Philosophie "Ich habe nichts gegen Harry Potter"Seite 3/3
Földényi: Alle, die ein Buch in die Hand nehmen, können beteuern, in das Reich der Literatur eingetreten zu sein. Ich habe nichts gegen Harry Potter. Aber mich stört und langweilt einerseits jene falsch verstandene Demokratie, die sich auch in der Literatur ausbreitet, andererseits die Logik des Geldes und des Marktes, die das vorbereitete. Und dieser Logik kann man schwer widerstehen: Die eifrigsten Befürworter des Kapitalismus sind eben jene, die von ihm am offenkundigsten ausgebeutet werden. Unter ihnen auch die Schwärmer für Harry Potter.
Lesen Sie hier den zweiten Teil: László F. Földényi über das Böse, die Literatur und Melancholie
Das Gespräch führte Martin Brinkmann.
- Datum 13.10.2008 - 18:04 Uhr
- Seite 1 | 2 | 3 | Auf einer Seite lesen
- Quelle ZEIT ONLINE
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:




Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren