Rettungsfonds HSH Nordbank beantragt 30 Milliarden
Die gemeinsame Landesbank von Hamburg und Schleswig-Holstein will wegen der Finanzkrise Staatsbürgschaften in Anspruch nehmen
Der Vorsitzende der Bank, Hans Berger, teilte diesen Schritt heute nach einer außerordentlichen Sitzung des Aufsichtsrates in Kiel mit. Die Garantiesumme soll zum einen Teil der Unterstützung der Geschäfte dienen. Die übrige Summe könne als Puffer dienen, um weitere Schwankungen auf den Finanzmärkten abzufangen.
Nach vorläufigen Zahlen musste die Landesbank bis einschließlich September Abschreibungen im Gesamtwert von 1,3 Milliarden Euro vornehmen. Die Verluste beliefen sich nach Aussagen Bergers auf insgesamt 360 Millionen Euro. Eine Ergebnisprognose für das verbleibende Jahr wollte der HSH-Chef jedoch nicht abgeben, da durch die anhaltend turbulente Marktsituation weitere Wertberichtigungen nicht ausgeschlossen werden könnten.
Trotz der aktuellen Probleme sieht man bei der HSH Nordbank keine Notwendigkeit, sich mit einer anderen Landesbank zusammenzuschließen. Das Thema stehe "im Moment nicht auf der Agenda", sagte Berger.
2003 war die HSH Nordbank aus der Fusion der Landesbanken in Kiel und Hamburg entstanden. In ihrem Heimatmarkt ist die Bank Marktführer im Firmenkundengeschäft und der weltweit größte Schiffsfinanzierer.
- Datum 03.11.2008 - 17:53 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
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Es wird ZEIT zu zuschlagen - bevor der große Topf leer ist.
Von unverantwotlichen Managern ist nicht mehr zu erwarten. Mich persönlich wiedert dieses Verhalten an.
Wie kann in diesen ZEITen Werte Vermittlung aussehen?
Die regierenden Pappnasen haben in diesem Zusammenhang jegliche Hochachtung verloren - zumindest in meinen Augen.
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