Spurensuche Expedition ins BildungstalSeite 2/2

Wo liegt also das Problem? Das wird an einem anderen Ergebnis von McKinsey deutlich. Dass man dort einen schwärmerischen Bildungsbegriff hat, wird ja niemand unterstellen. McKinsey hat schon vor einiger Zeit ausgerechnet, dass jeder Euro, der in die frühkindliche Bildung investiert wird, sich für die Volkswirtschaft mit 12 Prozent verzinst. Das arbeitgebernahe Institut der Deutschen Wirtschaft war skeptisch, rechnete nach und kam sogar auf 13 Prozent.

Nehmen wir an, Banken würden seriös eine solche Verzinsung anbieten. Ein Dummkopf, wer sein Geld nicht dorthin brächte. Warum also legt die Gesellschaft, vertreten durch die Politik, ihr Geld nicht auf diese Weise an? Weil wir nicht wirklich daran glauben! Politiker, opportunistisch von Natur, würden dieses Joint Venture mit der Zukunft sofort mitmachen, selbst wenn die Fristen für Renditen weit über die von Legislaturperioden hinausgingen.

Einen Schatz könnte eine Bildungspolitik, vorausgesetzt wir hätten eine, sofort und fast kostenlos heben. Die große Intelligenz der pädagogischen Praxis, dieses riesige Humankapital, das in den Köpfen und Herzen von einer Million Lehrern, Kindergartenpädagogen und anderer Experten des Alltags liegt. Aber eine zentralistisch, bevormundende Bildungspolitik lässt das nicht zu. Zentralistisch? Haben wir nicht einen Bildungsföderalismus, den die Länder schon im Vorfeld des Gipfels gegen Berlin verteidigen? Nein. Wir haben in Deutschland Bildungszentralismus, und zwar gleich sechzehn Mal. Die Länder machen Bildung zu einem Hackbrett, um sich ein Thema für Wahlkämpfe zu sichern und damit ihre Existenzberechtigung nachzuweisen.

Viel klüger machen es die skandinavischen Länder oder auch das in Provinzen föderal organisierte Kanada. Dort hat man mehr Entscheidungskompetenz an die Kommunen gegeben, diese reichen sie an Schulen und Kindergärten weiter. Vor Ort entsteht so wirksame Verantwortung. Die Zentrale sorgt für Ressourcen und für Konsens in den Grundsätzen, anders als im teutonischen Systemzwang. Und ein drittes Element kommt in diesen Ländern hinzu. Ein wohlwollend interessierter Blick der Gesellschaft auf die Kinder, die Jugendlichen, ihre Lernhäuser und ihre Lehrerinnen und Lehrer.

Wenn also das Kleingeister-Kleinstaat-Gezänk immer noch so vieles verhindert, dann machen wir uns in den nächsten Tagen auf eigene Faust auf zu einer kleinen Expedition durch das deutsche Bildungstal. Dort nämlich ist die Vegetation so viel üppiger und vielfältiger, als man oben auf dem kargen Gipfel weiß und als die Kanzlerin zu sehen bekam, als sie mit ihrem Hubschrauber einflog, alles aufwirbelte und wieder verschwand, statt sich endlich einmal Zeit zu lassen.

 
Leser-Kommentare
    • Cil
    • 18.10.2008 um 13:48 Uhr

    Der Vorschlag des Autors, die Gestaltungsfreiheit an die Kommunen weiterzugeben ist schlecht. Damit wären alle armen Kommunen und deren Schüler automatisch die großen Verlierer dieser Reform. Zwar wurde erwähnt, dass eine übergeordnete Ebene die Finanzierung sicherstellt, so etwas funktioniert jedoch nie!

    • Anonym
    • 18.10.2008 um 14:00 Uhr

    Man kennt das ja vom eigenen Arbeitsplatz: der Chef guckt vorbei, um sich alles anzusehen, und wenn es ein guter Chef ist, sagt er einem, dass man ihm auch ganz ungeschminkt die Wahrheit sagen solle. Das tut man dann natürlich in der Regel nicht, weil jede Kritik auch wieder gegen einen selbst verwendet werden könnte. Vor diesem Hintergrund wirkt dieser Frontbesuch von Merkel einfach nur wie Realsatire.

    Ich weiß mangels Einblick nicht, wo im Bildungswesen wirklich der Schuh drückt. Aber im letzten halben Jahr haben mir mehrere Schüler von Begebenheiten erzählt, bei denen Lehrer, denen von der Klasse die Frage gestellt wurde, ob sie den von ihm präsentierten Sachverhalt nicht ein wenig näher erklären könnten, geantwortet haben, sie hätten gerade "keine Lust" dazu. Ist es nicht so, dass Schüler die Kunden des Dienstleisters Schule sind ? Boah, das soll sich mal einer in der freien Wirtschaft erlauben, zu seinem Kunden zu sagen, er habe "keine Lust".

    Das sind vielleicht Einzelfälle, doch gewinnt man schon den Eindruck, dass es im Bildungswesen noch ganz gewaltige strukturelle Probleme gibt, die nicht einfach nur mit "mehr Geld" oder "mehr Freiheit" gelöst werden können. Man kann da schon den in vielen anderen Zusammenhängen von Politikern geäußerten (und vielgeschmähten) Ruf nach Privatisierung ein wenig verstehen. Auch wenn beispielsweise die Probleme mit der Privatisierung der Bahn überwiegen, so finde ich zumindest, dass die Angestellten am Schalter der Bahn heute viel freundlicher und hilfsbereiter sind als früher.

    Man fragt sich, ob man das Ziel guter Mitarbeiterführung wirklich nur in einem privaten Unternehmen erreichen kann. Was macht der Staat falsch ?

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    Es wäre ein guter Anfang, wenn im Schulsystem die Schüler als "Kunden" betrachten würden, die von den Lehrern, also den Mitarbeitern, die auf der Gehaltsliste des Unternehmens stehen, eine Leistung erhalten. Jedes florierende Unternehmen überprüft laufend die Leistung der Mitarbeiter und und die Effizienz der Arbeitsmethoden.

    In der Schule werden die Schüler als Mitarbeiter betrachtet, die eine Leistung zu erbringen haben und die Lehrer betrachten sich als Chef, dessen Aufgabe es ist, möglichst viel aus seinen "Mitarbeitern" herauszuquetschen. Weder die Leistung der Lehrer, noch die Effizienz der Unterrichtsmethoden wird in der Schule objektiv überprüft. Damit nicht genug, die gleiche Person, die den Unterricht hält, beurteilt dann ihre eigene Leistung und behauptet, das wäre die Leistung der Schüler.

    Es genügt nicht, einfach nur Geld in die Bildungsinstitutionen zu stecken, damit sie so schön sind wie die Sparkassen. Es muss selbstverständlich zuerst geprüft werden, welche Investition sich lohnt und welche nicht und erst dann darf investiert werden. Anschließend muss überprüft werden, ob die Investition den erwarteten Erfolg erbracht hat.

    Es wäre ein guter Anfang, wenn im Schulsystem die Schüler als "Kunden" betrachten würden, die von den Lehrern, also den Mitarbeitern, die auf der Gehaltsliste des Unternehmens stehen, eine Leistung erhalten. Jedes florierende Unternehmen überprüft laufend die Leistung der Mitarbeiter und und die Effizienz der Arbeitsmethoden.

    In der Schule werden die Schüler als Mitarbeiter betrachtet, die eine Leistung zu erbringen haben und die Lehrer betrachten sich als Chef, dessen Aufgabe es ist, möglichst viel aus seinen "Mitarbeitern" herauszuquetschen. Weder die Leistung der Lehrer, noch die Effizienz der Unterrichtsmethoden wird in der Schule objektiv überprüft. Damit nicht genug, die gleiche Person, die den Unterricht hält, beurteilt dann ihre eigene Leistung und behauptet, das wäre die Leistung der Schüler.

    Es genügt nicht, einfach nur Geld in die Bildungsinstitutionen zu stecken, damit sie so schön sind wie die Sparkassen. Es muss selbstverständlich zuerst geprüft werden, welche Investition sich lohnt und welche nicht und erst dann darf investiert werden. Anschließend muss überprüft werden, ob die Investition den erwarteten Erfolg erbracht hat.

  1. wird die Bildungspolitik ein Spielball für Wahlkämpfe bleiben. In diesem Land wird nichts besser werden, wenn wir nicht endlich zu richtiger - sprich: direkter - Demokratie finden. Im Angesicht des bürgerfernen, bürgerfeindlichen Treibens der sogenannten Volksparteien ist es an der Zeit, den Verfassungsnotstand zu verkünden.

    _________________________________________________
    Alles, was gesagt werden kann, kann klar gesagt werden -
    Ludwig Wittgenstein

  2. 4. Kunden

    Es wäre ein guter Anfang, wenn im Schulsystem die Schüler als "Kunden" betrachten würden, die von den Lehrern, also den Mitarbeitern, die auf der Gehaltsliste des Unternehmens stehen, eine Leistung erhalten. Jedes florierende Unternehmen überprüft laufend die Leistung der Mitarbeiter und und die Effizienz der Arbeitsmethoden.

    In der Schule werden die Schüler als Mitarbeiter betrachtet, die eine Leistung zu erbringen haben und die Lehrer betrachten sich als Chef, dessen Aufgabe es ist, möglichst viel aus seinen "Mitarbeitern" herauszuquetschen. Weder die Leistung der Lehrer, noch die Effizienz der Unterrichtsmethoden wird in der Schule objektiv überprüft. Damit nicht genug, die gleiche Person, die den Unterricht hält, beurteilt dann ihre eigene Leistung und behauptet, das wäre die Leistung der Schüler.

    Es genügt nicht, einfach nur Geld in die Bildungsinstitutionen zu stecken, damit sie so schön sind wie die Sparkassen. Es muss selbstverständlich zuerst geprüft werden, welche Investition sich lohnt und welche nicht und erst dann darf investiert werden. Anschließend muss überprüft werden, ob die Investition den erwarteten Erfolg erbracht hat.

    Antwort auf "Chefbesuch"
  3. Ja, Schüler als Kunden wäre prima. Dann aber bitte bis ins Letzte konsequent: Kunden, die einem nicht passen, muss man nicht bedienen. Kunden, die stören, kann man rausschmeißen. Kunden, die ich nicht bedienen kann, müssen woanders unterkommen. So ähnlich funktionieren ja Privatschulen. Dass Schule im echten Leben faktisch aber anders funktioniert, wird auch der letzte Bildungsökonom vielleicht irgendwann kapieren.

    Zu Frau Merkels Reise: Vielleicht hätte sie einfach mal normale Schulen besuchen sollen mit ihren alltäglichen Problemen, ihren maroden Bauten und überfüllten Klassen. Aber nein, es werden Leuchttürme visitiert, die Realität bleibt unerkannt.

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    Praenki schreibt: "Kunden, die einem nicht passen, muss man nicht bedienen. Kunden, die stören, kann man rausschmeißen. Kunden, die ich nicht bedienen kann, müssen woanders unterkommen."
    Mitarbeiter, die mit den Kunden so einen Umgang pflegen werden wegen geschäftsschädigendem Verhalten fristlos entlassen.

    Wenn mich mein Chef zu einem Fortbildungsseminar schickt und dieses Seminar bezahlt, dann ist mein Chef der Auftraggeber und ich bin die Kundin, welche eine Leistung erhält und die Mitarbeiter des Fortbildungsunternehmens haben eine Leistung zu erbringen für die sie von ihrem Chef ein Gehalt bekommen.

    In den Schulen sind die Schüler die Kunden, welche eine Leistung erhalten, nämlich die Vermittlung von Wissen. Der Staat (nicht die Eltern) ist der Auftraggeber. Die Lehrer sind die Mitarbeiter die eine Leistung zu erbringen haben und dafür ein Gehalt bekommen.

    Wenn die Schüler keine Kunden sind, was sind sie dann? Mitarbeiter können sie nicht sein, denn sie bekommen kein Gehalt. Wenn sie aber eine Leistung zu erbringen haben, für sie sie nicht bezahlt werden, dann sind sie Sklaven.

    Praenki schreibt: "Kunden, die einem nicht passen, muss man nicht bedienen. Kunden, die stören, kann man rausschmeißen. Kunden, die ich nicht bedienen kann, müssen woanders unterkommen."
    Mitarbeiter, die mit den Kunden so einen Umgang pflegen werden wegen geschäftsschädigendem Verhalten fristlos entlassen.

    Wenn mich mein Chef zu einem Fortbildungsseminar schickt und dieses Seminar bezahlt, dann ist mein Chef der Auftraggeber und ich bin die Kundin, welche eine Leistung erhält und die Mitarbeiter des Fortbildungsunternehmens haben eine Leistung zu erbringen für die sie von ihrem Chef ein Gehalt bekommen.

    In den Schulen sind die Schüler die Kunden, welche eine Leistung erhalten, nämlich die Vermittlung von Wissen. Der Staat (nicht die Eltern) ist der Auftraggeber. Die Lehrer sind die Mitarbeiter die eine Leistung zu erbringen haben und dafür ein Gehalt bekommen.

    Wenn die Schüler keine Kunden sind, was sind sie dann? Mitarbeiter können sie nicht sein, denn sie bekommen kein Gehalt. Wenn sie aber eine Leistung zu erbringen haben, für sie sie nicht bezahlt werden, dann sind sie Sklaven.

  4. Es gibt einen starken Zusammenhang zwischen der Höhe des Bildungsbudgets und dem Bildungserfolg. Wer hätte das gedacht? Ob die Zinseszinsrechnung das geeignete Instrument für dessen Messung ist, darf allerdings bezweifelt werden. Auch täuschen Messergebnisse mit Renditewerten von 12% oder 13% eine Genauigkeit vor, die es nicht gibt. Außerdem unterstellen diese Modelle einen gegebenen Stand der Technik, also die Investition in effiziente Technologie. Ob das dreigliedrige deutsche Schulsystem dieser Prämisse überhaupt gerecht wird, muss ernsthaft in Frage gestellt werden. Auch die Qualität der Ausbildung der Erzieher/innen für Kindertagesstätten soll in Deutschland nicht mit vielen anderen Ländern Schritt halten.

    Wir haben hier also nicht nur ein quantitatives Problem sondern auch ein qualitatives. Es ist ein erheblicher Unterschied, ob 1 Million Euro in Eselskarren investiert werden oder in moderne LKW.

    In den letzten Jahren ist Bildung in der öffentlichen Debatte weitgehend auf die Produktion von ökonomisch verwertbarem Humankapital reduziert worden. Das ist sicher wichtig. Dennoch: Hauptaufgabe von Bildung muss die Aufklärung sein, die Heranbildung der Kinder zu selbstbestimmten, vernünftigen und verantwortungsbewussten Persönlichkeiten.

    Die Schüler als "Kunden" des Dienstleisters Lehrer betrachten zu wollen, halte ich für vollkommen abwegig. Es ist in den letzten Jahren Mode geworden, willkürlich Marktbeziehungen sehen zu wollen, wo es beim besten Willen keine gibt, was einfach nur grotesk ist (z. B. auch der Arbeitslose als "Kunde" der "Bundesagentur für Arbeit").

    Wenn Angela Merkel persönlich eine Bestandaufnahme an der Basis vornehmen will, ist das sicher lobenswert. Nur dürfte das wohl eher eine Propagandaveranstaltung a la Margot Honecker werden. Wenn sie einen wirklich unverfälschten Eindruck gewinnen wollte, würde ich ihr raten, sich wie Johannes Pfeiffer als Pennäler Hans in der Feuerzangenbowle eine Weile selbst beschulen zu lassen.

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    • Anonym
    • 19.10.2008 um 17:32 Uhr

    "Die Schüler als "Kunden" des Dienstleisters Lehrer betrachten zu wollen, halte ich für vollkommen abwegig."

    Darf man auch den Grund für diese Ihre Einschätzung erfahren ? Wenn ich zum Beispiel mitkriegen sollte, dass die Lehrer meines Sohnes irgendwann bekunden sollten, dass sie "keine Lust" haben, ihr Arbeitssoll zu erfüllen, dann werde ich zunächst versuchen, auf die Organisationsstrukturen Einfluss zu nehmen, in die diese Lehrer eingebettet sind, und wenn das nicht fruchtet, werde ich mich nach einem anderen Dienstleister umsehen, der hinreichend arbeitswillig ist.

    In einer Hinsicht haben Sie allerdings recht: es wird mir nicht ohne weiteres möglich sein, dem Dienstleistungsunternehmen Schule meine Bezahlung zu entziehen. Ich werde schlicht und ergreifend doppelt zahlen.

    • Anonym
    • 19.10.2008 um 17:32 Uhr

    "Die Schüler als "Kunden" des Dienstleisters Lehrer betrachten zu wollen, halte ich für vollkommen abwegig."

    Darf man auch den Grund für diese Ihre Einschätzung erfahren ? Wenn ich zum Beispiel mitkriegen sollte, dass die Lehrer meines Sohnes irgendwann bekunden sollten, dass sie "keine Lust" haben, ihr Arbeitssoll zu erfüllen, dann werde ich zunächst versuchen, auf die Organisationsstrukturen Einfluss zu nehmen, in die diese Lehrer eingebettet sind, und wenn das nicht fruchtet, werde ich mich nach einem anderen Dienstleister umsehen, der hinreichend arbeitswillig ist.

    In einer Hinsicht haben Sie allerdings recht: es wird mir nicht ohne weiteres möglich sein, dem Dienstleistungsunternehmen Schule meine Bezahlung zu entziehen. Ich werde schlicht und ergreifend doppelt zahlen.

    • Anonym
    • 19.10.2008 um 17:32 Uhr
    7. Kunden

    "Die Schüler als "Kunden" des Dienstleisters Lehrer betrachten zu wollen, halte ich für vollkommen abwegig."

    Darf man auch den Grund für diese Ihre Einschätzung erfahren ? Wenn ich zum Beispiel mitkriegen sollte, dass die Lehrer meines Sohnes irgendwann bekunden sollten, dass sie "keine Lust" haben, ihr Arbeitssoll zu erfüllen, dann werde ich zunächst versuchen, auf die Organisationsstrukturen Einfluss zu nehmen, in die diese Lehrer eingebettet sind, und wenn das nicht fruchtet, werde ich mich nach einem anderen Dienstleister umsehen, der hinreichend arbeitswillig ist.

    In einer Hinsicht haben Sie allerdings recht: es wird mir nicht ohne weiteres möglich sein, dem Dienstleistungsunternehmen Schule meine Bezahlung zu entziehen. Ich werde schlicht und ergreifend doppelt zahlen.

    Antwort auf "Merkel in die Penne!"
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    Das Verhältnis zwischen Lehrer und heranwachsendem Schüler wird von pädagogischen Faktoren bestimmt nicht von ökonomischen, wobei Lehren funktional betrachtet natürlich eine Dienstleistung ist. Die Kinder mit einer Kundenmentalität in den Unterrricht zu schicken, wäre für den Lernerfolg wohl eher kontraproduktiv.

    Sie haben wohl auch eher an die Beziehung zwischen Eltern und Schule gedacht. Eine Marktbeziehung wie zwischen Kunde und Anbieter ist dort am ehesten plausibel. Auch hier fehlt aber die mit der Leistung (Lehre) korrespondierende Gegenleistung in Form eines von den Eltern zu entrichtenden Preisäquivalents, da öffentliche Schulen hauptsächlich aus allgemeinem Steueraufkommen finanziert werden. Eine echte Marktbeziehung kommt somit nur zwischen Eltern und Privatschulen zustande, wo der von den Eltern zu zahlende Preis der Gegenleistung entspricht.

    Ob öffentliche Schule oder Privatschule, schlechte Leistungen oder gar Arbeitsverweigerung von Lehrern sind natürlich in jeder Schule mit geeigneten Mitteln zu sanktionieren.

    Das Verhältnis zwischen Lehrer und heranwachsendem Schüler wird von pädagogischen Faktoren bestimmt nicht von ökonomischen, wobei Lehren funktional betrachtet natürlich eine Dienstleistung ist. Die Kinder mit einer Kundenmentalität in den Unterrricht zu schicken, wäre für den Lernerfolg wohl eher kontraproduktiv.

    Sie haben wohl auch eher an die Beziehung zwischen Eltern und Schule gedacht. Eine Marktbeziehung wie zwischen Kunde und Anbieter ist dort am ehesten plausibel. Auch hier fehlt aber die mit der Leistung (Lehre) korrespondierende Gegenleistung in Form eines von den Eltern zu entrichtenden Preisäquivalents, da öffentliche Schulen hauptsächlich aus allgemeinem Steueraufkommen finanziert werden. Eine echte Marktbeziehung kommt somit nur zwischen Eltern und Privatschulen zustande, wo der von den Eltern zu zahlende Preis der Gegenleistung entspricht.

    Ob öffentliche Schule oder Privatschule, schlechte Leistungen oder gar Arbeitsverweigerung von Lehrern sind natürlich in jeder Schule mit geeigneten Mitteln zu sanktionieren.

  5. Das Verhältnis zwischen Lehrer und heranwachsendem Schüler wird von pädagogischen Faktoren bestimmt nicht von ökonomischen, wobei Lehren funktional betrachtet natürlich eine Dienstleistung ist. Die Kinder mit einer Kundenmentalität in den Unterrricht zu schicken, wäre für den Lernerfolg wohl eher kontraproduktiv.

    Sie haben wohl auch eher an die Beziehung zwischen Eltern und Schule gedacht. Eine Marktbeziehung wie zwischen Kunde und Anbieter ist dort am ehesten plausibel. Auch hier fehlt aber die mit der Leistung (Lehre) korrespondierende Gegenleistung in Form eines von den Eltern zu entrichtenden Preisäquivalents, da öffentliche Schulen hauptsächlich aus allgemeinem Steueraufkommen finanziert werden. Eine echte Marktbeziehung kommt somit nur zwischen Eltern und Privatschulen zustande, wo der von den Eltern zu zahlende Preis der Gegenleistung entspricht.

    Ob öffentliche Schule oder Privatschule, schlechte Leistungen oder gar Arbeitsverweigerung von Lehrern sind natürlich in jeder Schule mit geeigneten Mitteln zu sanktionieren.

    Antwort auf "Kunden"

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