Paläoklima Eine Brise Apokalypse

In Gesteinsbrocken entdecken Forscher die Klimageschichte Asiens. Sie sind überzeugt: Der Monsun hat in den vergangenen Jahrtausenden ganze Kulturen vernichtet

Der Monsun bringt starke Regenfälle mit sich, wie hier in Sri Lanka. In den vergangenen Jahrtausenden sollen die Winde aber auch ganze Kulturen beeinflusst haben

Der Monsun bringt starke Regenfälle mit sich, wie hier in Sri Lanka. In den vergangenen Jahrtausenden sollen die Winde aber auch ganze Kulturen beeinflusst haben

Wird er kommen? Jedes Jahr im Sommer blicken die Menschen in den bevölkerungsreichsten Gegenden der Welt gen Himmel. Sie warten auf den Monsun, der ihnen die lang ersehnten Regenfälle bescheren soll. Es ist ein Bangen, Jahr für Jahr, denn die Stärke des feuchten Windes aus den Tropen entscheidet über reiche Ernten oder Dürre und Hunger.

Die Angst für Leib und Leben hat offenbar schon Chinas Kaiser umgetrieben: "Schwache Monsunperioden haben in den vergangenen 1800 Jahren zum Kollaps ganzer Dynastien geführt", sagt Hai Cheng von der Universität in Minnesota. Aufstieg und Fall der Herrschergeschlechter seien eindeutig mit dem Wechsel des Klimas verbunden gewesen, schreiben er und seine Kollegen im Wissenschaftsmagazin Science .

Schwache Monsunzeiten haben drei der fünf großen chinesischen Herrschaftsgeschlechter in die Knie gezwungen. Die Tang-, Yuan- und Ming-Dynastien kollabierten nach Jahrzehnten der Trockenheit. Einen drastischen Tiefpunkt im Monsun gab es etwa von 1340 bis 1360, kaum ein Jahrzehnt später endete 1368 die Herrschaft der Yuan, jener Dynastie, die ein Enkel von Dschingis Khan an die Macht brachte. Ein außergewöhnlich starker Monsun von 960 bis 1020 hingegen verhalf der Song-Dynastie in ihren ersten sechs Jahrzehnten zu großer Stabilität, dank reicher Ernten und neuen fruchtbaren Flächen für den Reisanbau.

"Ein schwacher Monsun ist wie ein Katalysator für die dynastische Entwicklung Chinas", sagt Gerald Haug von der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich. Der Trockenheit "folgen Hungersnöte, dann gibt es Aufstände. Wenn es den Leuten dann über Dekaden schlecht geht, kollabiert jede Kultur".

Hinweise darauf fanden die Forscher um Hai Cheng im Norden Chinas in der Provinz Gansu. Hier in der Wanxiang-Höhle plätschert die Klimageschichte Asiens von der Decke auf den Boden. Riesige Stalagmiten wachsen empor, die von starken und schwachen Monsunperioden der vergangenen Jahrtausende berichten. Je stärker die Regenfälle sind, desto schneller wachsen die Tropfsteine.

Einen 1,2 Meter großen Brocken untersuchten die Forscher Schicht für Schicht und datierten die Monsune der Vergangenheit auf einen Zeitraum von 10 Jahren genau. Möglich wird das dank natürlich vorkommender Uran-Atome. Diese werden zunächst im wachsenden Kalk der Tropfsteine gebunden, wo sie anfangen zu zerfallen. Die Abbauprodukte des Urans entstehen immer nach genau festgelegten Zeitintervallen. So müssen die Forscher nur noch ausrechnen, wie lange es gedauert hat, damit die Atome übrig bleiben, die sie in den Schichten des Stalagmiten gefunden haben.

Doch ist allein der Monsun für die kulturellen Umbrüche in Chinas Geschichte verantwortlich? "Je komplexer ein Gesellschaftssystem ist, desto empfindlicher reagiert es auf Umweltveränderungen", sagt Haug. Er selbst war 2007 an einer Studie beteiligt, die ähnliche Ergebnisse bei der Untersuchung von Gesteinsschichten in China gefunden hatte, wie jetzt auch der Klimaforscher Cheng. Haugs Team verwendete eine andere Datierungsmethode, kam aber auf exakt die gleichen Zusammenhänge: "Beide Studien sind wie Spiegelbilder. Die Daten schlagen den Nagel in den Sargdeckel der Zweifel."

In seiner Studie fand Haug zudem Hinweise auf weitere Kulturkatastrophen: "Die Maya-Zivilisation in Südamerika kollabierte etwa zeitgleich mit der Tang-Dynastie in China", sagt der Klimaforscher. Ein Zufall? Haug glaubt nicht daran. Offenbar hat es zur damaligen Zeit weitreichende Klimaänderungen gegeben, die sich global ausgewirkt haben.

Auch in Zukunft könnte es hart für die Menschen werden: "Das Monsunsystem steht vor einem dramatischen Umbruch", sagt Haug. Die Treibhausgase, die der Mensch in den vergangenen Jahrzehnte in die Luft gepustet hat, haben den natürlichen Kreislauf heftig durcheinandergebracht. "Dies führt womöglich zu einem anhaltend schwachen Monsun im Nordwesten Chinas“, sagt Hai Cheng. Die Frage ist, wie sich der Mensch darauf einstellen wird.

 
Leser-Kommentare
  1. Warum hat sich das Klima in früheren Zeiten auch ohne CO2 verändert, warum muss es jetzt plötzlich ausschließlich das von Menschen verursachte CO2 sein ?

    Die Rechenprogramme der Global Warmers schließen z.B. de Einfluss der Sonne auf die Veränderungen globaler Tempeaturen einfach aus und behaupten, die Sonne habe keinen entsprechenden Einfluss.

    Dies kann in keinem Fall für die Vergangenheit gelten, denn dort gibt es sehr enge Verbindungen zwischen Sonnenaktivitäten und globalen Temperaturen, aber kein anthropogen verursachtes CO2.

    Ähnliche Bebachtungen zu Aktivitäten der Sonne lassen sich derzeit beobachten. Die Anzahl der Sonnenflecken ist dramatisch zurückgegangen, ähnlich wie während des Maunder Minimums, bekannt auch als Kleine Eiszeit. Astrophysiker, aber nicht nur die, sagen uns aufgrund der veränderten Sonnenktivitäten ähnliche Zustände voraus.

    Entgegen den Voraussagen der Global Warmers mit ihren Rechenprogrammen wird es global derzeit nicht mehr wärmer. Seit 2002 fallen sogar die globalen Temperaturen leicht, die Weltmeere erwärmen sich nicht mehr zusätzlich. Selbst das angeblich eine Apokalypse anzeigende Abschmelzen der Pole ist reines Zweckdenken. Die Eismassen am und um den Südpol bauen sich auf, und selbst das immer wieder angeführte Abschmelzen des arktischen Eises, als Bestätigung einer kommenden Katastrophe mit allen optischen Möglichkeiten dargestellt, hat sich inzwischen wieder normalisiert. Die neuesten Daten, Datum 4. 11. 2008, Nansen Institut Bergen, mit Satelliten gemessen, zeigen den Umfang der polaren Eismassen wieder im Durchschnitt der letzten 7 Jahre.

    Es erhebt sich die Frage, warum die Autoren des Berichtes nicht auf die Einflüsse der Sonne auf das Klima als Ursache eingehen, was andere Forscher speziell zu Forschungsergebnissen mit Stalagmiten machen, sondern das anthropogene CO2 für jetzt und die Zukunft verantwortlich machen.

    Dazu gibt es zwei mögliche Antworten. Entweder fürchtet man, ohne einen Bezug zum antropogen verursachten CO2 bei der künftigen Vergabe von Forschungsmitteln leer auszugehen.

    Oder der Autor dieses Berichtes hat sich die Angaben herausgesucht, die zur CO2 Theorie passen und andere Aussagen schlicht negiert. Dies soll öfters vorkommen als

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    Was, wenn obendrauf noch von Menschen produziertes CO_2 kommt?

    Allerdings: ""Je komplexer ein Gesellschaftssystem ist, desto empfindlicher reagiert es auf Umweltveränderungen", sagt Haug." - scheint mir unsinnig zu sein. Je komplexer, desto unempfindlicher.
    Theo Rem

    Was, wenn obendrauf noch von Menschen produziertes CO_2 kommt?

    Allerdings: ""Je komplexer ein Gesellschaftssystem ist, desto empfindlicher reagiert es auf Umweltveränderungen", sagt Haug." - scheint mir unsinnig zu sein. Je komplexer, desto unempfindlicher.
    Theo Rem

  2. 2. CO_2

    Was, wenn obendrauf noch von Menschen produziertes CO_2 kommt?

    Allerdings: ""Je komplexer ein Gesellschaftssystem ist, desto empfindlicher reagiert es auf Umweltveränderungen", sagt Haug." - scheint mir unsinnig zu sein. Je komplexer, desto unempfindlicher.
    Theo Rem

  3. Nicht die Monsune und ihre Dynamik vernichteten komplexe Gesellschaftssysteme. Die Unflexibilität in der Reaktion auf den natürlichen Wandel ist die Ursache für den Untergang. Und genau da liegt die Gefahr für unsere heutige Gesellschaft. Klug reden und sich in Parlamenten in die Brust oder vor Atommülltransporte auf die Schienen werfen hilft nicht gegen den Anstieg der Meeresspiegel und all die anderen Horrorszenarien. Aber ausgehend von den prognostizierbaren Ergebnissen natürlicher Wandlungsprozesse, von vorhersehbaren und hypothetisch zu erörternden Entwicklungen schon mal Reaktionsszenarien zu entwerfen wäre doch mal was, oder? Aber wohin dann mit der Enttäuschung des Durschnittsgrünen, der dann merkt, dass mit speziell gefertigten Biomülltüten der Planet nicht zu retten ist?

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    • lef
    • 09.11.2008 um 13:20 Uhr

    es ist vielleicht wirklich nicht soo gravierend, was "der Mensch" zur Zeit an klimaverändernden (nicht klimaschädlichen! das ist immer relativ!) Emissionen produziert. Hftige Klimaveränderungen gab es in der Vergangenheit immer, u.A. die mittelalterliche Warmzeit auch in Europa.
    Viel schlimmer ist
    a. die Bevölkerungsexplosion, die vor Allem die früher offenen Rückzugmöglichkeiten in nicht betroffene Gebiete drastisch einschränkt,
    b. die panikartige Grundstimmung in Industriestaaten, die nur zu noch mehr Energieverbrauch in Form von unsinnigen Rettungsprogrammen führt (z.B. durch praktizierte oder geplante Massenproduktion von angeblich energiesparenden Technologien, ohne dass deren Energieaufwand für deren Produktion untersucht wurde).

    Positiv für unsere Zukunft wäre zu nennen, dass gerade die Globalisierung bzw. Internationalisierung des Austausches von Waren (u.A. Agrarprodukte) ja schon häufig in der Vergangenheit örtliche klimatisch bedingte Versorgungsprobleme überwunden hat (wenn nicht Kriege diese gegenseitige Hilfen behinderten).

    Statt weiterhin Klimapanik zu produzieren, sollten
    a. endlich wirksame Maßnahmen gegen Überbevölkerung gestartet werden (u.A. durch vernünftige Ausbildung und nachhaltige Friedenspolitik)
    b. endlich WIRKLICH energiesparende Technologien entwickelt werden, statt sinnlose Technologien massenhaft zu produzieren (z.B. preiswerte Windkraft in Nordafrika, statt teuren Solarstrom in Südspanien).

    Es gibt und gab nie Klima"katastrophen", sondern immer nur Klimaveränderungen.
    Und überlebt haben immer die intelligenten "Kulturen".
    Allerdings hat auch das, was zur Zeit in Industriestaaten passiert, wenig mit Intelligenz zu tun.

    • lef
    • 09.11.2008 um 13:20 Uhr

    es ist vielleicht wirklich nicht soo gravierend, was "der Mensch" zur Zeit an klimaverändernden (nicht klimaschädlichen! das ist immer relativ!) Emissionen produziert. Hftige Klimaveränderungen gab es in der Vergangenheit immer, u.A. die mittelalterliche Warmzeit auch in Europa.
    Viel schlimmer ist
    a. die Bevölkerungsexplosion, die vor Allem die früher offenen Rückzugmöglichkeiten in nicht betroffene Gebiete drastisch einschränkt,
    b. die panikartige Grundstimmung in Industriestaaten, die nur zu noch mehr Energieverbrauch in Form von unsinnigen Rettungsprogrammen führt (z.B. durch praktizierte oder geplante Massenproduktion von angeblich energiesparenden Technologien, ohne dass deren Energieaufwand für deren Produktion untersucht wurde).

    Positiv für unsere Zukunft wäre zu nennen, dass gerade die Globalisierung bzw. Internationalisierung des Austausches von Waren (u.A. Agrarprodukte) ja schon häufig in der Vergangenheit örtliche klimatisch bedingte Versorgungsprobleme überwunden hat (wenn nicht Kriege diese gegenseitige Hilfen behinderten).

    Statt weiterhin Klimapanik zu produzieren, sollten
    a. endlich wirksame Maßnahmen gegen Überbevölkerung gestartet werden (u.A. durch vernünftige Ausbildung und nachhaltige Friedenspolitik)
    b. endlich WIRKLICH energiesparende Technologien entwickelt werden, statt sinnlose Technologien massenhaft zu produzieren (z.B. preiswerte Windkraft in Nordafrika, statt teuren Solarstrom in Südspanien).

    Es gibt und gab nie Klima"katastrophen", sondern immer nur Klimaveränderungen.
    Und überlebt haben immer die intelligenten "Kulturen".
    Allerdings hat auch das, was zur Zeit in Industriestaaten passiert, wenig mit Intelligenz zu tun.

    • lef
    • 09.11.2008 um 13:20 Uhr

    es ist vielleicht wirklich nicht soo gravierend, was "der Mensch" zur Zeit an klimaverändernden (nicht klimaschädlichen! das ist immer relativ!) Emissionen produziert. Hftige Klimaveränderungen gab es in der Vergangenheit immer, u.A. die mittelalterliche Warmzeit auch in Europa.
    Viel schlimmer ist
    a. die Bevölkerungsexplosion, die vor Allem die früher offenen Rückzugmöglichkeiten in nicht betroffene Gebiete drastisch einschränkt,
    b. die panikartige Grundstimmung in Industriestaaten, die nur zu noch mehr Energieverbrauch in Form von unsinnigen Rettungsprogrammen führt (z.B. durch praktizierte oder geplante Massenproduktion von angeblich energiesparenden Technologien, ohne dass deren Energieaufwand für deren Produktion untersucht wurde).

    Positiv für unsere Zukunft wäre zu nennen, dass gerade die Globalisierung bzw. Internationalisierung des Austausches von Waren (u.A. Agrarprodukte) ja schon häufig in der Vergangenheit örtliche klimatisch bedingte Versorgungsprobleme überwunden hat (wenn nicht Kriege diese gegenseitige Hilfen behinderten).

    Statt weiterhin Klimapanik zu produzieren, sollten
    a. endlich wirksame Maßnahmen gegen Überbevölkerung gestartet werden (u.A. durch vernünftige Ausbildung und nachhaltige Friedenspolitik)
    b. endlich WIRKLICH energiesparende Technologien entwickelt werden, statt sinnlose Technologien massenhaft zu produzieren (z.B. preiswerte Windkraft in Nordafrika, statt teuren Solarstrom in Südspanien).

    Es gibt und gab nie Klima"katastrophen", sondern immer nur Klimaveränderungen.
    Und überlebt haben immer die intelligenten "Kulturen".
    Allerdings hat auch das, was zur Zeit in Industriestaaten passiert, wenig mit Intelligenz zu tun.

    • LJA
    • 09.11.2008 um 15:06 Uhr

    Die klimatischen Veränderungen alleine für den Niedergang von Dynastien verantwortlich zu machen, dürfte etwas zu kurz greifen. Im Falle der (mongolischen) Yuan ist der Hauptgrund vermutlich in einer Überdehnung des Machtbereiches zu suchen.

    Allerdings ist es durchaus richtig, dass natürliche Einflüsse ein Reich so weit schwächen können, dass es für politische und militärische Rückschläge viel anfälliger wird. Im Falle der Mongolen waren das dann die fast zeitgleichen Niederlagen in Syrien und Japan, verbunden mit innerdynastischen Streitigkeiten.

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    • lef
    • 09.11.2008 um 21:59 Uhr

    Aus demgenannten Zeitraum der Geschichte Chinas ist keinerlei Beweis zu finden, dass die Yuan-Dynastie irgendwie von Klima beeinflusst gewesen war.

    Im Gegenteil, aus Wikipedia (aber auch sonst): "Die Yuan-Dynastie (1279 - 1368) beherrschte Rassentrennung, was dazu führte, dass sie in China nie richtig akzeptiert wurden. Von der traditionellen Geschichtsschreibung wurden die Yuan-Dynastie und ihre Herrscher allgemein sehr abschätzig beurteilt. Dessen ungeachtet erlebte der Handel mit Zentralasien und darüber hinaus eine Zeit der Blüte."

    Der Fehlschlag des Angriffes auf Japan ist sehr wohl auch ohne Klima erklärbar.

    Der Artikel basiert also auf einer bloßen Vermutung - aus wissenschaftlicher Sicht ist so etwas auch durchaus härter zu formulieren, bis hin zu bewusster Geschichtsfälschung.

    Der Zusammenhang mit Südamerika ist nun wirklich sehr arg "an den Haaren herbeigezogen".

    • lef
    • 09.11.2008 um 21:59 Uhr

    Aus demgenannten Zeitraum der Geschichte Chinas ist keinerlei Beweis zu finden, dass die Yuan-Dynastie irgendwie von Klima beeinflusst gewesen war.

    Im Gegenteil, aus Wikipedia (aber auch sonst): "Die Yuan-Dynastie (1279 - 1368) beherrschte Rassentrennung, was dazu führte, dass sie in China nie richtig akzeptiert wurden. Von der traditionellen Geschichtsschreibung wurden die Yuan-Dynastie und ihre Herrscher allgemein sehr abschätzig beurteilt. Dessen ungeachtet erlebte der Handel mit Zentralasien und darüber hinaus eine Zeit der Blüte."

    Der Fehlschlag des Angriffes auf Japan ist sehr wohl auch ohne Klima erklärbar.

    Der Artikel basiert also auf einer bloßen Vermutung - aus wissenschaftlicher Sicht ist so etwas auch durchaus härter zu formulieren, bis hin zu bewusster Geschichtsfälschung.

    Der Zusammenhang mit Südamerika ist nun wirklich sehr arg "an den Haaren herbeigezogen".

    • lef
    • 09.11.2008 um 21:59 Uhr

    Aus demgenannten Zeitraum der Geschichte Chinas ist keinerlei Beweis zu finden, dass die Yuan-Dynastie irgendwie von Klima beeinflusst gewesen war.

    Im Gegenteil, aus Wikipedia (aber auch sonst): "Die Yuan-Dynastie (1279 - 1368) beherrschte Rassentrennung, was dazu führte, dass sie in China nie richtig akzeptiert wurden. Von der traditionellen Geschichtsschreibung wurden die Yuan-Dynastie und ihre Herrscher allgemein sehr abschätzig beurteilt. Dessen ungeachtet erlebte der Handel mit Zentralasien und darüber hinaus eine Zeit der Blüte."

    Der Fehlschlag des Angriffes auf Japan ist sehr wohl auch ohne Klima erklärbar.

    Der Artikel basiert also auf einer bloßen Vermutung - aus wissenschaftlicher Sicht ist so etwas auch durchaus härter zu formulieren, bis hin zu bewusster Geschichtsfälschung.

    Der Zusammenhang mit Südamerika ist nun wirklich sehr arg "an den Haaren herbeigezogen".

    Antwort auf "Nicht monokausal"

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