Schwarze Deutsche Wir sind Präsident!
Auch in Deutschland feiern schwarze Menschen Barack Obama als „ihren“ zukünftigen Präsidenten. Was bedeutet die Wahl Obamas für sie? Hier einige Stimmen.

© Sean Gallup/Getty Images
Tina Krahl (rechts) ist in Berlin gerade Deutsche geworden
Im Wohnzimmer von Almaz in Berlin-Mitte wird es eng. Die Partygäste rücken zusammen und stimmen bei jedem Neuankömmling den Song: „Yes we can! Yes we did!“ an. Im Hintergrund läuft der Fernseher ohne Ton. CNN wiederholt die Bilder der amerikanischen Präsidentschaftswahlen vom Vortag. Einigen Gästen sieht man an, dass sie in der vergangenen Nacht kein Auge zugemacht haben, dass sie mitgehofft und gebangt haben mit „ihrem“ Kandidaten Barack Obama.
Schon vor Wochen hat Almaz Verwandte und Freunde zu einer Afro-Obama-Wahlparty eingeladen. „Das müssen wir gemeinsam feiern, auch wenn er nicht gewinnt.“ Am 20. Januar 2009 wird Barack Obama als erster schwarzer Präsident ins Weiße Haus einziehen und mit ihm die Hoffnungen und Wünsche vieler schwarzer Menschen auf der ganzen Welt. An diesem Abend bei Almaz lautet das einstimmige Urteil: „Wir sind Präsident!“
Der Musiker und Schauspieler Tyron Ricketts ( Soko Leipzig ) erlebte den Wahlsieg Obamas am Bildschirm mit. „Für mich war das ein sehr privater Moment. Erst als Obama auf der Bühne in Chicago stand und seine Dankesrede hielt, sank es ein – der Mann hat es wirklich geschafft.“
Filmemacherin Mo Asumang (Roots Germania) war sich bereits vor Verkündung des Wahlergebnisses sicher, „ dass am Morgen ein Geschenk auf mich warten würde. Die Zeit war einfach reif.“ Für Joy Denalane hat der Sieg von Obama auch eine spirituelle Bedeutung. „Nach Jahrhunderten der Sklaverei und Unterdrückung kehrt das Karma zurück.“ Die Sängerin, die das Video zu ihrem Song „Change“ Obama widmet, sieht die historische Bedeutung seiner Präsidentschaft: „Diese geht weit über eine vier- oder achtjährige Amtszeit hinaus und hat Auswirkungen für die gesamte schwarze Diaspora.“
Mit der Wahl von Barack Obama scheint auch das Vertrauen in die Politik zurückzukehren. Musikerin und Autorin Noah Sow, deren Buch „Deutschland Schwarz Weiss“ in diesem Frühjahr erschien, zeigt sich beeindruckt von den Bildern der Wahlnacht: „Da feierte der Arbeiter neben dem Wallstreet-Banker, die weiße Oma neben dem jungen Schwarzen. Es ging nicht um Klasse nach dem Motto "wir gegen die", sondern um Vernunft. Und tatsächlich um Hoffnung. Das ist der Beweis dafür, dass es sich direkt lohnen kann, wenn man partizipiert. Du gehst zur Wahl und bekommst tatsächlich das, was du wolltest. Das prägt eine ganze Generation.“
Das findet auch Mo Asumang. „Diese Wahl hat einen positiven Effekt auf die heranwachsende Generation, auf die Vorstellung von innerem Wachstum und Gerechtigkeit und das kann nur gut sein für die Gemeinschaft.“ Für NDR-Moderator Yared Dibaba liegt dieser positive Effekt auch in der Persönlichkeit des künftigen US-Präsidenten. „Barack Obama gibt Amerika ein anderes Gesicht. Er ist modern, ernsthaft und er kennt die Aufgaben, die vor ihm liegen. Das macht ihn zum Vorbild und das hat Bedeutung für alle schwarzen Menschen.“
Doch welche Auswirkungen hat diese Wahl für schwarze Menschen in Deutschland? Weshalb feiern bei Almaz in Berlin schwarze Amerikaner, Afrikaner und Afrodeutsche gemeinsam den Sieg eines Politikers, den sie selbst nicht wählen konnten und der nicht Präsident des Landes wird, in dem sie leben?
Tahir Della von der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) sieht in Obama’s Sieg „einen historischen Moment, auf den die gesamte afrikanischen Diaspora gewartet hat“. Es sei an der Zeit, „dass die Menschen, die seit Hunderten von Jahren Unterdrückung, Ausbeutung und Diskriminierung erfahren, die politische Partizipation sehen, die so lange undenkbar war“. Noch erfreulicher sei die Tatsache, dass mit Barack Obama ein Afroamerikaner gewählt wurde, „der aus einem gemischten Elternhaus kommt. Nicht zu vergessen, dass sein Vater Kenianer ist und er eigentlich erst der zweiten Amerikaner-Generation angehört“, meint der Schauspieler und Journalist Theodor Wonja Michael.
In der oft zitierten exotischen Biografie Barack Obamas sehen viele schwarze Deutsche Parallelen zu ihrer eigenen Herkunft. Als Kind einer schwarz-weißen Beziehung in einem weißen Umfeld aufzuwachsen, mitunter ohne den schwarzen Elternteil, gehört zur afrodeutschen Realität.
Verständlich ist daher die Hoffnung, dass die Wahl eines „Weltbürgers“, dessen Wurzeln sich auf drei Kontinente verteilen, auch für schwarze Menschen in Deutschland positive Folgen haben könnte. Yonis Ayeh von der ISD ist überzeugt, „dass auch wir in Deutschland sehr viel mehr erreichen können. Wir haben alle Fähigkeiten und Möglichkeiten, endgültig aus der Randgruppen-Exoten-Ecke auszusteigen und unsere Gesellschaft viel aktiver und direkter mit zu gestalten. Die Türen dazu sind offen! Eine schwarze Bundeskanzlerin, ein schwarzer Bundeskanzler, auch das können wir erreichen.“
Solche Euphorie hält Theodor Wonja Michael für verfrüht. Der 83jährige überlebte die Nazizeit, indem er die Rolle des „Mohren“ in deutschen Kolonialfilmen wie „Münchhausen“ spielte. An einen deutschen Obama glaubt er nicht. „Hier in Deutschland sind wir noch lange nicht so weit. Bei uns herrscht eher ein nachlässiger Rassismus, der auf einer völkischen Orientierung basiert. Ein Deutscher muss wie ein Deutscher aussehen, und in Folge dessen weiß sein. Ich weiß nicht, ob meine Enkel oder Urenkel schon in so eine Position kommen könnten, weil bei uns noch immer die Frage nach der Herkunft gestellt wird.“
Die Skepsis scheint berechtigt. Schon einen Tag nach Obama’s Triumph versucht beispielsweise die Münchener Abendzeitung das „Rätsel der Hautfarbe“ zu entschlüsseln: „Krause, schwarze Haare, negroide Lippen und sein dunkler Teint sind durch seine Abstammung zu erklären…“ Change geschieht in Deutschland eben viel langsamer.
Im Wohnzimmer von Almaz flimmern gerade Bilder aus Kenia über den Bildschirm. Obama’s Großmutter Sarah gibt eine Pressekonferenz. Sie strahlt voller Stolz. Die Menschen singen und tanzen auf den Straßen. Auch in Berlin geht die Party weiter, ein wenig leiser und bescheidener, aber mit neuem Selbstbewusstsein. Denn wir sind Präsident. Und Formel-1-Weltmeister!
- Datum 22.01.2009 - 15:34 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Hat Condoleeza Rice schon etwas für die Menschen schwarzer Hautfarbe bewirkt? für die schwarzen Frauen in ihrem oder in anderen Ländern?
Was hat Frau Merkel bis jetzt für die Frauen getan? Für die Bürger der ehemaligen DDR? Hat sich da irgendwas verbessert?
Ich würde nicht jeden Weißen wählen, befürworten, gut finden.
Nicht nur die Verpackung, auch der Inhalt sollte zählen.
Nein, falsch. Nur der Inhalt sollte zählen.
__________________________________________________________________
Bürger, sei wachsam!
Sollte Ihrer Meinung nach ein Entscheidungsträger eines Landes
-bevorzugt etwas für Hautfarben tun, weil er selber eine bestimmte hat?
-bevorzugt etwas für ein bestimmtes Geschlecht tun, weil er selber eins hat?
- bevorzugt etwas für eine bestimmte Schicht tun, weil er selber einer entstammt?
- bevorzugt etwas für sein Heimatland bewegen, weil er Migrationshintergrund hat?
Falls auf alles "nein", was sollte dann Ihr Statement?
Ob auch SIE zur Kenntnis nehmen könnten, dass Rassisten Menschen sind, die ohne jede Not betonen, wie schlimm Rassismus doch sei und gleichzeitig Menschen in schwarz, weiß, gelb, rot und was weiß ich was, einteilen? Also Menschen, wie SIE? Warum sollte Frau Rice exklusiv etwas für Menschen mit schwarzer Hautfarbe bewirken? Ist es wirklich so sehr jenseits Ihrer Vorstellungskraft, persiana, dass Frau Rice nicht rassistisch ticken könnte?
Sollte Ihrer Meinung nach ein Entscheidungsträger eines Landes
-bevorzugt etwas für Hautfarben tun, weil er selber eine bestimmte hat?
-bevorzugt etwas für ein bestimmtes Geschlecht tun, weil er selber eins hat?
- bevorzugt etwas für eine bestimmte Schicht tun, weil er selber einer entstammt?
- bevorzugt etwas für sein Heimatland bewegen, weil er Migrationshintergrund hat?
Falls auf alles "nein", was sollte dann Ihr Statement?
Ob auch SIE zur Kenntnis nehmen könnten, dass Rassisten Menschen sind, die ohne jede Not betonen, wie schlimm Rassismus doch sei und gleichzeitig Menschen in schwarz, weiß, gelb, rot und was weiß ich was, einteilen? Also Menschen, wie SIE? Warum sollte Frau Rice exklusiv etwas für Menschen mit schwarzer Hautfarbe bewirken? Ist es wirklich so sehr jenseits Ihrer Vorstellungskraft, persiana, dass Frau Rice nicht rassistisch ticken könnte?
die sehr schnell in böse Aggression umschlagen kann, wenn die unsinnigen Hoffnungen enttäuscht werden.
Die Vorkommentatoren haben schon Recht - am Beispiel Rice ist gut zu sehen, dass Hautfarbe kein besseres Argument ist.
Es wird auch bei den "Weißen" (vor allem in Europa!) eine böse Erfahrung werden, wenn klar wird, dass Rassismus keine Domäne der "Weißen" ist.
Im Gegenteil denken viele Europäer tatsächlich noch, dass Bestärken des "farbigen Rassismus" ein Fortschritt wäre (und verfallen dabei doch nur ihrem eigenen Rassismus, indem sie wünschen, die selbst nicht erreichte Lösung von Problemen nun den Farbigen übertragen zu können, nur weil die "anders" sind).
Es ist für Obama nur zu hoffen, dass er diplomatisch genug vorgeht, die in ihn gesetzten euphorischen Wünsche von dümmlichen Rassisten aller Art nicht allzutief zu enttäuschen.
Die Rache sowohl der "weißen Rassisten" (aus dem linken Lager) wird kaum weniger furchtbar ausfallen, als die der "schwarzen Rassisten".
Ob auch SIE zur Kenntnis nehmen könnten, dass einfach nur ein neuer US-amerikanischer Präsident gewählt wurde und dass die Rassismusdiskussion in IHREM ewiggestrigen Kopf stattfindet. Womit Sie nicht alleine sein dürften. Das sei Ihnen zugestanden!
Ob auch SIE zur Kenntnis nehmen könnten, dass einfach nur ein neuer US-amerikanischer Präsident gewählt wurde und dass die Rassismusdiskussion in IHREM ewiggestrigen Kopf stattfindet. Womit Sie nicht alleine sein dürften. Das sei Ihnen zugestanden!
warum nimmt man sich diese Leute nicht als Vorbild? Weil es nicht genug ist NUR schwarz zu sein.
Eines vergessen viele Menschen naehmlich dass mit der Wahl Obamas zum US Praesidenten,viele ihrer eignen Entschuldigungen und Ausreden wegfallen .
Selbst Obama hat schon vor seiner Wahl die vielen schwarzen Maenner angesprochen und ihnen gesagt dass es nicht genug ist nur eine Frau zu schwaengern,dass sie auch fuer ihre Kinder sorgen muessen.Das brachte ihm u.A. boese Sprueche ein.Vor allem Jesse Jackson wollte ihm die Eier abschneiden, ein Ausspruch der ihm immer noch anhaftet.
Wer nähmlich.. usw....
Wer nähmlich.. usw....
ich teile ihre Meinung, wenn sie sagen, dass da eine gefaehrliche Euphorie entsteht.
Leider muss hierzu, wie in der letzten Zeit etwas zu oft geschehen, Kennedy bemuehen. Was der fuer Hoffnungen geweckt hat! In dieser Hinsicht sind die beiden durchaus vergleichbar (wie auch in manch anderer, aber das geht schnell zu weit).
All die Jungen und Jugendlichen, die denken "jetzt wird alles anders! besser! toller!".
Da sind wir schnell wieder bei irgendwelchen Studentengruppen, die anpacken wollen, sich aber leider Gottes allzuschnell verheben...
Hoffentlich haben Obama und die Medien ihre Verantwortung erkannt (bzw. werden sie noch erkennen), solche Hoffnungen in einem vernuenftigen Rahmen einzuhegen.
Wenn ich mir diese ganzen Bilder dieser Tage anschaue, dann denke ich mir oft 60er 2.0
... hegen schwarze Wähler zweifellos von Obama, ebenso wie die radikalen Feministinnen von Frau Clinton enttäuscht waren, dass sie sich nicht genug für Frauen engagierte. Während der Wahlkampagne hörte jeder Wähler selbstverständlich immer nur, was er hören wollte, doch Obama sprach von Anbeginn deutlich genug aus, dass er Präsident ALLER Amerikaner zu sein beabsichtige.
Bislang scheint es ihm ernst zu sein mit diesem Vorhaben, und er geht sorgsam vor, Sonderbehandlung einzelner Wählergruppen behutsam zu vermeiden. Die Wahl seines Kabinetts dürfte der erste wirkliche Test sein. Eine Enttäuschung für die Rassisten steht bereits bevor, denn nach zwei schwarzen Außenministern unter Bush wird er einen Weißen wählen.
Ich bitte auch Sie, ihre Kategorisierung bezüglich Hautfarbe und Geschlecht zu überdenken. Wie wäre es mit dem schlichten Gedankenkonstrukt von simplen Menschen, die demokratisch abgestimmt haben? Könnte ein echter Fortschritt werden, diese Herausforderung eines neuen Denkens!
Ich bitte auch Sie, ihre Kategorisierung bezüglich Hautfarbe und Geschlecht zu überdenken. Wie wäre es mit dem schlichten Gedankenkonstrukt von simplen Menschen, die demokratisch abgestimmt haben? Könnte ein echter Fortschritt werden, diese Herausforderung eines neuen Denkens!
was so nicht vorhanden ist.
Obama ist kein Martin Luther King und er ist kein Kennedy.
Obama macht die Welt weder Schwarz noch Links. Obama ist kein Parteimitglied des Herrn Steinmeier und wird in den Vereinigten Staaten keine beliebige deutsche Politik machen. Er wird weder Frau Roth fragen, noch Oscar Lafontaine um Rat bitten.
Obama ist in erster Linie Amerikaner und als dieser wird auch er an den Armen und Obdachlosen in den Städten vorbeigehen. Alles was er will, versucht er über das Funktionieren der Wirtschaft zu erreichen. Gut zu erkennen in seinen Ansichten zur Krankenversicherung, dort möchte er, dass jeder Amerikaner finanziell in die Lage versetzt wird, sich eine Krankenversicherung, leisten zu können. Er hat aber keine Absicht eine Krankenversicherung nach deutschem Muster, zu installieren.
Die Hoffnungen vieler Menschen sind mittlerweile überspannt und aus dieser Überspanntheit, wird im Laufe der Zeit gesellschaftlicher Frust entstehen.
Es wäre wichtig für Obama international wichtige Zeichen zu setzen, dazu gehört in erster Linie, Guantanamo in die amerikanische Hoheit zu überstellen und Guantanamo in einer absehbaren Zeit zu schließen. Da müssen die Amerikaner wohl oder übel in den saueren Apfel beissen müssen und unschuldig Inhaftierte, die niemand mehr aufnehmen will, zu US-Staatsbürgern zu machen.
Die Verfehlungen des Irakkrieges müssen aufgearbeitet werden und langfristig müssen die Streitmächte, das Land verlassen. Das allerwichtigste aber ist, dass die Bombardierungen unschuldiger Menschen eingestellt werden. Ab Januar wird sich zeigen wer in den wichtigen militärbezogenen Teilen der Politik, wirklich das Sagen in den USA hat.
Obama und seine jubelschreienden Massen werden bald feststellen, dass immer noch mit Wasser gekocht wird.
Herzlichst
Le Routier
Mit Verlaub, Le Routier.. Ihre Suggestionsversuche sind so offensichtlich wie dämlich. Herr Obama steht weder Herrn Steinmeier, noch Frau Roth, noch Herrn Lafontaine nahe und wird leider, leider keine deutsche Politik machen. Will heißen: Er geht (im Gegensatz zu den Vorgenannten) an Armen und Obdachlosen vorbei. Frage, Herr/Frau Superschlau: Gibt es diese Armen und Obdachlosen nicht im gelobten Land oder erlösen besagte deutsche Gutmenschen selbige von Ihren Qualen? Wie gesagt... DÜMMER GEHT wohl doch IMMER!
Mit Verlaub, Le Routier.. Ihre Suggestionsversuche sind so offensichtlich wie dämlich. Herr Obama steht weder Herrn Steinmeier, noch Frau Roth, noch Herrn Lafontaine nahe und wird leider, leider keine deutsche Politik machen. Will heißen: Er geht (im Gegensatz zu den Vorgenannten) an Armen und Obdachlosen vorbei. Frage, Herr/Frau Superschlau: Gibt es diese Armen und Obdachlosen nicht im gelobten Land oder erlösen besagte deutsche Gutmenschen selbige von Ihren Qualen? Wie gesagt... DÜMMER GEHT wohl doch IMMER!
Man gesteht einem neu gewählten Politiker doch im allgemeinen eine Schonfrist zu. Von diesen üblichen 100 Tagen bleiben noch 160 (oder so). Was bis jetzt gesagt wurde, muss man unter Wahlkampf verbuchen. Wenn er es ernst meint mit Change, kann er noch gar nicht alles ausbreiten, was er vorhat. Wenn er aber die Absicht hätte, Amerika auf den Kopf -- äh, vom Kopf auf die Füße zu stellen, wäre er wohl kaum so weit gekommen. Amerika ist kein Platz für Außenseiter, sonst wäre Ron Paul gewählt worden. Einzige Chance für echte Veränderungen hätte er, wenn er nun fein stille schwiege, bis er wirklich im Sattel sitzt UND sich eine schlagkräftige Hausmacht geschaffen hätte. Dann müsste er die Köpfe der bisherigen Regierungskriminalität verhaften lassen, beiseitegeschaffte Geldmittel beschlagnahmen (wo sind denn die Billionen hin, die seit der Finanzkrise vermisst werden?) und sicherstellen, dass die Geheimdienste ihn nicht unter patriotischen Gesängen entsorgen.
(Zitat:) "Wenn er aber die Absicht hätte, Amerika auf den Kopf -- äh, vom Kopf auf die Füße zu stellen, wäre er wohl kaum so weit gekommen.." - YEAH! Und immer schön die eingene Borniertheit (und die der eigenen Gesellschaft) automatisch auch jedem anderen unterstellen!
(Zitat:) "Wenn er aber die Absicht hätte, Amerika auf den Kopf -- äh, vom Kopf auf die Füße zu stellen, wäre er wohl kaum so weit gekommen.." - YEAH! Und immer schön die eingene Borniertheit (und die der eigenen Gesellschaft) automatisch auch jedem anderen unterstellen!
Sollte Ihrer Meinung nach ein Entscheidungsträger eines Landes
-bevorzugt etwas für Hautfarben tun, weil er selber eine bestimmte hat?
-bevorzugt etwas für ein bestimmtes Geschlecht tun, weil er selber eins hat?
- bevorzugt etwas für eine bestimmte Schicht tun, weil er selber einer entstammt?
- bevorzugt etwas für sein Heimatland bewegen, weil er Migrationshintergrund hat?
Falls auf alles "nein", was sollte dann Ihr Statement?
Eben erst entdeckt... DANKE!
Untertitel:Auch in Deutschland feiern schwarze Menschen Barack Obama als „ihren“ zukünftigen Präsidenten. Was bedeutet die Wahl Obamas für sie? Hier einige Stimmen.
Das haben Sie doch gelesen? Und darauf habe ich meinen Kommentar bezogen.
Offensichtlich setzen besonders viele Schwarze (auch in den USA, das haben Sie ja auch mitbekommen) ihre Hoffnung auf Obama. Weil er schwarz ist, erhoffen sich viele von ihm eine Abkehr von der vorherrschenden imperialistischen Politik und ein Ende des Rassismus.
Und diese Euphorie halte ich für verfrüht. Die Geldgeber, die die Wahlkämpfe der Kandidaten finanzieren, brauchen ein neues, unverbrauchtes Gesicht. Die bisherige Politik wird fortgesetzt werden. Es sei denn, Obama hat doch mehr Rückgrat, als man glaubt. Damit ist meiner Meinung nach nicht zu rechnen. Wenn doch, dann sollte er gut auf sich aufpassen, da seine Lebenserwartung rapide sinkt, siehe auch #8. Dem Kommentar schließe ich mich voll und ganz an.
Seien Sie doch nicht naiv. Politik wird nicht mehr für Menschen gemacht, schon gar nicht für diejenigen, die wählen. Eine schwarze Hautfarbe sagt noch nichts über ein Wahlprogramm aus.
Es ist wohl eher mit einer Fortführung der bisherigen Kriegspolitik zu rechnen:
http://wsws.org/de/2008/n...
Diese wird eine Menge Geld kosten und eine Menge Menschenleben kosten.
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Bürger, sei wachsam!
im Falle von Obama: er benutzte bei seinen Reden ja sehr viel das Wort "Change" und "hope". Damit sollte wohl eher die nicht so gut betuchte Wählerschaft angesprochen werden, die in den USA zum großen Teil schwarz ist.
Es wäre daher seine Pflicht, deren Erwartungen zu erfüllen. Letztendlich sind sie es, die ihm zur Macht verhelfen, auch wenn die Bankiers die Werbekampagnen finanzieren.
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Bürger, sei wachsam!
Eben erst entdeckt... DANKE!
Untertitel:Auch in Deutschland feiern schwarze Menschen Barack Obama als „ihren“ zukünftigen Präsidenten. Was bedeutet die Wahl Obamas für sie? Hier einige Stimmen.
Das haben Sie doch gelesen? Und darauf habe ich meinen Kommentar bezogen.
Offensichtlich setzen besonders viele Schwarze (auch in den USA, das haben Sie ja auch mitbekommen) ihre Hoffnung auf Obama. Weil er schwarz ist, erhoffen sich viele von ihm eine Abkehr von der vorherrschenden imperialistischen Politik und ein Ende des Rassismus.
Und diese Euphorie halte ich für verfrüht. Die Geldgeber, die die Wahlkämpfe der Kandidaten finanzieren, brauchen ein neues, unverbrauchtes Gesicht. Die bisherige Politik wird fortgesetzt werden. Es sei denn, Obama hat doch mehr Rückgrat, als man glaubt. Damit ist meiner Meinung nach nicht zu rechnen. Wenn doch, dann sollte er gut auf sich aufpassen, da seine Lebenserwartung rapide sinkt, siehe auch #8. Dem Kommentar schließe ich mich voll und ganz an.
Seien Sie doch nicht naiv. Politik wird nicht mehr für Menschen gemacht, schon gar nicht für diejenigen, die wählen. Eine schwarze Hautfarbe sagt noch nichts über ein Wahlprogramm aus.
Es ist wohl eher mit einer Fortführung der bisherigen Kriegspolitik zu rechnen:
http://wsws.org/de/2008/n...
Diese wird eine Menge Geld kosten und eine Menge Menschenleben kosten.
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Bürger, sei wachsam!
im Falle von Obama: er benutzte bei seinen Reden ja sehr viel das Wort "Change" und "hope". Damit sollte wohl eher die nicht so gut betuchte Wählerschaft angesprochen werden, die in den USA zum großen Teil schwarz ist.
Es wäre daher seine Pflicht, deren Erwartungen zu erfüllen. Letztendlich sind sie es, die ihm zur Macht verhelfen, auch wenn die Bankiers die Werbekampagnen finanzieren.
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