US-Wahl Eine neue Ära beginnt

Fünf Gründe für den historischen Wahlsieg Barack Obamas. Eine Analyse

Amerika hat gewählt: eine andere Farbe, eine andere Generation, eine andere Weltanschauung. Es ist zum Klischee geronnen und doch wahr: An den Wahlurnen wurde eine Zeitenwende eingeläutet. Zu Ende gehen 232 Jahre Regierung von Weißen, 24 Jahre Dominanz konservativer Ideen und 25 Jahre kaum unterbrochener Prosperität. Diese Wahl ist wahrhaft historisch, der neue Präsident heißt Barack Obama .

Selten hat eine Phase des Gürtel-enger-Schnallens, des Weniger-statt-mehr mit mehr Hoffnungen und Zuversicht begonnen. Vielleicht ist das nur Erleichterung, dass die bleierne Zeit der Bush-Jahre vorüber ist.

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Seit Wochen hatte sich angekündigt, dass Barack Obama als Kandidat der Hoffnung und des Wandels eine Chance erhalten würde. Doch bis zuletzt hielten sich die Zweifel. Zweimal hintereinander hatten sich die Demokraten zu früh gefreut: Im Jahre 2000, als Al Gore von einem Fernsehsender voreilig zum Sieger von Florida und damit der Präsidentschaft ausgerufen worden war, und dann doch alles ganz anders kam. Genauso 2004, als die Umfragen vor den Wahllokalen anzudeuten schienen, dass John Kerry der nächste Präsident sein werde.

Diesmal war das erste Zeichen, dass es tatsächlich klappen könnte, die Mitternachtswahl im winzigen Flecken Dixville Notch in New Hampshire, wo sich von 21 Wahlberechtigten 15 für Barack Obama entschieden. Zum ersten Mal seit 1968 votierte Dixville Notch für einen Demokraten.

Dann fiel ganz New Hampshire an Obama. Wenn McCain den Demokraten einen Staat abnehmen wollte, dann diesen. Hier in Neuengland hatte McCain im vergangenen Jahr bei den Vorwahlen sein Comeback gestartet. Hier war er durch die Wohnzimmer gepilgert, hatte auf Gartenpartys Bratwürste gebacken. Hier, so glaubte er, würden sie zu ihm halten.

Nach New Hampshire fielen immer mehr Staaten wie die Dominosteine an die Demokraten. Um kurz nach 23 Uhr Ostküstenzeit war Obama Präsident, und John McCain trat in Arizona vor seine enttäuschten Anhänger, um Obama zu gratulieren und anzuerkennen, dass in Amerika eine Zäsur stattgefunden und eine neue Ära begonnen hat.

Obama hat Amerika bewegt und verändert. Er ist nicht nur der Präsident der beiden (liberalen) Küsten, er hat auch im konservativen Inneren der USA gewonnen, auf dem Lande und in den Vorstädten, bei Latinos und unter Weißen – und bei den Schwarzen sowieso.

Der neue Präsident hat ein mehr als eindeutiges Mandat. Er wird es brauchen. Sein überwältigender Wahlsieg hat manche – anfangs verwegen erscheinende – Einschätzung vom “Kandidaten neuen Typs” bestätigt. Ins Weiße Haus zieht eine Ikone der Moderne ein – der erste wahre Präsident des 21. Jahrhunderts. Wer kurz vor der Wahl die Massen gesehen hat, die ihm überall im Land zulaufen – 90.000 in Washingtons, 200.000 bei drei Auftritten in Ohio – muss wieder über Ausstrahlung und über Charisma reden. Denn wer kann die immer gleichen Wahlkampfreden noch hören? Jeder kannte jedes Wort – und trotzdem kamen sie zu Zehntausenden. Ein Phänomen. Das Pänomen Barack Obama.

Doch es gab auch Gründe jenseits seiner Persönlichkeit, die ihm den Sieg brachten: George W. Bush, die Krise des Konservatismus, der Irakkrieg, die Finanzkrise, die schlechte Wirtschaftslage, John McCain.

George Bush. Nie zuvor hat ein US-Präsident das Ansehen und den Ruf Amerikas so beschädigt wie George W. Bush. Nie zuvor hat Amerika binnen einer Doppelamtszeit derart an Macht verloren. Angriffskrieg, Abu Ghraib, Guantánamo, Abrüstungsstopp, Klimablockade, Rekorddefizit, New Orleans, Bestechungsskandale, Wirtschaftskrise – wer will den Amerikanern verdenken, dass sie Veränderung wollten und wollen? Die ganz große Reform, die das Land benötigt und die auch John McCain ankündigte, trauten die Wähler nach diesen Jahren Bushs Parteigänger nicht zu.

Barack Obama ist es gelungen, die Wahl zu einem Referendum über George Bushs Politik zu machen. McCain betonte zwar immer wieder, dass der amtierende Präsident gar nicht auf dem Wahlzettel stand. Doch es half ihm nichts: Obama schaffte es, McCains Kandidatur zur drohenden dritten Amtszeit George Bushs zu stilisieren. Es war ein kurioser Moment, als Richard Cheney, Vize-Präsident und Dunkelmann der Regierung Bush, 48 Stunden vor der Wahl seine Unterstützung für John McCain kundtat. 20 Monate hatte er für dieses Bekenntnis Anlauf genommen. Und als es kam, war es binnen Stunden in einem neuen Fernsehspot Obamas verpackt. Denn die Unterstützung Dick Cheneys musste wie ein Todeskuss wirken – derart unpopulär sind Bush und Freunde.

Die Krise des Konservatismus. Aber es war nicht nur ein einmalig unpopulärer Präsident, der Obama zugute kam. Es waren auch Kräfte der Geschichte, die hier wirkten. Eine konservative Ära ist zu Ende gegangen. Sie begann 1964 mit Barry Goldwater und erreichte 1980 mit Ronald Reagan das Weiße Haus. Seither hat sie es nicht mehr verlassen, sogar als Bill Clinton der Bewohner war.

Vier Grundprinzipien kennzeichnen diesen Konservatismus: niedrige Steuern, Deregulierung, starkes Militär und Abschreckungspolitik, religiöse Werte. Hinter diesen Prinzipien versammelte sich eine heterogene Koalition. Bis 2005 wurde sie von George Bush zusammengehalten, doch dann begann der Zerfall. Teils weil “Reagans Revolution” gescheitert, teils weil sie erfolgreich zu Ende geführt worden war.

Als Reagan Präsident wurde, lag der Spitzensteuersatz bei 70 Prozent. Heute sind es 38 Prozent. Das ist ein enormer Erfolg, und Amerikas Bürger haben die Früchte davon geerntet. Hier gilt: “Mission accomplished”. Wahlkampf lässt sich damit aber nicht mehr so recht machen. Deregulierung war lange Zeit ein Wachstumsmotor, am Ende aber einer der Gründe für die große Krise.

Bedingungslose Deregulierung ist als Grundphilosophie jedenfalls gehörig desavouiert. Dito die Sicherheitspolitik des dröhnenden Stärkebeweises und des Alleingangs. Und schließlich hat sich die Werteagenda der Religiösen schlicht überlebt – wie einst zwischen 1928 und 1932, als Wertefragen der Großen Depression wichen. Zuletzt sind die Republikaner nur noch durch Bestechungsskandale, Washingtoner Insidergeschäfte und Aufblähung des Haushaltsdefizits bekannt geworden. Fazit: Amerikas Konservatismus braucht eine Auszeit in der Opposition. Es dürfte Jahre dauern, bis die Neujustierung abgeschlossen ist.

Der Irakkrieg. Für ihren Kommentar zum Wahltag fand die Washington Post eine wunderbare Überschrift: “Der Krieg, der nicht bellte”. Tatsächlich war es ein wenig wie bei Sherlock Holmes, in dessen Krimi der Wachhund nicht anschlägt, als der Eindringling kommt. Hatte nicht die halbe Welt erwartet, Amerika werde in diesem Wahlkampf wegen des vermaledeiten Irakkriegs aufjaulen und den Oppositionskandidaten wählen?

Und dann: Stille. Wo ist bloß der Irakkrieg geblieben? In der letzten Umfrage vor der Wahl gaben nur neun Prozent der Befragten an, der Irakkrieg sei das wichtigste Thema dieser Wahl. Vor der Kongresswahl 2006 waren es noch 51 Prozent gewesen. Damals glaubten fast Zweidrittel der Befragten, Amerika verliere Boden im Irak. Heute glaubt eine Mehrheit, im Irakkrieg gehe es einigermaßen gut oder sogar sehr gut voran. Diese dramatische Veränderung der öffentlichen Meinung hat Barack Obama aber zumindest nicht geschadet.

Obama begann als Antikriegs-Kandidat. Es war die Glaubwürdigkeit, die er aus seiner frühen Opposition gegen den Feldzug im Irak bezog, die ihn überhaupt erst ins Rampenlicht beförderte. Die Parteilinke und die Pazifisten waren es, die ihn zu ihrem Helden machten.

2006 war Kriegsgegnerschaft dann mehrheitsfähig und Obama ihr Bannerträger. Doch statt, wie Obama forderte, geordnet abzuziehen, entschloss Bush sich, die Truppen aufzustocken – und hatte Erfolg damit. Am Ende mussten auch Obama und seine Kriegsgegner zähneknirschend eingestehen, das manchmal Kampftruppen die Chance auf Frieden erhöhen.

Doch genutzt hat das alles nicht John McCain, dem größten Förderer der Truppenaufstockung. Als es nämlich ruhig wurde im Irak, wurde es auch ruhig um den Irak – in Amerika. Das Thema verschwand von der Agenda. Durch den militärischen Erfolg hat sich John McCain um seinen politischen Erfolg gebracht. Ein Sieg frisst seinen Vater.

Die Wirtschaftskrise. Amerikas Historiker sprechen häufig von der “September-Überraschung”: Irgendein Ereignis irgendwo auf der Welt, das Wähler in den Bann zieht und das Momentum des Wahlkampfes verändert. Diesmal musste niemand weit schauen. Erst die Finanz-, schließlich die Wirtschaftskrise drängten sich dem Wähler auf, seit Mitte September an der Wall Street die Kurse purzelten und die Investmentbanken taumelten.

Davor lag John McCain vorn, danach stürzte er mit den Kursen ab. Wenn es den Leuten ans Portemonnaie geht, wählen sie die Regierung ab. Und die Republikaner werden nicht ohne Grund für die Krise verantwortlich gemacht. Tatsächlich entspricht es konservativer Weltanschauung, dem Staat eine möglichst bescheidene Rolle bei der Gestaltung der Wirtschaft zu geben. Und es ist unbestritten, dass die Finanzmärkte an einem Mangel an Regeln litten und beinahe zugrunde gingen.

Trotzdem sind nicht nur die Republikaner schuld. Immerhin waren es die demokratischen Finanzpolitiker, die in den neunziger Jahren die gesetzliche Überwachung der Märkte für Derivate verhinderten. Und es waren die Demokraten, die Fannie Mae und Freddie Mac, die staatlich gesicherten Immobiliengiganten, zu immer risikoreichen Hypotheken-Krediten für immer ärmere Kunden anstachelten. Wer warnte, wurde als Rassist gebrandmarkt. Denn es waren vor allem Schwarze mit geringem Einkommen und ohne Kapital, welche die Demokraten zu Hauseigentümern machen wollten.

Das alles zählte am Ende jedoch nicht. Sicherheit durch den Staat, das ist es, was die Menschen in Krisenzeiten suchen. Das symbolisieren die Demokraten. Individualismus und Unternehmergeist, die alten amerikanischen Werte, sind – so scheint es – plötzlich nur mehr etwas für Sonnentage. Drum hätte Obama seit Krisenbeginn Mitte September nichts tun und nichts sagen müssen, und er hätte wohl trotzdem von der Kernschmelze auf dem Finanzmarkt profitiert.

John McCain: Barack Obama sagte aber doch etwas zur Finanzkatastrophe. Er hat sich zu erkennen gegeben – wie auch McCain. Wie gut für Amerikas Wähler, dass sie den Kandidaten vor dem Wahltag beim Krisenmanagement zuschauen konnten. Sie taten zwar nur so, als ob. Denn sie steuerten nur ihre Wahlkampagnen durch die Krise, nicht aber das Staatsschiff. Da stand immer noch Bush ziemlich wacklig an der Pinne und hielt einen streng staatsinterventionistischen Kurs.

Die beiden Kandidaten freilich zeigten unter Druck ihren wahren Charakter. Obama: erst vorsichtig und zögerlich; dann aber – nach ausgiebiger Beratung – entschieden und strategisch; einer Linie folgend; ruhig und beruhigend. McCain: wechselhaft, erratisch, unberechenbar; zu risikoreichen Entscheidungen neigend; sich ständig revidierend; große Linien und große Erklärungen scheuend.

In der Krise wirkte Obama bereits wie der Präsident, McCain wie ein keifender Herausforderer. Eine Rollenverkehrung von altem Hasen und jungem Stenz. Am Ende war es Obama, der Amerika in einfachen Worten erklären konnte, was an der Wall Street geschehen war und was nun zu tun sei.

Eigentlich schien John McCain der einzige Republikaner zu sein, der einem Demokraten in diesem, für die Rechte schwierigen Jahr gefährlich werden konnte. Kein Mann der Partei-Orthodoxie, sondern ein Mann der Mitte. Einer, der über die eigene Parteibasis hinauswirken und die unabhängigen Wähler erreichen kann.

Doch McCain verirrte sich im Wahlkampf. Sein Weg führte ihn nicht in die Mitte, wo der Sieg winkt, sondern nach Rechts, wo die republikanische Wagenburg wartet. Dem rechten Parteiflügel, besonders den Religiösen, war er immer suspekt. Er musste sich deshalb nach rechts absichern, um von dort vor dem Feuer der Heckenschützen sicher zu sein. Er benutzte als Schild Sarah Palin, seine Vizepräsidentschafts-Kandidatin, die der rechten Basis Futter gab und sich selbst nebenbei eine politische Zukunft als Lagerpolitikerin schuf.

McCain hätte sich als Reformer einer Partei auf Abwegen positionieren müssen, um Obama Paroli bieten zu können. Stattdessen tat er, was in den Vorwahlen hilfreich, später aber tödlich ist: Er rückte ins Zentrum seiner Partei und an den Rand des politischen Spektrums, dorthin, wo schon Sarah Palin stand. Die Mitte übergab er quasi freiwillig Barack Obama. Unter den selbst erklärten Wählern der Mitte, den sogenannten Moderaten, lag McCain Ende Oktober mit 30 zu 59 Prozentpunkten zurück – schon dies ein Todesurteil.

 
Leser-Kommentare
    • 42317
    • 05.11.2008 um 10:28 Uhr

    Dieser Text enthält mindestens vier Tippfehler, so viele sind mir beim Überfliegen aufgefallen. Vielleicht sollte man was dagegen tun...

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    Sehr geehrter 42317,
    vielen Dank für Ihren Hinweis, das Korrektorat pflügt gerade durch den Text.
    Mit freundlichen Grüßen,

    Johannes Kuhn, Redaktion ZEIT ONLINE

    Sehr geehrter 42317,
    vielen Dank für Ihren Hinweis, das Korrektorat pflügt gerade durch den Text.
    Mit freundlichen Grüßen,

    Johannes Kuhn, Redaktion ZEIT ONLINE

  1. Ja sieht so aus wie wenn die Rechtfertigungen für die Neoliberale Politik in diesem Artikel tatsächlich fast verschwunden oder nur noch leise zu vernehmen sind ...

    Die Konservative Ideologie ist an zu vielen Ecken und Enden gescheitert weil zu wenige Menschen davon Profitiert haben. Im Gegenteil, noch selten zuvor waren die Einkommensunterschiede zwischen den Reichsten und den Aermsten grösser...in vielen Ländern. Da Hilft es auch nichts, die Spitzensteuersätze zu senken und dieses mit einer Aussage "die Menschen hätten profitiert" zu glorifizieren wenn dann etwa das US Gesundheitssystem für ca. 25% der US Familien nicht mehr bezahlbar ist.

    Wie immer waren die Aussagen das es mit der Konservativen/Neoliberalen Ideologie nachher allen besser geht und wir alle schliesslich in einem Paradies erwartet werden viel zu global, die Zeithorizonte viel zu schwammig, die Ergebnisse Eindeutig nicht so wie versprochen...

    Schön, das trotz der äusserst massiven Propaganda der vergangen 20 Jahre für eben dieses Neokonservative Konglomerat von Ansichten und Massnahmen nun doch Zeit ist sich zu verabschieden... Ich hoffe die Protagonisten dieser fehlgeleiteten Ideologie werden in Zukunft leister treten und zu mehr Kompromissen bereit sein.

    Mal sehen was der neue Präsident, das Ober und Unterhaus nun für Visionen, Politik und Strategien umsetzen wollen und entsprechende Entscheidungen treffen werden...

    ;-)

    “When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara

  2. Die Party wird wohl ziemlich kurz sein. Ein echtes Konzept zur Bewältigung der Krise hat auch die Demokratische Partei nicht. Für Europa wird es Bedeuten, dass Obama wohl viel mehr Kriegseinsätze von den Europäern verlangen wird. Seinen Reden ist zu vernehmen, dass er von uns viel häufiger verlangen wird für die USA in den Krieg zu ziehen, auch wenn er das anders nennt.
    Die Gesellschaftlichen Probleme der Amerikaner sind fundamental und nicht schnell zu beheben. Eine viel zu kleine Gruppe ist wirklich gebildet. Die medizinische Versorgung nur für einen Teil der Bevölkerung zu erreichen. Die Kriminalisierung der Gesellschaft zu weit gediehen. Der Anteil der chronisch Kranken und Süchtigen zu hoch um in früher als 10 bis 15 Jahren wirkliche Fortschritte in den USA erwarten zu können. Bei den ungebildeten Menschen Amerikas sind viel zu viele funktionelle Analphabeten die zwar noch gerade Buchstabieren können aber nicht dazu in der Lage sind sich durchs Lesen selbständig Bildung anzueignen. Ein fundamentaler Aufschwung wie ihn die USA benötigt wird also mindestens die Zeit einer Bildungsgeneration bedeuten
    Wirtschaftlich wird es natürlich immer wider Highlights geben, aber das Misstrauen gegenüber wirtschaftlichen Partnern in den USA ist nach der langen Lügen und Blenderorgien der Amerikanischen Wirtschaftsführern zu hoch um sich wieder einmal das Geld im Ausland zu besorgen. Zu viele Ausländer die in den USA investierten haben ein Desaster erlebt. Chrysler als beinahe Tod der Daimler AG ist das welches uns in Deutschland wohl am bekanntesten vorkommen wird. Es braucht also eine neue Kultur der Ehrlichkeit in den USA bevor man den Wirtschaftsleuten dort wieder trauen sollte erst wenn diese Kultur dort eingezogen hat sollte man wirklich auf engere Verbindungen setzen als sie heute bestehen.
    Auch hier sollte man betonen dass für den Einzug von verbindlichen Informationen gerne mit einem visionären Anteil, aber basierend auf fundamental richtigen Daten nicht auf den typisch amerikanischen Lug- und Trugbildern über die eigene Situation, dann kann man wirtschaftlich wieder mit Ihnen zusammenarbeiten.
    Obama ist also eher ein Symbol für den Untergang des Amerikanischen Imperiums als ein Symbol für den Wiederaufstieg.
    Ein nett aussehender Man der anzeigt wie verzweifelt die Amerikaner wirklich sind. Amerika am Boden und diesmal wird es einige Jahre dauern bis es wieder aufstehen kann. Danach sollten die Tage der amerikanischen Vorherrschaft in der Weltpolitik vorbei sein. Dann ist es Hoffentlich nur noch ein Land unter vielen.
    Obama war sicher die bessere Alternative für die Amerikaner für die Europäische Jugend die jetzt noch jubelt ist Obama der welcher verlangen wird das sie in Zukunft bluten werden an den verschiedenen Orten der Welt in denen sich die USA die Macht sichern will, das hat er ja in seinem Wahlkampf gesagt.
    Bleibt nur zu Hoffen das sich Europa gegen den charismatischen Blender rechtzeitig so absichert das unsere Kinder auch weiterhin nicht für die imperiale Machtpolitik bluten müssen in Afghanistan, Pakistan, Irak, Iran Nordvietnam usw.
    Ich hoffe ja schwer das ich mich irre aber ich befürchte wir müssen uns noch viel weiter von den USA abgrenzen, um die wirklichen Demokratien hier in Europa davor zu schützen der Kriegshandlanger der USA zu werden.
    Der Kredit der Amerikaner ist verspielt und die Welt sollte nicht zu schnell zugreifen, jetzt sind erst mal die Amerikaner selbst gefragt, sie sollen jetzt im eignen Land für Ordnung sorgen und den sicher nachhaltigeren Ansätzen aus Europa folgen. Es gab schon zu viele Strohfeuer aus den USA, diesmal müssen sie zuerst beweisen, dass es ein anderer Brennstoff ist als Versprechungen Lügen und Wunschbilder.
    Gratulation Herr Obama zum Sieg es wartet viel Arbeit auf Sie.

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    "Gratulation Herr Obama zum Sieg es wartet viel Arbeit auf Sie."

    Dem kann man nur zustimmen und auch Obamas Erklärung zum Wahlsieg trifft auch in etwa den Ton Ihres Kommentars, wenn auch nicht so detailliert und natürlich amerikanisch-optimistischer.
    Die Party zu seiner Wahl darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass noch kein "Change" stattgefunden hat - bis auf ein mächtiges Symbol für die Emanzipation der Schwarzen.
    Wie auch Obama selbst schon sagte: Es wurde bis jetzt nur die Chance geschaffen, das Land zu verändern. Die eigentliche Arbeit liegt noch vor ihm und der ganzen Nation. Sein Land und die Welt können nur hoffen, dass er seinen Worten Taten folgen lässt und Erfolg hat.

    Grüße
    Hinterfrager

    • ttob
    • 05.11.2008 um 13:24 Uhr

    ... welche konkret meinst du damit?:

    "...um die
    wirklichen Demokratien hier in Europa davor zu schützen der Kriegshandlanger der USA zu werden."

    Italien, Frankreich, Deutschland?

    In diesem Punkt unterliegst du wahrscheinlich auch schon wieder der selektiven Blindheit. Europas "Demokratien" sind genauso wenig wirklich demokratisch wie die der USA, von der neutralen Schweiz vielleicht mal abgesehen, aber die hast du vermutlich nicht gemeint.

    Oder meinst du das demokratische mehrfach abgeleitete neoliberale Konstrukt namens EU, welches nicht nur die nationale Souveränität schleifen möchte, sondern auch Aufrüstung und globale Machtpolitik zum Ziel hat? Und darüber hinaus extremst darum bemüht ist, seine Bürger möglichst aus jeder Entscheidung (einschliesslich der über seine Existenz) heraus zu halten? Wohl kaum.

    Hallo HarryWP, ich kann Ihnen in weiten Teilen nur zustimmen und ich hoffen mit Ihnen: Ich hoffe ja schwer das ich mich irre aber ich befürchte wir müssen uns noch viel weiter von den USA abgrenzen, um die wirklichen Demokratien hier in Europa davor zu schützen der Kriegshandlanger der USA zu werden.
    Der Kredit der Amerikaner ist verspielt und die Welt sollte nicht zu schnell zugreifen, jetzt sind erst mal die Amerikaner selbst gefragt, sie sollen jetzt im eignen Land für Ordnung sorgen und den sicher nachhaltigeren Ansätzen aus Europa folgen
    . Ich bin beinahe 70 Jahre alt und habe sehr schlimme Erfahrungen in meinem Leben machen müssen und gerade deshalb wünsche ich, dass die europäische Jugend, so wie die südamerikanische und die Jugend aller Kontinente nicht für eine Ideologie bluten muss, die ihren Folgern suggeriert, dass nur ein Weg, nur eine Gestalt der Gesellschaft die richtige - gottgewollte, oder wie man es nennt, sein kann. Dazu gehört aber auch, dass diese Jugend (europäische usw.) eigene Vorbilder auf ihrem Kontinent findet. Diese sind aber, für mich, nicht in sichtbar. Die bürgerliche Mitte (die überkommene "Elite") ist nicht in der Lage solche Vorbilder hervorzubringen, da sie ihrer Clintel verpflichtet ist. Linke Politik ist diskreditiert z.B. durch Militanz, die nicht bereit war, rechtzeitig einzusehen, dass sie nicht zum Fortschritt beitragen konnte und durch die Katastrophe des Kommunistischen SYstems. Gott wird nicht wirklich helfen können. Dennoch glaube ich an eine Zukunft ohne Vernichtung, ich mag diesen Glauben nicht aufzugeben, um unserer Kinder und Enkel willen. Nehmen alle Herrn Obama beim Wort, natürlich zuerst die Gringos, aber auch alle anderen Jungen, die an ihn und seinen change glauben.
    Beste Grüße, Jesús
    Joaquim da Madrugada

    diese wahl markiert keineswegs das ende, sondern einen neuen anfang und einen sieg der demokratie: über 100 millionen menschen haben mit ihrer stimme gesagt, dass sie etwas verändern wollen. so viel entschlossenheit wünsche ich uns auch. dynamik und aufbruchstimmung sowie eine verteidigung freiheitlicher werte in einer rezession, das ist es, was diesen wahlkampf ausgemacht hat. und wenn ich meinem gefühl vertrauen kann, dann wird diese wahl noch weite kreise ziehen und einen ruck durch die welt schicken, die weiß gott aufgerüttelt werden muss.

    "Gratulation Herr Obama zum Sieg es wartet viel Arbeit auf Sie."

    Dem kann man nur zustimmen und auch Obamas Erklärung zum Wahlsieg trifft auch in etwa den Ton Ihres Kommentars, wenn auch nicht so detailliert und natürlich amerikanisch-optimistischer.
    Die Party zu seiner Wahl darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass noch kein "Change" stattgefunden hat - bis auf ein mächtiges Symbol für die Emanzipation der Schwarzen.
    Wie auch Obama selbst schon sagte: Es wurde bis jetzt nur die Chance geschaffen, das Land zu verändern. Die eigentliche Arbeit liegt noch vor ihm und der ganzen Nation. Sein Land und die Welt können nur hoffen, dass er seinen Worten Taten folgen lässt und Erfolg hat.

    Grüße
    Hinterfrager

    • ttob
    • 05.11.2008 um 13:24 Uhr

    ... welche konkret meinst du damit?:

    "...um die
    wirklichen Demokratien hier in Europa davor zu schützen der Kriegshandlanger der USA zu werden."

    Italien, Frankreich, Deutschland?

    In diesem Punkt unterliegst du wahrscheinlich auch schon wieder der selektiven Blindheit. Europas "Demokratien" sind genauso wenig wirklich demokratisch wie die der USA, von der neutralen Schweiz vielleicht mal abgesehen, aber die hast du vermutlich nicht gemeint.

    Oder meinst du das demokratische mehrfach abgeleitete neoliberale Konstrukt namens EU, welches nicht nur die nationale Souveränität schleifen möchte, sondern auch Aufrüstung und globale Machtpolitik zum Ziel hat? Und darüber hinaus extremst darum bemüht ist, seine Bürger möglichst aus jeder Entscheidung (einschliesslich der über seine Existenz) heraus zu halten? Wohl kaum.

    Hallo HarryWP, ich kann Ihnen in weiten Teilen nur zustimmen und ich hoffen mit Ihnen: Ich hoffe ja schwer das ich mich irre aber ich befürchte wir müssen uns noch viel weiter von den USA abgrenzen, um die wirklichen Demokratien hier in Europa davor zu schützen der Kriegshandlanger der USA zu werden.
    Der Kredit der Amerikaner ist verspielt und die Welt sollte nicht zu schnell zugreifen, jetzt sind erst mal die Amerikaner selbst gefragt, sie sollen jetzt im eignen Land für Ordnung sorgen und den sicher nachhaltigeren Ansätzen aus Europa folgen
    . Ich bin beinahe 70 Jahre alt und habe sehr schlimme Erfahrungen in meinem Leben machen müssen und gerade deshalb wünsche ich, dass die europäische Jugend, so wie die südamerikanische und die Jugend aller Kontinente nicht für eine Ideologie bluten muss, die ihren Folgern suggeriert, dass nur ein Weg, nur eine Gestalt der Gesellschaft die richtige - gottgewollte, oder wie man es nennt, sein kann. Dazu gehört aber auch, dass diese Jugend (europäische usw.) eigene Vorbilder auf ihrem Kontinent findet. Diese sind aber, für mich, nicht in sichtbar. Die bürgerliche Mitte (die überkommene "Elite") ist nicht in der Lage solche Vorbilder hervorzubringen, da sie ihrer Clintel verpflichtet ist. Linke Politik ist diskreditiert z.B. durch Militanz, die nicht bereit war, rechtzeitig einzusehen, dass sie nicht zum Fortschritt beitragen konnte und durch die Katastrophe des Kommunistischen SYstems. Gott wird nicht wirklich helfen können. Dennoch glaube ich an eine Zukunft ohne Vernichtung, ich mag diesen Glauben nicht aufzugeben, um unserer Kinder und Enkel willen. Nehmen alle Herrn Obama beim Wort, natürlich zuerst die Gringos, aber auch alle anderen Jungen, die an ihn und seinen change glauben.
    Beste Grüße, Jesús
    Joaquim da Madrugada

    diese wahl markiert keineswegs das ende, sondern einen neuen anfang und einen sieg der demokratie: über 100 millionen menschen haben mit ihrer stimme gesagt, dass sie etwas verändern wollen. so viel entschlossenheit wünsche ich uns auch. dynamik und aufbruchstimmung sowie eine verteidigung freiheitlicher werte in einer rezession, das ist es, was diesen wahlkampf ausgemacht hat. und wenn ich meinem gefühl vertrauen kann, dann wird diese wahl noch weite kreise ziehen und einen ruck durch die welt schicken, die weiß gott aufgerüttelt werden muss.

  3. Sehr geehrter 42317,
    vielen Dank für Ihren Hinweis, das Korrektorat pflügt gerade durch den Text.
    Mit freundlichen Grüßen,

    Johannes Kuhn, Redaktion ZEIT ONLINE

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    • sjdv
    • 05.11.2008 um 13:00 Uhr

    Eine Formulierung fand ich etwas schräg. Nämlich, dass McCain bei Grillfesten Bratwürste "gebacken" hat. Vielleicht sollten die dann "Backwürste" heissen ?
    Ansonsten sehr ein kompetenter Kommentar.

    Gibt es das wirklich ? Als alter (typisch !) ZEIT-Leser hat man ja schon lange resigniert und Orthographie- und Interpunktionsschwäche als das Markenzeichen der VertreterInnen der nachgewachsenen Generation (übrigens in allen highclass-Medien) hinzunehmen gelernt, obwohl unter ihnen kaum jemand ohne Hochschulabschluss zu finden sein dürfte. Natürlich outet man sich als Korinthenkacker, wenn einem das ins Auge fällt, natürlich ist das Inhaltliche der Aussagen das Wichtige - und doch : es degradiert ungemein ! Deshalb wünsche ich Ihren Bemühungen möglichst viel Erfolg !

    • sjdv
    • 05.11.2008 um 13:00 Uhr

    Eine Formulierung fand ich etwas schräg. Nämlich, dass McCain bei Grillfesten Bratwürste "gebacken" hat. Vielleicht sollten die dann "Backwürste" heissen ?
    Ansonsten sehr ein kompetenter Kommentar.

    Gibt es das wirklich ? Als alter (typisch !) ZEIT-Leser hat man ja schon lange resigniert und Orthographie- und Interpunktionsschwäche als das Markenzeichen der VertreterInnen der nachgewachsenen Generation (übrigens in allen highclass-Medien) hinzunehmen gelernt, obwohl unter ihnen kaum jemand ohne Hochschulabschluss zu finden sein dürfte. Natürlich outet man sich als Korinthenkacker, wenn einem das ins Auge fällt, natürlich ist das Inhaltliche der Aussagen das Wichtige - und doch : es degradiert ungemein ! Deshalb wünsche ich Ihren Bemühungen möglichst viel Erfolg !

  4. "Gratulation Herr Obama zum Sieg es wartet viel Arbeit auf Sie."

    Dem kann man nur zustimmen und auch Obamas Erklärung zum Wahlsieg trifft auch in etwa den Ton Ihres Kommentars, wenn auch nicht so detailliert und natürlich amerikanisch-optimistischer.
    Die Party zu seiner Wahl darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass noch kein "Change" stattgefunden hat - bis auf ein mächtiges Symbol für die Emanzipation der Schwarzen.
    Wie auch Obama selbst schon sagte: Es wurde bis jetzt nur die Chance geschaffen, das Land zu verändern. Die eigentliche Arbeit liegt noch vor ihm und der ganzen Nation. Sein Land und die Welt können nur hoffen, dass er seinen Worten Taten folgen lässt und Erfolg hat.

    Grüße
    Hinterfrager

    Antwort auf "Obama der Messias?"
  5. Eine ausgezeichnete Analyse von Herrn Kleine-Brockhoff - und überhaupt: Was für ein Morgen! Können die Probleme, die vor uns liegen, doch noch rechtzeitig gelöst werden? Barack Obama kann einer der großen amerikanischen Präsidenten und ein Glücksfall für uns alle werden, wenn er das Potential hat, das viele in ihm sehen. Aber was für gewaltige Probleme sind das: Weltwirtschaftskrise, Energie- und Klimakrise, Verstrickungen in explosive Konflikte, Überbevölkerung auf der Südhalbkugel... Ist es nicht blauäugig, an eine Lösung zu glauben? Und doch: Ab heute hoffe ich wieder!

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    Finanzkrisen, Terrorangriffe, Energieprobleme dürften auch weiterhin auf der Tagesordnung jedes US-Präsidenten stehen. Immerhin ist es beruhigend, dass dieses Amt ab Februar zumindest von einem coolen, intelligenten Organisator bekleidet wird, und nicht von einem hitzköpfigen Greis, der für seine Wutausbrüche berüchtigt ist.

    Auch die US-Vizepräsidentschaft ist mit Biden zweifellos besser besetzt. Als langjähriger Vorsitzender des außenpolitischen Senatsausschusses kennt er jedes Land der Welt persönlich, während die unbedarfte Frau Palin erst im vergangenen Jahr zum allerersten Mal in ihrem Leben einen Reisepass beantragte.

    Finanzkrisen, Terrorangriffe, Energieprobleme dürften auch weiterhin auf der Tagesordnung jedes US-Präsidenten stehen. Immerhin ist es beruhigend, dass dieses Amt ab Februar zumindest von einem coolen, intelligenten Organisator bekleidet wird, und nicht von einem hitzköpfigen Greis, der für seine Wutausbrüche berüchtigt ist.

    Auch die US-Vizepräsidentschaft ist mit Biden zweifellos besser besetzt. Als langjähriger Vorsitzender des außenpolitischen Senatsausschusses kennt er jedes Land der Welt persönlich, während die unbedarfte Frau Palin erst im vergangenen Jahr zum allerersten Mal in ihrem Leben einen Reisepass beantragte.

    • tom310
    • 05.11.2008 um 12:31 Uhr

    und McCain lag nur ein paar Tage und nur in den "national polls" vor Obama. Die entscheidenenden Electoral votes hat McCain niemals auch nur ein Reichweite gehabt. Und dieser kurze Zeitraum der kleinen Führung verdankte er Frau Palin: ein gut aussehende junge Frau, das Idealbild der Konservativen. Dann sagte sie eine Woche lang nichts.
    Doch genau diese Sarah Palin wurde zum Problem, ihre ersten Interviews: John McCain schmierte in den Umfragen schneller ab, als er hochgeklettert war und Amerika lachte sich tot. Daraufhin hat man sie zwei Wochen lang isoliert und gehofft, ihr etwas einzutrichtern. Dennoch beschloss sie, sich bei Wahlkampfreden nicht an die Vorgaben des Wahlkampfteams zu halten. Die gerade noch gewonnenen Clinton-Wähler liefen schreiend davon.
    Herr Kleine-Brockhoff schreiben sie doch mal was über Global Warming und Sarah Palin. Ja, denn die globale Erwärmung ist nicht menschengemacht, es ist wohl Gottes Werk. Dazu noch"drill baby drill". Wer solche Ansichten in 2008 vertritt, darf niemals eine Chance bekommen.

  6. Obama heißt also der neue Hoffnungsträger.
    Ich mache mir wenig Illusionen, dass er wirklich eine Wende bringen wird.
    Dazu muss man sich nur die Geldgeber hinter ihm ansehen, die jetzt alle ihre "Ausgaben" wieder rein haben wollen.
    Da müsste er schon viel Rückgrat haben, wenn er diese Leute zugunsten der sozial Schwachen, nicht bedient.
    Außerdem waren seine Visionen, die er im Wahlkampf geäußert hat, viel zu schwammig für eine wirkliche Wende.
    Ich erwarte ein "weiter so" und keinen Aufbruch zu neuen Ufern.

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