Technologie Intel senkt Prognose

Die Geschäfte des führenden Chip-Herstellers laufen schlecht - kein gutes Zeichen für die Technologie-Branche

Bei Intel laufen die Geschäfte schlecht

Bei Intel laufen die Geschäfte schlecht

Wegen weltweit flauer Nachfrage hat der amerikanische Chip-Hersteller Intel seine Prognose gesenkt und damit die gesamte Technologiebranche zum Zittern gebracht.

Der Weltmarktführer reduzierte seine Umsatzprognose für das vierte Quartal um 14 Prozent auf rund neun Milliarden Dollar. Im dritten Quartal hatte Intel ungeachtet der Finanzkrise noch 10,2 Milliarden Dollar Umsatz erwirtschaftet.

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Intel gilt als Stimmungsbarometer für die Technologiebranche. Nun rechnen Beobachter auch bei anderen Unternehmen mit Einbußen. Die Chip-Hersteller National Semiconductor und Applied Materials kündigten wegen schwacher Geschäfte Stellenstreichungen an.

Analysten hatten mit einer Reduzierung der Intel-Prognose gerechnet, jedoch nicht in diesem Ausmaß. Nun müsse man sich im Technologiesektor auf neue Realitäten einstellen, sagte Analystin Taunya Sell von Wells Fargo. "Natürlich wird das auch Auswirkungen auf Microsoft im PC-Markt haben."

Für ihren Kollege John Dryden deutet die neue Intel-Vorhersage auf ein extrem schwaches Weihnachtsgeschäft hin. "Wenn der Umsatz so tief fällt, heißt das, die Menschen haben ihren Urlaubs-Konsum im Wesentlichen eingestellt."

Intel teilte mit, die Nachfrage bleibe in allen Regionen und Marktsegmenten deutlich hinter den Erwartungen zurück. Auch die Prognose für die Gewinnspanne nahm der Konzern herunter.

Leser-Kommentare
  1. Nun tut bitte nicht so, als ob das noch irgend jemanden erstaunen könnte!

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