Verbrechen Gekaperter Supertanker ankert vor Somalia
Die "Sirius Star" hat Öl im Wert von 100 Millionen Dollar geladen, ein "Jackpot" für die Entführer. Experten fürchten, dass die vielen Überfälle den Ölpreis hochtreiben
Inzwischen liegt das Schiff vor Somalia vor Anker. Das bestätigte die US-Marine am Dienstag. Die Reederei Vela ging davon aus, dass alle 25 Besatzungsmitglieder wohlauf seien. "Gegenwärtig wartet Vela auf weitere Kontakte mit den Piraten, die das Schiff in ihrer Gewalt haben", teilte das Unternehmen mit. Vela International ist die Reederei des staatlichen Ölunternehmens Aramco in Saudi-Arabien. Die US-Marine beobachtet das Schiff, plant aber nach eigenen Angaben derzeit nicht einzugreifen. "Derzeit verfolgen wir die Spur des Tankers nicht mit einem Kriegsschiff."
Nach Ansicht der internationalen Beratungs- und Prognosefirma IHS Global Insight kann der Vorfall dazu beitragen, dass die internationale Gemeinschaft sich künftig stärker für eine Sicherung der Wasserwege in dieser Region einsetzt – immerhin einen der wichtigsten für die Verladung von Rohstoffen weltweit. Gleichzeitig allerdings befürchtet IHS, dass es dadurch einen signifikanten Anstieg der Versicherungskosten für Öltransporte geben könne. Nach Schätzung des Internationalen Seefahrtbüros werden ein Drittel aller Piratenüberfälle weltweit vor dem Horn von Afrika begangen.
Somalische Seeräuber hatten den 330 Meter langen Tanker Sirius Star am Samstag vor der kenianischen Küste gekapert. Es ist das bislang größte Schiff, das die Piraten in ihre Gewalt gebracht haben. Auch die stärkere Präsenz westlicher Kriegsschiffe in der Region schreckt sie offenbar nicht ab.
Der Tanker hat nach Angaben aus Saudi-Arabien zwei Millionen Barrel Öl mit einem aktuellen Marktwert von rund 100 Millionen US-Dollar (gut 79 Millionen Euro) geladen und war auf dem Weg in die USA, als er von den Seeräubern gestoppt wurde. Er ist dreimal so groß wie ein amerikanischer Flugzeugträger.
- Datum 19.11.2008 - 10:20 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, Reuters, dpa
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fragt sich , ob man das riesenbaby lange verstecken kann oder ob es ueberhaupt versteckt werden muss. an der vortsetzung des stueckes werden wir zumindest die macht der piratenlobby ermessen koennen. oel wollen alle und kann ueberall gut angeboten werden - alle sind verdaechtig in diesem nebenkriegsschauplatz des wirtschaftsweltkrieges.
Also ich frage mich, was die damit wollen? Ihre Autos, die in Deutschland ausgemustert wurden, betanken? Und vor allem - wie haben die das gemacht mit ihren Ärmchen?
Die Piraten werden wohl weder ihre Autos betanken, noch das Öl verkaufen - das ist Ihnen doch sicher klar, oder?
Aber mit Rohöl im Wert von € 79 Mio. lässt es sich gut erpressen - im Stile: entweder Lösegeldzahlung oder der Tanker wird gesprengt.
Alles andere ist logistisch viel zu aufwändig und entspricht eher weniger den bisherigen Vorgehensweisen.
Moeglichkeiten ein. Regulaer verkaufen kann man das Oel wohl nicht, denn der Tanker ist einfach zu leicht zu verfolgen. Aber Erpressung in der Art wie man das mit wertvollen Gemaelden macht, koennte ich mir vorstellen. Also entweder Geld auf ein Konto unseres Willens oder wir fahren mal vor die Kueste irgendeines Landes und lassen das Oel da auslaufen oder sprengen das ganze Ding in die Luft.
Hannes
ist inzwischen eine wichtige Einkommensquelle für Somalia. Um einen Supertanker zu kapern, braucht es schon gute Organisation und Ausrüstung, außerdem Spitzel. Je mehr Lösegeld die Piraten erpressen können (und mit dem Supertanker sind sie praktisch unangreifbar), desto größere Raubzüber können sie unternehmen. Kommt alles hauptsächlich davon, weil die Welt das Land seit 1991 praktisch aufgegeben hat.
jetzt fehlt denen wirklich nur noch eine oelraffinerie! denn einen rohoeltanker haben sie ja jetzt. panzer von einem ukrainischem schiff haben die auch?? was haben die vor??? wenn sie sich eine chinisische oelraffinerie stehlen, dann koennten sich mit dem rohoel benzin und diesel fuer die panzer fertigen und nach den zentralafrikanischen rohstoffen im kongo greifen! ein militaermarsch mit so einer grossen bevoelkerung koennte sich lohnen. somalia wird ein coltan lieferant. damit steht ihnen viel geld in aussicht um in die erste weltliga aufzusteigen!
Dummes ist der, der dummes tut.
das die saudis denen nicht den riegel vorschieben. die verdienen sich sicherlich eine dicke summe bargeld mit den zentralafrikanischen rohstoffen. also, ich bin der auffassung das sich das land somalia eine streitmacht zusammebaut. genug menschenmaterial haben die ja! wieso den tanker verjaukaufen, wenn der oelpreis steigt und die dann spaeter teuer einkaufen muessen um ihren krieg mit aethiopien oder eventuell ruanda und dem kongo zu finanzieren. die warten einfach wer denen als naechstes in das netz laueft und benutzen halt einfach alles was sie zwischen die finger kriegen! ob es nun oel ist, ein schiff mit veralteten russischen panzern, oder ein schiff voll von mercedesen oder badeentchen. zahlen muessen die ja dafuer nicht. das ist der trick in diesem trickreichem wirtschaftskreislauf!
Dumm ist der, der dummes tut.
Solange europäische Fischer vor afrikanischen Küsten auf Raubfang gehen werden Afrikaner versuchen auf andern Wegen ihr Einkommen zu erlangen.
Die Weißen begingen und begehen unsägliche Verbrechen in Afrika. Es ist an der Zeit für den Kontinent, d.h. für jedes Land und jede Region nachhaltige Konzepte für wirtschaftliche Selbständigkeit zu entwickeln.
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