iPhone Vorratsdatenspeicherung dank iPhone
Das Apple-Handy ist ein echtes Multitalent, in dem eine Menge steckt – vor allem haufenweise persönliche Daten. Wer die für sich behalten will, sollte das Gerät besser nie aus der Hand geben
In Fernsehserien wie CSI finden Forensiker in liegen gelassenen Mobiltelefonen gerne Mal die letzte angerufene Nummer oder die entscheidende SMS mit dem Tattreffpunkt. Künftig könnten sie weit mehr erfahren, wenn der gejagte Kriminelle so unvorsichtig war, ein iPhone zu benutzen. Denn dieses Mobiltelefon von Apple ist wirklich cool, was das alles kann! Einige Funktionen dürften besonders bei denen gut ankommen, die sich für Informationen über ihre Mitmenschen interessieren. Strafermittler beispielsweise, oder diese ... wie hießen sie noch? Richtig, Hacker.
Die Liste der Dokumente, die sich aus dem Speicher der Geräte holen lassen, ist lang: mit dem iPhone gemachte Fotos, klar, doch auch solche, die bei Synchronisierungen von einem Rechner geladen wurden, außerdem dank Browsercache und Browserhistory auch Bildschirmfotos von besuchten Webseiten, bei Google Maps betrachtete Karten, eingegebene Texte, Suchbegriffe oder Passworte und gar Screenshots von auf dem Handy laufenden Programmen oder den letzten Dingen, die gerade angesehen wurden. Denn das iPhone legt solche Bilder einer Anwendung immer dann ab, wenn sie beendet wird oder wenn man den "Home"-Knopf drückt. Das passiert unter Umständen häufig, dient der Knopf doch nicht nur dazu, eine gespeicherte Website anzusurfen. Mit ihm lässt sich auch der eingebaute iPod starten, egal welches Programm sonst gerade aktiv ist.
All diese Daten können sehr viel über jemanden verraten. Zumindest aber, wofür er sich in der letzten Zeit so interessiert hat, welche Dinge er ansah oder kaufte, wohin er reiste etc. Übrigens werden die Schnappschüsse der Programme nur dafür gebraucht, um den Zoom beim Aufrufen des Hauptmenüs möglich zu machen, der so stylish aussieht. So viel zum Nutzen schicker Effekte.
Das eigentliche Datenschutzproblem des iPhone aber erwächst aus der Struktur seines Speichers. Um diesen sogenannten Flash-Speicher nicht unnötig abzunutzen, werden Informationen beim Ablegen möglichst selten überschrieben und stattdessen lieber an immer neue leere Stellen geschaufelt. Das macht es Datenrettungsprogrammen leicht, alte, längst gelöscht geglaubte Dokumente wiederherzustellen. Denn beim normalen Löschen vernichten Computer immer nur die Pfade zur Information, nicht aber die Information selbst. Je weniger der so nicht mehr zugänglichen Daten durch neue überschrieben werden, desto mehr von ihnen sind auch nach langer Zeit noch rekonstruierbar.
Beschrieben hat dieses Problem der amerikanische IT-Sicherheitsforscher Jonathan Zdziarski. Der ist in der Szene recht bekannt. Unter dem Namen NerveGas gehörte er zu denen, die das iPhone "befreiten" , es also mittels eines Hacks möglich machten, nicht von Apple lizenzierte Software darauf zu verwenden. Zdziarski hat schon mehrere Bücher über das weltweit zehn Millionen Mal verkaufte Gerät geschrieben. In seinem soeben in den USA erschienenen " iPhone Forensics " widmet er sich ganz dem Knacken und Auslesen des Telefonspeichers.
Das iPhone verhalte sich "in vielen Bereichen eher wie ein Computer als wie ein Handy – mit einem vollständigen Dateisystem nach dem von Apple-Rechnern bekannten Standard HFS", sagte Zdziarski in einem Interview mit dem Magazin Technology Review . Im Gegensatz zu anderen mobilen Geräten blieben all diese Dinge damit "viele Wochen oder sogar Monate lang" verfügbar.
- Datum 13.10.2008 - 20:50 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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... und außerdem muss man ganz besonders auf seine Handtasche oder seinen Rucksack aufpassen. Denn darin liegt mein persönliches Adressbuch, mein Geldbeutel mit persönlichen Photos und ein sehr persönliches Notizbuch. Außerdem mein Hausschlüssel. Nicht zu denken, was passieren würde, wenn diese Dinge jemand in die Hände bekommen würde. Würde er in meiner Wohnung doch jede Menge persönlicher Sachen finden. Er könnte mich "profilen", wüsste genau über mich Bescheid, meine Gewohnheiten und meine charakterlichen Eigenheiten ließen sich rekonstruieren. Ich wäre vollkommen transparent.
Aber so ist das nun mal, ich lebe und hinterlasse Spuren... und das ist eigentlich zu erwarten. Dazu habe ich das Recht. Diebstahl meiner Habe (ob iPhone Rucksack, Hausschlüssel, etc.) ist hingegen Unrecht.
Nur weil es also Kriminelle gibt die das Eigentum anderer für sich ausnutzen verzichte ich aber nicht auf mein rechtliches Eigentum.
Das gilt wohl für alle Dinge des Privateigentums und ist ein rechtliches Prinzip. Wieso das nun gerade am Fall iPhone ein Problem sein soll, leuchtet mir nicht ein.
Mein iPhone gehört mir und ich werde es mit Recht verteidigen.
Gar nichts natürlich.
Aber im Moment ist das iPhone halt "angesagt" - ebenso wie das Thema Datenschutz; da kann man dann, wenn man beides verbindet, wunderbar kritischen Journalismus simulieren.
Übrigens: Nichts gegen das Schreiben über Datenschutz. Dass allerdings z.B. die Demo in Berlin mit über 30.000 Teilnehmern ("Freiheit statt Angst") der Zeit wieder keine einzige Zeile wert war, ist bezeichnend.
Stattdessen wird mit der "Aufdeckung" und Reduktion auf solche Pseudo-Problemchen das eigentlich wahrlich hochproblematische Thema Datenschutz/Schutz der Privatsphäre nur bagatellisiert: Viel wichtiger wäre es auf die Gefahren hinzuweisen, die sich aus der Informationsgier und dem Überwachungswahn des Staates ergeben.
Gar nichts natürlich.
Aber im Moment ist das iPhone halt "angesagt" - ebenso wie das Thema Datenschutz; da kann man dann, wenn man beides verbindet, wunderbar kritischen Journalismus simulieren.
Übrigens: Nichts gegen das Schreiben über Datenschutz. Dass allerdings z.B. die Demo in Berlin mit über 30.000 Teilnehmern ("Freiheit statt Angst") der Zeit wieder keine einzige Zeile wert war, ist bezeichnend.
Stattdessen wird mit der "Aufdeckung" und Reduktion auf solche Pseudo-Problemchen das eigentlich wahrlich hochproblematische Thema Datenschutz/Schutz der Privatsphäre nur bagatellisiert: Viel wichtiger wäre es auf die Gefahren hinzuweisen, die sich aus der Informationsgier und dem Überwachungswahn des Staates ergeben.
Gar nichts natürlich.
Aber im Moment ist das iPhone halt "angesagt" - ebenso wie das Thema Datenschutz; da kann man dann, wenn man beides verbindet, wunderbar kritischen Journalismus simulieren.
Übrigens: Nichts gegen das Schreiben über Datenschutz. Dass allerdings z.B. die Demo in Berlin mit über 30.000 Teilnehmern ("Freiheit statt Angst") der Zeit wieder keine einzige Zeile wert war, ist bezeichnend.
Stattdessen wird mit der "Aufdeckung" und Reduktion auf solche Pseudo-Problemchen das eigentlich wahrlich hochproblematische Thema Datenschutz/Schutz der Privatsphäre nur bagatellisiert: Viel wichtiger wäre es auf die Gefahren hinzuweisen, die sich aus der Informationsgier und dem Überwachungswahn des Staates ergeben.
Guten Morgen,
herzlichen Dank für Ihren Einwand, aber kritisch am iPhone ist einerseits, dass es im Gegensatz zu anderen Handys und portablen Geräten wie ein "richtiger" Computer arbeitet - daher sein Speicher selten überschrieben wird und so besonders lange Daten vorhält, auch wenn sie vom Nutzer schon gelöscht wurden. In den USA gab es Fälle von umgetauschten und bei Apple neu installierten Telefonen, auf denen der neue Besitzer die Daten des Vorgängers komplett restaurieren konnte. Andererseits speichert es auch noch sehr viele solcher Daten, im Gegensatz zu anderen Handys.
Und zur Datenschutz-Demo: Einen Text darüber finden Sie seit Samstagnachmittag hier:
http://www.zeit.de/online...
Beste Grüße
Kai Biermann
Guten Morgen,
herzlichen Dank für Ihren Einwand, aber kritisch am iPhone ist einerseits, dass es im Gegensatz zu anderen Handys und portablen Geräten wie ein "richtiger" Computer arbeitet - daher sein Speicher selten überschrieben wird und so besonders lange Daten vorhält, auch wenn sie vom Nutzer schon gelöscht wurden. In den USA gab es Fälle von umgetauschten und bei Apple neu installierten Telefonen, auf denen der neue Besitzer die Daten des Vorgängers komplett restaurieren konnte. Andererseits speichert es auch noch sehr viele solcher Daten, im Gegensatz zu anderen Handys.
Und zur Datenschutz-Demo: Einen Text darüber finden Sie seit Samstagnachmittag hier:
http://www.zeit.de/online...
Beste Grüße
Kai Biermann
Es hört sich so an, als wenn es diese Problematik erst seit dem iPhone gibt. Aber auch vor dem iPhone gab es schon PDAs und Smartphones, auf denen unverschlüsselt persönliche Daten wie Adressen, Emails oder Termine abgelegt wurden. Und was ist mit den unzähligen Notebookbesitzern? Wieviel der Privatanwender verschlüsseln ihre Festplatten? Und wenn wir schon beim Thema sind, wie vielen Menschen ist bewusst, das ihre Emails so vertraulich sind wie Postkarten?
Letztendlich muss man Apple dankbar sein. Ohne das HypePhone hätte die Presse wahrscheinlich noch immer nicht so ausgiebig über das Thema Datenschutz auf mobilen Geräten berichtet. Weiter so, denn wenn aufgeklärte Nutzer sichere Computer und Infrastrukturen verlangen, wird die Industrie diese Nachfrage auch bedienen.
Guten Morgen,
herzlichen Dank für Ihren Einwand, aber kritisch am iPhone ist einerseits, dass es im Gegensatz zu anderen Handys und portablen Geräten wie ein "richtiger" Computer arbeitet - daher sein Speicher selten überschrieben wird und so besonders lange Daten vorhält, auch wenn sie vom Nutzer schon gelöscht wurden. In den USA gab es Fälle von umgetauschten und bei Apple neu installierten Telefonen, auf denen der neue Besitzer die Daten des Vorgängers komplett restaurieren konnte. Andererseits speichert es auch noch sehr viele solcher Daten, im Gegensatz zu anderen Handys.
Und zur Datenschutz-Demo: Einen Text darüber finden Sie seit Samstagnachmittag hier:
http://www.zeit.de/online...
Beste Grüße
Kai Biermann
Ich weiß es sehr zu schätzen, wenn der Autor eines Artikels auf Kritik in den Kommentaren antwortet (passiert ja selten genug) - darum danke!
Zum Inhalt:
Definieren Sie doch bitte was "wie ein richtiger Computer arbeiten" für Sie bedeutet. Vermutlich wollen Sie auf folgendes hinaus: Das iPhone benutzt ein Filesystem, das ein bisschen über das sonst in embedded devices üblich FAT oder FAT32 hinausgeht. Das tut Windows Mobile aber ebenfalls schon lange; das dort zum Einsatz kommende Dateisystem nennt sich übrigens exFAT (http://msdn.microsoft.com...).
Auch extFAT überschreibt ebenfalls (um Transaktionssicherheit zu gewährleisten) veränderte Dateien nicht, sondern allokiert neuen Speicher, wenn möglich.
Dass die Schreibvorgänge bei Flash-Speicher möglichst gleichmäßig verteilt werden, ist übrigens Absicht (lesen Sie dazu http://valhenson.livejour...) und wird idealerweise schon hardware-seitig unterstützt.
Außerdem finde ich den Vergleich mit der Handtasche im ersten Kommentar sehr treffend: Wenn Sie die verlieren haben Sie ja auch ein Problem - bei aktuellen Smartphones (nicht nur beim iPhone) und den darauf gespeicherten Inhalten ist das eben nicht anders.
Zum Artikel über die Demo: Danke, den habe ich wohl übersehen. Ich habe ihn nun gelesen und er gefällt mir gar nicht!
Er sieht für den Nicht-Eingeweihten so aus, als hätten da ein paar Leute gegen den schlampigen Umgang mit ihren Telekom-Kundendaten protestiert. Das ist aber nur ein (kleiner!) Teil des Themenkomplexes. Andere Aspekte werden (bewusst?) gar nicht erst angeschnitten:
* Vorratsdatenspeicherung
* Bundestrojaner samt Ermächtigung (heimlich!) in Wohnungen einzubrechen um selbigen zu installieren
* Vernetzung von Polizei und Geheimdiensten durch gemeinsame Datenbanken
* Mit der neuen Steueridentifikationsnummer ist ein "primary key" geschaffen, mit dem sich Daten verschiedenster Quellen wunderbar verbinden lassen
* Neue elektronische Gesundheitskarte
* Speicherung von biometrischen Merkmalen, die schon verpflichtend bei Beantragung von Reisepässen abzugeben sind (Personalausweise kommen noch)
* Fluggastdatenspeicherung und Austausch z.T. sehr persönlicher Merkmale mit den USA
* Bundeswehrspähpanzer- und Tornadoeinsatz im Innern
usw. usw. Aber nichts, gar nichts, davon steht in dem Artikel. Furchtbar.
Wer sich besser informieren will, sollte regelmäßig den Heise-Newsticker aufsuchen und dort insb. auf Beiträge von Stefan Krempl achten. Diesen hier z.B.:
Demo gegen den Überwachungswahn
Ich weiß es sehr zu schätzen, wenn der Autor eines Artikels auf Kritik in den Kommentaren antwortet (passiert ja selten genug) - darum danke!
Zum Inhalt:
Definieren Sie doch bitte was "wie ein richtiger Computer arbeiten" für Sie bedeutet. Vermutlich wollen Sie auf folgendes hinaus: Das iPhone benutzt ein Filesystem, das ein bisschen über das sonst in embedded devices üblich FAT oder FAT32 hinausgeht. Das tut Windows Mobile aber ebenfalls schon lange; das dort zum Einsatz kommende Dateisystem nennt sich übrigens exFAT (http://msdn.microsoft.com...).
Auch extFAT überschreibt ebenfalls (um Transaktionssicherheit zu gewährleisten) veränderte Dateien nicht, sondern allokiert neuen Speicher, wenn möglich.
Dass die Schreibvorgänge bei Flash-Speicher möglichst gleichmäßig verteilt werden, ist übrigens Absicht (lesen Sie dazu http://valhenson.livejour...) und wird idealerweise schon hardware-seitig unterstützt.
Außerdem finde ich den Vergleich mit der Handtasche im ersten Kommentar sehr treffend: Wenn Sie die verlieren haben Sie ja auch ein Problem - bei aktuellen Smartphones (nicht nur beim iPhone) und den darauf gespeicherten Inhalten ist das eben nicht anders.
Zum Artikel über die Demo: Danke, den habe ich wohl übersehen. Ich habe ihn nun gelesen und er gefällt mir gar nicht!
Er sieht für den Nicht-Eingeweihten so aus, als hätten da ein paar Leute gegen den schlampigen Umgang mit ihren Telekom-Kundendaten protestiert. Das ist aber nur ein (kleiner!) Teil des Themenkomplexes. Andere Aspekte werden (bewusst?) gar nicht erst angeschnitten:
* Vorratsdatenspeicherung
* Bundestrojaner samt Ermächtigung (heimlich!) in Wohnungen einzubrechen um selbigen zu installieren
* Vernetzung von Polizei und Geheimdiensten durch gemeinsame Datenbanken
* Mit der neuen Steueridentifikationsnummer ist ein "primary key" geschaffen, mit dem sich Daten verschiedenster Quellen wunderbar verbinden lassen
* Neue elektronische Gesundheitskarte
* Speicherung von biometrischen Merkmalen, die schon verpflichtend bei Beantragung von Reisepässen abzugeben sind (Personalausweise kommen noch)
* Fluggastdatenspeicherung und Austausch z.T. sehr persönlicher Merkmale mit den USA
* Bundeswehrspähpanzer- und Tornadoeinsatz im Innern
usw. usw. Aber nichts, gar nichts, davon steht in dem Artikel. Furchtbar.
Wer sich besser informieren will, sollte regelmäßig den Heise-Newsticker aufsuchen und dort insb. auf Beiträge von Stefan Krempl achten. Diesen hier z.B.:
Demo gegen den Überwachungswahn
Ob der BlackBerry seinen Speicher tatschächlich öfter überschreibt mal dahingestellt. Mit dem Argument müsste man jedenfalls auch alle Notebooks in den Senkel stellen.
Die Aktion, die gespeicherten Screenshots auszulesen ist ein ziemlicher Act, bei den Headline-Huntern von Bild über SPON (Klickhure hat da kürzlich jemand zu gesagt) bis inzwischen ZEIT klingt es auf den ersten Blick als genüge ein Knopfdruck dafür.
Erklären Sie den Lesern hier lieber, was Sie einem potenziell übel gesinnten Gesellen an die Hand geben, wenn sie ihren gebrauchten Computer über eBay verticken - da genügt nämlich tatsächlich ein einziger Klick in der richtigen Software um so gut wie alles über den vorherigen Benutzer wieder an den Tag zu befördern…
Ich weiß es sehr zu schätzen, wenn der Autor eines Artikels auf Kritik in den Kommentaren antwortet (passiert ja selten genug) - darum danke!
Zum Inhalt:
Definieren Sie doch bitte was "wie ein richtiger Computer arbeiten" für Sie bedeutet. Vermutlich wollen Sie auf folgendes hinaus: Das iPhone benutzt ein Filesystem, das ein bisschen über das sonst in embedded devices üblich FAT oder FAT32 hinausgeht. Das tut Windows Mobile aber ebenfalls schon lange; das dort zum Einsatz kommende Dateisystem nennt sich übrigens exFAT (http://msdn.microsoft.com...).
Auch extFAT überschreibt ebenfalls (um Transaktionssicherheit zu gewährleisten) veränderte Dateien nicht, sondern allokiert neuen Speicher, wenn möglich.
Dass die Schreibvorgänge bei Flash-Speicher möglichst gleichmäßig verteilt werden, ist übrigens Absicht (lesen Sie dazu http://valhenson.livejour...) und wird idealerweise schon hardware-seitig unterstützt.
Außerdem finde ich den Vergleich mit der Handtasche im ersten Kommentar sehr treffend: Wenn Sie die verlieren haben Sie ja auch ein Problem - bei aktuellen Smartphones (nicht nur beim iPhone) und den darauf gespeicherten Inhalten ist das eben nicht anders.
Zum Artikel über die Demo: Danke, den habe ich wohl übersehen. Ich habe ihn nun gelesen und er gefällt mir gar nicht!
Er sieht für den Nicht-Eingeweihten so aus, als hätten da ein paar Leute gegen den schlampigen Umgang mit ihren Telekom-Kundendaten protestiert. Das ist aber nur ein (kleiner!) Teil des Themenkomplexes. Andere Aspekte werden (bewusst?) gar nicht erst angeschnitten:
* Vorratsdatenspeicherung
* Bundestrojaner samt Ermächtigung (heimlich!) in Wohnungen einzubrechen um selbigen zu installieren
* Vernetzung von Polizei und Geheimdiensten durch gemeinsame Datenbanken
* Mit der neuen Steueridentifikationsnummer ist ein "primary key" geschaffen, mit dem sich Daten verschiedenster Quellen wunderbar verbinden lassen
* Neue elektronische Gesundheitskarte
* Speicherung von biometrischen Merkmalen, die schon verpflichtend bei Beantragung von Reisepässen abzugeben sind (Personalausweise kommen noch)
* Fluggastdatenspeicherung und Austausch z.T. sehr persönlicher Merkmale mit den USA
* Bundeswehrspähpanzer- und Tornadoeinsatz im Innern
usw. usw. Aber nichts, gar nichts, davon steht in dem Artikel. Furchtbar.
Wer sich besser informieren will, sollte regelmäßig den Heise-Newsticker aufsuchen und dort insb. auf Beiträge von Stefan Krempl achten. Diesen hier z.B.:
Demo gegen den Überwachungswahn
Sehr geehrter MarkusKA,
herzlichen Dank für Ihre ausführliche Kritik, solche weiß ich zu schätzen. Und Ihrem Hinweis auf Windows Mobile werde ich gerne nachgehen, wusste ich nicht, klingt interessant...
Zur Ihrer, sagen wir, Frage, ob all diese Punkte bewusst nicht angeschnitten wurden: Da es ein aktueller Bericht zu der Demo und den damit verbundenen Ereignissen bei der Telekom sein sollte, wurden sie tatsächlich nicht angeschnitten. All diese Dinge in einen kurzen Text zu packen hätte ich auch etwas übertrieben gefunden. Noch dazu, da sich zwei komplette Sektionen hier bei ZEIT ONLINE fast ausschließlich mit diesen Themen befassen. Und zwar mit jedem der von Ihnen genannten und mit noch ein paar mehr. Falls Sie ein wenig stöbern wollen:
http://www.zeit.de/themen...
http://www.zeit.de/comput...
Beste Grüße
Kai Biermann
Sehr geehrter MarkusKA,
herzlichen Dank für Ihre ausführliche Kritik, solche weiß ich zu schätzen. Und Ihrem Hinweis auf Windows Mobile werde ich gerne nachgehen, wusste ich nicht, klingt interessant...
Zur Ihrer, sagen wir, Frage, ob all diese Punkte bewusst nicht angeschnitten wurden: Da es ein aktueller Bericht zu der Demo und den damit verbundenen Ereignissen bei der Telekom sein sollte, wurden sie tatsächlich nicht angeschnitten. All diese Dinge in einen kurzen Text zu packen hätte ich auch etwas übertrieben gefunden. Noch dazu, da sich zwei komplette Sektionen hier bei ZEIT ONLINE fast ausschließlich mit diesen Themen befassen. Und zwar mit jedem der von Ihnen genannten und mit noch ein paar mehr. Falls Sie ein wenig stöbern wollen:
http://www.zeit.de/themen...
http://www.zeit.de/comput...
Beste Grüße
Kai Biermann
Sehr geehrter MarkusKA,
herzlichen Dank für Ihre ausführliche Kritik, solche weiß ich zu schätzen. Und Ihrem Hinweis auf Windows Mobile werde ich gerne nachgehen, wusste ich nicht, klingt interessant...
Zur Ihrer, sagen wir, Frage, ob all diese Punkte bewusst nicht angeschnitten wurden: Da es ein aktueller Bericht zu der Demo und den damit verbundenen Ereignissen bei der Telekom sein sollte, wurden sie tatsächlich nicht angeschnitten. All diese Dinge in einen kurzen Text zu packen hätte ich auch etwas übertrieben gefunden. Noch dazu, da sich zwei komplette Sektionen hier bei ZEIT ONLINE fast ausschließlich mit diesen Themen befassen. Und zwar mit jedem der von Ihnen genannten und mit noch ein paar mehr. Falls Sie ein wenig stöbern wollen:
http://www.zeit.de/themen...
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Beste Grüße
Kai Biermann
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