ISAF-Einsatz KSK-Soldaten bleiben in Afghanistan
Die Elitesoldaten sollen künftig den Nato-geführten Einsatz ISAF unterstützen, an dem auch die Bundeswehr beteiligt ist
Die in Afghanistan eingesetzten deutschen Elitesoldaten des Kommandos Spezialkräfte (KSK) werden nach Angaben von Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) nicht abgezogen. Bislang waren die hundert Soldaten im Rahmen der US-geführten Anti-Terror-Mission «Operation Enduring Freedom» (OEF) bereitgestellt worden. «Hier sind wir der Auffassung, dass dies in Zukunft so nicht mehr notwendig ist», sagte Jung am Donnerstag im ARD-
Morgenmagazin
. Die Spezialkräfte seien aber weiterhin zur Terrorbekämpfung im Rahmen der NATO-geführten Schutztruppe ISAF einsetzbar. Im Hinblick auf die Sicherheitslage brauche man diese Unterstützung.
Der Bundestag entscheidet heute über die weitere Verlängerung des Bundeswehr-Einsatzes in Afghanistan. Wegen der Bundestagswahl im Herbst kommenden Jahres soll das Mandat um 14 statt 12 Monate verlängert werden. Zudem soll die Obergrenze des deutschen Kontingents von 3500 auf 4500 Soldaten aufgestockt werden. Deutschland ist nach den USA und Großbritannien drittgrößter Truppensteller der ISAF-Schutztruppe.
- Datum 16.10.2008 - 10:29 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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So ist wenigstens sicher gestellt, dass die " Eine Dose Bier pro Mann und Tag Regelung" auch in Zukunft keine durchgehende Anwendung findet.
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