Geburtenrückgang Was ist mit den Kerlen los?

Die geringe Geburtenrate wurde bisher nur als Frauenthema diskutiert. In einer neuen Studie stehen nun die potenziellen Väter im Mittelpunkt

Junge Männer wünschen sich Kinder. Dem steht aber einiges im Weg.

Junge Männer wünschen sich Kinder. Dem steht aber einiges im Weg.

Dass in Deutschland zu wenige Kinder geboren werden, ist bekannt. Die Ursache dafür wurde bislang – neben äußeren Bedingungen – vor allem in der Karriereplanung junger emanzipierter Frauen gesucht. Alte Rollenbilder der typischen Mutter und Hausfrau sind längst passé. Es sei aber falsch, allein den Frauen die Schuld an der geringen Babyzahl in die Schuhe zu schieben, sagte die ehemalige Bundesfamilienministerin Renate Schmidt am Dienstag auf einer Tagung in Berlin. "Männer haben nämlich auch nicht mehr Kinder als Frauen. Was ist eigentlich mit den Kerlen los?“

Welche Lebensentwürfe und Rollenvorstellungen junge Männer heutzutage haben und wie groß ihr Wunsch nach Kindern ist, hat nun eine von der Bertelsmann-Stiftung in Auftrag gegebene Studie des Deutschen Jugendinstituts untersucht. Das Ergebnis: Mehr als 90 Prozent der kinderlosen Männer zwischen 15 und 42 wollen angeblich Kinder. Tatsächlich sind aber mehr als ein Drittel aller 35 bis 40-Jährigen kinderlos. "Es passiert offenbar etwas zwischen dem Kinderwunsch und seiner Realisierung“, sagte Thomas Rauschenbach, Leiter der Studie "Wege in die Vaterschaft“ und Direktor des Deutschen Jugendinstituts.

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Die Studie zeige, dass "mentale und strukturelle Barrieren“ den Weg zur Vaterschaft erschwerten. "Drei Dinge braucht der Mann, bevor er ein Kind zeugt und Verantwortung für eine Familie übernimmt: Eine feste Partnerschaft, ein ausreichendes Einkommen und einen sicheren Arbeitsplatz“, nennt Rauschenbach als ein zentrales Ergebnis der Untersuchung. Diese Faktoren seien in der heutigen Gesellschaft aber immer schwieriger und später zu realisieren.

Ausbildungen dauerten länger, die Abhängigkeit vom Elternhaus reiche oft bis zum dreißigsten Lebensjahr. "Junge Leute brauchen bis zu fünf Anläufe, um nach einem unbezahlten Praktikum und etlichen Minijobs eine feste Anstellung zu bekommen“, sagte Renate Schmidt dazu. Das verschiebe den Zeitpunkt für ein Kind. In wenigen europäischen Ländern habe sich das Zeitfenster für das Kinderkriegen so sehr verkürzt wie in Deutschland. Die ehemalige Familienministerin schlug daher vor, Studium und Ausbildung flexibler und kinderfreundlicher zu gestalten, damit eine "frühe Vaterschaft“ möglich werde.

Leser-Kommentare
  1. 1. Vaeter

    Es hat da schon mehrere Gruende. Maenner ohne Frauen kriegen schlecht Kinder, dazu kommt es noch das das Risiko einfach zu gross ist. Selbst wenn man eine Partnerin hat und Kinder bekommt, ist die wahrscheinlichkeit einer Scheidung gross. Und damit der Verlust seiner ganzen Existenz, ohne aber wirkliche Chancen auf die Erziehung oder eine Regelmaessigen kontakt zu den Kindern zu haben. Man sagt nicht umsonnst das es eine Vaterlose gesellschaft ist. So haben Kinder auch keine Vatervorbilder. Und den Frauen wird oft genung beigebracht das Maenner dumm oder unnuetz sind und im zweifelsfalle nur das eine wollen. Das Bild der Gesellschaft wie ein Mann sein sollte und was er fuer die Gesellschaft ist muss sich aendern. Da sind viele versaeumnisse in der Gesellschaftspolitik.

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    ... in der Gesellschaft tragen Männer auch selber viel bei.
    Leider.

    Grüße
    Messala
    -------------------------------------

    "Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist" (H. Ford)

    ... in der Gesellschaft tragen Männer auch selber viel bei.
    Leider.

    Grüße
    Messala
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    "Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist" (H. Ford)

    • elwu
    • 28.10.2008 um 18:07 Uhr

    natürlich nicht erwähnt: ein Hauptgrund für viele Männer, kinderlos zu bleiben, ist das grotesk einseitig an Mütterinteressen zentrierte Familienrecht hierzulande. Zum Beispiel: als 'nichtehelicher' Vater kann man nicht mal um das Sorgerecht klagen - während in modernen Staaten auch ein nicht verheirateter Vater automatisch die gleichberechtigte elterliche Sorge erhält. Ganz zu schweigen vom sogenannten 'Unterhaltsrecht', das bei einer Trennung oder Scheidung (auch nach der Neuordnung zum Jahresbeginn) im Ergebnis ausgelegt ist auf die längstmögliche fremdfinanzierung der Mütter durch die Väter.

  2. liegt das Durchschnittsalter 50 Jahre und höher.
    Wie sollen da Kinder entstehen ?

  3. fortpflanzen. ein nebeneffekt der autonomie der frauen ist eben die tatsache, daß versorgungsehen kaum noch vorkommen muessen.
    laut einem wiener psychotherapeuten sind frauen bei der partnersuche
    stärker aufwärtsorientiert, so daß 20% der männer sowieso der physische, mentale bodensatz sind, welcher in einer evolutionären sackgasse verbleiben wird.
    dazu kommen dann eben die männer, die eine unausgeglichene machtbalance zwischen den geschlechtern diagnostizieren.
    man könnte ja der auffassung sein, daß früher die frau chefin in den weichen disziplinen war, und der mann in den härteren, wohingegen
    moderne frauen in beiden bereichen erfolgreicher sind, was sich mancher mann nicht aus nächster nähe, als defektexistenz antun will.

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    Das minderwertige Geschlecht dankt dafür von ihnen nicht beläsitg zu werden. Wir wünschen bei der kinderlosen Karriere viel Erfolg.

    fortpflanzungsbenachteiligter Mann sich damit trösten, daß auf der anderen Seite die hochqualifizierten Fraune kinderlos bleiben (und zwar ungewollt), und zwar wegen der sozialen Abwärtsorientierung der Männer bei der Partnerwahl. Das muß doch in Ihren Augen eine gerechte Strafe sein für diese Hybris der Frauen - erst was lernen und dann auch noch ebenbürtige Männer haben wollen, ts,ts,ts...

    Das minderwertige Geschlecht dankt dafür von ihnen nicht beläsitg zu werden. Wir wünschen bei der kinderlosen Karriere viel Erfolg.

    fortpflanzungsbenachteiligter Mann sich damit trösten, daß auf der anderen Seite die hochqualifizierten Fraune kinderlos bleiben (und zwar ungewollt), und zwar wegen der sozialen Abwärtsorientierung der Männer bei der Partnerwahl. Das muß doch in Ihren Augen eine gerechte Strafe sein für diese Hybris der Frauen - erst was lernen und dann auch noch ebenbürtige Männer haben wollen, ts,ts,ts...

  4. Bei der derzeitigen Familienpolitik Kinder zu kriegen ist nur mit einem sehr guten Einkommen zu realisieren.
    Gerade weil sich die Männer noch in der Rolle der Ernährer sehen. Wenn ich Vater werde will ich doch, das meine Kinder gut versorgt sind. Ohne feste Arbeit oder mit Durschnittseinkommen ist das (fast) nicht zu schaffen.
    Wenn beide Eltern arbeiten müssen damit genug Geld zum Leben bleibt. Wer passt dann auf das Kind auf. Der Onkel Fernseher?
    Die Kürzungen bei den Sozialleistungen stehen natürlich in keinem Zusammenhang mit dem Geburtenrückgang. Die Politiker Jammer immer das nicht genug Kinder geboren werden, aber wie mir scheint ziehen sie die Zusammenhänge nicht in betracht oder vielleicht wollen sie das auch gar nicht. Denn am Geburtenrückgang ist ja das Volk schuld und nicht ihre Politik.

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    für Familien erhöhen ? Die Haushaltseinstellungen für Familienförderung sind jetzt schon riesig, das Kindergeld so ´befriedigend, daß wenig erziehungsqualifizierte Migranten und Einheimische,
    ohne Chance auf dem Arbeitsmarkt, im Kinder Zeugen eine Haupteinkommensquelle sehen.

    für Familien erhöhen ? Die Haushaltseinstellungen für Familienförderung sind jetzt schon riesig, das Kindergeld so ´befriedigend, daß wenig erziehungsqualifizierte Migranten und Einheimische,
    ohne Chance auf dem Arbeitsmarkt, im Kinder Zeugen eine Haupteinkommensquelle sehen.

    • Rahab
    • 28.10.2008 um 18:52 Uhr

    gab es gestern einen beitrag in der taz. der verwies u.a. auf die arbeitswelt und deren anforderungen an den rundum-verfügbaren mann. "Wenn Männer zu viel arbeiten" von Thomas Gesterkamp.

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    ein grund. ein freund von mir, der controller in einem dax konzern ist,
    kommt nie vor 22 - 23 uhr nach hause, samstags wird auch oft gearbeitet.
    der is natuerlich single und das wird sich auch zu 99,9% nicht mehr ändern.

    ein grund. ein freund von mir, der controller in einem dax konzern ist,
    kommt nie vor 22 - 23 uhr nach hause, samstags wird auch oft gearbeitet.
    der is natuerlich single und das wird sich auch zu 99,9% nicht mehr ändern.

  5. für Familien erhöhen ? Die Haushaltseinstellungen für Familienförderung sind jetzt schon riesig, das Kindergeld so ´befriedigend, daß wenig erziehungsqualifizierte Migranten und Einheimische,
    ohne Chance auf dem Arbeitsmarkt, im Kinder Zeugen eine Haupteinkommensquelle sehen.

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    stimmt
    vorschlag : die finanzielle unterstuetzung direkt an die kinder koppeln, etwa durch bezugsscheine fuer : kleidung, windeln, schulmaterial, bahntickets etc

    Die angeblich so gewaltigen Sozialleistungen für "Familien" sind ein Märchen.

    Das Kindergeld ist zu weiten Teilen ein verfassungsrechtlich gebotener Steuerfreibetrag (nichts anders als bei Erwachsenen darf auch bei Kindern das Existenzminimum nicht besteuert werden. Wir er aber, und dafür bekommt man als Ausgleich Kindergeld.). Übrigens: auf HartzIV wird das Kindergeld angerechnet. Dennoch haben Sie recht: ausgerechnet in prekären Verhältnissen, und nur dort, ist es möglich, daß Kinder den Eltern sogar wirtschaftliche Vorteile bringen.

    Für alle anderen Eltern sind sie eine teure Angelegenheit. Wir brauchen keine höheren "Sozialleistungen" - das Kindergeld gehört eher abgeschafft. Sondern eine umfassende Beendigung der systemimmanenten Subvention von Kinderlosigkeit. Kinderarme müssen entweder in viel größerem Ausmaß für die Aufzucht fremder Kinder mitbezahlen oder aber von den Früchten, welche diese Aufzucht später mit sich bringt, ausgeschlossen werden.

    Vielfach werden Transferleistungen für Mittellose als "Familienleistungen" deklariert, nur weil sie an Kinder oder Eltern fließen. Das gilt nicht nur für 90% der Ausgaben der Jugendhilfe, sondern auch für die Krankenversicherung. In Wirklichkeit werden diese Mittel zum größten Teil von anderen Familien, nämlich der Mittelschicht, aufgebracht.

    Der größte Batzen der angeblichen Familienleistung ist allerdings das Ehegattensplitting. Das kommt nun auch kinderlosen Ehepaaren zugute und ist natürlich keine Förderung, sondern wiederum der gnädige Verzicht auf einen verfassungswidrigen Steuerdiebstahl. Denn Steuern müssen nach Leistungsfähikeit erhoben werden. Niemand käme auf die Idee, zu sagen: daß ein Assistenzarzt weniger Steuern zahlt als ein Chefarzt, ist Assistenzarztförderung. Denn er ist weniger leistungsfähig. Die Leistungsfähigkeit eines Ehepaares ist aber unabhängig davon, wie der Verdienst untereinander aufgeteilt wird - arbeitet einer Vollzeit oder beide halbtags? - und deshalb muß auch die Besteuerung davon unabhängig sein. Das sagt das Verfassungsgericht - mit "Förderung" hat das gar nichts zu tun.

    Ob man Bildungsausgaben als Familienförderung betrachten kann, sei dahingestellt (letztlich investiert der Staat hier in die eigene Zukunft, nämlich den Steuerzahler von morgen). Und genau da liegt das Problem: die Aufzucht leistungsfähiger Kinder kostet viel Zeit und Geld. Beides wird hauptsächlich von den Eltern aufgebracht. Die Früchte dieser Investition - Steuern, Beiträge der Kinder - kommen aber nicht nur Eltern zugute, sondern auch, ja sogar (pro Kopf gerechnet) ganz überwiegend, Kinderlosen bzw. Kinderarmen. Familien werden also ausgebeutet.

    Wirtschaftlich gesehen ist Kinderkriegen in unserem System eine Torheit - als kinderloses Paar lebt mein weitaus komfortabler. Und deshalb verzichten gerade die gebildeten Mittelschichten in erschreckendem Ausmaß auf Kinder.

    stimmt
    vorschlag : die finanzielle unterstuetzung direkt an die kinder koppeln, etwa durch bezugsscheine fuer : kleidung, windeln, schulmaterial, bahntickets etc

    Die angeblich so gewaltigen Sozialleistungen für "Familien" sind ein Märchen.

    Das Kindergeld ist zu weiten Teilen ein verfassungsrechtlich gebotener Steuerfreibetrag (nichts anders als bei Erwachsenen darf auch bei Kindern das Existenzminimum nicht besteuert werden. Wir er aber, und dafür bekommt man als Ausgleich Kindergeld.). Übrigens: auf HartzIV wird das Kindergeld angerechnet. Dennoch haben Sie recht: ausgerechnet in prekären Verhältnissen, und nur dort, ist es möglich, daß Kinder den Eltern sogar wirtschaftliche Vorteile bringen.

    Für alle anderen Eltern sind sie eine teure Angelegenheit. Wir brauchen keine höheren "Sozialleistungen" - das Kindergeld gehört eher abgeschafft. Sondern eine umfassende Beendigung der systemimmanenten Subvention von Kinderlosigkeit. Kinderarme müssen entweder in viel größerem Ausmaß für die Aufzucht fremder Kinder mitbezahlen oder aber von den Früchten, welche diese Aufzucht später mit sich bringt, ausgeschlossen werden.

    Vielfach werden Transferleistungen für Mittellose als "Familienleistungen" deklariert, nur weil sie an Kinder oder Eltern fließen. Das gilt nicht nur für 90% der Ausgaben der Jugendhilfe, sondern auch für die Krankenversicherung. In Wirklichkeit werden diese Mittel zum größten Teil von anderen Familien, nämlich der Mittelschicht, aufgebracht.

    Der größte Batzen der angeblichen Familienleistung ist allerdings das Ehegattensplitting. Das kommt nun auch kinderlosen Ehepaaren zugute und ist natürlich keine Förderung, sondern wiederum der gnädige Verzicht auf einen verfassungswidrigen Steuerdiebstahl. Denn Steuern müssen nach Leistungsfähikeit erhoben werden. Niemand käme auf die Idee, zu sagen: daß ein Assistenzarzt weniger Steuern zahlt als ein Chefarzt, ist Assistenzarztförderung. Denn er ist weniger leistungsfähig. Die Leistungsfähigkeit eines Ehepaares ist aber unabhängig davon, wie der Verdienst untereinander aufgeteilt wird - arbeitet einer Vollzeit oder beide halbtags? - und deshalb muß auch die Besteuerung davon unabhängig sein. Das sagt das Verfassungsgericht - mit "Förderung" hat das gar nichts zu tun.

    Ob man Bildungsausgaben als Familienförderung betrachten kann, sei dahingestellt (letztlich investiert der Staat hier in die eigene Zukunft, nämlich den Steuerzahler von morgen). Und genau da liegt das Problem: die Aufzucht leistungsfähiger Kinder kostet viel Zeit und Geld. Beides wird hauptsächlich von den Eltern aufgebracht. Die Früchte dieser Investition - Steuern, Beiträge der Kinder - kommen aber nicht nur Eltern zugute, sondern auch, ja sogar (pro Kopf gerechnet) ganz überwiegend, Kinderlosen bzw. Kinderarmen. Familien werden also ausgebeutet.

    Wirtschaftlich gesehen ist Kinderkriegen in unserem System eine Torheit - als kinderloses Paar lebt mein weitaus komfortabler. Und deshalb verzichten gerade die gebildeten Mittelschichten in erschreckendem Ausmaß auf Kinder.

    • ttob
    • 28.10.2008 um 18:55 Uhr

    "Die ehemalige Familienministerin schlug daher vor, Studium und Ausbildung flexibler und kinderfreundlicher zu gestalten, damit eine "frühe Vaterschaft“ möglich werde."

    ... *lol*, ob sie den finanziellen Aspekt absichtlich unterschlagen hat, oder existiert das Problem nicht in den Köpfen unserer Politiker?

    Auch ansonsten passt der Vorschlag natürlich voll zur derzeitigen Turbo-Bachelor-Manie. Man kann nur hoffen, dass dadurch die Studenten wenigstens tatsächlich früher in Lohn und Brot kommen und Familie gründen können.

    Ansonsten sind meine Erfahrungen als junger Vater recht positiv (ich habe auf 30h reduziert, damit meine Frau arbeiten gehen kann), viele Leute begrüßen es, manche schauen erstaunt. Blöde Kommentare gab es gar keine.

    Allerdings muss man sich keinen Karriere-Phantasien hingeben, während der Zeit fährt man Schmalspur was Ansprüche und Aufstieg angeht. Man kann schon glücklich sein, wenn der AG es überhaupt mitmacht, wenn man aus der 40+ h Knechtschaft ein Stück weit ausbricht, bzw. wenn der eigene Lohn und Schuldenstand das überhaupt erlauben. Auch wird einem die eigene Ersetzbarkeit ziemlich bewusst, wenn die Kollegen um einen herum organisieren (müssen), für einige Väter vermutlich eine schmerzliche Erfahrung. Man sollte sich all dessen bewusst sein vor einem Kind, aber ich würde es trotzdem wieder machen.

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    • Rahab
    • 28.10.2008 um 19:19 Uhr

    was würde passieren, wenn Sie weiter auf 20h reduzieren? und Ihre frau noch mehr arbeiten ginge/gehen könnte? vorteile? nachteile? hindernisse? langzeitfolgen? vielleicht das statistisch vorgesehene zweite kind?

    • Rahab
    • 28.10.2008 um 19:19 Uhr

    was würde passieren, wenn Sie weiter auf 20h reduzieren? und Ihre frau noch mehr arbeiten ginge/gehen könnte? vorteile? nachteile? hindernisse? langzeitfolgen? vielleicht das statistisch vorgesehene zweite kind?

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