Absatzkrise GM lehnt Verkauf von Opel ab

Die Krise bei Opel hat mit Solarworld einen ersten Übernahmeinteressenten angelockt. Zugleich hat der Hessische Landtag den Weg freigemacht für eine Staatsbürgschaft

Einstimmig setzte das Parlament in Wiesbaden die Höchstgrenze von Landesbürgschaften von 300 auf 500 Millionen Euro herauf. Um sich vor den Folgen einer möglichen Zahlungsunfähigkeit der amerikanischen Konzernmutter General Motors zu schützen, bemüht sich Opel um eine Bürgschaft von einer Milliarde Euro, an der sich neben Hessen auch der Bund und andere Länder beteiligen sollen. Eine Entscheidung darüber soll bis Weihnachten fallen.

Bei der staatlichen Garantie gehe es um 1,3 Milliarden Euro für das kommende Jahr und weitere 500 Millionen für 2010, berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung unter Berufung auf Teilnehmer der Berliner Krisengespräche. Der angeschlagene Rüsselsheimer Konzern betont, es gehe nur um eine Vorsorge für den Fall, dass nach einer Insolvenz der amerikanischen Konzernmutter die Geldströme abreißen.

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Opel kündigte außerdem an, dass künftig an allen Ecken und Ende gesparrt werden soll. Die Führungskräfte müssen nach einem Bericht der Bild-Zeitung von sofort an auf größere Teile ihres Einkommens verzichten. Wie das Blatt berichtet, hat GM-Europa-Chef Carl-Peter Forster für die kommenden 14 Monate konzernweit alle vertraglich zugesicherten Bonuszahlungen, Prämien und sonstigen Sondervergütungen gestrichen. Die Regelung gelte für die oberen Management-Ebenen an allen europäischen Standorten, also auch im Saab-Werk Trollhättan in Schweden.

Der Opel-Konzernbetriebsratschef Klaus Franz kommentierte den Schritt mit den Worten: "Das ist angesichts der Situation von General Motors sicherlich ein richtiger Schritt und ein deutliches Zeichen." Gleichzeitig versuchte er, die Opel-Belegschaft zu beruhigen: Diese Maßnahme hieße nicht, dass "die Beschäftigten, die viel weniger Gehalt bekommen, dem jetzt nacheifern müssten", sagte Franz.

Opel reagiert auf Solarworld-Offerte

Wirbel verursachte am Mittwoch eine Pressemitteilung des börsennotierten Fotovoltaik-Konzerns Solarworld. Der kündigte an, er wolle General Motors die deutsche Tochter abkaufen. Solarworld bietet nach eigenen Angaben 250 Millionen Euro Barmittel sowie 750 Millionen in Banklinien. Voraussetzung sei eine Bürgschaft des Bundes. Gleichzeitig verlangt Solarword aber von GM eine Kompensationszahlung von 40.000 Euro pro Arbeitsplatz in Deutschland, insgesamt eine Milliarde Euro. Solarworld will Opel laut Pressemitteilung zum "ersten grünen europäischen Autokonzern weiterentwickeln". Eine Sprecherin von GM Europe erklärte am Nachmittag, Opel stehe nicht zum Verkauf.

Leser-Kommentare
    • Anonym
    • 19.11.2008 um 8:48 Uhr

    ... nur genügend Menschen würden mal aufhören zu rauchen - dann gäbe es wohl eine Absatzkrise bei Zigaretten. Oder aus irgendeinem Grunde kommen die vielen scheusslichen Konflikte dieser Welt zum Ende und es werden weniger Landminen verkauft (ich weiss, das wird nie geschehen - aber vor nicht allzu langer Zeit konnte wollte sich auch noch niemand vorstellen, dass mal weniger Autos gekauft werden).
    Also nur mal angenommen ... kriegen Zigarettenindustrie und Minenbauer dann auch Hilfen vom Staat.? Oder noch besser ... wird versucht durch steuerliche Maßnahmen den Absatz wieder anzukurbeln ?? ... naja - nur mal angenommen ......

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    Ziemlich listig ihre Fragen. Die regen nun schon zum Nachdenken an und schon ist man selbst dabei zu stolpern.

    Aber die Frage nach der Unterstützung für Unternehmen wird so leider nicht gelöst. es geht ja gerade darum ob dem liberalisierten Markt, möglichst ohne jegliche staatliche Eingriffe, Priorität eingeräumt wird oder eben nicht...

    Wichtig für mich währe ja dann schon noch die Anzahl Arbeitsplätze... aber wie das halt so ist in diesem Räderwerk ist wohl jede Branche ein Rädchen im Grossen ganzen. Will sagen, nimmt man ein Rädchen raus so funktioniert das nicht mehr so wie vorher. Ein Ersatz muss also her...

    Aber dann, es haben schon eine ganze Menge Industrien staatliche Hilfe erhalten... Die Zigarettenindustrie etwa konnte ihre nicht gerade gesunden Produkte unbehelligt verkaufen (verm. wegen der darauf erhobenen Steuern) und die Minenindustrie (mittels Exportgarantien) ebenso...

    ;-)

    “When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara

    Grossartig , ehrlich !!!!!! sehr logisch und folgerichtig + entwaffnend... aber genau deshalb hätten sie keine Chance , Politiker der vorderen Ränge zu sein ...
    Die Argumentation ist nicht wirklich neu aber sehr sympatisch und zeitlos .

    Ziemlich listig ihre Fragen. Die regen nun schon zum Nachdenken an und schon ist man selbst dabei zu stolpern.

    Aber die Frage nach der Unterstützung für Unternehmen wird so leider nicht gelöst. es geht ja gerade darum ob dem liberalisierten Markt, möglichst ohne jegliche staatliche Eingriffe, Priorität eingeräumt wird oder eben nicht...

    Wichtig für mich währe ja dann schon noch die Anzahl Arbeitsplätze... aber wie das halt so ist in diesem Räderwerk ist wohl jede Branche ein Rädchen im Grossen ganzen. Will sagen, nimmt man ein Rädchen raus so funktioniert das nicht mehr so wie vorher. Ein Ersatz muss also her...

    Aber dann, es haben schon eine ganze Menge Industrien staatliche Hilfe erhalten... Die Zigarettenindustrie etwa konnte ihre nicht gerade gesunden Produkte unbehelligt verkaufen (verm. wegen der darauf erhobenen Steuern) und die Minenindustrie (mittels Exportgarantien) ebenso...

    ;-)

    “When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara

    Grossartig , ehrlich !!!!!! sehr logisch und folgerichtig + entwaffnend... aber genau deshalb hätten sie keine Chance , Politiker der vorderen Ränge zu sein ...
    Die Argumentation ist nicht wirklich neu aber sehr sympatisch und zeitlos .

  1. wird dann eintreten, wenn die GM-Manager aus USA in Rudeln auf den Plan treten werden, also amerikanische Autoverkäufer-Typen voll in der Tradition von Dagobert Duck, mit Dollar-Zeichen in den Augen, die einen Geldschein auf 100 Meter Entfernung riechen können, und sich unseren armen Herrn Glos aus Bayern vorknöpfen und innerhalb von einigen Stunden gnadenlos über den Tisch ziehen.
    Das wird keine ästhetische Vorstellung.

  2. Hi, ihr lieben Leute, das haut ja derbe rein, mal eben eine kleine Staatsbürgschaft von 1,8 Milliarden für Opel. Deutschland sind wir, alle deutschen Bürger, aus wirtschaftlichen Gründen können wir Bürger, dieses Ansinnen nicht zustimmen, diese Meinung werden alle " Verantwortungbewußten Deutschen " vertreten. Deutschland steckt in mehr als nur einer Wirtschaftskrise, Deutschland befindet sich in einer Rezession schlimmsten Auswirkung und ist hoch verschuldet. Schulden, sind keine Hasen, die laufen nicht weg, für unsere Kinder unsere gesamten Nachkommen ist dieses Schuldenzwangserbe eine verbrecherische Tat von uns. Opel muss gerettet werden, doch nicht nach dem Motto des Irrsinn- Versuchs, ein Fass ohne Boden zu füllen, unter den gegebenen Voraussetzungen ist selbst eine Bürgschaft, ein nicht abzuwägendes Risiko. Der erste Schritt muß die die Herstellung der eigenständigen Wirtschaftlichkeit der Opelwerke sein. 1. Total Trennung von GM 2. Produktionsverfahren auf Wettbewerbsfähigkeit prüfen 3. Innovative Triebwerke verbauen , ohne Abgase, minimaler Energieverbrauch 1.5 Liter / 100 km, /100 kw Leistung, hoher Komfort Durch diese umgesetzten Bedingungen wird der Opel Weltweit zur Nr. 1 , der Umsatz fährt in einer erfreulichen Gewinnzone, die Arbeitsplätze alle Mitarbeiter können unter zeitgerechter Entlohnung gesichert werden. Eine andere Lösung hierzu gibt es nicht. Die MFG i.G. hat diese Leistungsstarken, Umweltfreundlichen, Triebwerke bis zur Produktionsreife entwickelt, steht zwar z.Z. in Verandlung mit der chinesischen Industrie, doch zu Gunsten Deutschlands würden diese Verhandlungen sofort abgebrochen. MfG Jürgen Schmelzer

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    Die Entwicklung neuer Motoren dauert vier bis fünf Jahre ....
    Wer hält dann Opel diese Zeit 'über Wasser'? Fraglich ist auch, ob diese umweltfreundlichen Automobile (vorausgesetzt das ist so realisierbar) dann überhaupt gewinnbringend verkauft werden können.
    Ein schöner Plan, aber leider Wunschdenken.

    Die Entwicklung neuer Motoren dauert vier bis fünf Jahre ....
    Wer hält dann Opel diese Zeit 'über Wasser'? Fraglich ist auch, ob diese umweltfreundlichen Automobile (vorausgesetzt das ist so realisierbar) dann überhaupt gewinnbringend verkauft werden können.
    Ein schöner Plan, aber leider Wunschdenken.

  3. Ich finde diese Art der Kooperation/Übernahme äußerst spannend. Man muss sagen, dass Solarworld einiges an Erfahrung im Bezug auf Energieinnovation hat. Darüber hinaus haben sie wahrscheinlich ein klareres Konzept, wie so etwas durchzusetzen ist. Und Opel würde ein bisschen frische Innovation mit Sicherheit nicht schaden! Warum also nicht?

    "Wir wollten uns geistig duellieren, aber du kamst ohne Waffen!"

  4. Die Entwicklung neuer Motoren dauert vier bis fünf Jahre ....
    Wer hält dann Opel diese Zeit 'über Wasser'? Fraglich ist auch, ob diese umweltfreundlichen Automobile (vorausgesetzt das ist so realisierbar) dann überhaupt gewinnbringend verkauft werden können.
    Ein schöner Plan, aber leider Wunschdenken.

  5. Ziemlich listig ihre Fragen. Die regen nun schon zum Nachdenken an und schon ist man selbst dabei zu stolpern.

    Aber die Frage nach der Unterstützung für Unternehmen wird so leider nicht gelöst. es geht ja gerade darum ob dem liberalisierten Markt, möglichst ohne jegliche staatliche Eingriffe, Priorität eingeräumt wird oder eben nicht...

    Wichtig für mich währe ja dann schon noch die Anzahl Arbeitsplätze... aber wie das halt so ist in diesem Räderwerk ist wohl jede Branche ein Rädchen im Grossen ganzen. Will sagen, nimmt man ein Rädchen raus so funktioniert das nicht mehr so wie vorher. Ein Ersatz muss also her...

    Aber dann, es haben schon eine ganze Menge Industrien staatliche Hilfe erhalten... Die Zigarettenindustrie etwa konnte ihre nicht gerade gesunden Produkte unbehelligt verkaufen (verm. wegen der darauf erhobenen Steuern) und die Minenindustrie (mittels Exportgarantien) ebenso...

    ;-)

    “When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara

    Antwort auf "Mal angenommen ... "
  6. Grossartig , ehrlich !!!!!! sehr logisch und folgerichtig + entwaffnend... aber genau deshalb hätten sie keine Chance , Politiker der vorderen Ränge zu sein ...
    Die Argumentation ist nicht wirklich neu aber sehr sympatisch und zeitlos .

    Antwort auf "Mal angenommen ... "
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    • Anonym
    • 20.11.2008 um 11:00 Uhr

    "aber genau deshalb hätten sie keine Chance , Politiker der vorderen Ränge zu sein"
    ... ich bin versucht zu sagen: "das nehme ich als kompliment" ... aber arg so weit will ich die Politikerschelte nicht betreiben.
    Es ist mir dennoch immer wieder ein Rätsel:
    - in der Politik sind doch durchaus intelligente Menschen
    - warum werden die Kardinalfehler immer wieder gemacht?
    - warum wird nicht wirklich "systemisch" gedacht?
    (dieser vielleicht etwas in die Jahre gekommene Begriff der ersten und zweiten Generation der Kybernetiker beschreibt doch recht gut was Not täte)
    - sind die Entscheidungen der Politik wirklich immer nur auf die nächste wahl gerichtet? ... denn das was jetzt den Managern vorgeworfen wir, nämlich orientierung am nächsten Quartalsziel und eben nicht an einem langfristigen Erfolg eines Unternehmens nur um die eigenen Boni hochzupuschen ... nichts anderes macht doch die Politik ... mal wieder
    - ist es wirklich so schlimm???

    • Anonym
    • 20.11.2008 um 11:00 Uhr

    "aber genau deshalb hätten sie keine Chance , Politiker der vorderen Ränge zu sein"
    ... ich bin versucht zu sagen: "das nehme ich als kompliment" ... aber arg so weit will ich die Politikerschelte nicht betreiben.
    Es ist mir dennoch immer wieder ein Rätsel:
    - in der Politik sind doch durchaus intelligente Menschen
    - warum werden die Kardinalfehler immer wieder gemacht?
    - warum wird nicht wirklich "systemisch" gedacht?
    (dieser vielleicht etwas in die Jahre gekommene Begriff der ersten und zweiten Generation der Kybernetiker beschreibt doch recht gut was Not täte)
    - sind die Entscheidungen der Politik wirklich immer nur auf die nächste wahl gerichtet? ... denn das was jetzt den Managern vorgeworfen wir, nämlich orientierung am nächsten Quartalsziel und eben nicht an einem langfristigen Erfolg eines Unternehmens nur um die eigenen Boni hochzupuschen ... nichts anderes macht doch die Politik ... mal wieder
    - ist es wirklich so schlimm???

  7. NTV. Der Übernahmeversuch von Solarworld wäre unrealistisch, weil die Entwicklung eines richtigen Autos eben 10-15 Jahre dauern würde, damit es ein richtiges Auto wird. Das ist doch Quatsch. Man muss doch nicht immer alle Teile neu entwickeln.
    Nebenbei wurde mal von VW ein Golf mit Elektroantrieb ausgeliefert. Nix mit 10 Jahren Entwicklungszeit. Da werden schon wieder Hürden aufgebaut, bei solchen KOmmentaren spielen doch schon wieder die Interessen anderer Autohersteller hinein. Ein Trauerspiel ist das was Medien verbreiten.
    --Die finanziellen Aspekte mal außen vor gelassen--

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    Richtig! Da kommt mal einer mit einer anderen "Hausnummer" für Opel und schon sind die Rudel der Bedenkenträger auf dem Plan. Und ehe man überhaupt prüft, welche Konstellationen und Synergien zwischen Solarenergie und Mobilität überhaupt möglich sind, kommt die dicke Watschn aus dem Handumdrehn:" Kurioser Vorschlag, bestenfalls ein schlechter PR -Gag, Aprilscherz im November" etc..
    Und wird angesichts einer solchen General-Absage nicht mit aller Schärfe klar, warum wir so in der Krise stecken? Ist es nicht unser Mangel, selbst wenn eine Firma wie Opel mit dem Rücken an der Wand steht, alle Optionen vorurteilsfrei zu prüfen?
    In einer Zeit, wo es schier an allen Ecken und Enden brennt, da will man sich nicht einmal die Mühe machen über die okonomischen und ökologischen Möglichkeiten nachzudenken, die eine neue und "grüne" Ausrichtung von Opel eröffnen würde.
    Der GM-Volt, den die Konzernzentale im nächsten Jahr auf den US-Markt bringen will ( wollte ) wurde meines Wissens in Rüsselsheim entwickelt!
    Da braucht nichts über Jahre neu entwickelt werden. Das ist keine "Zukunftsmusik", die frühestes in einigen Jahren da wäre. Das Auto steht, wie mir unlängst ein Opel-Insider gesagt hat, prinzipiell fertig konstruiert vorm Fließband.
    Wenn also "Solarworld" einsteigen und dafür sorgen würde, dass die Fließbänder mit solchen Autos anlaufen würden, wäre das ein wichtiger Schritt in Richtung solargestützter e-Mobility!
    Und wenn dann noch, wie bereits im Gespräch, die Bundesregierung Elektrofahrzeuge für fünf Jahre von der Steuer befreit, dann würden hier einigen die Augen aufgehen, wie schnell die Leute kapieren, dass ein Elektroauto steuerfrei zu fahren ist und sich obendrein noch von der eigenen Photovoltaikanlage auf dem Haus, Garage oder Carport "betanken" lässt ....und dann für ca. 2,-3 € hundert Kilometer fährt. (Abgasfrei)
    Wetten dass...... Opel dann jede Menge Aufträge einfahren würde!?

    Richtig! Da kommt mal einer mit einer anderen "Hausnummer" für Opel und schon sind die Rudel der Bedenkenträger auf dem Plan. Und ehe man überhaupt prüft, welche Konstellationen und Synergien zwischen Solarenergie und Mobilität überhaupt möglich sind, kommt die dicke Watschn aus dem Handumdrehn:" Kurioser Vorschlag, bestenfalls ein schlechter PR -Gag, Aprilscherz im November" etc..
    Und wird angesichts einer solchen General-Absage nicht mit aller Schärfe klar, warum wir so in der Krise stecken? Ist es nicht unser Mangel, selbst wenn eine Firma wie Opel mit dem Rücken an der Wand steht, alle Optionen vorurteilsfrei zu prüfen?
    In einer Zeit, wo es schier an allen Ecken und Enden brennt, da will man sich nicht einmal die Mühe machen über die okonomischen und ökologischen Möglichkeiten nachzudenken, die eine neue und "grüne" Ausrichtung von Opel eröffnen würde.
    Der GM-Volt, den die Konzernzentale im nächsten Jahr auf den US-Markt bringen will ( wollte ) wurde meines Wissens in Rüsselsheim entwickelt!
    Da braucht nichts über Jahre neu entwickelt werden. Das ist keine "Zukunftsmusik", die frühestes in einigen Jahren da wäre. Das Auto steht, wie mir unlängst ein Opel-Insider gesagt hat, prinzipiell fertig konstruiert vorm Fließband.
    Wenn also "Solarworld" einsteigen und dafür sorgen würde, dass die Fließbänder mit solchen Autos anlaufen würden, wäre das ein wichtiger Schritt in Richtung solargestützter e-Mobility!
    Und wenn dann noch, wie bereits im Gespräch, die Bundesregierung Elektrofahrzeuge für fünf Jahre von der Steuer befreit, dann würden hier einigen die Augen aufgehen, wie schnell die Leute kapieren, dass ein Elektroauto steuerfrei zu fahren ist und sich obendrein noch von der eigenen Photovoltaikanlage auf dem Haus, Garage oder Carport "betanken" lässt ....und dann für ca. 2,-3 € hundert Kilometer fährt. (Abgasfrei)
    Wetten dass...... Opel dann jede Menge Aufträge einfahren würde!?

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