Bankenkrise Die nächste Bombe tickt
Die Regierungen der Welt stützen kriselnde Banken mit hohen Summen. Auf manche Geldinstitute kommen derweil neue Verluste zu, möglicherweise in Milliardenhöhe. Es sind Spätfolgen der Pleiten von Lehman und anderen Finanzhäusern

© KAREN BLEIER/AFP/Getty Images
"Schande" und "Gier" steht auf den Schildern. Demonstranten halten sie hoch, während Lehman-Chef Richard S. Fuld das Parlament in Washington betritt. Er wurde dort Anfang Oktober zur Lehman-Pleite befragt
In der allgemeinen Euphorie über die staatlichen Milliardenhilfen für taumelnde Banken wurde die Nachricht kaum beachtet. Dabei birgt sie einigen Sprengstoff:
Die Pleite der Investmentbank Lehman Brothers könnte so manche Geldhäuser erneut in die Bredouille bringen. Denn für jene Finanzinstitute, bei denen sich Besitzer von Lehman-Anleihen gegen die Zahlungsunfähigkeit der Investmentbank absicherten, ist bald Zahltag - und ihre Rechnung lautet auf Milliarden Dollar.
Sie alle haben mit Papieren Geschäfte gemacht, die "Credit Default Swaps" (CDS) genannt werden. Hinter ihnen steckt folgender Mechanismus:
Person A kauft Anleihen eines bestimmten Herausgebers - in unserem Fall Lehman Brothers - und will sich gegen dessen Zahlungsunfähigkeit absichern. Zu diesem Zweck schließt er mit Person B ein Geschäft ab: Gegen die Zahlung eines bestimmten Betrags verpflichtet sich B, dem Inhaber der Anleihen ihren Nennwert auszuzahlen und die Papiere ins eigene Depot zu nehmen, falls ihr Herausgeber Pleite geht. Die großen Akteure in diesem Geschäft sind Banken, Versicherungen und Hedgefonds.
Am vergangenen Freitag wurden nun in einer Großauktion CDS-Kontrakte auf Lehman-Anleihen im Wert von 400 Milliarden US-Dollar glattgestellt. Das Ergebnis war erschreckend: Rund 365 Milliarden Dollar müssen die Emittenten der CDS-Papiere bis zum 21. Oktober aufbringen - nominell zumindest. Ungewiss ist, wie viel Geld sie für ihre derzeit fast wertlosen Lehman-Papiere herausschlagen können, die sie nun gezwungenermaßen in die eigenen Bilanzen einbuchen müssen. Offen ist auch, wie hoch die Netto-Verpflichtungen letztendlich ausfallen. Diese sind wahrscheinlich deutlich geringer, weil oftmals CDS-Kontrakte wiederum bei anderen Sicherungsgebern abgesichert werden.
Dennoch ist es durchaus wahrscheinlich, dass der Zahltag am kommenden Dienstag böse Überraschungen bringen kann. Sollte manchen großen Banken oder Versicherern die Finanzkraft fehlen, um eine möglicherweise zehnstellige Barauszahlung vorzunehmen, drohen die nächsten Pleiten.
- Datum 04.05.2009 - 11:06 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Was mir als Laie bewußt wird angesichts dieser Finanztragödie ist, wie wenig das wirkliche Gut, die Arbeit, die Arbeitskraft, die kursierenden Waren auf der ganzen Welt, welche es ja auch ganz real gibt, noch wert sind wenn das Zahlungsmittel für eben diese Dinge nichts mehr mit ihnen zu tun zu haben scheint. Wo bitte soll denn diese ominöse Blase eigentlich zu finden sein? Im Hirn der Leute, nehm ich mal an.
Jetzt zeigt es sich, was passieren kann wenn ganz einfach keiner mehr an die Zahlenakrobatik glauben kann.. Fast schon lustig.
Ja, ein Tauschhandel wäre Richtung Steinzeit, tausche ein VW Phaeton gegen zwei Hyndais wäre die Antwort bei einer Nichteinigug der Welthandels-Situation.
Ein wirtschaftlicher Crash, nur wer weiß wie groß die Blase noch wird, reichen 500 Milliarden wirklich bei Trlliarden von Spekulationen in Deutschland.
Sind 500 Milliarden Staatszuschüsse die Lösung oder verpufft das Geld weil viele Politiker noch größeren Mist angebaut haben als die Wahrheit wirklich ist?
Wenn Politiker nichts mehr zu verlieren haben, dann sind Sie genau wie jeder andere Mensch, erst die Lüge, dann in Verzweiflung, es folgt die miese Tat, welche durch noch schlimmere Miesetaten abgelöst werden.
Irgendwann quillen die Problemschubladen über und das ganze bekommt ein Zahlenwerk was mit einer Ballonfüllung nicht standhalten wird...
Ja, ein Tauschhandel wäre Richtung Steinzeit, tausche ein VW Phaeton gegen zwei Hyndais wäre die Antwort bei einer Nichteinigug der Welthandels-Situation.
Ein wirtschaftlicher Crash, nur wer weiß wie groß die Blase noch wird, reichen 500 Milliarden wirklich bei Trlliarden von Spekulationen in Deutschland.
Sind 500 Milliarden Staatszuschüsse die Lösung oder verpufft das Geld weil viele Politiker noch größeren Mist angebaut haben als die Wahrheit wirklich ist?
Wenn Politiker nichts mehr zu verlieren haben, dann sind Sie genau wie jeder andere Mensch, erst die Lüge, dann in Verzweiflung, es folgt die miese Tat, welche durch noch schlimmere Miesetaten abgelöst werden.
Irgendwann quillen die Problemschubladen über und das ganze bekommt ein Zahlenwerk was mit einer Ballonfüllung nicht standhalten wird...
Danke Thomas, dass wenigstens Du etwas sachlichen Verstand ein- und nahbringst, anstatt blosse Meinungen - wie manch Chefredakteur - als Information zu verkaufen. Ich habe was gelernt und dabei wurde ich informiert. Gut so!
Schon wieder so eine Miesmacherei von einem Baisse-Spekulanten. Als wenn wir davon nicht schon genug gehabt hätten. Die ganze Finanzkrise besteht zu 99% aus Psychologie und mitverantwortlich sind all die Medienleute, die durch Schwarzmalerei den ganzen Schaden vervielfacht haben.
Wenn 99 % Psychologie 500 Milliarden kosten, wobei ich mir sicher bin das da noch ganz andere Zahlen die Realität bringen werden, so kann ich Dir nicht beipflichten das die Medien darran schuld sind.
Tatsächlich hat der Kapitalismus die Grenze erreicht, sich selbst mit Profitgier überholt und ermöglicht nun ein Umdenken bei Politikern und Wirtschaft.
Was nutzt mir als Aktionär ein Land ohne Kaufkraft, das bedeutet das die Ware nur einen minderen Preis erzielen kann oder das ich aus meinem Massenprodukt eine Designerware ntwickeln muss, nur meist wird es schwer preislich mithalten zu können, wenn es um die Konkurrenz geht.
Meine persönliche Meinung ist, das viele Bundes-Politiker so viel Dreck am Stecken haben, das man es mit der angeblichen Finanzkrise es mit 500 Milliarden abdecken kann.
Ich bin mir ziemlich sicher das wir erst die Hälfte vom Ausmaß erkannt haben und das die wirklichen wirtschaftlichen Konsequenzen wie Inflation und Arbeitslosigkeit, innerdeutsche Kaufkraft und die Exportzahlen weitere unzählige Milliarden kosten werden. Deine Buntmalerei passt auf das Aktienparkett.
Wenn 99 % Psychologie 500 Milliarden kosten, wobei ich mir sicher bin das da noch ganz andere Zahlen die Realität bringen werden, so kann ich Dir nicht beipflichten das die Medien darran schuld sind.
Tatsächlich hat der Kapitalismus die Grenze erreicht, sich selbst mit Profitgier überholt und ermöglicht nun ein Umdenken bei Politikern und Wirtschaft.
Was nutzt mir als Aktionär ein Land ohne Kaufkraft, das bedeutet das die Ware nur einen minderen Preis erzielen kann oder das ich aus meinem Massenprodukt eine Designerware ntwickeln muss, nur meist wird es schwer preislich mithalten zu können, wenn es um die Konkurrenz geht.
Meine persönliche Meinung ist, das viele Bundes-Politiker so viel Dreck am Stecken haben, das man es mit der angeblichen Finanzkrise es mit 500 Milliarden abdecken kann.
Ich bin mir ziemlich sicher das wir erst die Hälfte vom Ausmaß erkannt haben und das die wirklichen wirtschaftlichen Konsequenzen wie Inflation und Arbeitslosigkeit, innerdeutsche Kaufkraft und die Exportzahlen weitere unzählige Milliarden kosten werden. Deine Buntmalerei passt auf das Aktienparkett.
Wenn 99 % Psychologie 500 Milliarden kosten, wobei ich mir sicher bin das da noch ganz andere Zahlen die Realität bringen werden, so kann ich Dir nicht beipflichten das die Medien darran schuld sind.
Tatsächlich hat der Kapitalismus die Grenze erreicht, sich selbst mit Profitgier überholt und ermöglicht nun ein Umdenken bei Politikern und Wirtschaft.
Was nutzt mir als Aktionär ein Land ohne Kaufkraft, das bedeutet das die Ware nur einen minderen Preis erzielen kann oder das ich aus meinem Massenprodukt eine Designerware ntwickeln muss, nur meist wird es schwer preislich mithalten zu können, wenn es um die Konkurrenz geht.
Meine persönliche Meinung ist, das viele Bundes-Politiker so viel Dreck am Stecken haben, das man es mit der angeblichen Finanzkrise es mit 500 Milliarden abdecken kann.
Ich bin mir ziemlich sicher das wir erst die Hälfte vom Ausmaß erkannt haben und das die wirklichen wirtschaftlichen Konsequenzen wie Inflation und Arbeitslosigkeit, innerdeutsche Kaufkraft und die Exportzahlen weitere unzählige Milliarden kosten werden. Deine Buntmalerei passt auf das Aktienparkett.
Ja, ein Tauschhandel wäre Richtung Steinzeit, tausche ein VW Phaeton gegen zwei Hyndais wäre die Antwort bei einer Nichteinigug der Welthandels-Situation.
Ein wirtschaftlicher Crash, nur wer weiß wie groß die Blase noch wird, reichen 500 Milliarden wirklich bei Trlliarden von Spekulationen in Deutschland.
Sind 500 Milliarden Staatszuschüsse die Lösung oder verpufft das Geld weil viele Politiker noch größeren Mist angebaut haben als die Wahrheit wirklich ist?
Wenn Politiker nichts mehr zu verlieren haben, dann sind Sie genau wie jeder andere Mensch, erst die Lüge, dann in Verzweiflung, es folgt die miese Tat, welche durch noch schlimmere Miesetaten abgelöst werden.
Irgendwann quillen die Problemschubladen über und das ganze bekommt ein Zahlenwerk was mit einer Ballonfüllung nicht standhalten wird...
..wird, sieht das ganze gleich noch viel schlechter für die ganzen wilden Spekulanten und was noch viel schlimmer ist, auch für die gesamten Wirtschaftsarme und Länder.
Bei einem Gesamtderivatevolumen (weltweit) von 613.091.000.000.000,00 USD ist denke ich kein Staatssystem mehr in der Lage mit faulen rettungsaktionen dagegen noch anzuhalten, wenn nach und nach jede Bank und jede Versicherung wie ein lustiger Dominostein beim fallen, den nächsten mit in die Tiefe reißt.
Wirtschaftsgötter steht uns allen bei.
aber in keiner Zeitung, keinem Fernsehen irgendein "Fachmann" ganz klar sagt:
Es ist unmöglich, dieses Problem mit irgendwelchem "Krisenmanagement" zu lösen. Jeder Betrag ist dafür zu klein.
Wir müssen Dollarinventur machen als erstes, dann steht fest, was die USA der Welt schulden.
Danach kann es nur eine Rückkehr zu irgendeiner Edelmetallwährung als Leitwährung geben, wer auch immer auf der Welt die stellen kann.
Die USA jedenfalls nicht
Wenn der Apfel faul ist, können Sie mit noch so viel "Massnahmen" den nicht mehr lecker machen
aber in keiner Zeitung, keinem Fernsehen irgendein "Fachmann" ganz klar sagt:
Es ist unmöglich, dieses Problem mit irgendwelchem "Krisenmanagement" zu lösen. Jeder Betrag ist dafür zu klein.
Wir müssen Dollarinventur machen als erstes, dann steht fest, was die USA der Welt schulden.
Danach kann es nur eine Rückkehr zu irgendeiner Edelmetallwährung als Leitwährung geben, wer auch immer auf der Welt die stellen kann.
Die USA jedenfalls nicht
Wenn der Apfel faul ist, können Sie mit noch so viel "Massnahmen" den nicht mehr lecker machen
aber in keiner Zeitung, keinem Fernsehen irgendein "Fachmann" ganz klar sagt:
Es ist unmöglich, dieses Problem mit irgendwelchem "Krisenmanagement" zu lösen. Jeder Betrag ist dafür zu klein.
Wir müssen Dollarinventur machen als erstes, dann steht fest, was die USA der Welt schulden.
Danach kann es nur eine Rückkehr zu irgendeiner Edelmetallwährung als Leitwährung geben, wer auch immer auf der Welt die stellen kann.
Die USA jedenfalls nicht
Wenn der Apfel faul ist, können Sie mit noch so viel "Massnahmen" den nicht mehr lecker machen
Ich schaue mir täglich die Talkrunden im Fernsehen zum Credit Crunch an und wundere mich, dass einfach niemand die Systemfrage stellt? Der Kapitalismus in seiner heutigen Form scheint Gottgegeben....
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