Weltraum

Good Vibrations

Corot erforscht das Innere der Sterne und sucht nach Planeten außerhalb unseres Sonnensystems  |  © CNES/D.Ducros

Tief im Inneren der Sterne pocht es gewaltig. Hier bebt der Puls der Himmelskörper. Für entfernte Beobachter sind diese sogenannten seismischen Wellen allerdings nicht zu hören. Das Vakuum des Weltalls verschluckt sie. Dabei hätte der Lärm unter der Sternendecke viel zu erzählen: Er verrät die Masse und den Aufbau der leuchtenden Himmelskörper und gibt Hinweise auf die Evolution des Kosmos.

In der aktuellen Ausgabe des Magazin Science berichten französische Wissenschaftler nun, wie der europäische Satellit Corot (kurz für: Convection Rotation and Planetary Transits) stumme Sterne zum Sprechen bringen kann. Seit zwei Jahren kreist Corot über den Polen um die Erde und zeichnet die Vibrationen dreier Sterne auf. Die internationale Forschergruppe vom französischen Observatorium Paris-LESIA-CNRS hat dieses Sternenrauschen erstmals auch für menschliche Ohren hörbar gemacht:

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  Klicken Sie hier, um die Sterne rauschen zu hören

Leser-Kommentare
  1. dass der Mensch sich wenigstens in manchen Bereichen dafür interessiert was um ihn herum vorgeht.

    Schade, dass es keine Sonden wie Vojager 1&2 mehr gibt. Einfach nur Augen und Ohren, ausgestattet mit den qualitativ hochwertigsten und langlebigsten Instrumenten. Dazu da erst die allgemeinen Daten über das Sonnensystem zu verfeinern, durch Vorbeiflug an möglichst vielen Objekten. Aber in erster Linie gebaut um darüber zu berichten wie es jenseits der Umlaufbahn von Neptun und Pluto aussieht.

    Aber heutzutage wird weniger auf qualitative Arbeit, sondern immer stärker auf Quantitative gesetzt. Aber ist mehr besser nur weil es billiger ist? Was für Erkenntnisse kann eine x-te Marsmission noch bringen und hätte man es sich ersparen können viele Sonden zu schicken wenn gleich eine ordentlich gemacht worden wäre?

    Der Aufbruch ins All wird eine der größten Herausforderungen der sich die Menschheit je stellen wird. Im Moment werden ja nur Steine ins Meer geworfen und aus den Wellen werden Rückschlüsse gezogen. Vielleicht wäre es klüger, bevor der Neue, am Horizont erkennbare Kontinent (Mars) angesteuert wird, erst die der Küste vorgelagerte Insel (Mond) als Ziel zu nehmen um die Tauglichkeit der Ausrüstung zu testen. Womöglich lässt sich dort auch eine Werft errichten, ein Stück näher am langfristigen Ziel wäre der Mond allemal.

    Macht zu erlangen ist unnötig. Anführen bedeutet in erster Konsequenz verantwortlich und Vorbild zu sein. Wahrhaft siegt, wer nicht kämpft.

    Weisheit währt am Längsten.

    Die Zukunft beginnt mit dem nächsten Augenblick!
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