. „Die Prognose für das Wirtschaftswachstum hat sich verschlechtert und die Risiken für einen Wachstumsrückgang sind gestiegen", sagte er. Das Eingeständnis des wichtigsten Notenbankers löste eine neue Panikwelle an der New Yorker Börse aus. Auf Bill Heard werden noch viele folgen.
- Datum 04.05.2009 - 11:06 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Das Geld ist nicht weg, das haben jetzt nur Andere!
US-Senator Bernie Sanders:
"For the first seven years of Bush's tenure, the wealthiest 400 individuals in our country saw a $670 billion increase in their wealth, and at the end of 2007 owned over $1.5 trillion in wealth. That is just 400 families, a $670 billion increase in wealth since Bush has been in office."
http://www.sanders.senate...
Oops, da ist ja das Geld; 670 Milliarden Vermögenszuwachs bei den 400 Reichsten entsprechen doch ziemlich genau dem 700 Milliarden "Rettungspaket", mittels dessen der einfache Mann die Luftbuchungen jetzt mit richtigem Geld auffüllen soll.
http://de.wikipedia.org/wiki/Pilotenspiel
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Peter Scholl-Latour: "Die Freiheit der Presse im Westen, wobei die viel besser ist als anderswo, ist letztlich die Freiheit von 200 reichen Leuten ihre Meinung zu veröffentlichen."
Ganz genau, Parallelen zu DEUTSCHLAND rein ZUFÄLLIG !!
Ein herausragendes Beispiel für Qualitätsjournalismus zu diesem Thema, findet sich versteckt im Kulturteil des ehemaligen Nachrichtenmagazins.
http://www.spiegel.de/spi...
Prof. Chomsky formuliert eine höchst interessante Idee, nämlich:
Chomsky: Dass es in der Finanzindustrie - wie in anderen Industrien auch - Risiken gibt, die keinen Preis haben, die daher auch nicht kalkuliert wurden. Wenn Sie mir ein Auto verkaufen, dann haben wir beide womöglich ein gutes Geschäft gemacht. Aber es gibt Auswirkungen dieses Geschäfts auf andere, die wir nicht in unserer Rechnung berücksichtigen. Die Umweltverschmutzung nimmt zu. Die Benzinpreise steigen. Es gibt mehr Staus auf den Straßen. Das sind die externen Kosten unseres Geschäfts. Im Falle der Banken sind diese externen Kosten gewaltig.
Mit anderen Worten: Ob es um Energiegewinnung aus Atomkraft oder ein privatwirtschaftlich gesteuertes Finanzwesen geht, die Politik versagt indem unsere "Volksvertreter" das Restrisiko unterschlagen.
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Peter Scholl-Latour: "Die Freiheit der Presse im Westen, wobei die viel besser ist als anderswo, ist letztlich die Freiheit von 200 reichen Leuten ihre Meinung zu veröffentlichen."
Ganz genau, Parallelen zu DEUTSCHLAND rein ZUFÄLLIG !!
Ein herausragendes Beispiel für Qualitätsjournalismus zu diesem Thema, findet sich versteckt im Kulturteil des ehemaligen Nachrichtenmagazins.
http://www.spiegel.de/spi...
Prof. Chomsky formuliert eine höchst interessante Idee, nämlich:
Chomsky: Dass es in der Finanzindustrie - wie in anderen Industrien auch - Risiken gibt, die keinen Preis haben, die daher auch nicht kalkuliert wurden. Wenn Sie mir ein Auto verkaufen, dann haben wir beide womöglich ein gutes Geschäft gemacht. Aber es gibt Auswirkungen dieses Geschäfts auf andere, die wir nicht in unserer Rechnung berücksichtigen. Die Umweltverschmutzung nimmt zu. Die Benzinpreise steigen. Es gibt mehr Staus auf den Straßen. Das sind die externen Kosten unseres Geschäfts. Im Falle der Banken sind diese externen Kosten gewaltig.
Mit anderen Worten: Ob es um Energiegewinnung aus Atomkraft oder ein privatwirtschaftlich gesteuertes Finanzwesen geht, die Politik versagt indem unsere "Volksvertreter" das Restrisiko unterschlagen.
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Peter Scholl-Latour: "Die Freiheit der Presse im Westen, wobei die viel besser ist als anderswo, ist letztlich die Freiheit von 200 reichen Leuten ihre Meinung zu veröffentlichen."
Wochen vor Heards Pleite verschärfte GMAC, der Finanzierungsarm von General Motors, die Bedingungen, zu denen sich Autohändler Geld leihen können
Und warum???
General Motors hat im zweiten Quartal 15,5 Milliarden Dollar Verlust eingefahren - schlimmer als erwartet.
Der Umsatz brach um 18 Prozent auf 38,2 Milliarden Dollar ein.
In den vergangenen 3 Jahren machte GM mehr als 50 Mrd. Dollar Verlust!!!
Nein, nicht nur die „ach so bemitleidenswerten Amerikaner“ trifft es hart.
Wie wäre es mal mit den Nachrichten:
Volvo baut 3.300 Stellen ab
Opel stoppt in Deutschland die Produktion, im Werk Eisenach will Opel die Produktion vom kommenden Montag an für insgesamt drei Wochen aussetzen und die Produktion europaweit bis Jahresende um insgesamt um 40.000 Fahrzeuge drosseln
BMW stürzt an der Börse ab, (460 Mio. zusätzliche Aufwendungen allein in den USA) und gab Dienstag eine Reduktion der Produktion bekannt, von denen 40.000 Autos betroffen sind, die für den US-Markt geplant waren, 20.000 Autos sollen gar nicht erst gebaut werden
Daimler, im größten Mercedes-Werk in Sindelfingen beginnen die Weihnachtsferien schon ab 17. Dezember, ein Termin zur Wiederaufnahme im Januar ist noch nicht bekannt
Nissan Gewinn brach um über 40% ein
Yamaha senkt Gewinnerwartung um 23%
VW-Tochter Skoda wird seine Produktion in diesem Jahr wegen der weltweiten Finanzkrise reduzieren.
Porsche trotz besserer Umsätze bricht die Porsche Aktie ein, da sich die Anleger in Scharen davon trennen
Ford der Autobauer entlässt angesichts der europaweiten Absatzflaute an seinem Standort in Saarlouis 204 Zeitarbeiter zwei Monate früher als geplant.
und…
und…
und…
Bedauern für einen Automobilbauer aufzubringen, der im Angesicht einer Verknappung der weltweiten Ressourcen ungehemmt Geländewagen von der Größe eines Überlandbusses und dem Verbrauch eines Leopard-Panzers baute, liegt mir fern.
„Und Amerikaner bekommen kein Geld mehr, um sich ein Auto kaufen zu können", schimpft Mike Jackson, Chef von Amerikas größtem Autohändler Auto Nation“
Ja, nichts dazugelernt, weiter Konsum, Konsum, ungehemmter Konsum auf Pump.
Her mit Krediten, möglichst billig.
Entschuldigung, dass ich nicht allzu viel Mitgefühl den Verursachern dieser globalen Krise entgegenbringe, und sich jetzt Weinläden und Kosmetikgeschäfte in New York auf eine geizige Kundschaft umstellen müssen.
Jahrelang hat die supertolle, ach so freie, neoliberale Wirtschaft der USA auf Kosten der gesamten Welt „gehaushaltet“.
Jetzt zahlen alle die Zeche, und es ist nur der Anfang.
Ich wette jetzt auch mal:
Die nächste Blase, die in den USA platzt, ist die Kreditkartenblase, hier wird sich der nächste Konsumexzess auf Pump zeigen.
Anstatt sich um den Brandstifter zu sorgen, sollte die ZEIT sich lieber mal den Brandopfern zuwenden.
Hier.
Und nicht überm Teich.
PS: Island war Dienstag vorübergehend zahlungsunfähig!!!, das interessiert mich 10 mal mehr, als die Sorgen eines „Mr. BIG VOLUME“, der mit Autos von der Größe eines Unterseebootes dealt!
Es war doch dieser schöne Artikel vor kurzem hier "Verrat am amerikanischen Traum". Für 99% der Amerikaner ist der doch längst ein Alptraum geworden. Es nützt doch niemandem etwas an Illusionen zu glauben. Genau das ist es aber was den Menschen in diesem Rahmen ständig vorgegaukelt wurde "Jeder kann alles schaffen". Was für ein Schwachsinn. Deshalb wird alles auf Pump gekauft weil nächsten Monat geht es einem schon viel besser und der Präsident der Vereinigten Staaten wird schon wissen was er tut. Die Amerikaner werden schmerzlich lernen müssen, dass sie nicht die Größten sind und alle andere Deppen.
Anntenne1 hat recht ... das nächste Problem heißt Credit Card Crash ...
Es ist natürlich klar dass Deutschland von der Krise nicht weniger ,sondern mehr betroffen sein wird. Uns wurde und wird erzählt dass das Land hinsichtlich der GELD, WAREN UND INFORMATIONSSTRÖME so vernetzt mit der WELTWIRTSCHAFT sei, wie kein Anderes. Von dieser GLOBALISIERUNG profitiere das Land ungemein ( jedenfalls ein paar wenige) Klarer BEWEIS sei der gigantische EXPORTÜBERSCHUSS. Nur die Überschüsse der Einen sind die Defizite der Anderen. Im ABSCHWUNG werden die defizitären länder irgendwann anfangen gegenzusteuern, weil sie sich die deutschen Exportüberschüsse nicht mehr leisten können und wollen. Der sogenannte Binnenmarkt, dessen anspringen man ja schon sooo lange herbeizureden versucht kann das nie und nimmer auffangen.
Es war doch dieser schöne Artikel vor kurzem hier "Verrat am amerikanischen Traum". Für 99% der Amerikaner ist der doch längst ein Alptraum geworden. Es nützt doch niemandem etwas an Illusionen zu glauben. Genau das ist es aber was den Menschen in diesem Rahmen ständig vorgegaukelt wurde "Jeder kann alles schaffen". Was für ein Schwachsinn. Deshalb wird alles auf Pump gekauft weil nächsten Monat geht es einem schon viel besser und der Präsident der Vereinigten Staaten wird schon wissen was er tut. Die Amerikaner werden schmerzlich lernen müssen, dass sie nicht die Größten sind und alle andere Deppen.
Anntenne1 hat recht ... das nächste Problem heißt Credit Card Crash ...
Es ist natürlich klar dass Deutschland von der Krise nicht weniger ,sondern mehr betroffen sein wird. Uns wurde und wird erzählt dass das Land hinsichtlich der GELD, WAREN UND INFORMATIONSSTRÖME so vernetzt mit der WELTWIRTSCHAFT sei, wie kein Anderes. Von dieser GLOBALISIERUNG profitiere das Land ungemein ( jedenfalls ein paar wenige) Klarer BEWEIS sei der gigantische EXPORTÜBERSCHUSS. Nur die Überschüsse der Einen sind die Defizite der Anderen. Im ABSCHWUNG werden die defizitären länder irgendwann anfangen gegenzusteuern, weil sie sich die deutschen Exportüberschüsse nicht mehr leisten können und wollen. Der sogenannte Binnenmarkt, dessen anspringen man ja schon sooo lange herbeizureden versucht kann das nie und nimmer auffangen.
Ganz genau, Parallelen zu DEUTSCHLAND rein ZUFÄLLIG !!
klar erkannt , Berliner - danke fuer das link ...
weitere infos zum bailout und zum game over der weltwirtschaft :
hier und hier
Es war doch dieser schöne Artikel vor kurzem hier "Verrat am amerikanischen Traum". Für 99% der Amerikaner ist der doch längst ein Alptraum geworden. Es nützt doch niemandem etwas an Illusionen zu glauben. Genau das ist es aber was den Menschen in diesem Rahmen ständig vorgegaukelt wurde "Jeder kann alles schaffen". Was für ein Schwachsinn. Deshalb wird alles auf Pump gekauft weil nächsten Monat geht es einem schon viel besser und der Präsident der Vereinigten Staaten wird schon wissen was er tut. Die Amerikaner werden schmerzlich lernen müssen, dass sie nicht die Größten sind und alle andere Deppen.
Anntenne1 hat recht ... das nächste Problem heißt Credit Card Crash ...
Es ist natürlich klar dass Deutschland von der Krise nicht weniger ,sondern mehr betroffen sein wird. Uns wurde und wird erzählt dass das Land hinsichtlich der GELD, WAREN UND INFORMATIONSSTRÖME so vernetzt mit der WELTWIRTSCHAFT sei, wie kein Anderes. Von dieser GLOBALISIERUNG profitiere das Land ungemein ( jedenfalls ein paar wenige) Klarer BEWEIS sei der gigantische EXPORTÜBERSCHUSS. Nur die Überschüsse der Einen sind die Defizite der Anderen. Im ABSCHWUNG werden die defizitären länder irgendwann anfangen gegenzusteuern, weil sie sich die deutschen Exportüberschüsse nicht mehr leisten können und wollen. Der sogenannte Binnenmarkt, dessen anspringen man ja schon sooo lange herbeizureden versucht kann das nie und nimmer auffangen.
Ich muss jetzt mal eine Lanze für die Verstaatlichung brechen. Wenn ein Unternehmen in die Schieflage gekommen ist, wird es meist von einem Stärkeren übernommen. Investoren sanieren dann dieses Unternehmen und verkaufen es mit Gewinn wieder. Im Falle der großen Banken ist nur der Staat in der Lage so etwas zu schultern. Die Behauptung der Staat könne nicht wirtschaften, ist Unfug. In der Vergangenheit sind solche Unternehmungen oft gescheitert, weil man für diese Aufgabe Verantwortliche nach ihrem Parteibuch ausgewählt hat und nicht nach Kompetenz. Das es auch anders geht zeigt die Bahn.
Der mit Notkredit vorerst gerettete Versicherungskonzern American International Group (AIG) erhält von der FED ein weiteres Rettungspaket in Höhe von bis zu 37,8 Milliarden Dollar.
http://www.faz.net/s/Rub5...
Derweil gönnten sich die gestressten Manager desselben Konzerns kurz nachdem das erste Rettungspaket verabschiedete wurde (16 September) einen 440.000 Dollar teuren Kuraufenthalt in einem kalifornischen Luxushotel, der nur wenige Tage nach der staatlichen Rettungsaktion stattfand.
Von den 100 Teilnehmern hätten nur zehn für AIG gearbeitet.
Auf dem Entspannungsplan:
Wellness-Behandlungen, Golf-Trips und Galamenüs
Da gibt’s eigentlich nur das alte Sprichwort dafür:
„Man kann gar nicht so viel fressen, wie man k…zen möchte.“
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