Yma Súmac Die Nachtigall der Anden ist tot
Die peruanische Sopranistin ist im Alter von 86 Jahren in Los Angeles an Krebs gestorben. Mit ihrer Stimme, die sechs Oktaven umfasste, wurde sie berühmt
Die Sängerin, die seit 60 Jahren in den USA lebte, starb bereits am Samstag; sie werde im engsten Familienkreis an einem ungenannten Ort beigesetzt, hieß es am Montag auf ihrer Internetseite.
Súmac, die als "Nachtigall der Anden" bezeichnet wurde, besaß eine außergewöhnliche Stimme und konnte sie in jungen Jahren
durch sechs Oktaven führen: Sie beherrschte ihr Instrument vom tiefsten Alt bis ins hohe Pfeifregister.
Einem größeren Publikum bekannt wurde sie 1953 an der Seite Charlton Hestons in dem Hollywood-Film Das Geheimnis der Inkas. Ihre Lieder mischten auf einzigartige Weise lateinamerikanische Rhythmen mit Elementen aus Jazz und Rock. Auch des Opernrepertoires war Sùmac mächtig.
Als Zoila Augusta Chávarri wurde sie am 10. September 1922 in der peruanischen Provinz Cajamarca geboren. Mit 13 Jahren wurde sie zufällig bei einem Gesangswettbewerb entdeckt. Später feierte "die Stimme der Inkas" auf den Bühnen Lateinamerikas, der USA und Europas große Erfolge.
Sie bezeichnete sich stets als direkte Nachfahrin des letzten Inka-Herrschers Atahualpa, was sie sogar durch Vorlage offizieller Papiere untermauerte. Ihr Künstlername bedeutet in der indianischen Quechua-Sprache "hübsches Mädchen".
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- Datum 05.11.2008 - 11:10 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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Yma Sumac ist mit Sicherheit einer der größten Stimmtalente, die das 20 Jahrhundert gesehen hat. Musikalisch hat sie allerdings nur dubiosen Kitsch hinterlassen. Offensichtlich hatte sie in ihrem Leben keine entschiedende Begegnung, die ihrem Stimmtalent ein ensprechendes musikalisches Niveau angeregt bzw. zur Seite gestellt hat.
Dass sie eine Stimmumfang von von 6 Oktaven gehabt haben soll, ist im übrigen Unfug. Woher kommt das, zeit.de? Mit Talent und Ausbildung kommt eine Frau auf etwas über 3 Oktaven. Yma Sumac soll 4 gehabt haben. Auf der Platte 'Mambo!' zeigt sie ihre Bandbreite am deutlichsten, dort könnte man ihren Stimmumfang mal ausmessen.
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