Klimareport Das Desaster naht früher als erwartet
Das arktische Packeis verschwindet schneller als bislang angenommen, mit dramatischen Folgen auch für Deutschland. Der WWF warnt vor einer drohenden Katatstrophe

© Uriel Sinai/Getty Images
Schmelzwasser auf der Grönländischen Eiskappe. Der WWF warnt in einem Bericht davor, dass das arktische Packeis schneller schwindet als bislang befürchtet. Mit katastrophalen Folgen
"Schneller, stärker, früher" heißt der Bericht den der World Wide Fund for Nature (WWF) in Berlin vorgelegt hat. "Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse" haben die Autoren zusammengefasst und kommen so zu einer düsteren Prognose: Die Folgen des Klimawandels werden Mensch und Tier nicht nur viel eher, sondern auch weitaus drastischer treffen als bisher vermutet.
Demzufolge könnte das arktische sommerliche Packeis bis 2040 komplett abgeschmolzen sein. Wissenschaftler vermuten, dass der Meeresspiegel statt der geschätzten 60 Zentimeter gar um mehr als 120 Zentimeter steigen könnte. Die Folgen für die Küstenregionen in Europa wären verheerend. Für Deutschland bedeute dies unter anderem eine Zunahme der Schäden, die durch Stürme verursacht werden, um bis zu 37 Prozent.
Diese Prognose übersteigt die vorgelegten Zahlen des Weltklimarates IPCC deutlich, der von über 4000 Wissenschaftlern aus 150 Ländern im vergangenen Jahr verfasst worden war. Neue wissenschaftliche Studien zeigen nun, dass der Klimawandel sich beschleunige, so der WWF.
Die Naturschutzorganisation veröffentlichte ihren Report pünktlich zum heutigen Treffen der EU-Umweltminister in Luxemburg und apellierte an die Poltiker, ein Klimaschutzpaket vorzulegen, das diesen Namen auch verdiene. Der WWF forderte das bereits vereinbarte Ziel, den Anstieg der globalen Temperaturen bis Mitte dieses Jahrhunderts auf zwei Grad im Vergleich zum vorindustriellen Niveau zu begrenzen, nicht aufzugeben.
Auch der deutsche Umweltminister Sigmar Gabriel forderte vor Beginn der Gespräche, ungeachtet der Finanzkrise an den Klimazielen festzuhalten. Wenn überhaupt, müsse die Krise dazu führen für den Klimaschutz "noch mehr zu tun", etwa beim Energiesparen. Mit dem Gesetzeswerk wollen sich die EU-Staaten auf ehrgeizige Klimaschutzziele verpflichten. Nicht nur der Kohlendioxid-Ausstoß soll gesenkt werden, sondern auch mehr erneuerbare Energien wie Biosprit oder Windkraft zum Einsatz kommen. Die Regierungen und das Europaparlament streiten derzeit über die Lastenteilung.
Nach Ansicht des WWF sind allerdings drastischere Maßnahmen notwendig, um die katastrophalen Folgen des Klimawandels noch halbwegs zu beherrschen. Dafür müsse der CO 2 -Ausstoß in allen 27 Mitgliedsstaaten der EU bis 2020 um mindestens 30 Prozent unter die Werte von 1990 sinken. Bislang war für das Klimaschutzpaket der EU ein Rückgang der Emissionen um ein Fünftel in der Diskussion. Der WWF apellierte zudem für die gänzliche Einstellung der Kohlendioxidemissionen bis 2050 und für zusätzliche Investitionen in den Klimaschutz auch in den Entwicklungsländern. Zwischen 2000 und 2004 sei dem Bericht zufolge der CO 2 -Ausstoß fast dreimal so stark gestiegen wie im Vergleichszeitraum von 1990 bis 1999.
- Datum 30.07.2009 - 15:58 Uhr
- Serie Klima
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, 1.4.2009 - 17:28 Uhr
- Kommentare 39
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Der WWF ist wie jeder Umweltverband eine Interessenorganisation und keineswegs eine wissenschaftliche Institution.
Offenbar befürchtet man dort, dass aufgrund der derzeitigen und noch zu erwartenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten die globalen Etats zur Reduktion von CO2 kräftig nach unten gefahren werden, was sich in Äußerungen verschiedener Politiker bereits bemerkbar macht und was mit großer Wahrscheinlichkeit auch eintreten wird.
Die Diskussion wird dadurch erschwert, dass sich der WWF und die "Global Warmers" in ihren Begründungen auf längst überholte Zahlen stützen.
Selbst die ZEIT Redaktion scheint davon nicht verschont zu bleiben, obwohl man eigentlich erwarten sollte, dort mehr Sachverstand finden zu können.
Wenn als Untertitel des Beitrages steht,
„Das arktische Packeis verschwindet schneller als bislang angenommen, mit dramatischen Folgen auch für Deutschland. Der WWF warnt vor einer drohenden Katatstrophe“.
So ist das schlicht falsch. Richtig ist :
Der Umfang der arktischen Eisbedeckung ist derzeit, Stand 17. 10,. 2008, 31.3% größer als zum gleichen Tag des Vorjahres.
Wer es nicht glaubt, der sehe bitte bei der angegebenen Adresse nach.
Es scheint, dass der WWF die Öffentlichkeit ganz schön hinters Licht führt, und alle glauben das dem WWF, als sei dies reine Wissenschaft und kein Interessenverband.
Ice Reality Check: Arctic Ice Now 31.3% Over Last Year,
17/10/2007 5,663,125 square Kilometers
17/10/2008 7,436,406 square Kilometers
Δice = 1,773,281 sqkm or 31.3% more than last year
Source data here: http://www.ijis.iarc.uaf.... (Excel file)
zum Thema gemacht werden. Bevor das Thema "Klimakatastrophe" modern geworden ist, war die Klimaforschung beschränkt auf einen Kellerraum bei der Meteorologie. Da es keinen interessierte wie das "Wetter" vor 100.000 Jahren war oder in 100.000 Jahren sein könnte. Jetzt plötzlich ströhmt das Geld und die Personalstellen vervielfachen sich. Da neigen wohl einige dazu schnell mal an den Variablen der Klimamodelle zu schrauben und die Extremvarianten dann als "Katastrophe" zu verkaufen. Das ist im Übrigen nicht die erste Wissenschaftszunft, die mit "Katastrophen" Geld von der Politik eingetrieben hat. Letztes Beispiel, die Pandemieforschung, man erinnere sich, Globale Grippepandemie 40 millionen Tote, Vogelgrippe. Das kam zu einem Zeitpunkt nach 60 Jahren ohne Pandemie! Als die Politiker dort kräftig den Rostsift ansetzen wollten. Redet heute keiner mehr drüber.
Aber faustus34 ist ja vielleicht auch nicht die Referenzadresse für Wissenschaft.
Einfach mal die japanische Weltraumbehörde vorschieben und irgendwelche Excelsheets die kein normaler Mensch versteht, verlinken, ist sicherlich auch nicht sooo objektiv.
Außerdem ist die Tatsache, dass es 2007 noch desaströser war, wohl kein Argument gegen die Erderwärmung. Die interessierenden Zeiträume sind laut ernstzunehmenden Wissenschaftlern ein wenig länger.
Vielleicht kann man ja das Alfred-Wegener-Institut als seriös akzeptieren. Falls nicht einfach weiter Porsche fahren, bis demnächst die Nordseeküste hinter Osnabrück liegt.
Zur Info:
http://www.awi.de/de/aktu...
Wenn es um Klimaforschung geht, vertraue ich dem IPCC, der immerhin 99% der seriösen wissenschaftlichen Forschung widerspiegelt.
Klar findet da der Klimaskeptiker Faustus34 wie immer noch ein paar obskure "Beweise", dass er richtig liegt, während alle andern entweder nix verstehen oder aber unlautere Interessen verfolgen. Wie ging doch der Witz mit dem Geisterfahrer: "Wie, ein Geisterfahrer auf der Autobahn? Tausende!"
Die von ihnen vorgelegten Daten kann man natürlich auch so interpretieren:
9.9.2007: 4 399 531 km²
9.9.2006: 5 936 094 km²
macht einen Schwund der Fläche von 34,926 % !!!
Also einfach 2 Werte herauszupicken bringt nicht und man kann (fast) beliebige Ergebnisse aufzeigen dank der natürlichen Schwankungen. 2008 scheint ein relativ kaltes Jahr gewesen zu sein.
Betrachtet man jetzt mal die Maximalwerte der einzelnen Jahre zeigt sich eine andere Tendenz:
03: 14 844 063
04: 14 360 313
05: 14 098 906
06: 13 782 344
07: 13 945 625
08: 14 495 469
Bis auf den Ausreisser von 2008 (und dem leichten Anstieg 2007) sieht die Tendenz sinkend aus. Betrachtet man jedoch nur die Jahre ab 2006 zeigt sich eine steigende Tendenz. Also braucht man mehr Daten um eine verlässliche Aussage treffen zu können. Das Posting der Werte wahr also relativ unsinnig. So ist das eben mit Statistiken....
Schon wieder die falschen Zahlen, die falschen Quellen ... einfach mal wieder völlige Desinformation der Leser. *kopfschüttel*
Kuni
Besser semiintellektuel als grenzdebil
zum Thema gemacht werden. Bevor das Thema "Klimakatastrophe" modern geworden ist, war die Klimaforschung beschränkt auf einen Kellerraum bei der Meteorologie. Da es keinen interessierte wie das "Wetter" vor 100.000 Jahren war oder in 100.000 Jahren sein könnte. Jetzt plötzlich ströhmt das Geld und die Personalstellen vervielfachen sich. Da neigen wohl einige dazu schnell mal an den Variablen der Klimamodelle zu schrauben und die Extremvarianten dann als "Katastrophe" zu verkaufen. Das ist im Übrigen nicht die erste Wissenschaftszunft, die mit "Katastrophen" Geld von der Politik eingetrieben hat. Letztes Beispiel, die Pandemieforschung, man erinnere sich, Globale Grippepandemie 40 millionen Tote, Vogelgrippe. Das kam zu einem Zeitpunkt nach 60 Jahren ohne Pandemie! Als die Politiker dort kräftig den Rostsift ansetzen wollten. Redet heute keiner mehr drüber.
Aber faustus34 ist ja vielleicht auch nicht die Referenzadresse für Wissenschaft.
Einfach mal die japanische Weltraumbehörde vorschieben und irgendwelche Excelsheets die kein normaler Mensch versteht, verlinken, ist sicherlich auch nicht sooo objektiv.
Außerdem ist die Tatsache, dass es 2007 noch desaströser war, wohl kein Argument gegen die Erderwärmung. Die interessierenden Zeiträume sind laut ernstzunehmenden Wissenschaftlern ein wenig länger.
Vielleicht kann man ja das Alfred-Wegener-Institut als seriös akzeptieren. Falls nicht einfach weiter Porsche fahren, bis demnächst die Nordseeküste hinter Osnabrück liegt.
Zur Info:
http://www.awi.de/de/aktu...
Wenn es um Klimaforschung geht, vertraue ich dem IPCC, der immerhin 99% der seriösen wissenschaftlichen Forschung widerspiegelt.
Klar findet da der Klimaskeptiker Faustus34 wie immer noch ein paar obskure "Beweise", dass er richtig liegt, während alle andern entweder nix verstehen oder aber unlautere Interessen verfolgen. Wie ging doch der Witz mit dem Geisterfahrer: "Wie, ein Geisterfahrer auf der Autobahn? Tausende!"
Die von ihnen vorgelegten Daten kann man natürlich auch so interpretieren:
9.9.2007: 4 399 531 km²
9.9.2006: 5 936 094 km²
macht einen Schwund der Fläche von 34,926 % !!!
Also einfach 2 Werte herauszupicken bringt nicht und man kann (fast) beliebige Ergebnisse aufzeigen dank der natürlichen Schwankungen. 2008 scheint ein relativ kaltes Jahr gewesen zu sein.
Betrachtet man jetzt mal die Maximalwerte der einzelnen Jahre zeigt sich eine andere Tendenz:
03: 14 844 063
04: 14 360 313
05: 14 098 906
06: 13 782 344
07: 13 945 625
08: 14 495 469
Bis auf den Ausreisser von 2008 (und dem leichten Anstieg 2007) sieht die Tendenz sinkend aus. Betrachtet man jedoch nur die Jahre ab 2006 zeigt sich eine steigende Tendenz. Also braucht man mehr Daten um eine verlässliche Aussage treffen zu können. Das Posting der Werte wahr also relativ unsinnig. So ist das eben mit Statistiken....
Schon wieder die falschen Zahlen, die falschen Quellen ... einfach mal wieder völlige Desinformation der Leser. *kopfschüttel*
Kuni
Besser semiintellektuel als grenzdebil
zum Thema gemacht werden. Bevor das Thema "Klimakatastrophe" modern geworden ist, war die Klimaforschung beschränkt auf einen Kellerraum bei der Meteorologie. Da es keinen interessierte wie das "Wetter" vor 100.000 Jahren war oder in 100.000 Jahren sein könnte. Jetzt plötzlich ströhmt das Geld und die Personalstellen vervielfachen sich. Da neigen wohl einige dazu schnell mal an den Variablen der Klimamodelle zu schrauben und die Extremvarianten dann als "Katastrophe" zu verkaufen. Das ist im Übrigen nicht die erste Wissenschaftszunft, die mit "Katastrophen" Geld von der Politik eingetrieben hat. Letztes Beispiel, die Pandemieforschung, man erinnere sich, Globale Grippepandemie 40 millionen Tote, Vogelgrippe. Das kam zu einem Zeitpunkt nach 60 Jahren ohne Pandemie! Als die Politiker dort kräftig den Rostsift ansetzen wollten. Redet heute keiner mehr drüber.
Werter df,
Ohne Geld, das ist ja aktueller denn je, ist nix los.
Aber, selbst wenn sie sämtliche Etats der Klimaforscher zusammenrechneten, sie kämen doch nur in den Bereich, den einst Hilmar Kopper von der deutschen Bank als "Peanuts" abtat. Die Klimaforschung ist, im Vergleich mit anderen Wissenschafts- und Forschungsgemeinden, immer noch und wohl auf Dauer, ein eher kleiner Zweig und die dort ausgegebenen Gelder vergleichsweise niedrig. - Die Ausweitung von Forschung hat natürlich auch mit den technischen Möglichkeiten zu tun. Erst wenn Sie eine Vielzahl von Daten nicht mehr händisch zusammenführen müssen, können Sie neue Modelle entwickeln und die Daten effizient und sicher auswerten.
Im übrigen ist die Klimaforschung sehr eng mit der Wetterforschung und anderen angewandten Wissenschaften verbunden. Über klimarelevante Fragestellungen um die Auswertung der Satellitenbeobachtung, kommen heute relevante Ergebnisse für die Landwirtschaft und Industrie zu stande. Z.B. die Abschätzung der CO-2 Assimilation aus Satellitenaufnahmen sagt einerseits etwas über Ernteerträge und Erwartungen, als auch etwas über das überhaupt vorhandene Potential, Klimaänderungen, Vorzugs- und Rückzugsgebiete der Vegetation, Wasservorkommen, etc. pp.
Bisher lagen die Prognosen der meisten Klimaforscher immer hinter den tatsächlich eingetretenen Veränderungen zurück. Von Panikmache kann da nicht die Rede sein.
Grüße
C. Leusch
PS: Welchen Forschungen würden Sie denn noch gerne den Geldhahn abdrehen
und welche würden Sie finanziell besser ausstatten wollen?
Die größten Geldmittel fließen derzeit in produktnahe Forschungen, z.B. in die Optimierung des Zuschlaggeräuschs von Autotüren, ....
Werter df,
Ohne Geld, das ist ja aktueller denn je, ist nix los.
Aber, selbst wenn sie sämtliche Etats der Klimaforscher zusammenrechneten, sie kämen doch nur in den Bereich, den einst Hilmar Kopper von der deutschen Bank als "Peanuts" abtat. Die Klimaforschung ist, im Vergleich mit anderen Wissenschafts- und Forschungsgemeinden, immer noch und wohl auf Dauer, ein eher kleiner Zweig und die dort ausgegebenen Gelder vergleichsweise niedrig. - Die Ausweitung von Forschung hat natürlich auch mit den technischen Möglichkeiten zu tun. Erst wenn Sie eine Vielzahl von Daten nicht mehr händisch zusammenführen müssen, können Sie neue Modelle entwickeln und die Daten effizient und sicher auswerten.
Im übrigen ist die Klimaforschung sehr eng mit der Wetterforschung und anderen angewandten Wissenschaften verbunden. Über klimarelevante Fragestellungen um die Auswertung der Satellitenbeobachtung, kommen heute relevante Ergebnisse für die Landwirtschaft und Industrie zu stande. Z.B. die Abschätzung der CO-2 Assimilation aus Satellitenaufnahmen sagt einerseits etwas über Ernteerträge und Erwartungen, als auch etwas über das überhaupt vorhandene Potential, Klimaänderungen, Vorzugs- und Rückzugsgebiete der Vegetation, Wasservorkommen, etc. pp.
Bisher lagen die Prognosen der meisten Klimaforscher immer hinter den tatsächlich eingetretenen Veränderungen zurück. Von Panikmache kann da nicht die Rede sein.
Grüße
C. Leusch
PS: Welchen Forschungen würden Sie denn noch gerne den Geldhahn abdrehen
und welche würden Sie finanziell besser ausstatten wollen?
Die größten Geldmittel fließen derzeit in produktnahe Forschungen, z.B. in die Optimierung des Zuschlaggeräuschs von Autotüren, ....
Aber faustus34 ist ja vielleicht auch nicht die Referenzadresse für Wissenschaft.
Einfach mal die japanische Weltraumbehörde vorschieben und irgendwelche Excelsheets die kein normaler Mensch versteht, verlinken, ist sicherlich auch nicht sooo objektiv.
Außerdem ist die Tatsache, dass es 2007 noch desaströser war, wohl kein Argument gegen die Erderwärmung. Die interessierenden Zeiträume sind laut ernstzunehmenden Wissenschaftlern ein wenig länger.
Vielleicht kann man ja das Alfred-Wegener-Institut als seriös akzeptieren. Falls nicht einfach weiter Porsche fahren, bis demnächst die Nordseeküste hinter Osnabrück liegt.
Zur Info:
http://www.awi.de/de/aktu...
Hallo, mal eine Frage!
Was ist seriöse Forschung und was nicht? Welchen Institute, Einrichtungen und welchen Wissenschaftlern darf man trauen?
Was sind die Kriterien dafür? Woher erfährt man zuverlässig wo welche Abhängigkeiten bestehen?
Ok, sind vier Fragen geworden. ;-) aber dennoch ernst gemeint.
Freundlich grüßt
ThS
Hallo, mal eine Frage!
Was ist seriöse Forschung und was nicht? Welchen Institute, Einrichtungen und welchen Wissenschaftlern darf man trauen?
Was sind die Kriterien dafür? Woher erfährt man zuverlässig wo welche Abhängigkeiten bestehen?
Ok, sind vier Fragen geworden. ;-) aber dennoch ernst gemeint.
Freundlich grüßt
ThS
Die interessierenden Zeiträume sind laut ernstzunehmenden Wissenschaftlern ein wenig länger.
Ich bin da ganz Ihrer Meinung. Man braucht längere Zeiträume
Das sollten Sie einmal dem WWF beibringen.
Wie wäre es denn einmal mit folgendem Artikel :
Multidecadal Ocean Cycles and Greenland and the Arctic
By Joe D'Aleo
Monday, May 12, 2008
http://www.intellicast.co...
Wenn ich das richtig interpretiere, dann waren die jetzigen Temperaturen auch schon einmal in den 30iger und 40iger Jahren zu verzeichnen.
Der WWF hätte also eine globale Katastrophe vorhersagen müssen.
Die ist ja dann nicht eingetreten.
Warum sollen sich Klimatemperaturen nur nach oben bewegen ?
Die Klimarechenmodellen erkennen einen Einfluss der Sonne auf Temperaturveränderungen nicht an. Und von einem Great Pacific Climate Shift hat man nichts wissen wollen.
Erst jetzt, nachdem feststeht, dass es derzeit nicht wärmer wird, kommen plötzlich Meeressströmungen als Einflussgrößen ins Spiel.
Dabei gab es diese Strömungen schon immer, nicht zuletzt im Jahre 1978. Aber da wollten die Klimamodellierer nichts davon wissen.
Dass die Nord-West Passage (Seeweg Zwischen Europa und Asien vie Nord-Kanada) dieses Jahr zum erstenmal befahrbar war vernachlässigen wir gerne einmal. Solange wir nur unsere schwindenden Freiheiten am Hindukusch verteidigen und jedes Jahr brav 35Mrd. in den Verteidigungshaushalt investieren weil sonst die Russen kommen sind wir aber mal sicher, nehme ich an.
Chinesische Schiffe sind in der mittelalterlichen Warmzeit ganz selbstverständlich da (also durch die zur Zeit noch zugerfrorene Arktis) hindurch gefahren.
Ohne GPS natürlich - das ist wahr. GPS ist eher verdummend in solchen Fragen, das weiß Jeder, der ein Navi hat....
Übrigens haben auch die Wikinger zur gleichen Zeit nicht ohne Grund auf Sizilien oder in Russland ff Reiche gegründet,
es war einfach auf der Welt sehr viel wärmer, als heute, da machte Rudern oder Segeln in offenen Booten richtig Spaß.
Um Ihre Antwort zu verstehen, gibt es nur zwei Möglichkeiten:
Extreme Reduzierung auf Kurzzeitgedächtnis, oder:
Frömmigkeit (= Glauben, was Andere vorbeten)
Chinesische Schiffe sind in der mittelalterlichen Warmzeit ganz selbstverständlich da (also durch die zur Zeit noch zugerfrorene Arktis) hindurch gefahren.
Ohne GPS natürlich - das ist wahr. GPS ist eher verdummend in solchen Fragen, das weiß Jeder, der ein Navi hat....
Übrigens haben auch die Wikinger zur gleichen Zeit nicht ohne Grund auf Sizilien oder in Russland ff Reiche gegründet,
es war einfach auf der Welt sehr viel wärmer, als heute, da machte Rudern oder Segeln in offenen Booten richtig Spaß.
Um Ihre Antwort zu verstehen, gibt es nur zwei Möglichkeiten:
Extreme Reduzierung auf Kurzzeitgedächtnis, oder:
Frömmigkeit (= Glauben, was Andere vorbeten)
Weit gefehlt! Wenn der Meeresspiegel in der Arktis um 120 cm steigt, dann steigt er noch lange nicht in Hamburg. Wie Ihnen jeder Geodät erklären kann, ist unsere Weltkugel keineswegs rund, sondern unförmig und vielfach ausgebeult wie eine Kartoffel. Wegen der Drehung der Erde verteilt sich das Wasser nur ganz allmählich im Laufe vieler Jahrhunderte nach und nach um die Erde. Deshalb hat die rapide Schmelze der Antarktis bis heute lediglich ein paar Neuseeland vorgelagerte Atolle erfasst und sich noch immer keineswegs weiter nach Norden verteilt.
Für Panikmacherei liegt also nicht der geringste Grund vor.
dann koennen wir ja so weitermachen. Ich dachte schon, an der Klimakatastrophe waere was dran.
Welcher "Geodät" hat ihnen denn erzählt, dass "unsere Weltkugel keineswegs rund, sondern unförmig und vielfach ausgebeult wie eine Kartoffel" ist, und dass sich "wegen der Drehung der Erde das Wasser nur ganz allmählich im Laufe vieler Jahrhunderte nach und nach um die Erde verteilt?"
Zumindest der allein durch die Ausdehnung des Wassers infolge Erwärmung bedingte Anteil am Anstieg des Meeresspiegels wirkt unmittelbar und ohne Verzögerung, über Verzögerungen beim Anstieg des Meeresspiegels in Hamburg durch abschmelzendes Eis in der Arktis könnten wir diskutieren, aber nicht über einen Zeitraum von Jahrhunderten!
Hier noch ein Zitat von Winston Churchill, das er sicherlich in einem anderen Zusammenhang gebraucht hat, das aber trotzdem passt:
Die Freiheit der Rede hat den Nachteil, daß immer wieder Dummes, Häßliches und Bösartiges gesagt wird. Wenn wir aber alles in allem nehmen, sind wir doch eher bereit, uns damit abzufinden, als sie abzuschaffen.
dann koennen wir ja so weitermachen. Ich dachte schon, an der Klimakatastrophe waere was dran.
Welcher "Geodät" hat ihnen denn erzählt, dass "unsere Weltkugel keineswegs rund, sondern unförmig und vielfach ausgebeult wie eine Kartoffel" ist, und dass sich "wegen der Drehung der Erde das Wasser nur ganz allmählich im Laufe vieler Jahrhunderte nach und nach um die Erde verteilt?"
Zumindest der allein durch die Ausdehnung des Wassers infolge Erwärmung bedingte Anteil am Anstieg des Meeresspiegels wirkt unmittelbar und ohne Verzögerung, über Verzögerungen beim Anstieg des Meeresspiegels in Hamburg durch abschmelzendes Eis in der Arktis könnten wir diskutieren, aber nicht über einen Zeitraum von Jahrhunderten!
Hier noch ein Zitat von Winston Churchill, das er sicherlich in einem anderen Zusammenhang gebraucht hat, das aber trotzdem passt:
Die Freiheit der Rede hat den Nachteil, daß immer wieder Dummes, Häßliches und Bösartiges gesagt wird. Wenn wir aber alles in allem nehmen, sind wir doch eher bereit, uns damit abzufinden, als sie abzuschaffen.
Ich vermisse bei den meisten der bisherigen Kommentare die Tatsache, dass wir - damit meine ich einerseits uns als in relativ wohlhabenden westlichen Staaten Lebende, andererseits unsere Generation - die Folgen des Klimawandels sowieso nicht "ausbaden" werden müssen - und zwar ausbaden im wahrsten Sinn des Wortes. Vielmehr wird es diejenigen treffen, die sich mangels Kapitalkraft und infolgedessen mangels technischer Möglichkeiten nicht vor den Folgen in Sicherheit bringen können - also vor zunehmenden Stürmen (Stärke und Häufigkeit), Hochwassern (Küste und Flusstäler), Dürren (in Gebieten, die von Flüssen gespeist werden, deren Wasser im Sommer hauptsächlich von Gletschern stammt, wie z.B. viele Alpenflüsse) und nicht zuletzt dem Anstieg des Meeresspiegels in vielen Küstengebieten. Dies wird bei uns in Deutschland innerhalb der Lebenszeit der hier Schreibenden (also innerhalb der nächsten 40 - 80 Jahre) nur eine Minderheit der hiesigen Bevölkerung sein. Ich finde es - gelinde gesagt - geschmacklos von einigen der Kommentierenden, so egoistisch und kurzsichtig zu denken und zu schreiben. Allerdings tröstet mich eine Tatsache: Für die Erde ist der Klimawandel keine Katastrophe, sondern lediglich eine Veränderung. Viele Arten werden davon sogar profitieren - ob der Mensch dabei sein wird, bleibt abzuwarten. Eins ist aber sicher: Solange wir es nicht schaffen, das Geheimnis des ewigen Lebens zu lüften, werden wir nicht zur Verantwortung gezogen werden können für das, was in Zukunft passieren wird - und das macht mich angesichts der vielen "Porschefahrer" (Zitat: Klaus-Dieter), die ich hier stellvertretend für die gedankenlos und unverantwortlich unter uns Lebenden nennen möchte - wirklich wütend.
dann koennen wir ja so weitermachen. Ich dachte schon, an der Klimakatastrophe waere was dran.
Niemand bezweifelt, dass es Klimawandlungen gibt - es gibt heiße und kältere Phasen.
Jetzt sind wir in einer heißen Phase, aber die scheint schon dem Ende zuzugehen.
ABER:
Wenn jetzt nur Panik verbreitet wird,
dann besteht nicht nur die Gefahr, sonndern es ist Realität,
dass völlig unsinnige Vorschläge ohne jede Nachprüfung durchgeboxt werden.
Mit dem Ergebnis, dass nur NOCH mehr Energie verschwendet wird und dann sehr bald wirklich keine Energie mehr da ist (von Umweltschäden ganz zu schweigen).
versuchen Sie doch mal, zu erfahren, wieviel Energie nötig ist, um einen Akku für die jetzt überall so gefweierten Elektroautos zu produzieren!
Sie werden sehen: Keiner weiß es,
Alle wissen, dass die sehr teuer sind, aber der KEA der Produktion ist unbekannt.
So was nur als Beispiel - es gilt für alle EE.
Also mein Vorschlag:
Keine Panik, sondern vernünftiges Denken.
Die "Welt" geht nicht unter wegen "Klimakatastrophe",
sondern wegen Dummheit der Menschen!
(Die einzige Lösung ist übrigens: Drastische Reduzierung der Menschen auf der Welt,
entweder sanft durch Vernunft wie in Europa
oder durch Hunger, Überschwemmungen ff im Rest der Welt .
Überschwemmungen durch Wetter gab es immer - nur nie so viele Dumme, die eben dort partout sich ansiedeln wollen, wo es schon immer gefährlich war.)
Niemand bezweifelt, dass es Klimawandlungen gibt - es gibt heiße und kältere Phasen.
Jetzt sind wir in einer heißen Phase, aber die scheint schon dem Ende zuzugehen.
ABER:
Wenn jetzt nur Panik verbreitet wird,
dann besteht nicht nur die Gefahr, sonndern es ist Realität,
dass völlig unsinnige Vorschläge ohne jede Nachprüfung durchgeboxt werden.
Mit dem Ergebnis, dass nur NOCH mehr Energie verschwendet wird und dann sehr bald wirklich keine Energie mehr da ist (von Umweltschäden ganz zu schweigen).
versuchen Sie doch mal, zu erfahren, wieviel Energie nötig ist, um einen Akku für die jetzt überall so gefweierten Elektroautos zu produzieren!
Sie werden sehen: Keiner weiß es,
Alle wissen, dass die sehr teuer sind, aber der KEA der Produktion ist unbekannt.
So was nur als Beispiel - es gilt für alle EE.
Also mein Vorschlag:
Keine Panik, sondern vernünftiges Denken.
Die "Welt" geht nicht unter wegen "Klimakatastrophe",
sondern wegen Dummheit der Menschen!
(Die einzige Lösung ist übrigens: Drastische Reduzierung der Menschen auf der Welt,
entweder sanft durch Vernunft wie in Europa
oder durch Hunger, Überschwemmungen ff im Rest der Welt .
Überschwemmungen durch Wetter gab es immer - nur nie so viele Dumme, die eben dort partout sich ansiedeln wollen, wo es schon immer gefährlich war.)
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