Investoren im Fussball "Geld schießt eben Tore"

Der Präsident von Hannover 96 fordert, dass Investoren deutsche Fußballvereine übernehmen dürfen. Sein vermeintliches Recht will er einklagen. Ein Interview

Martin Kind ist seit 2006 Präsident von Hannover 96. Er ist Eigentümer und Geschäftsführer der KIND Gruppe, welche unter anderem Hörgeräte vertreibt.

Die 50+1-Regelung der Deutschen Fußballliga (DFL) besagt, dass im Falle des Einstiegs eines Großinvestors dieser nicht die Anteilsmehrheit an einem deutschen Fußballklub haben darf. Zudem behält der Verein die Entscheidungshoheit über die Personalien. Die Regelung ist in Paragraf acht der Satzung des Ligaverbandes und wortgleich in Paragraf 16c (Nummer 2) der DFB-Satzung verankert. Für eine Satzungsänderung bedarf es jeweils einer Zweidrittel-Mehrheit der Mitgliederversammlung des Ligaverbandes und des DFB.

ZEIT ONLINE: Herr Kind, haben Sie eigentlich etwas von der Finanzkrise mitbekommen?

Martin Kind: Natürlich, jeden Tag in der Zeitung und im Fernseher. Wieso fragen Sie?

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ZEIT ONLINE: Das Kapital steckt in der Krise. In Europa, in großen Teilen der Welt, feiert der Staat, die Regulierung Renaissance. Gerade jetzt wollen Sie einklagen, dass es im deutschen Profifußball ungeregelten freien Kapitalverkehr gibt.

Kind: Nein, da haben Sie unsere Pressemitteilung nicht richtig gelesen. Wir wollen eine Lösung im Konsens, eine Modifikation der 50+1-Regelung. Wir reden über strategische Entscheidungen für die Zukunft. Mit einer Finanzkrise hat das nichts zu tun.

ZEIT ONLINE: Wenn Ihre Klage Erfolg hat, können Fußballvereine wie Wirtschaftsunternehmen von Investoren übernommen werden.

Kind: Ja, aber die Lebenswirklichkeit sieht doch anders aus. Jeder Verein soll nach unseren Vorschlägen frei entscheiden, ob und wie stark er sich dem Kapitalmarkt öffnet und an welchen Investor er sich bindet. Horrorszenarien werden da nicht entstehen.

ZEIT ONLINE: Das bedeutet, wer das Geld hat, trifft die Entscheidungen. Auch feindliche Übernahmen wären möglich.

Kind: Ich sagte es doch: Kein Verein wird dazu verpflichtet, sich einen Investor zu suchen. Klar ist auch: Wenn jemand mehr als 50 Prozent der Anteile hält, darf er auch Entscheidungen treffen. Aber ein Investor will, dass es sportlich und wirtschaftlich nach vorn geht.

ZEIT ONLINE: Auf welcher Basis wollen Sie eigentlich klagen? Der Vorstand der DFL verstößt ja nicht gegen seine eigene Satzung oder gar gegen Gesetze?

Kind: Der Vorstand der DFL spricht nur Empfehlungen aus. Die 36 Vereine der ersten und zweiten Bundesliga sind die Gesellschafter der DFL, und die entscheiden. Ob wir klagen, wissen wir noch nicht genau. Wir werden auf jeden Fall den Beschluss der Gesellschafter im November abwarten.

ZEIT ONLINE: Herr Kind, wenn der Beschluss nicht nach ihren Wünschen ausfällt, wogegen klagen Sie dann?

Kind: Gegen die 50+1-Regelung werden wir dann eine handels-, wettbewerbs- und kartellrechtliche Klage einreichen. Wir haben diesbezüglich jetzt ein Jahr lang verhandelt. Am Ende müssen wir unsere Position auf juristischem Weg klären. Nach unseren Rechtseinschätzungen haben wir mit einer Klage gute Chancen.

ZEIT ONLINE: Wieso machen Sie das eigentlich?

Kind: Wir haben im deutschen Fußball doch eine Dreiklassengesellschaft. Der FC Bayern München macht 230 Millionen Euro Umsatz, einen großen Gewinn und hat eine gute Eigenkapitalausstattung. In der zweiten Klasse sind Vereine wie der HSV, Schalke, Stuttgart und Bremen, die machen mehr als 100 Millionen Euro Umsatz und weisen in der Regel eine gute Ertragssituation auf. Dann gibt es zwei Vereine, die aufgrund ihrer Eigentümerstruktur große Handlungsspielräume aufweisen: Bayer Leverkusen und VfL Wolfsburg. Hannover 96 hat nur einen Umsatz von etwa 50 Millionen Euro und so gut wie keinen Gewinn. Wir stagnieren und haben keine Möglichkeiten, uns sportlich und wirtschaftlich zu entwickeln. Vereine oder Wirtschaftsunternehmen müssen doch die Möglichkeit haben, am Wettbewerb teilnehmen zu können.

ZEIT ONLINE: Für den FC Bayern gelten doch die gleichen Regeln wie für Hannover. Vielleicht arbeiten die Münchner nur besser?

Kind: Ich habe größten Respekt vor der Arbeit der Münchner. Der FC Bayern ist seit Jahrzehnten der Verein in Deutschland. Für Hannover ist so ein Erfolg aber gar nicht möglich, wir spielen erst seit sieben Jahren in der ersten Liga. Ein anderes Beispiel ist Hoffenheim. Die machen unglaublich erfolgreiche Arbeit und haben schnell gute Ergebnisse erzielt – diese Voraussetzungen will ich auch schaffen.

ZEIT ONLINE: Welche Möglichkeiten meinen Sie genau. Sind die Bedingungen für Hannover und Hoffenheim nicht gleich?

Kind: Wir wollen keine Spekulanten oder Hedge Fonds nach Hannover holen. Bei uns kommen die möglichen Investoren aus der Region. Diese Unterstützer sind aber nur bereit zu investieren, wenn bestimmte Rahmenbedingungen geschaffen werden: die Änderung der 50+1-Regelung. Sie wollen Entscheidungskompetenz im Hinblick auf die Berufung der Geschäftsführung, die Genehmigung des Haushalts und die Genehmigung von Investitionen sprich Transfers. Für diese Dinge wird schließlich ihr Geld verwendet.

ZEIT ONLINE: Das hört sich so an, als folge der Fußball ausschließlich ökonomischen Kriterien.

Kind: Nein, sportliche und wirtschaftliche Kriterien müssen wir beachten. Ich will es einmal am Beispiel Hoffenheim etwas verkürzt beschreiben: Geld schießt heutzutage eben Tore.

ZEIT ONLINE: Wenn es zum Prozess kommt, werden sie in Fankreisen vermutlich nicht der Beliebteste sein?

Kind: Natürlich wissen wir um die Bedeutung. Ich fordere jedoch gleiche Regeln für alle Vereine. Ich hoffe auch, dass es zu einem Konsens mit der DFL kommt. Wir wollen auch die Interessen der Fans einbinden. Die Zuschauer wollen moderne Arenen und erfolgreiche Mannschaften, die Fragen nach einem Geschäftsführer, dem Haushalt und Investitionen sind sekundär.

ZEIT ONLINE: Man könnte Sie so verstehen, dass Sie der DFL drohen: entweder ein Konsens in Ihrem Sinne oder eine Klage.

Kind: Ich drohe niemandem, aber es gibt immer Situationen im Leben, in denen die Rahmenbedingungen Sie zwingen, sich zu entscheiden. Wir haben zwei Optionen: entweder eine Regelung im Konsens oder eine Rechtsklärung.

ZEIT ONLINE: Ist der Fußball nicht auch ein allgemeines Kulturgut und nicht nur eine wirtschaftliche Ware?

Kind: Das ist doch eine Frage aus der Vergangenheit. Die internationale Entwicklung geht doch ganz woanders hin. Dieser Prozess hat schon vor mehr als zehn Jahren begonnen. Wenn wir uns davon abkoppeln, spielen wir bald nicht mehr in der ersten Liga.

ZEIT ONLINE: Kennen Sie die Fan-Initiative des FC Liverpool, die gerade versucht, ihren Verein zurückzukaufen?

Kind: Wenn ein Investor eine zugesagte Investition in eine Fußballarena nicht einhalten kann, gibt es Proteste. Das gehört dazu. Der englische und der deutsche Markt sind nicht vergleichbar. In England gab es schon immer und ewig Kapitalgesellschaften im Fußball.

ZEIT ONLINE: Wünschen Sie sich englische Verhältnisse für die Bundesliga?

Kind: Nein, wir wollen das englische Modell nicht 1:1 übertragen. Wir wollen ein Konsensmodell. Ich verstehe nicht, nein, ich lehne diese deutsche Mentalität aufs Schärfste ab: Immer zu glauben, dass wir was Besseres sind als andere. Ich kann doch nicht auf England verweisen und sagen, das dortige Modell ist das Negativbeispiel. Wir müssen ein deutschlandspezifisches Modell mit eigenen Argumenten entwickeln.

ZEIT ONLINE: Nehmen wir an, Sie setzen sich mit Ihrem Konsensmodell durch. In Hamburg, Bayern oder Hannover gibt es sicher viele willige Investoren. Im Umland von beispielsweise Rostock oder Cottbus gibt es keine große Wirtschaftskraft.

Kind: Die Investoren müssen ja nicht aus der Region kommen. Der Kapitalmarkt ist offen. Ich weiß beispielsweise, dass Red Bull interessiert verfolgt, wie sich der deutsche Markt entwickelt.

ZEIT ONLINE: Sie hören sich sehr entschlossen und ehrgeizig an. Es muss Sie wurmen, dass Hannover momentan nur acht Punkte hat?

Kind: Mich ärgert, dass wir in dieser Dreiklassengesellschaft spielen müssen. Wir müssen unser Eigenkapital erhöhen, damit Hannover sich sportlich und wirtschaftlich entwickeln kann. Ich will nicht immer unten spielen.

Das Gespräch führte Steffen Dobbert.

 
Leser-Kommentare
    • RRan
    • 24.10.2008 um 12:25 Uhr

    Ganz so einfach ist es dann doch nicht. Bei Hoffenheim steht neben dem Geld scheinbar auch ein gutes Konzept dahinter und ganz ehrlich: wem hilft es, wenn der Investor bei Transfers dazwischenfunkt?

    Aber dass in der Liga einiges im Argen liegt zeigt ja gerade der Erfolg von Hoffenheim. In der Liga werden nach wie vor viel zu häufig die Posten über Beziehungen vergeben - die eigentliche Qualifikation ist nicht immer ausschlaggebend.

  1. Wie lustig, da will jemand unbedingt den Ast absägen, auf dem er sitzt. Glaubt Herr Kind wirklich, dass Investoren ihr Geld in der Provinz versenken? Bei einer Änderung der Regeln würden Vereine in Ballungsräumen noch mehr Geld erhalten und der Abstand zu Provinz- und Werksvereinen würde noch größer.

  2. Die Schreiber müssen wissen das der FCB den besten Manager der Bundesliga mit Uli Hoeneß hat. Der Erfolg kommt nicht von ungefähr, da steckt eine knallharte Kalkulation dahinter. Ich erinnere an Borussia Dortmund im Jahr 1997. Nach dem Champions League Titel stiegen die in den Himmel empor und vergaßen vernünftig zu wirtschaften. Der Absturz war absehbar. Doch die Bayern blieben nach 1999 dran und schafften 2001 den Titel. England kann mit der Bundesliga nicht verglichen werden. Denn der englische Fußballverband steht mit 3,94 Milliarden Euro in den Schulden. Fast ein Drittel dieser Schulden entfallen allein auf Chelsea, Arsenal, ManU und Liverpool und der Neubau von Wembley verschlang 1,2 Milliarden Euro. Und schauen wir einmal nach Italien oder Spanien. Hätten diese Länder Vorgaben wie der DFB sie vorschreibt, gäbe es dort keine erste Liga.
    Die Mannschaften bekämen schlichtweg keine Lizenz!

    • Luke04
    • 24.03.2009 um 15:59 Uhr

    Es scheint mir ein wenig blauäugig zu sein, wie der Herr Kind seine Vorstellungen einer "neuen" Fußballordnung äußert.
    Ganz prinzipiell gesehen kann man doch sagen, dass alle Vereine der Bundesliga gleiche Voraussetzungen haben, so wie der Reporter schon angedeutet hat. Das es aber für einen Sponsor interessanter ist, einen erfolgreichen Verein zu unterstützen ist auch klar. Doch was ändert sich, wenn man es mal extem sieht, wenn nun alle Bundesligavereine einen Investor haben? Dann sieht es doch im Endeffekt wieder genau so aus wie jetzt. Der größte Investor wird sich bei Bayern München wiederfinden, der zweitgrößte bei HSV und Schalke usw.
    Somit ist doch eine "Klassengesellschaft", wie es Herr Kind sagt, nicht abgeschafft.
    Welche Gefahren es mit sich bringt, seinen Verein zu verkaufen, zeigt sich in erschreckender Weise in der Premiere League in England. Es gibt kaum noch Vereine die sich selbst gehören. Hinter dem Vorhang der glamourösen und luxuriösen Scheinwelt verbirgt sich ein Berg von Schulden, der kaum noch abbezahlbar ist. So beläuft sich der Schuldenberg der gesamten Liga auf mehrere hundert Milliarden. Gerade die Finanzkrise macht doch deutlich welches Risiko man eingeht bei einer solch großen "Geldleihe".
    England ist das "Vorbild" für den Untergang des Fußballs.
    Am Ende sind es doch wir Fans, welche die Leidtragenden sind. Höhere Eintrittspreise, immer mehr Logen- statt Steh- bzw. Fanfreundlichen Plätzen. Zudem durchleben wir doch schon jetzt einen immer größer werdenden Auswuchs der Kommerzialisierung, der mit dem Einstieg eines Investors schließlich einen vorläufigen Höhepunkt erreichen wird.

    Schaut man nun auf die Aussage Kinds, dass bereits der Getränkeriese RedBull Interesse zeige, in die Bundesliga einzusteigen, so läuft es mir als Fan eiskalt den Rücken runter. Denn schaut man in unser Nachbarland Österreich, so sehen wir dort, das RedBull ebenfalls den Untergang der Fußballkultur eingeleitet hat. Die österreichische Bundesliga ist doch bereits vollkommen "verkauft", was man an einem Beispiel der SV Austria Salzburg erkennt. Die violette Mannschaft der Austria gibt es seit 2005 nicht mehr. Der Verein verkaufte sich an Red Bull, und trägt deswegen nun auch den Getränkegiganten im Vereinsnamen. Damit nicht genug, Red Bull wagte sich desweiteren an die Umbenennung des Stadions heran(wie es leider in Deutschland auch schon üblich ist) und als Höhepunkt, an die Vereinsfarben. Statt Violett trägt man nun typische RedBull Farben.
    Kommerz verleiht Flügel?
    Ich denke spätestens, wenn es um die Tradition eines Fußballclubs geht, spätestens wenn es um uns geht, dann sollte Schluss sein mit ökonomischen Hintergedanken. Wir einfachen Fans werden in Zukunft die Fans sein, die aufgrund zu hoher Ticketpreise etc. vor den Stadien stehen werden und dem Menschen in Krawatte den Vortritt lassen müssen. Doch wir lassen ihm nicht den Vortritt, damit er einen Fußballclub unterstützen kann, sondern damit er einer einzigen Eventveranstaltung beisitzen darf.

    Die Aufhebung der 50+1 Regel hat weitaus schlimmere Folgen als es Herr Kind hier anspricht. Zu sagen, dass es jedem selbst überlassen sei, einen Investor an Bord zu holen, wenn denn die Regel erst einmal aufgehoben sei, ist indes eine weitere völlig belanglose Aussage. Welcher Verein wird denn Nein sagen können, wenn andere Vereine an einem vorbei ziehen, weil sie das Angebot eines Investors angenommen haben? Ein unendlicher, schrecklicher Kreislauf würde beginnen, der wo endet?

    Lukas Sprey

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    • pbosch
    • 20.08.2009 um 21:07 Uhr

    Wieso geht der Herr Präsident denn nicht mit - endlich?

    Luke - ich stimme Ihnen voll zu, da brauche ich nichts mehr dazuschreiben außer dass ich Leute wie Kind für einen Totengräber des Deutschen Profi-Fußballs halte und auch für einen Sargnagel beim HSV 96.

    Geld verdienen wollen nach Heuschreckenart - übernehmen und ausplündern. Keiner spricht davon wie geschickt man Geld verdienen könnte mit Menschenhandel.

    Und dann - mit "regionalen Investoren" billig einsteigen wenn der Verein in Nöten ist (wohin man den als Präsi ja ziemlich schnell kriegen kann) und dann hochpuschen - kurzfristig - und dann meistbietent verkaufen, an wen auch immer.

    Sicher - Bayer und VW können sich das alleine aus Imagegründen nicht leisten - derzeit!

    Aber zählt das noch wenn andere Maximen gelten irgenwann mal mit einem anderen Management das dann - Fußball mit einem ramponierten Image - sagt - was soll der Mist? Bayer hat ja Krefeld (Uerdingen) damals ziemlich brutal abgestoßen ohne auf Fanseelen Rücksicht zu nehmen.

    Bayern München hat derzeit im Ranking den 5. Platz mit einem Rating von etwa 500 Mio. Firmenwert (ManU 1.2. Mia). Mir passt die Entwicklung da auch nicht ganz als langjährigem Fan. Aber das ist eine Sache, und dass dort Machtkämpfe toben spielt und spielte auch eine Rolle. Aber einen, der eine Lebensleistung gebracht hat - nicht nur als Weltmeister - als Manager und als Lebensmittelfabrikant wie wenige, so zu schmähen wie es Usus ist, auch in der "gehobenen" Presse, das zeigt schon den Zeitgeist in diesem Lande.

    Jedenfalls bin ich guten Mutes, dass das Ansinnen aus Hannover auf längere Sicht keine Chance auf Verwirklichung hat.

    Wenn - dann müssten DFB und DFL schon komplett gekauft werden. Und dies leistet sich weder ein Scheich noch ein russischer Mia-där.

    • pbosch
    • 20.08.2009 um 21:07 Uhr

    Wieso geht der Herr Präsident denn nicht mit - endlich?

    Luke - ich stimme Ihnen voll zu, da brauche ich nichts mehr dazuschreiben außer dass ich Leute wie Kind für einen Totengräber des Deutschen Profi-Fußballs halte und auch für einen Sargnagel beim HSV 96.

    Geld verdienen wollen nach Heuschreckenart - übernehmen und ausplündern. Keiner spricht davon wie geschickt man Geld verdienen könnte mit Menschenhandel.

    Und dann - mit "regionalen Investoren" billig einsteigen wenn der Verein in Nöten ist (wohin man den als Präsi ja ziemlich schnell kriegen kann) und dann hochpuschen - kurzfristig - und dann meistbietent verkaufen, an wen auch immer.

    Sicher - Bayer und VW können sich das alleine aus Imagegründen nicht leisten - derzeit!

    Aber zählt das noch wenn andere Maximen gelten irgenwann mal mit einem anderen Management das dann - Fußball mit einem ramponierten Image - sagt - was soll der Mist? Bayer hat ja Krefeld (Uerdingen) damals ziemlich brutal abgestoßen ohne auf Fanseelen Rücksicht zu nehmen.

    Bayern München hat derzeit im Ranking den 5. Platz mit einem Rating von etwa 500 Mio. Firmenwert (ManU 1.2. Mia). Mir passt die Entwicklung da auch nicht ganz als langjährigem Fan. Aber das ist eine Sache, und dass dort Machtkämpfe toben spielt und spielte auch eine Rolle. Aber einen, der eine Lebensleistung gebracht hat - nicht nur als Weltmeister - als Manager und als Lebensmittelfabrikant wie wenige, so zu schmähen wie es Usus ist, auch in der "gehobenen" Presse, das zeigt schon den Zeitgeist in diesem Lande.

    Jedenfalls bin ich guten Mutes, dass das Ansinnen aus Hannover auf längere Sicht keine Chance auf Verwirklichung hat.

    Wenn - dann müssten DFB und DFL schon komplett gekauft werden. Und dies leistet sich weder ein Scheich noch ein russischer Mia-där.

    • pbosch
    • 20.08.2009 um 21:07 Uhr

    Wieso geht der Herr Präsident denn nicht mit - endlich?

    Luke - ich stimme Ihnen voll zu, da brauche ich nichts mehr dazuschreiben außer dass ich Leute wie Kind für einen Totengräber des Deutschen Profi-Fußballs halte und auch für einen Sargnagel beim HSV 96.

    Geld verdienen wollen nach Heuschreckenart - übernehmen und ausplündern. Keiner spricht davon wie geschickt man Geld verdienen könnte mit Menschenhandel.

    Und dann - mit "regionalen Investoren" billig einsteigen wenn der Verein in Nöten ist (wohin man den als Präsi ja ziemlich schnell kriegen kann) und dann hochpuschen - kurzfristig - und dann meistbietent verkaufen, an wen auch immer.

    Sicher - Bayer und VW können sich das alleine aus Imagegründen nicht leisten - derzeit!

    Aber zählt das noch wenn andere Maximen gelten irgenwann mal mit einem anderen Management das dann - Fußball mit einem ramponierten Image - sagt - was soll der Mist? Bayer hat ja Krefeld (Uerdingen) damals ziemlich brutal abgestoßen ohne auf Fanseelen Rücksicht zu nehmen.

    Bayern München hat derzeit im Ranking den 5. Platz mit einem Rating von etwa 500 Mio. Firmenwert (ManU 1.2. Mia). Mir passt die Entwicklung da auch nicht ganz als langjährigem Fan. Aber das ist eine Sache, und dass dort Machtkämpfe toben spielt und spielte auch eine Rolle. Aber einen, der eine Lebensleistung gebracht hat - nicht nur als Weltmeister - als Manager und als Lebensmittelfabrikant wie wenige, so zu schmähen wie es Usus ist, auch in der "gehobenen" Presse, das zeigt schon den Zeitgeist in diesem Lande.

    Jedenfalls bin ich guten Mutes, dass das Ansinnen aus Hannover auf längere Sicht keine Chance auf Verwirklichung hat.

    Wenn - dann müssten DFB und DFL schon komplett gekauft werden. Und dies leistet sich weder ein Scheich noch ein russischer Mia-där.

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