Wo ist das ganze Geld geblieben?
Wir begeben uns zurück auf Los: Am amerikanischen Immobilienmarkt fing alles an. Banken und andere Finanzinstitute gaben Kredite an hoffnungsvolle Häuslebauer oder -käufer, die sich das eigentlich gar nicht leisten konnten.
Zunächst schienen alle davon zu profitieren, die glücklichen Besitzer der Immobilie ebenso wie die Maurer und anderen Handwerker, die am Bau oder der Renovierung verdienten. Die Banker und Makler sowieso, denn sie kassierten Provisionen und Zinsen. Diese und die Tilgung wiederum finanzierten viele stolze Hausbesitzer durch Anschlusskredite - kein Problem, als Sicherheit konnten sie ja ihr Gebäude vorweisen. Und dessen Wert stieg ständig.
Die Blase fing an, sich aufzublähen. Die Banken beliehen die wertvolleren Gemäuer mit noch großzügigeren Hypothekenkrediten. Die Eigentümer gaben das Geld aus, als müssten sie es nie zurückzahlen.
- Datum 01.09.2009 - 13:44 Uhr
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Was pasiert eigentlich wenn die "Notenbank" "GELD" in die Finanzindustrie "PUMPT" ?
Die Zentralbank "pumpt" nicht, vielmehr müssen die Geschäftsbanken bei der ZB ZB-Kredite aufnehmen. Die ZB verbucht somit eine Forderung gegen die GB, die GB eine Verbindlichkeit gegenüber der ZB. Die GB bekommt das Geld also nicht geschenkt.
Die Zentralbank "pumpt" nicht, vielmehr müssen die Geschäftsbanken bei der ZB ZB-Kredite aufnehmen. Die ZB verbucht somit eine Forderung gegen die GB, die GB eine Verbindlichkeit gegenüber der ZB. Die GB bekommt das Geld also nicht geschenkt.
(entfernt wg Doppelpostings. Die Redaktion/jk)
Der "Artikel" besteht aus Binsenweisheiten und Allgemeinwissen, er hat insgesamt das Niveau eines "Textbuches" für die 6. Klasse. Wörter wie "Textbuch" - im Artikel verwendet statt Lehrbuch - deuten darauf hin, dass hier etwas aus amerikanischen Medien übernommen wurde. Und die wissen ja, dass die Wirtschaft malade (sic!) ist.
Die Grafiken sind ebenfalls wertfrei, was genau veranschaulichen die? Welcher komplizierte Zusammenhang wird durch diese Grafiken übersichtlicher dargestellt?! Der Leser muss sich durch eine sinnlose Bilderstrecke klicken, nur um den Text zu lesen. Wo liegt da der redaktionelle Sinn?
Der "Artikel" erklärt nur in Ansätzen die wahren Ursache der Krise. Es seien nur die zwei wichtigsten Aspekte genannt, die aus der Bankenkrise eine Wirtschaftskrise machen:
1. Die Verbriefung der Kredite ist seiner Struktur nach ein Pyramidensystem, ähnlich dem von Kettenbriefen. Die ersten Teilnehmer schöpfen die Gewinne ab, während die am Schluss Hinzugekommenen auf ihren Verlusten sitzen bleiben.
2. Hinzu kommt, dass das System wie eine weltweite Geldpumpe funktionierte, die unablässig "billiges Geld" in den Wirtschaftskreislauf der USA pumpte um den amerikanischen Verbraucher "happy" zu erhalten. Abgeschöpft wurde das Geld durch den steigenden Rohölpreis und die Ausbeutung chinesischer Arbeiter. Es landete also bei den Staatsfonds und Staatsbanken in China und bei den Oligarchen am Golf oder in Russland. Die restlichen Industrieländer profitierten m.E. eine Zeitlang ebenso von dieser Struktur, müssen jedoch jetzt den Preis durch die Überschuldung ihrer Banken zahlen( Japan und Deutschland)
Nun da das System zusammengebrochen ist, bedarf es enormer Anpassungsprozesse. Ein neues Gleichgewicht muss gefunden werden. Dies betrifft zunächst die USA, deren Bürger ihr Konsumverhalten der tatsächlich erwirtschaften Leistung anpassen müssen. Dies bedeutet natürlich zunächst einen Konsumverzicht in nicht geringem Ausmaß mit all den Auswirkungen auf die Realwirtschaft. Eine Rezession dürfte da noch die glimpflichste Variante sein. Eine ähnliche Anpassungsleistung dürfte von den exportfixierten Volkswirtschaften geleistet werden müssen. Auch hier dürfte eine Rezession das noch günstigste Szenario sein. Bis sich also ein neues Gleichgewicht eingestellt haben wird, werden noch turbulente (chaotische) Zeiten vor uns liegen.
Lieber Kollege,
wie ich mir aus ihrem Kommentar entnehmen kann, sind sie wohl eher einer von denen die politisch und wahrscheinlich auch im Finanzwissen fortgeschritten sind. Aber überlegen sie mal, wen es noch auf dieser Welt geben könnte, die interessiert sind sich durch "Die Zeit" zu informieren??? Beispielsweise Schüler oder Studenten oder gar Arbeitnehmer etc die damit vielleicht nicht viel am Hut haben und so eine kurze und anschauliche Zusammenfassung für nützlich hält... Niemand hat sie schließlich gezwungen, diese Bildreihe anzuschauen und wenn sie dann über das "wie" und "warum so wenig" meckern, dann denken sie wenigstens dass es auch andere Lesergruppen vorhanden sind die genau sowas suchen, was sie nicht wollen.
MFG
habesha4live
Der "Artikel" erklärt nur in Ansätzen die wahren Ursache der Krise. Es seien nur die zwei wichtigsten Aspekte genannt, die aus der Bankenkrise eine Wirtschaftskrise machen:
1. Die Verbriefung der Kredite ist seiner Struktur nach ein Pyramidensystem, ähnlich dem von Kettenbriefen. Die ersten Teilnehmer schöpfen die Gewinne ab, während die am Schluss Hinzugekommenen auf ihren Verlusten sitzen bleiben.
2. Hinzu kommt, dass das System wie eine weltweite Geldpumpe funktionierte, die unablässig "billiges Geld" in den Wirtschaftskreislauf der USA pumpte um den amerikanischen Verbraucher "happy" zu erhalten. Abgeschöpft wurde das Geld durch den steigenden Rohölpreis und die Ausbeutung chinesischer Arbeiter. Es landete also bei den Staatsfonds und Staatsbanken in China und bei den Oligarchen am Golf oder in Russland. Die restlichen Industrieländer profitierten m.E. eine Zeitlang ebenso von dieser Struktur, müssen jedoch jetzt den Preis durch die Überschuldung ihrer Banken zahlen( Japan und Deutschland)
Nun da das System zusammengebrochen ist, bedarf es enormer Anpassungsprozesse. Ein neues Gleichgewicht muss gefunden werden. Dies betrifft zunächst die USA, deren Bürger ihr Konsumverhalten der tatsächlich erwirtschaften Leistung anpassen müssen. Dies bedeutet natürlich zunächst einen Konsumverzicht in nicht geringem Ausmaß mit all den Auswirkungen auf die Realwirtschaft. Eine Rezession dürfte da noch die glimpflichste Variante sein. Eine ähnliche Anpassungsleistung dürfte von den exportfixierten Volkswirtschaften geleistet werden müssen. Auch hier dürfte eine Rezession das noch günstigste Szenario sein. Bis sich also ein neues Gleichgewicht eingestellt haben wird, werden noch turbulente (chaotische) Zeiten vor uns liegen.
Lieber Kollege,
wie ich mir aus ihrem Kommentar entnehmen kann, sind sie wohl eher einer von denen die politisch und wahrscheinlich auch im Finanzwissen fortgeschritten sind. Aber überlegen sie mal, wen es noch auf dieser Welt geben könnte, die interessiert sind sich durch "Die Zeit" zu informieren??? Beispielsweise Schüler oder Studenten oder gar Arbeitnehmer etc die damit vielleicht nicht viel am Hut haben und so eine kurze und anschauliche Zusammenfassung für nützlich hält... Niemand hat sie schließlich gezwungen, diese Bildreihe anzuschauen und wenn sie dann über das "wie" und "warum so wenig" meckern, dann denken sie wenigstens dass es auch andere Lesergruppen vorhanden sind die genau sowas suchen, was sie nicht wollen.
MFG
habesha4live
Der "Artikel" erklärt nur in Ansätzen die wahren Ursache der Krise. Es seien nur die zwei wichtigsten Aspekte genannt, die aus der Bankenkrise eine Wirtschaftskrise machen:
1. Die Verbriefung der Kredite ist seiner Struktur nach ein Pyramidensystem, ähnlich dem von Kettenbriefen. Die ersten Teilnehmer schöpfen die Gewinne ab, während die am Schluss Hinzugekommenen auf ihren Verlusten sitzen bleiben.
2. Hinzu kommt, dass das System wie eine weltweite Geldpumpe funktionierte, die unablässig "billiges Geld" in den Wirtschaftskreislauf der USA pumpte um den amerikanischen Verbraucher "happy" zu erhalten. Abgeschöpft wurde das Geld durch den steigenden Rohölpreis und die Ausbeutung chinesischer Arbeiter. Es landete also bei den Staatsfonds und Staatsbanken in China und bei den Oligarchen am Golf oder in Russland. Die restlichen Industrieländer profitierten m.E. eine Zeitlang ebenso von dieser Struktur, müssen jedoch jetzt den Preis durch die Überschuldung ihrer Banken zahlen( Japan und Deutschland)
Nun da das System zusammengebrochen ist, bedarf es enormer Anpassungsprozesse. Ein neues Gleichgewicht muss gefunden werden. Dies betrifft zunächst die USA, deren Bürger ihr Konsumverhalten der tatsächlich erwirtschaften Leistung anpassen müssen. Dies bedeutet natürlich zunächst einen Konsumverzicht in nicht geringem Ausmaß mit all den Auswirkungen auf die Realwirtschaft. Eine Rezession dürfte da noch die glimpflichste Variante sein. Eine ähnliche Anpassungsleistung dürfte von den exportfixierten Volkswirtschaften geleistet werden müssen. Auch hier dürfte eine Rezession das noch günstigste Szenario sein. Bis sich also ein neues Gleichgewicht eingestellt haben wird, werden noch turbulente (chaotische) Zeiten vor uns liegen.
(Zitat)
Der "Artikel" erklärt nur in Ansätzen die wahren Ursache der Krise. Es seien nur die zwei wichtigsten Aspekte genannt, die aus der Bankenkrise eine Wirtschaftskrise machen:
1. Die Verbriefung der Kredite ist seiner Struktur nach ein Pyramidensystem, ähnlich dem von Kettenbriefen. Die ersten Teilnehmer schöpfen die Gewinne ab, während die am Schluss Hinzugekommenen auf ihren Verlusten sitzen bleiben.
(Zitatende)
Der gesamte Kapitalismus ist ein debitistischer Kettenbrief, also vom Grunde her ein Pyramidenspiel, welches auf immer größere Nachschuldner-Suche aufbaut.
Wenn diese ausbleiben, reisst der Kettenbrief, die Schuldenpyramide fällt in sich zusammen.
Der ZEIT-Arikel leitet bereits mit der Überschrift in die Irre.
Lenkt sie doch vom wahren Charakter des Geldes ab, welches NIEMALS NETTO EXISTIERT, sondern IMMER als Schulden-/Guthabenpaar auf die Welt kommt, so wie Materie und Antimaterie.
GELD ENTSTEHT AUS DER SCHULD UND MIT DER SCHULD und verschwindet :
a) bei Rückzahlung der Schuld
b) bei Nichterfüllung des Kredits
Die derzeitige GeldVERNICHTUNG (sic!) im Weltmasstab in Billionenhöhe (amerik. trillions) geht auf den Fall b) zurück.
Unerfüllbare Kredite führen zur AUSBUCHUNG von Aktiva, bei gleichzeitiger Streichung der Passiva ("Abschreibungen").
Dies und allein dies ist die richtige Antwort auf die Frage in der Überschrift.
Mit jedem Euro, jedem Dollar, jedem Zloty Guthaben, entsteht auf der anderen Seite der Bilanz eine SCHULD in derselben Höhe PLUS Zinsen.
Um diese Zinsen zu bedienen, muss sich wieder jemand NEU VERSCHULDEN.
So wächst diese Pyramide von Anbeginn des Geldsystems.
Die Immobilienblase war NICHT DER Fehler des Sytems, SONDERN DIE VERLÄNGERUNG des Kettenbriefes, wie zuvor schonn etliche andere Blasen.
Ohne die Housing Bubble wäre der Zusammenbruch des Pyramidenspile bereits im Jahre 2002 eingetreten.
Man muss also de alten Kredite IMMER mit neuen Krediten PLUS Zinsen bedienen.
UNd eben DIES ist der Grund, warum Obamamessias und seine 19 Jünger in London DEN GRÖßTEN RAUB der Geschichte in Szene gesetzt haben.
Die derzeitige Schuldenpyramide wird mit NOCH MEHR schulden gestütz.
Der eintretende Schaden wird umso größer und verheerender.
Wenn das Volk erst einmal begreift, dass ihre gesamten Ersparnisse, ihre Altersvorsorge und ihr Vermögen und sogar die Einnahmen der kommenden Jahrzehnte gerade verpfändet wurden, dann werden wir Zustände wie zur frz. Revolution erleben.
Die Dimesnion der derzeitigen noch im raum stehenden Schulden übersteigt das Vorstellungsvermögen des Mannes auf der Strasse, so wei anscheinend der Autoren der ZEIT.
Mit dem derzeitigen Bailout-Money des Obamamessias können nicht einmal die Zinsen der noch ausstehenden Derivate bezahlt wrden.
Für die erste Schulden-Billion benötigten die jungen USA 200 Jahre !
Das schafft der illegale kenianische Platzhalter des Präsidentenamtes der USA Barry Soetoro, welcher sich bis zu seinem siebten Lebensjahr Barrack Hussein Obama, Barry Dunham, Barrack Dunham (und andeer Namen) nannte, an einem Wochenende.
www.obamacrimes.com
"nichts ist täuschender als eine offensichtliche Tatsache"
(Zitat)
Der "Artikel" erklärt nur in Ansätzen die wahren Ursache der Krise. Es seien nur die zwei wichtigsten Aspekte genannt, die aus der Bankenkrise eine Wirtschaftskrise machen:
1. Die Verbriefung der Kredite ist seiner Struktur nach ein Pyramidensystem, ähnlich dem von Kettenbriefen. Die ersten Teilnehmer schöpfen die Gewinne ab, während die am Schluss Hinzugekommenen auf ihren Verlusten sitzen bleiben.
(Zitatende)
Der gesamte Kapitalismus ist ein debitistischer Kettenbrief, also vom Grunde her ein Pyramidenspiel, welches auf immer größere Nachschuldner-Suche aufbaut.
Wenn diese ausbleiben, reisst der Kettenbrief, die Schuldenpyramide fällt in sich zusammen.
Der ZEIT-Arikel leitet bereits mit der Überschrift in die Irre.
Lenkt sie doch vom wahren Charakter des Geldes ab, welches NIEMALS NETTO EXISTIERT, sondern IMMER als Schulden-/Guthabenpaar auf die Welt kommt, so wie Materie und Antimaterie.
GELD ENTSTEHT AUS DER SCHULD UND MIT DER SCHULD und verschwindet :
a) bei Rückzahlung der Schuld
b) bei Nichterfüllung des Kredits
Die derzeitige GeldVERNICHTUNG (sic!) im Weltmasstab in Billionenhöhe (amerik. trillions) geht auf den Fall b) zurück.
Unerfüllbare Kredite führen zur AUSBUCHUNG von Aktiva, bei gleichzeitiger Streichung der Passiva ("Abschreibungen").
Dies und allein dies ist die richtige Antwort auf die Frage in der Überschrift.
Mit jedem Euro, jedem Dollar, jedem Zloty Guthaben, entsteht auf der anderen Seite der Bilanz eine SCHULD in derselben Höhe PLUS Zinsen.
Um diese Zinsen zu bedienen, muss sich wieder jemand NEU VERSCHULDEN.
So wächst diese Pyramide von Anbeginn des Geldsystems.
Die Immobilienblase war NICHT DER Fehler des Sytems, SONDERN DIE VERLÄNGERUNG des Kettenbriefes, wie zuvor schonn etliche andere Blasen.
Ohne die Housing Bubble wäre der Zusammenbruch des Pyramidenspile bereits im Jahre 2002 eingetreten.
Man muss also de alten Kredite IMMER mit neuen Krediten PLUS Zinsen bedienen.
UNd eben DIES ist der Grund, warum Obamamessias und seine 19 Jünger in London DEN GRÖßTEN RAUB der Geschichte in Szene gesetzt haben.
Die derzeitige Schuldenpyramide wird mit NOCH MEHR schulden gestütz.
Der eintretende Schaden wird umso größer und verheerender.
Wenn das Volk erst einmal begreift, dass ihre gesamten Ersparnisse, ihre Altersvorsorge und ihr Vermögen und sogar die Einnahmen der kommenden Jahrzehnte gerade verpfändet wurden, dann werden wir Zustände wie zur frz. Revolution erleben.
Die Dimesnion der derzeitigen noch im raum stehenden Schulden übersteigt das Vorstellungsvermögen des Mannes auf der Strasse, so wei anscheinend der Autoren der ZEIT.
Mit dem derzeitigen Bailout-Money des Obamamessias können nicht einmal die Zinsen der noch ausstehenden Derivate bezahlt wrden.
Für die erste Schulden-Billion benötigten die jungen USA 200 Jahre !
Das schafft der illegale kenianische Platzhalter des Präsidentenamtes der USA Barry Soetoro, welcher sich bis zu seinem siebten Lebensjahr Barrack Hussein Obama, Barry Dunham, Barrack Dunham (und andeer Namen) nannte, an einem Wochenende.
www.obamacrimes.com
"nichts ist täuschender als eine offensichtliche Tatsache"
Schade. Die versprochene Aufklärung von "im Crash verschwanden Milliarden. Wohin? Und wo stecken die riesigen Summen, die Notenbanken und Regierungen zur Nothilfe aufbringen?" wird leider überhaupt nicht geleistet. An dem Punkt, wo es mit einer Aussage wie "deshalb war ein Teil des Vermögens, das durch den Crash an den Börsen verbrannt wurde, nur virtuell" hätte spannend werden können, geht es argumentativ nicht weiter.
Unbeantwortet bleibt die Frage, warum "virtuelles Vermögen" so verheerend in die Realwirtschaft einwirken kann. Weil es eben, so wie hier schon in einem Beitrag trefflich gesagt, im Grunde nichts anderes ist, als ein internationaler Finanz- "Ketttenbrief". Und mit welcher Strafe muß, jedenfalls in den unteren Rängen, jeder rechnen, der einen Kettenbrief mit Finanzwerten in Umlauf bringt?
Und noch einmal sei, angesichts der Rede vom "verbrannten Vermögen"gefragt: Wer ist der Ofen ???
Also, wer hat "die im Crash verschwundenen Milliarden"?
Ich vermute mal dass der "Ofen" in Bezug auf die Immobilienkriese genau die Manager und die Eigentümer der Unternehmen waren, die sich REIT, Real Estate Investment Trusts nennen und genau diese Pyramidengeschäfte initiiert haben.
Die haben fröhlich munter 100%-Morgages (Häuserkredite ohne Eigenbeteiligung) an Subprime Schuldner (mit schlechter kreditwürdigkeit)
Die Subprime Schuldner haben sich wie beschrieben verantwortungslos verhalten.
Die REIT Firmen haben ihren Kreditvertrag/ ihre Schuldverschreibungen in ein Investment verbrieft und an was weis ich Banken, Privatanleger, ich weiß nicht wen alles weiterverkauft.
Auf diese Weise - hochverzinstes Kredit an Schuldner mit geringer Bonität vergeben, dann das ganze in ein sauber aussehendes Investment mit sehr attraktivem Zins schnüren und dieses in sehr kurzer Zeit mit gutem Gewinn weiterverkaufen - haben sich die Eigentümer dieser Firmen, in den entsprechenden Zeiten goldene Nasen verdient.
Die Firmen sind sogar gesetzlich verpflichtet gewesen 90% ihrer gewaltigen Gewinne an die Aktionäre auszuschütten.
Wenn dann nachher alles zusammengebrochen ist und die Investoren der Schuldverschreibungen dann mal bei den REITs nachgefragt haben, was denn los ist, da hing wohl nur noch ein Schild, wegen Insolvenz geschlossen.
Eventuelle Schadensersatzforderungen hätten gar keinen Gegenwert zu erklagen, weil fast alle Gewinne sich bereits aus den Unternehmen verabschiedet hatten.
Die Aktionäre, die rechtzeitig verkauft hatten sind damit sicher reich geworden und die Manager haben bestimmt auch ordentlich verdient in so einer lukrativen Misswirtschaft, wie es so oft der Fall ist bei Bankenpleiten.
Ein Beispiel wäre New Century irgendwas, die haben solche Geschäfte in der beschriebenen Weise gemacht. Bei Google steht "New Century Morgage back in Business" was wohl heißt, dass die zwischendurch mal kurz dicht waren, was die aber anscheinend weiter nicht groß gestört hat.
Also REIT = Ofen (vielleicht nicht alle REITs, aber das ist die Gruppe in der solche Öfen zu finden sind)
das von Ihnen so bezeichnete "virtuelle" Vermögen wird JEDEN TAG durch Vergabe von Krediten geschaffen.
Geld existiert IMMER als Guthaben-Schulden-Paar.
Netto-Geld gibt es nicht
Fallen die Schuldner aus, VERSCHWINDET/VERBRENNT Geld.
Dies hat die Autorin des ZEIT-Artikels leider nihct begriffen.
Der gesamte Artikel argumentiert mit NETTO_Geld, welches eine Chimäre ist, wie das berühmte Einhorn.
Wir zahlen seit 1913 nicht mehr mit Gold und Silber
"nichts ist täuschender als eine offensichtliche Tatsache"
Ich vermute mal dass der "Ofen" in Bezug auf die Immobilienkriese genau die Manager und die Eigentümer der Unternehmen waren, die sich REIT, Real Estate Investment Trusts nennen und genau diese Pyramidengeschäfte initiiert haben.
Die haben fröhlich munter 100%-Morgages (Häuserkredite ohne Eigenbeteiligung) an Subprime Schuldner (mit schlechter kreditwürdigkeit)
Die Subprime Schuldner haben sich wie beschrieben verantwortungslos verhalten.
Die REIT Firmen haben ihren Kreditvertrag/ ihre Schuldverschreibungen in ein Investment verbrieft und an was weis ich Banken, Privatanleger, ich weiß nicht wen alles weiterverkauft.
Auf diese Weise - hochverzinstes Kredit an Schuldner mit geringer Bonität vergeben, dann das ganze in ein sauber aussehendes Investment mit sehr attraktivem Zins schnüren und dieses in sehr kurzer Zeit mit gutem Gewinn weiterverkaufen - haben sich die Eigentümer dieser Firmen, in den entsprechenden Zeiten goldene Nasen verdient.
Die Firmen sind sogar gesetzlich verpflichtet gewesen 90% ihrer gewaltigen Gewinne an die Aktionäre auszuschütten.
Wenn dann nachher alles zusammengebrochen ist und die Investoren der Schuldverschreibungen dann mal bei den REITs nachgefragt haben, was denn los ist, da hing wohl nur noch ein Schild, wegen Insolvenz geschlossen.
Eventuelle Schadensersatzforderungen hätten gar keinen Gegenwert zu erklagen, weil fast alle Gewinne sich bereits aus den Unternehmen verabschiedet hatten.
Die Aktionäre, die rechtzeitig verkauft hatten sind damit sicher reich geworden und die Manager haben bestimmt auch ordentlich verdient in so einer lukrativen Misswirtschaft, wie es so oft der Fall ist bei Bankenpleiten.
Ein Beispiel wäre New Century irgendwas, die haben solche Geschäfte in der beschriebenen Weise gemacht. Bei Google steht "New Century Morgage back in Business" was wohl heißt, dass die zwischendurch mal kurz dicht waren, was die aber anscheinend weiter nicht groß gestört hat.
Also REIT = Ofen (vielleicht nicht alle REITs, aber das ist die Gruppe in der solche Öfen zu finden sind)
das von Ihnen so bezeichnete "virtuelle" Vermögen wird JEDEN TAG durch Vergabe von Krediten geschaffen.
Geld existiert IMMER als Guthaben-Schulden-Paar.
Netto-Geld gibt es nicht
Fallen die Schuldner aus, VERSCHWINDET/VERBRENNT Geld.
Dies hat die Autorin des ZEIT-Artikels leider nihct begriffen.
Der gesamte Artikel argumentiert mit NETTO_Geld, welches eine Chimäre ist, wie das berühmte Einhorn.
Wir zahlen seit 1913 nicht mehr mit Gold und Silber
"nichts ist täuschender als eine offensichtliche Tatsache"
ist dieser Artikel. Gucken wir doch lieber gleich die Lindenstrasse, wo solche Prozesse ebenso "smart" erklärt werden.
Dass die ZEIT unter der Schirmherrschaft eines besitzbürgerlichen Elderstatesman wie H. Schmidt und seiner jungen Palladine sich inzwischen im Salonjournalismus zu verlieren scheint, überrascht mich wirklich.
(Anmerkung: Bitte bleiben Sie fair bei Ihrer Kritik. Die Redaktion/jk)
Das wir heute den Zusammenbruch des großen, neo-liberalen Schneeballbescheißersystems "Gier ist geil und Geiz noch mehr" erleben ist Fakt.
Dass dieses System in den letzten Monaten der Schmidtschen Kanzlerschaft angedacht, in der Ära Kohl ministerialdirigentistisch konzipiert und qua Lobbyismuskorruption in das Parlament geschleust sowie unter der Alphatierkoalition vermittels der Proklamation des Historischen Alternativlosigkeitismus in Gesetzesform gegossen wurde, ist ebenfalls Fakt.
Das diese Exzellenzeliten sich in Wirtschaft, Politik und Verwaltung wie ein Antrax-Bazillus ausgebreitet haben und unser gesamtes Gesellschaftssystem infiziert haben, kann jeder in den veröffentlichten Nachrichten nachverfolgen. Leider wird diese Habgier- und Selbstverliebtheitsepedemie die Grundlagen der früher einmal existierenden 2. Deutschen Republik derart zerstören, dass diese Republik
heute schon untergegangen ist. Das aus dem Schneeballbescheißersystem des Dr. H. Kohl unter der Regentschaft des G. Schröder ein Lawinenbescheißersystem wurde, war zwangsläufig, unauweichlich und der konkrete Nachweis, dass die Geschichte vom Zauberlehrling eben kein Märchen war.
"Der Fischer und seine Frau" wissen davon ein Lied zu singen und "Die Eiserne Ferse" von Jack London beschreibt vortrefflich die Gesellschaftsphilosophie, mit der die Exzellenzelitaristen des 21. Jahrhunderts die Gesellschaft strangulierten.
Man kann der Darstellung nur zustimmen. Doch m.E. hilft dies nicht weiter. Es wäre schön, wenn nicht nur der Jounalismus sondern auch die Kommentatoren Wege aufzeigen würden, wie denn nun die Zukunft zu gestalten sei.
Was ist eine faire Kritik?
Saftige, bildreiche Formulierungen bereichern die Diskussion.
So lange nicht unter der Gürtellinie geschossen wird, ok.
Schröder hat seinerzeit Lehrer als faule Säcke bezeichnet.
Er wurde nicht angeklagt, sondern Bundeskanzler.
Voltaire: "Ich teile Ihre Meinung nicht, ich werde aber bis
zu meinem letzten Atemzug dafür kämpfen, dass Sie Ihre
Meinung frei äussern können."
Siehe auch. DIE ZEIT, Nr. 15/92-Erlaubte Polemik.
bei soviel "gefühlter" Bildung, wäre schon schön, wenn die Grammatik nicht zu kurz kommt. Es wurden mehrere Male "das" für "dass" eingesetzt.
Z.B. "Das wir heute den den Zusammenbruch ---"
Man kann der Darstellung nur zustimmen. Doch m.E. hilft dies nicht weiter. Es wäre schön, wenn nicht nur der Jounalismus sondern auch die Kommentatoren Wege aufzeigen würden, wie denn nun die Zukunft zu gestalten sei.
Was ist eine faire Kritik?
Saftige, bildreiche Formulierungen bereichern die Diskussion.
So lange nicht unter der Gürtellinie geschossen wird, ok.
Schröder hat seinerzeit Lehrer als faule Säcke bezeichnet.
Er wurde nicht angeklagt, sondern Bundeskanzler.
Voltaire: "Ich teile Ihre Meinung nicht, ich werde aber bis
zu meinem letzten Atemzug dafür kämpfen, dass Sie Ihre
Meinung frei äussern können."
Siehe auch. DIE ZEIT, Nr. 15/92-Erlaubte Polemik.
bei soviel "gefühlter" Bildung, wäre schon schön, wenn die Grammatik nicht zu kurz kommt. Es wurden mehrere Male "das" für "dass" eingesetzt.
Z.B. "Das wir heute den den Zusammenbruch ---"
Wie bei jedem Handel, verliert derjenige Geld, welcher Sachen zu einem Preis verkauft, der niedriger ist als der Einkaufspreis. Geld verloren haben also im wesentlichen all die Banken etc. , welche kompliziert konstruierte undurchschaubare Wertpapiere gekauft und im Rahmen einer Liquiditätskrise diese Papiere zu einem wesentlich niedrigeren Preis verkauft haben. Das Geld ist also bei all den Leuten, Banken oder Fonds etc. geblieben, die es umgekehrt gemacht haben (wie die meisten kleinen Privatanleger): man kauft Papiere zu einem günstigen Preis und verkauft sie nur dann, wenn man einen Gewinn dabei macht.
Dass die Banken diese Papiere erst zu einem viel zu hohen Preis gekauft haben, war sehr erfolgreiches Marketing.
auch Ihnen sei gesagt:
es gibt KEIN NETTO-Geld.
Geld entsteht aus der Schuld (mit dem Kredit) und VERSCHWINDET, wenn diesr failliert und ausgebucht wird.
"nichts ist täuschender als eine offensichtliche Tatsache"
auch Ihnen sei gesagt:
es gibt KEIN NETTO-Geld.
Geld entsteht aus der Schuld (mit dem Kredit) und VERSCHWINDET, wenn diesr failliert und ausgebucht wird.
"nichts ist täuschender als eine offensichtliche Tatsache"
Ich bin kein BWL/VWLer, aber m. E. müssten diese gigantischen Luftbuchungen durch entsprechende Wertberichtigungen in den Bankbilanzen abgeschrieben werden, anstatt sie via Staatsbürgschaft mit realen Steuergeldern abzusichern.
Recht hast du! Da stimme ich dir so erst mal voll und ganz zu.
In der Theorie hast du recht. Die Sache hat nur leider einen sehr praktischen Haken:
Wenn jetzt eine Bank wie die Hypo Real Estate auf die Weise durch Abschreibungen Pleite geht, was passiert wäre, wenn der Staat nicht mit Steuegeldern eingegriffen hätte, dann hätte diese "Systemrelevante Bank" wie manche Politiker sagen ein riesen Loch in das komplizierte Finanzsystem des Deutschen Staates gerissen.
Denn die Bank ist Systemrelevant in sofern, dass fast alle Landesbanken in ihr investiert sind. Also wenn der Staat zulässt, dass aufgrund von vielleicht 50 Mrd Abschreibungen die Hypo zahlungsunfähig wird, dann geht er das Risiko ein, dass die ganzen Länder nicht mehr an ihre zusammengezählt vielleicht Billionen (keine Ahnung wieviel, wer weiß das schon) von Euros kommen und dann könne die alle ihre Haushaltspläne auf den Müll kippen und müssen zusehen woher sie das unglaublich viele Geld bekommen in mitten einer Kreditklemme. Was glaubst du wen das am Ende zwangsweise wieder treffen würde?
Das ist so wie wenn man Steuergeld nimmt um einen gewaltig teuren Damm gegen eine Überflutung zu bauen in einem Gebiet wo man von Anfang an keine Häuser hätte bauen sollen.
Wenn mans nicht tut ist der Schaden viel größer und unübersichtlicher und unabsehbar.
Deshalb muss man in solchen Situationen gezielt handeln.
Und außerdem, was würdest du sagen, wenn du plötzlich bei deiner hauseigenen Sparkasse / Volksbank kein Geld mehr von deinem Konto abheben könntest, bloß weil ein paar Banker etwas verbockt hätten, das die Steuerzahler nicht tragen sollen?
Klar das ganze ist eine riesige Schweinerei, aber jetzt kann man da nicht mehr viel machen außer versuchen so gut es geht noch was zu retten.
Es wäre allerdings wünschenswert, dass die Geschäfte von solchen Banken stärker kontrolliert würden und dass Management Gehälter nicht von Anzahl Vertragsabschlüsse oder dem Unternehmensgewinn eines Jahre abhängig wären und generell nicht so astronomisch, dass man sich nachher fragen muss, kein Wunder dass die Bank pleite geht, wer zahlt schon soviele Millionen Anreiz für kurzsichten Murks?
Aber es nützt jetzt nichts, der Staat muss retten was noch zu retten ist.
Die einzige Frage ist die Art und weise wie, das Geld darf nicht geschenkt werden, find ich. Ich denke der Staat sollte Anteile der Banken kaufen und deren Finanzgeschäfte mitgestallten und kontrollieren.
Recht hast du! Da stimme ich dir so erst mal voll und ganz zu.
In der Theorie hast du recht. Die Sache hat nur leider einen sehr praktischen Haken:
Wenn jetzt eine Bank wie die Hypo Real Estate auf die Weise durch Abschreibungen Pleite geht, was passiert wäre, wenn der Staat nicht mit Steuegeldern eingegriffen hätte, dann hätte diese "Systemrelevante Bank" wie manche Politiker sagen ein riesen Loch in das komplizierte Finanzsystem des Deutschen Staates gerissen.
Denn die Bank ist Systemrelevant in sofern, dass fast alle Landesbanken in ihr investiert sind. Also wenn der Staat zulässt, dass aufgrund von vielleicht 50 Mrd Abschreibungen die Hypo zahlungsunfähig wird, dann geht er das Risiko ein, dass die ganzen Länder nicht mehr an ihre zusammengezählt vielleicht Billionen (keine Ahnung wieviel, wer weiß das schon) von Euros kommen und dann könne die alle ihre Haushaltspläne auf den Müll kippen und müssen zusehen woher sie das unglaublich viele Geld bekommen in mitten einer Kreditklemme. Was glaubst du wen das am Ende zwangsweise wieder treffen würde?
Das ist so wie wenn man Steuergeld nimmt um einen gewaltig teuren Damm gegen eine Überflutung zu bauen in einem Gebiet wo man von Anfang an keine Häuser hätte bauen sollen.
Wenn mans nicht tut ist der Schaden viel größer und unübersichtlicher und unabsehbar.
Deshalb muss man in solchen Situationen gezielt handeln.
Und außerdem, was würdest du sagen, wenn du plötzlich bei deiner hauseigenen Sparkasse / Volksbank kein Geld mehr von deinem Konto abheben könntest, bloß weil ein paar Banker etwas verbockt hätten, das die Steuerzahler nicht tragen sollen?
Klar das ganze ist eine riesige Schweinerei, aber jetzt kann man da nicht mehr viel machen außer versuchen so gut es geht noch was zu retten.
Es wäre allerdings wünschenswert, dass die Geschäfte von solchen Banken stärker kontrolliert würden und dass Management Gehälter nicht von Anzahl Vertragsabschlüsse oder dem Unternehmensgewinn eines Jahre abhängig wären und generell nicht so astronomisch, dass man sich nachher fragen muss, kein Wunder dass die Bank pleite geht, wer zahlt schon soviele Millionen Anreiz für kurzsichten Murks?
Aber es nützt jetzt nichts, der Staat muss retten was noch zu retten ist.
Die einzige Frage ist die Art und weise wie, das Geld darf nicht geschenkt werden, find ich. Ich denke der Staat sollte Anteile der Banken kaufen und deren Finanzgeschäfte mitgestallten und kontrollieren.
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