Schiffsentführung In der Piratenhochburg
17 Schiffe und 340 Crewmitglieder gelten als vermisst. Völkerrecht und Europäische Union stoßen im Umgang mit Piraten an ihre Grenzen, sagt Expertin Kerstin Petretto

© Jason Zalasky/U.S. Navy via Getty Images
Wer der Lage auf hoher See Herr werden will, muss erst die Probleme auf dem Festland Somalias lösen
ZEIT ONLINE: Frau Petretto, Sie beschäftigen sich viel mit Schiffsentführungen. Was sagen Ihnen die Entführungen in der Vergangenheit über die gegenwärtige?
Kerstin Petretto: Solange Lösegeld gezahlt wird, verlaufen die meisten Entführungen unblutig. Ehemalige Geiseln berichten auch, dass ihre Entführer eher pfleglich mit ihnen umgegangen sind.
ZEIT ONLINE: Wie viele Leute sind derzeit in Gefangenschaft?
Petretto: Etwa 340 Besatzungsmitglieder auf 17 Schiffen. Manche kommen nach einigen Wochen frei, andere nach wenigen Tagen. Im Fall der Sirius Star sieht es im Moment nicht so aus, als würde militärisch eingegriffen. Franzosen und Briten sind bereits hart gegen Piraten vorgegangen.
ZEIT ONLINE: Wieso also nicht auch in diesem Fall?
Petretto: Von militärischen Aktionen wird meistens abgesehen, weil es für die Entführungsopfer und wegen der Fracht viel zu gefährlich wäre. Das gilt auch für die Sirius Star . Würde die Situation eskalieren, könnte das aufgrund der Ölladung zur Katastrophe führen.
ZEIT ONLINE: Wie verläuft eine solche Entführung für gewöhnlich?
Petretto: Piraten nähern sich meistens nachts auf kleinen Booten. So werden sie nicht vom Radar erfasst. An Deck gelangen sie mit Enterhaken oder Leitern. Danach überwältigen sie die Crew. Die Sirius Star ist 330 Meter lang und 60 Meter breit, aber nur 25 Leute waren an Bord. Eine effektive Verteidigung ist da kaum möglich. Da liegt meines Erachtens auch eine große Verantwortung bei den Reedereien: Die Mannschaftsstärken wurden in den letzten Jahren immer weiter herabgesetzt.
ZEIT ONLINE: Wie viele Piraten sind an so einer Entführung beteiligt?
Petretto: Bei großen Entführungen können es bis zu 50 Piraten sein. Die Schiffe versuchen oft, durch Beschleunigung und durch Zickzackfahren zu entkommen. Doch die Piraten sind mittlerweile so gut ausgerüstet, dass dies nichts mehr nützt. Oft verfügen sie über Panzerabwehrraketen und Granaten.
ZEIT ONLINE: Welche Schiffe werden am meisten gekapert?
Petretto: Meistens sind es Tanker und Containerschiffe, zum Teil Schiffe mit hochexplosiven Ladungen – auf ihnen ist die Besatzung aus Sicherheitsgründen nicht bewaffnet.
ZEIT ONLINE: Solche Schiffe können ja nicht vom Erdboden verschwinden. Wie geht es also weiter?
Petretto: Meistens ist klar, wo sich die Schiffe befinden. Es gibt beispielsweise einen Hafen in Eyl, in dem die meisten entführten Schiffe lagern. Das ist sozusagen die Piratenhochburg Somalias. Es kommt nur selten vor, dass Schiffe wirklich verschwinden. Es gab solche Fälle in Asien. Die Schiffe sind verschwunden und später mit neuem Namen, neuen Papieren und neuer Lackierung wieder aufgetaucht.
ZEIT ONLINE: Von Verhaftungen ist bei Schiffsentführungen selten die Rede.
Petretto:
Die Entführer kommen in den meisten Fällen ungeschoren davon. Das hängt mit der politischen Situation in Somalia zusammen. Es gibt keine Gerichtsbarkeit und keine Strafverfolgungsbehörden, die den Kampf gegen die Piraten aufnehmen könnten.
ZEIT ONLINE:
Man kann ja bereits von einem regelrechten Wirtschaftszweig sprechen. Wie lange ist das Problem schon so massiv?
Petretto:
Letztes Jahr nahmen die Entführungen bereits um zehn Prozent zu. Richtig angezogen hat es aber erst in diesem Jahr. 2008 gab es bislang allein vor Somalia 92 Attacken und 36 Entführungen.
ZEIT ONLINE: Stößt das Völkerrecht im Umgang mit Piraten an seine Grenzen?
Petretto: Die völkerrechtlichen Regeln sind derzeit unzureichend. Insbesondere die strafrechtliche Verfolgung ist nicht geklärt. Vor diesem Problem steht auch die Mission der Europäischen Union, die im Dezember beginnen soll und an der sich auch Deutschland mit einem Schiff beteiligen wird. Bislang ist die Regelung die, dass jeder Staat nach seinem nationalen Recht mit Piraten umgehen kann. Eine einheitliche Lösung wäre indes wünschenswert.
ZEIT ONLINE: Mit welchen Problemen ist Somalia konfrontiert?
Petretto: Es gibt seit 1991 keine Regierung und keine funktionierende Küstenwache. Verschiedene Gruppierungen kämpfen um die Macht. Wirtschaft und Infrastruktur liegen danieder. Und nachdem der Golf von Aden eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten ist, hat sich dieser regelrechte Wirtschaftszweig entwickelt. Solange die Situation an Land so prekär ist, wird es schwer, der Lage auf offener See Herr zu werden.
ZEIT ONLINE: Was ist also zu tun?
Petretto: An Land sind vor allem die Somalis selbst gefordert. Verhandlungsprozesse, die bereits stattfinden, müssen weiterhin unterstützt werden. Problematisch ist, dass Verhandlungen durch den Kampf gegen den Terror erschwert werden. Verschiedene Gruppierungen wie die Al Shabab werden von Gesprächen ausgeschlossen, weil sie des Terrorismus verdächtigt werden. Ohne sie wird es aber noch schwerer, eine Lösung zu finden.
ZEIT ONLINE: Ist der Golf von Aden alternativenlos?
Petretto: Man kann auch das Kap bei Südafrika umfahren, aber die Strecke ist etwa doppelt so lang. Das heißt: Die Kosten würden steigen, wohl auch für die Verbraucher. Ich fürchte, dass dieses Problem kurz- und mittelfristig nicht zu lösen ist. Geschützte Konvoifahrten können Abhilfe schaffen. Die müssen dann aber wirklich massiv geschützt sein.
Fragen
Martin Gantner
- Datum 21.11.2008 - 07:52 Uhr
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Du bist hier gefragt um zu beweisen, dass der getriebene Aufwand im deutschen Bildungssystem auch Erfolge in der korrekten Verwendung der deutschen Rechtschreibung zeigt.
Aber statt dort sinnlos Geld zu verschwenden sollte es besser in 3-D Schiffe versenken am Horn von Afrika investiert werden.
Schlimmstenfalls übersehen unsere Jungs da den einen oder den anderen kleinen Tanker von läppischen 300m Länge, ... aber Hauptsache die sind da.
Und die Piraten haben deshalb i.A. die Hosen voll.
MfG
Zack34
Was im Golf von Aden stattfindet ist nichts anderes als der Kampf der Fraktion der "Habenichtse" gegen die der "Geizhälse". Nachdem es nun auch bis zum letzten Buschmann herumgesprochen hat, dass es aussichtslos ist, um Eintritt in die EU-Länder zu bitten, hat man sich nun eben auf Piraterie verlegt. Natürlich passt auch das den "Geizhälsen" wieder nicht. Es wird von den "Geizhälse" eigentlich immer nur reagiert, weil sie die wirklichen Probleme der Welt natürlich nicht wahrnehmen wollen.
Diese Welt ist einfach ein Irrenhaus. Ich habe übrigens gerade in der Kinovorschau einen Film über das vorbildliche soziale Verhalten der Erdmännchen gesehen. Danach wurde der neue James Bond-Film vorgestellt. Krasser kann man die Unterschiede zwischen denkend und instinkiv handelnden Wesen nicht darstellen.
Du glaubst doch nicht allen ernstes, dass die erbeuteten Waren und erpressten Lösegelder in irgendeiner weise der hungernden Somalischen/Afrikanischen Bevölkerung zugute kommen, oder?!
Na dann Glückwunsch zum Gewinn im weltpolitischen Gutmenschennaivitätswettbewerb™, knapp vor Politikern die meinen das man mit ein paar patrouillierenden Schiffen ohne echtes Mandat zum Eingreifen dort die Sicherheitslage verbessern kann.
Habenichtse sind die Piraten die mit Satellitentelefon, GPS Systemen und Schnellbooten, welche von reichen Hintermännern in verschiedenen Staaten finanziert werden, sicher nicht. Vor allem nicht nach einer erfolgreichen Kaperung und Lösegelderpressung eines westlicher Schiffs.
Das die den Oeltanker erbeutet haben mag zwar schoen in den Zeitungen sein aber ist nur eines von vielen Schiffen. Die "noblen" Piraten haben auch Lebensmittellieferungen fuer die Hungernden Somalier (also die aermsten der eigenen Landsleute) gekapert und das verkauft ebenso wie die Mediekamente. Es mag Ihnen entgagen sein aber dort war ein Tsunami und hat etliche Haeuser zerstoert. Die Geizhaelse haben Essen und Material geschickt damit wieder aufgebaut werden kann. Wo wir sicher da core sind zu wenig. Aber das gar nichts angekommen ist, das die Menschen dort unter Plastikplanen leben ohne Sanitaer und ohne Versorgung liegt eben auch bei den Piraten. Wenn sie Europa einen Frachter stehlen werden die Geishaelse es verkraften koennen. Nehmen sie es von den eigenen Leuten sterben die. So "nobel" sind die Piraten. Und die Geizhaelse werden weniger bis gar nichts senden, denn wozu? Die die verhungern und es benoetigen bekommen es sowieso nicht sonder stattdessen holen Kriminelle es sich und ruesten damit sich selber auf, oder eben andere Kampfgruppen (Terroristen, in dem Land sogar extreme radikale Islamisten siehe Steinigung von 13 jaehrigen Maedchen) aus. Warum sollen die Geizhaelse den Kriege gegen sich selbst finanzieren? Und warum Menschen helfen wenn deren direkten Nachbarn und Familienmitglieder genau das unmoeglich machen. Aber die sind ja richtige Helden. Soo nobel. Nur ein Gedanke was mit den 50 Mill Euros vom alleine diesem Jahr alles fuer Infrastrukturprojeckte dort begonnen worden sind, was nicht alles der Region zu gute kommt. Nur leider sieht das bild von Somalien noch immer anders aus.
Denn an ihren Taten werdet ihr sie erkennen.
Du glaubst doch nicht allen ernstes, dass die erbeuteten Waren und erpressten Lösegelder in irgendeiner weise der hungernden Somalischen/Afrikanischen Bevölkerung zugute kommen, oder?!
Na dann Glückwunsch zum Gewinn im weltpolitischen Gutmenschennaivitätswettbewerb™, knapp vor Politikern die meinen das man mit ein paar patrouillierenden Schiffen ohne echtes Mandat zum Eingreifen dort die Sicherheitslage verbessern kann.
Habenichtse sind die Piraten die mit Satellitentelefon, GPS Systemen und Schnellbooten, welche von reichen Hintermännern in verschiedenen Staaten finanziert werden, sicher nicht. Vor allem nicht nach einer erfolgreichen Kaperung und Lösegelderpressung eines westlicher Schiffs.
Das die den Oeltanker erbeutet haben mag zwar schoen in den Zeitungen sein aber ist nur eines von vielen Schiffen. Die "noblen" Piraten haben auch Lebensmittellieferungen fuer die Hungernden Somalier (also die aermsten der eigenen Landsleute) gekapert und das verkauft ebenso wie die Mediekamente. Es mag Ihnen entgagen sein aber dort war ein Tsunami und hat etliche Haeuser zerstoert. Die Geizhaelse haben Essen und Material geschickt damit wieder aufgebaut werden kann. Wo wir sicher da core sind zu wenig. Aber das gar nichts angekommen ist, das die Menschen dort unter Plastikplanen leben ohne Sanitaer und ohne Versorgung liegt eben auch bei den Piraten. Wenn sie Europa einen Frachter stehlen werden die Geishaelse es verkraften koennen. Nehmen sie es von den eigenen Leuten sterben die. So "nobel" sind die Piraten. Und die Geizhaelse werden weniger bis gar nichts senden, denn wozu? Die die verhungern und es benoetigen bekommen es sowieso nicht sonder stattdessen holen Kriminelle es sich und ruesten damit sich selber auf, oder eben andere Kampfgruppen (Terroristen, in dem Land sogar extreme radikale Islamisten siehe Steinigung von 13 jaehrigen Maedchen) aus. Warum sollen die Geizhaelse den Kriege gegen sich selbst finanzieren? Und warum Menschen helfen wenn deren direkten Nachbarn und Familienmitglieder genau das unmoeglich machen. Aber die sind ja richtige Helden. Soo nobel. Nur ein Gedanke was mit den 50 Mill Euros vom alleine diesem Jahr alles fuer Infrastrukturprojeckte dort begonnen worden sind, was nicht alles der Region zu gute kommt. Nur leider sieht das bild von Somalien noch immer anders aus.
Denn an ihren Taten werdet ihr sie erkennen.
1) "Richtig angezogen hat es [die Entführungen] aber erst in diesem Jahr. 2008 gab es bislang allein vor Somalia 92 Attacken und 36 Entführungen."
2) Dr. Kieling von Thyssen Krupp Marine Systems wies auf der internationalen Fachkonferenz Maritime Security and Defence international (MS&D) Ende September in Hamburg darauf hin, dass es die meisten Piratenüberfälle mitnichten jetzt gebe, sondern dass diese zwischen 2000 und 2003 stattgefunden hätten.
http://www.heise.de/tp/r4...
Die Qualitätsjournalisten der ZEIT halten es auch für überflüssig über die Bezeichnung "Experte" hinaus ihrem Leser Anhaltspunkte zu geben, wo die Interviewte im politischen Meinungsgefüge deutscher Denkfabriken verortet ist:
http://www.swp-berlin.org...
http://www.swp-berlin.org...
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"Woher nehme ich nur die Zeit, das alles nicht zu lesen." (Karl Kraus)
Du glaubst doch nicht allen ernstes, dass die erbeuteten Waren und erpressten Lösegelder in irgendeiner weise der hungernden Somalischen/Afrikanischen Bevölkerung zugute kommen, oder?!
Na dann Glückwunsch zum Gewinn im weltpolitischen Gutmenschennaivitätswettbewerb™, knapp vor Politikern die meinen das man mit ein paar patrouillierenden Schiffen ohne echtes Mandat zum Eingreifen dort die Sicherheitslage verbessern kann.
Habenichtse sind die Piraten die mit Satellitentelefon, GPS Systemen und Schnellbooten, welche von reichen Hintermännern in verschiedenen Staaten finanziert werden, sicher nicht. Vor allem nicht nach einer erfolgreichen Kaperung und Lösegelderpressung eines westlicher Schiffs.
Darüber habe ich beim Schreiben meines Beitrages übrigens auch nachgedacht. Aber wenn man nur die Wahl hat, einem reichen einheimischen Geschäftsmann zu dienen oder zu verhungern, was würden sie machen?
Und was genau sind Sie dann? Der Überallenstehendundalleswissendundjederistseinesglückesschmiedtyp™ ?
Darüber habe ich beim Schreiben meines Beitrages übrigens auch nachgedacht. Aber wenn man nur die Wahl hat, einem reichen einheimischen Geschäftsmann zu dienen oder zu verhungern, was würden sie machen?
Und was genau sind Sie dann? Der Überallenstehendundalleswissendundjederistseinesglückesschmiedtyp™ ?
Darüber habe ich beim Schreiben meines Beitrages übrigens auch nachgedacht. Aber wenn man nur die Wahl hat, einem reichen einheimischen Geschäftsmann zu dienen oder zu verhungern, was würden sie machen?
Und was genau sind Sie dann? Der Überallenstehendundalleswissendundjederistseinesglückesschmiedtyp™ ?
Wer in den Piraten ganz romantisch nur "Habenichtse" sieht, die ja nur ihren Widerstand gegen die böse Weltordnung zum Ausdruck bringen möchten, muss ganz schön naiv sein. Auch die Piraten des 17. und 18. Jahrhunderts waren nicht Jack Sparrow, sondern befleissigten sich einer eine Lebensweise, die von der nackten Gewalt gegen andere lebt. Nichts anderes tun die Piraten heute auch. Damals wie heute kann keine Macht der Erde das dulden. Im 18. Jahrhundert wurde das Piratenunwesen erst durch Expeditionen der englischen Marine und militärische Gewalt beendet. Etwas ähnliches wird man heute auch tun müssen.
Die Piraten des 17. Jahrhunderts waren mitnichten ein gesetzloser Haufen, sondern verwirklichten teilweise eine basisdemokratische Utopie mit fairer Gewinnaufteilung, ja sogar Invalidenabsicherung.
Gratis nachzulesen in der wissenschaftlichen Untersuchung des Professor Peter T. Leeson an der George Mason University:
The Law and Economics of Pirate Organization
www.peterleeson.com/An-ar...
Gewalt & Willkür herrschte dagegen auf den Schiffen der englischen Marine -- Auspeitschen, Kielholen... Woher beziehen Sie bloß ihre Weisheiten?
Das aktuelle Piratenmärchen werten Sie bitte ebenso als bewußte Irreführung oder "Black Op":
http://en.wikipedia.org/w...
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"Woher nehme ich nur die Zeit, das alles nicht zu lesen." (Karl Kraus)
Die Piraten des 17. Jahrhunderts waren mitnichten ein gesetzloser Haufen, sondern verwirklichten teilweise eine basisdemokratische Utopie mit fairer Gewinnaufteilung, ja sogar Invalidenabsicherung.
Gratis nachzulesen in der wissenschaftlichen Untersuchung des Professor Peter T. Leeson an der George Mason University:
The Law and Economics of Pirate Organization
www.peterleeson.com/An-ar...
Gewalt & Willkür herrschte dagegen auf den Schiffen der englischen Marine -- Auspeitschen, Kielholen... Woher beziehen Sie bloß ihre Weisheiten?
Das aktuelle Piratenmärchen werten Sie bitte ebenso als bewußte Irreführung oder "Black Op":
http://en.wikipedia.org/w...
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"Woher nehme ich nur die Zeit, das alles nicht zu lesen." (Karl Kraus)
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