Tibet & China Tibets letzte ChanceSeite 2/2
Doch auch in der tibetischen Exilregierung hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass ein "Weiter so“ dem tibetischen Volk kaum helfen wird. Während unter jungen Tibetern im indischen Exil ein revolutionärer Chic Einzug gehalten hat, der mit gewalttätigem Widerstand flirtet, leiden die Tibeter in Tibet unter verschärften Repressionen nach den erfolglosen Frühjahrsaufständen. "Die Lage in Tibet ist sehr schlecht und die bisherigen acht Gesprächsrunden haben daran nichts geändert, daher weiß ich nicht, ob es zu weiteren Gesprächen mit Peking kommen wird“, sagt Sonam Dagpo ZEIT ONLINE.
Sonam ist Mitglied der tibetischen Exilregierung und war an den bisherigen Verhandlungsrunden beteiligt. Er betont, die Regierung wolle sich vor Abschluss der Konferenz in Dharamsala Ende dieser Woche nicht mehr öffentlich äußern, um den "demokratischen Verlauf“ des Treffens nicht zu beeinflussen. Bewusst habe sich deshalb auch der Dalai Lama gegen eine Teilnahme entschieden. "Mir bleibt nichts anderes übrig als meine Niederlage zu akzeptieren und das Volk zu befragen“, betonte der Dalai Lama .
Mit einem völligen Rückzug des Friedensnobelpreisträgers aus der Politik, wie im Vorfeld der Konferenz spekuliert wurde, ist dennoch nicht zu rechnen. Politische Beobachter halten die Drohung des Dalai Lama, in den Ruhestand zu gehen, eher für ein Mittel, um noch einmal eindringlich auf den Ernst der Lage in Tibet hinzuweisen. "Das ist ein Spiel für die Kulisse mit verschiedenen Adressaten“, sagt Tshering Chonzon. "Der internationalen Gemeinschaft und der chinesischen Regierung soll klar gemacht werden, dass es leichter sein könnte, mit dem Dalai Lama eine Lösung zu suchen als ohne ihn.“
Drastischer drückt es Yeshi Karma aus. "Der Dalai Lama bereitet uns darauf vor, dass er irgendwann sterben wird. Aber mit seinem Tod wird das Tibet-Problem nicht verschwinden. Es werden nur größere Konflikte ausbrechen. Es ist jetzt an der Zeit, dass China sich aus Tibet zurückzieht!“
- Datum 10.03.2009 - 07:48 Uhr
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Die USA sprachen den Lakota im Friedensvertrag von Fort Laramie 1868 ein großes Gebiet zwischen dem Missouri und dem Platte River zu.
Vertragskopien hier einsehbar:
http://www.republicoflako...
Auch dort kaum Handlungsoptionen. Vielleicht sollten wir Transatlantiker uns gegenüber Obama für die Rechte unterdrückter Volker auf seinem Territorium einsetzen?
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"Woher nehme ich nur die Zeit, das alles nicht zu lesen." (Karl Kraus)
dass der "Gottkönig" erst jetzt erwägt, von seinem Thron herabzusteigen, um den Willen seines Volkes zu hören
Aber man kann ihm insofern vergeben, dass er nichts anderes gelernt hat, schon seit seiner Kindheit ....
... hat sich sein Leben als "Gottkönig" nun wahrlich nicht selbst aussuchen können. Dieser Begriff, der gar gerne von "Religionskritikern" verwendet wird, trifft den Nagel ja noch nicht einmal auf den Kopf. Der Dalai Lama ist weder ein Gott, noch ein König.
-
Er hat seine Rolle in all den Jahren sehr gut erfüllt. Jetzt bereitet er die tibetische Gemeinde auf seinen Tod vor.
-
Sie verfallen nun in Art Jubel, weil nun endlich "das Volk" das Ruder übernimmt. Allerdings vergessen Sie dabei, dass der "Tibetian Youth Congress" nicht unbedingt - wie seit Jahrzehnten der Dalai Lama - für den friedlichen Weg eintritt. Nach eigenem Bekunden schließen die Mitlieder Gewalt zur Verteidigung ihres Landes nicht mehr aus.
-
Je älter dieser ungewöhnliche Mann wird, desto mehr werden junge, hitzköpfige Tibeter das Gefühl entwickeln, das Ruder mit Gewalt drehen zu wollen. Ich habe schon vor einer ganzen Weile geschrieben, dass es ein Blutbad in Tibet geben wird - und die chin. Kader haben dann endlich ihre "buddhistischen Terroristen".
-
Nun frage ich Sie, weswegen Sie in Verzückung geraten. What do you celebrating for?
-
Viele Grüße
Mariana
... hat sich sein Leben als "Gottkönig" nun wahrlich nicht selbst aussuchen können. Dieser Begriff, der gar gerne von "Religionskritikern" verwendet wird, trifft den Nagel ja noch nicht einmal auf den Kopf. Der Dalai Lama ist weder ein Gott, noch ein König.
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Er hat seine Rolle in all den Jahren sehr gut erfüllt. Jetzt bereitet er die tibetische Gemeinde auf seinen Tod vor.
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Sie verfallen nun in Art Jubel, weil nun endlich "das Volk" das Ruder übernimmt. Allerdings vergessen Sie dabei, dass der "Tibetian Youth Congress" nicht unbedingt - wie seit Jahrzehnten der Dalai Lama - für den friedlichen Weg eintritt. Nach eigenem Bekunden schließen die Mitlieder Gewalt zur Verteidigung ihres Landes nicht mehr aus.
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Je älter dieser ungewöhnliche Mann wird, desto mehr werden junge, hitzköpfige Tibeter das Gefühl entwickeln, das Ruder mit Gewalt drehen zu wollen. Ich habe schon vor einer ganzen Weile geschrieben, dass es ein Blutbad in Tibet geben wird - und die chin. Kader haben dann endlich ihre "buddhistischen Terroristen".
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Nun frage ich Sie, weswegen Sie in Verzückung geraten. What do you celebrating for?
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Viele Grüße
Mariana
es ist doch immer wieder interessant zu sehen, mit welchen wohlklingenden Tönen sich Gruppen, die meinen bei der Verteilung des Reichtums zu kurz gekommen zu sein, zu Wort melden.
Da geht es dann um das "arme, unterdrückte tibetische Volk". Für dieses Volk haben sich die Lamas in ihrer Herrschaftszeit nun wahrlich überhaupt nicht interessiert. Es war nur dazu da, Frondienste für den Palast zu leisten. Und wehe es kam nicht genug zusammen.
Wie erklären Sie sich eigentlich, dass so viele Tibeter noch heute das Wenige, was sie haben, den Klöstern spenden? Tibet, die Bevölkerung im tibetischen Hochland sowie der unerschütterliche Glaube dieser Menschen ist jedenfalls nicht gerade Ihr Metier und wird es auch nie sein.
-
Viele Grüße
Mariana
Wie erklären Sie sich eigentlich, dass so viele Tibeter noch heute das Wenige, was sie haben, den Klöstern spenden? Tibet, die Bevölkerung im tibetischen Hochland sowie der unerschütterliche Glaube dieser Menschen ist jedenfalls nicht gerade Ihr Metier und wird es auch nie sein.
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Viele Grüße
Mariana
es ist immer schwer die Dinge loszulassen die einem lieb geworden sind. Das Herz scheint daran zu hängen. Doch bei genauerer Betrachtung sieht mensch, dass es nichts gibt das ihm wirklich gehört. Alles vergeht. Ob es die schöne Rose im Garten, ein liebgewonnener Freund oder ein Kontinent ist. Nichts war ewig so wie es im Augenblick ist, noch wird es je wieder so sein.
China ist nicht die Welt. Wenn ihr in eurer ehemaligen Heimat unerwünscht seid, was hält euch? Dies mag sarkastisch und herzlos klingen weil es das Leiden des Abschieds bedeutet. Aber es würde auch das Ende der Leiden bedeuten. Und den Beginn von etwas Neuem. Das chinesische Schriftzeichen für Krise ist auch gleichbedeutend mit Chance. Und ein Ende ist immer auch ein Anfang.
Es ist gut, dass Gewalt kein Weg ist wenn man wahrhaft glaubt. Denn Glaube bedeutet auch Gelassenheit. Leider ist die Verstrickung in Geschehnisse oft so stark, dass es schwer sein kann gelassen zu bleiben. Dann noch den weisesten Weg zu finden, den, der Seele und Gewissen am Wenigsten belastet, erfordert viel Mut.
Ich hoffe auf eine gute und baldige Lösung für die Tibeter. Es gibt nur wenige außergewöhnliche Menschen alle paar 100 Jahre. Diese Chance sollte genutzt werden solange sie besteht.
Natürlich kann es auch Ziel der chinesischen Regierung sein, den Tod das Dalai Lama abzuwarten, in der Hoffnung, dass es nach ihm niemanden mehr in diesem Geiste und mit dieser Willenskraft gibt, DEN WEG so konsequent zu verfolgen. Meine Hochachtung an ihn; aber ich verstehe auch die Seite der Jugend, mir würds vermutlich genauso gehen, wie wohl den meisten Menschen dieser Welt.
Macht zu erlangen ist eine Herausforderung. Herrschen bedeutet in erster Konsequenz Verantwortung. Wahrhaft siegt, wer nicht kämpft.
Weisheit währt am Längsten.
Die Zukunft beginnt mit dem nächsten Augenblick!
---<-@ @->--- --->-@ @-<--- ---<-@ @->
... die Tibeter leben, dann würden Sie nicht so ein pseudophilosophisches Blabla abgeben. Philosophisch könnte das nicht den letzten Nomaden links überholen. Das wissen die selber auch, was Sie da geschrieben haben. Aber hätten Sie denn -- außer der Idee, dass dann halt alle weglaufen sollen (unter Lebensgefahr? Wohin? Irgendwohin, wo auch kein Platz für diese Menschen ist? Ein ganzes Volk?), entdecke ich da nichts. Fällt Ihnen nichts Besseres ein?
... die Tibeter leben, dann würden Sie nicht so ein pseudophilosophisches Blabla abgeben. Philosophisch könnte das nicht den letzten Nomaden links überholen. Das wissen die selber auch, was Sie da geschrieben haben. Aber hätten Sie denn einen Lösungsvorschlag? -- außer der Idee, dass dann halt alle weglaufen sollen (unter Lebensgefahr? Wohin? Irgendwohin, wo auch kein Platz für diese Menschen ist? Ein ganzes Volk?), entdecke ich da nichts. Fällt Ihnen nichts Besseres ein?
ob es nicht doch eine ganz einfache, pragmatische Lösung für das Tibet-Problem gäbe. Sie empfehlen ja recht "locker vom Hocker" die Tibeter mögen doch einfach ihre Heimat verlassen, wenn es ihnen nicht gefällt. Eine Insel klingt im ersten Moment sogar ziemlich charmant. Bei näherer Betrachtung ist es aber wohl nicht sonderlich schwierig, das Kindliche und Unausgegorene an dieser Art von "Happy-End-Wunschdenken" zu erkennen.
-
Vielleicht könnte ja eine Anzeige Abhilfe schaffen: Land gesucht für ca. 6 Millionen Tibeter - Berge wären von Vorteil, damit das zweitgrößte Heiligtum der Tibeter, nämlich der Berg Kailash möglichst reibungslos ersetzt werden kann. Stellen Sie sich einmal vor, den Muslimen würde Mekka weggenommen werden - was würde daraus wohl entstehen?
Ihre Geschichte hat auch noch einen kleinen Haken: viele Tibeter bekommen noch nicht einmal die erforderlichen Papiere, um im eigenen Land von einem Militär-Checkpoint zum Anderen zu reisen. Das Land zu verlassen ist derzeit nur wenigen Privilegierten gestattet.
Viele Grüße
Mariana
... die Tibeter leben, dann würden Sie nicht so ein pseudophilosophisches Blabla abgeben. Philosophisch könnte das nicht den letzten Nomaden links überholen. Das wissen die selber auch, was Sie da geschrieben haben. Aber hätten Sie denn -- außer der Idee, dass dann halt alle weglaufen sollen (unter Lebensgefahr? Wohin? Irgendwohin, wo auch kein Platz für diese Menschen ist? Ein ganzes Volk?), entdecke ich da nichts. Fällt Ihnen nichts Besseres ein?
... die Tibeter leben, dann würden Sie nicht so ein pseudophilosophisches Blabla abgeben. Philosophisch könnte das nicht den letzten Nomaden links überholen. Das wissen die selber auch, was Sie da geschrieben haben. Aber hätten Sie denn einen Lösungsvorschlag? -- außer der Idee, dass dann halt alle weglaufen sollen (unter Lebensgefahr? Wohin? Irgendwohin, wo auch kein Platz für diese Menschen ist? Ein ganzes Volk?), entdecke ich da nichts. Fällt Ihnen nichts Besseres ein?
ob es nicht doch eine ganz einfache, pragmatische Lösung für das Tibet-Problem gäbe. Sie empfehlen ja recht "locker vom Hocker" die Tibeter mögen doch einfach ihre Heimat verlassen, wenn es ihnen nicht gefällt. Eine Insel klingt im ersten Moment sogar ziemlich charmant. Bei näherer Betrachtung ist es aber wohl nicht sonderlich schwierig, das Kindliche und Unausgegorene an dieser Art von "Happy-End-Wunschdenken" zu erkennen.
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Vielleicht könnte ja eine Anzeige Abhilfe schaffen: Land gesucht für ca. 6 Millionen Tibeter - Berge wären von Vorteil, damit das zweitgrößte Heiligtum der Tibeter, nämlich der Berg Kailash möglichst reibungslos ersetzt werden kann. Stellen Sie sich einmal vor, den Muslimen würde Mekka weggenommen werden - was würde daraus wohl entstehen?
Ihre Geschichte hat auch noch einen kleinen Haken: viele Tibeter bekommen noch nicht einmal die erforderlichen Papiere, um im eigenen Land von einem Militär-Checkpoint zum Anderen zu reisen. Das Land zu verlassen ist derzeit nur wenigen Privilegierten gestattet.
Viele Grüße
Mariana
... die Tibeter leben, dann würden Sie nicht so ein pseudophilosophisches Blabla abgeben. Philosophisch könnte das nicht den letzten Nomaden links überholen. Das wissen die selber auch, was Sie da geschrieben haben. Aber hätten Sie denn -- außer der Idee, dass dann halt alle weglaufen sollen (unter Lebensgefahr? Wohin? Irgendwohin, wo auch kein Platz für diese Menschen ist? Ein ganzes Volk?), entdecke ich da nichts. Fällt Ihnen nichts Besseres ein?
erst einmal, ich bin ein du kein sie. Und mir ist auch klar, dass ich nicht die geringste Ahnung habe wie es den Tibetern wirklich geht. Aber ich weiß auf meine Art, durch eigene Erfahrungen, was Leiden bedeuten kann.
Also, betrachten wir die Situation realistisch. Die Verhandlungen sind gescheitert. Ehrlich gesagt denke ich auch nicht, dass die chinesische Regierung jemals ernsthaft an einer, für alle Seiten befriedigenden Lösung, interessiert war.
China ist, trotz aller Fortschritte, immer noch eine Diktatur. Mag sein, dass sie Kommunismus genannt wird aber auch eine Monarchie ist eine Diktatur. Warum? Weil die Regierung nicht gewählt wird bzw. das System so beschaffen ist, dass eine reele Wahl nicht möglich ist. So gesehen gibt es nur 2 Systeme. Jene mit Wahlmöglichkeit und jene ohne diese Möglichkeit. Wobei weltweit oft derselbe fatale Fehler begangen wird Regierungsform und Wirtschaftssystem gleichzusetzen. Ein Kommunismus ist kein Sozialismus und eine Demokratie ist kein Kapitalismus. Zurück zum Wesentlichen.
Da China eine Diktatur ist, ist der chinesischen Regierung auch völlig egal was mit ihrem Volk passiert. Du brauchst dich nur im Land umzusehen. Und erst Recht ist ihnen egal was mit Minderheiten bzw. kulturell Andersdenkenden passiert. Wir hatten das bereits bei der Eroberung Amerikas durch die europäischen Staaten.
Da die Verhandlungen also gescheitert bzw. von Seiten der chinesischen Diktatur nie ernst gemeint waren, scheidet dieser Weg aus. Dies mag traurig sein, aber so ist es nun einmal. Vernunft und Toleranz lassen sich nicht erzwingen und wer nicht aus der Geschichte zu lernen vermag, wird eben dieselben Fehler wiederholen die andere bereits gemacht haben. Bis sie es begriffen haben.
Bliebe als eine Alternative z.B. ein gewaltsamerer Weg. Wozu würde der führen? Zu noch mehr Repressalien und Toten unter der tibetischen Bevölkerung. Und zu einem weiteren Verhärten der Fronten. Als Beispiele hätten wir da Spanien/Basken, Nordirland oder Israel. Also auch kein wirklich vernünftiger und gangbarer Weg der zu einem befriedigenden Ergebnis führen würde.
Was noch? Die Tibeter könnten ihre Kultur aufgeben, sich in die chinesische Gesellschaft einfügen und einfach vergehen. Ich persönlich finde, es wäre schade um diese Kultur, da sie in mancherlei Hinsicht weiter entwickelt ist als die westliche, technisch orientierte Gesellschaft. Wobei ich mich auf die buddhistischen Lehren beziehe, die in so manchem Forschungsgebiet neue Blickwinkel eröffnen könnten und dies auch bereits tun.
Als letztes fiele mir persönlich noch die erwähnte Möglichkeit der Auswanderung ein. Noch gibt es den Dalai Lama, der eine Menge Freunde in der Welt hat. Wenn er sich darum bemüht und sein Volk hinter ihm steht, bin ich sicher, dass sich Gegenden auf diesem Globus finden lassen werden in denen die Tibeter willkommen sind. Mag sein, dass nicht alle zum selben Ort auswandern können. Aber zumindest auf verwandtschaftliche und freundschaftliche Verhältnisse kann man bestimmt Rücksicht nehmen.
Und wer nimmt so viele Menschen auf, ist eine unnötige Frage. Zum Einen werden nicht alle ihre Heimat verlassen wollen. Sogar wenn ein Krieg beginnt verlassen nicht alle sofort freiwillig das Land. Also kann man davon ausgehen, dass 50% oder mehr daheim bleiben wollen werden. Darunter vermutlich größtenteils die Älteren. Für den Rest werden sich Mittel und Wege finden die Theorie in die Tat umzusetzen. Es gibt immer Wege man muss sie nur suchen.
Sollte die chinesische Regierung nicht zulassen wollen, dass Einwohner die wie der letzte Schmutz behandelt werden, auswandern, dann wäre das ein ziemlicher Widerspruch in sich. Bzw. würde es eine innewohnende Schwäche aufzeigen, denn auch die ehemalige UdssR und Ostdeutschland mussten ihre Bürger einsperren weil die inneren Strukturen so menschenverachtend waren. In diesem Fall bräuchte das tibetische Volk nur den Zerfall abzuwarten.
Letztlich wäre eine Umsiedlung auch eine Vorbereitung der Völker der Erde auf die nächsten, unweigerlich eintreffenden Veränderungen, die der Klimawandel, egal ob Menschengemacht oder nicht, mit sich bringen wird. Alles was weniger als 5m über dem Meeresniveau liegt wird mit Sicherheit verschwinden. Bis zu 10m sind ziemlich wahrscheinlich. Wann es beginnen wird ist noch unklar. Dass es beginnen wird ist sicher. Hier böte sich eine Möglichkeit das Umsiedeln von einigen Millionen Menschen zu erproben und die dafür nötigen Strukturen zu schaffen. Brauchen werden wir sie in absehbarer Zeit (30-100 Jahre?) ohnehin. Also warum nicht vorsorgen und weiter denken solange es noch nicht an allen Ecken und Enden brennt?
So sieht die Realität aus. Mir ist klar, dass sich die wenigsten Menschen ihr so direkt stellen, schließlich ist sie nicht warm und angenehm wie ein Feuer im Kamin, sondern kalt und schneidend wie ein Polarwind. Es ist wie es ist und kein schönreden wird es ändern, genauso wie bei Zahnschmerzen.
Aber ich bin sicher die Tibeter sind für jede Idee offen. Schließlich geht es hier um Genozid wenn man es aus ihrem Winkel betrachtet. Leider ist die Politik der heutigen Zeit eine, in der wirtschaftliche Beziehungen für so wichtig erachtet werden, dass dafür gerne ein braunes Kringerl um Hals, Bauch oder Knöchel in Kauf genommen wird (Arschkriecherei, wer diese bildhafte Beschreibung nicht kennt). Schade, dass Menschlichkeit in der internationalen Politik nicht diesen Stellenwert hat.
Macht zu erlangen ist eine Herausforderung. Herrschen bedeutet in erster Konsequenz Verantwortung. Wahrhaft siegt, wer nicht kämpft.
Weisheit währt am Längsten.
Die Zukunft beginnt mit dem nächsten Augenblick!
---<-@ @->--- --->-@ @-<--- ---<-@ @->
erst einmal, ich bin ein du kein sie. Und mir ist auch klar, dass ich nicht die geringste Ahnung habe wie es den Tibetern wirklich geht. Aber ich weiß auf meine Art, durch eigene Erfahrungen, was Leiden bedeuten kann.
Also, betrachten wir die Situation realistisch. Die Verhandlungen sind gescheitert. Ehrlich gesagt denke ich auch nicht, dass die chinesische Regierung jemals ernsthaft an einer, für alle Seiten befriedigenden Lösung, interessiert war.
China ist, trotz aller Fortschritte, immer noch eine Diktatur. Mag sein, dass sie Kommunismus genannt wird aber auch eine Monarchie ist eine Diktatur. Warum? Weil die Regierung nicht gewählt wird bzw. das System so beschaffen ist, dass eine reele Wahl nicht möglich ist. So gesehen gibt es nur 2 Systeme. Jene mit Wahlmöglichkeit und jene ohne diese Möglichkeit. Wobei weltweit oft derselbe fatale Fehler begangen wird Regierungsform und Wirtschaftssystem gleichzusetzen. Ein Kommunismus ist kein Sozialismus und eine Demokratie ist kein Kapitalismus. Zurück zum Wesentlichen.
Da China eine Diktatur ist, ist der chinesischen Regierung auch völlig egal was mit ihrem Volk passiert. Du brauchst dich nur im Land umzusehen. Und erst Recht ist ihnen egal was mit Minderheiten bzw. kulturell Andersdenkenden passiert. Wir hatten das bereits bei der Eroberung Amerikas durch die europäischen Staaten.
Da die Verhandlungen also gescheitert bzw. von Seiten der chinesischen Diktatur nie ernst gemeint waren, scheidet dieser Weg aus. Dies mag traurig sein, aber so ist es nun einmal. Vernunft und Toleranz lassen sich nicht erzwingen und wer nicht aus der Geschichte zu lernen vermag, wird eben dieselben Fehler wiederholen die andere bereits gemacht haben. Bis sie es begriffen haben.
Bliebe als eine Alternative z.B. ein gewaltsamerer Weg. Wozu würde der führen? Zu noch mehr Repressalien und Toten unter der tibetischen Bevölkerung. Und zu einem weiteren Verhärten der Fronten. Als Beispiele hätten wir da Spanien/Basken, Nordirland oder Israel. Also auch kein wirklich vernünftiger und gangbarer Weg der zu einem befriedigenden Ergebnis führen würde.
Was noch? Die Tibeter könnten ihre Kultur aufgeben, sich in die chinesische Gesellschaft einfügen und einfach vergehen. Ich persönlich finde, es wäre schade um diese Kultur, da sie in mancherlei Hinsicht weiter entwickelt ist als die westliche, technisch orientierte Gesellschaft. Wobei ich mich auf die buddhistischen Lehren beziehe, die in so manchem Forschungsgebiet neue Blickwinkel eröffnen könnten und dies auch bereits tun.
Als letztes fiele mir persönlich noch die erwähnte Möglichkeit der Auswanderung ein. Noch gibt es den Dalai Lama, der eine Menge Freunde in der Welt hat. Wenn er sich darum bemüht und sein Volk hinter ihm steht, bin ich sicher, dass sich Gegenden auf diesem Globus finden lassen werden in denen die Tibeter willkommen sind. Mag sein, dass nicht alle zum selben Ort auswandern können. Aber zumindest auf verwandtschaftliche und freundschaftliche Verhältnisse kann man bestimmt Rücksicht nehmen.
Und wer nimmt so viele Menschen auf, ist eine unnötige Frage. Zum Einen werden nicht alle ihre Heimat verlassen wollen. Sogar wenn ein Krieg beginnt verlassen nicht alle sofort freiwillig das Land. Also kann man davon ausgehen, dass 50% oder mehr daheim bleiben wollen werden. Darunter vermutlich größtenteils die Älteren. Für den Rest werden sich Mittel und Wege finden die Theorie in die Tat umzusetzen. Es gibt immer Wege man muss sie nur suchen.
Sollte die chinesische Regierung nicht zulassen wollen, dass Einwohner die wie der letzte Schmutz behandelt werden, auswandern, dann wäre das ein ziemlicher Widerspruch in sich. Bzw. würde es eine innewohnende Schwäche aufzeigen, denn auch die ehemalige UdssR und Ostdeutschland mussten ihre Bürger einsperren weil die inneren Strukturen so menschenverachtend waren. In diesem Fall bräuchte das tibetische Volk nur den Zerfall abzuwarten.
Letztlich wäre eine Umsiedlung auch eine Vorbereitung der Völker der Erde auf die nächsten, unweigerlich eintreffenden Veränderungen, die der Klimawandel, egal ob Menschengemacht oder nicht, mit sich bringen wird. Alles was weniger als 5m über dem Meeresniveau liegt wird mit Sicherheit verschwinden. Bis zu 10m sind ziemlich wahrscheinlich. Wann es beginnen wird ist noch unklar. Dass es beginnen wird ist sicher. Hier böte sich eine Möglichkeit das Umsiedeln von einigen Millionen Menschen zu erproben und die dafür nötigen Strukturen zu schaffen. Brauchen werden wir sie in absehbarer Zeit (30-100 Jahre?) ohnehin. Also warum nicht vorsorgen und weiter denken solange es noch nicht an allen Ecken und Enden brennt?
So sieht die Realität aus. Mir ist klar, dass sich die wenigsten Menschen ihr so direkt stellen, schließlich ist sie nicht warm und angenehm wie ein Feuer im Kamin, sondern kalt und schneidend wie ein Polarwind. Es ist wie es ist und kein schönreden wird es ändern, genauso wie bei Zahnschmerzen.
Aber ich bin sicher die Tibeter sind für jede Idee offen. Schließlich geht es hier um Genozid wenn man es aus ihrem Winkel betrachtet. Leider ist die Politik der heutigen Zeit eine, in der wirtschaftliche Beziehungen für so wichtig erachtet werden, dass dafür gerne ein braunes Kringerl um Hals, Bauch oder Knöchel in Kauf genommen wird (Arschkriecherei, wer diese bildhafte Beschreibung nicht kennt). Schade, dass Menschlichkeit in der internationalen Politik nicht diesen Stellenwert hat.
Macht zu erlangen ist eine Herausforderung. Herrschen bedeutet in erster Konsequenz Verantwortung. Wahrhaft siegt, wer nicht kämpft.
Weisheit währt am Längsten.
Die Zukunft beginnt mit dem nächsten Augenblick!
---<-@ @->--- --->-@ @-<--- ---<-@ @->
... die Tibeter leben, dann würden Sie nicht so ein pseudophilosophisches Blabla abgeben. Philosophisch könnte das nicht den letzten Nomaden links überholen. Das wissen die selber auch, was Sie da geschrieben haben. Aber hätten Sie denn einen Lösungsvorschlag? -- außer der Idee, dass dann halt alle weglaufen sollen (unter Lebensgefahr? Wohin? Irgendwohin, wo auch kein Platz für diese Menschen ist? Ein ganzes Volk?), entdecke ich da nichts. Fällt Ihnen nichts Besseres ein?
ich empfinde tiefes mitgefühl für die tibeter und respekt für den dalai lama.
der dalai lama wird vom tibetischen volk geliebt und verehrt. Er hat die Menschheit mit seiner tiefen und zugleich praktischen spirititualität nachhaltig bereichert.
Dennoch hat er ein problem: er ist kein machtpolitiker der starke
ökonomische interessen vertritt, sondern er vertritt die interessen seines wirtschaftlich armen aber kulturell und spirituell reichen tibetischen volkes
gegenüber einer starken und skrupellosen totalitären wirtschaftsmacht.
leider sind die verhandlungen wieder abgebrochen. Nicht mal auf die minimalforderungen nach mehr spiritueller und kultureller autonomie wurde
von seite chinas eingegangen. Die ganzen verhandlungen waren eine farce
um während der olymp. spiele aus dem kreuzfeuer der kritik zu kommen.
vieleicht waren die minimalforderungen ein falsches signal?
auch der westen hat viele chancen zur einflußnahme verstreichen lassen.
das zeigt, welche prioritäten immer noch vorherrschen.
die zukunft wird zeigen welche kräfte sich durchsetzen werden und welchen
weg das volk der tibeter gehen wird.
Nachdem ich genug von der Finanzkrise und viel Geld verloren an der Börse habe, möchte ich hier auch einige Zeilen schreiben.
Die Forderung, dass Chinesen jetzt endlich aus Tibet sollen, finde ich sehr interessant und mutig. Es ist vergleichbar, wenn ich von Warren Buffer fordere, dass er mir sein Geld endlich geben soll! Also keine Illusion, liebe Tibeter! Was man unternehmen kann, ist die Waffen in den Hand nehmen und kämpfen. Dumm nur, wenn über 1 Million Soldaten der chinesischen Nationalisten (anführend von Taiwan) keinen Erfolg hat, warum sollen einige Hundert Tibeter etwas erreichen? Der Zeitpunkt ist leider auch verdammt schlecht. In guten Zeiten würde der Westen noch grosszügig spenden, wenn Tibeter gegen China kämpfen möchten.
Neuerdings habe ich gelesen, dass Malediven Land sucht, damit dass Volk umziehen kann. Warum kaufen Tibeter nicht eine Insel und einen unabhängigen Staat gründen? In diesem Fall muss man leider alles selbst finanzieren (weder vom Westen noch von den Chinesen kann man etwas erwarten).
In diesem Fall muss man leider alles selbst finanzieren (weder vom Westen noch von den Chinesen kann man etwas erwarten).
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Was hätten die Tibeter denn den Chinesen zu verdanken? Die Lhasa-Bahn, welche benötigt wurde, um die Bodenschätze abzutransportieren sowie, um die Millionen Chinesen nach Tibet zu karren? Den Atommüll, der in Tibet unter unzureichenden Sicherheitsvorkehrungen verbuddelt wurde? Das Abholzen der Wälder? Die Umweltzerstörung, die das Quecksilber beim Bergbau verursacht? Die Folter?
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Und "der Westen" wird die Spenden an Tibet wohl nicht einstellen - selbst bei einem "Umzug" nicht.
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Viele Grüße
Mariana
In diesem Fall muss man leider alles selbst finanzieren (weder vom Westen noch von den Chinesen kann man etwas erwarten).
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Was hätten die Tibeter denn den Chinesen zu verdanken? Die Lhasa-Bahn, welche benötigt wurde, um die Bodenschätze abzutransportieren sowie, um die Millionen Chinesen nach Tibet zu karren? Den Atommüll, der in Tibet unter unzureichenden Sicherheitsvorkehrungen verbuddelt wurde? Das Abholzen der Wälder? Die Umweltzerstörung, die das Quecksilber beim Bergbau verursacht? Die Folter?
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Und "der Westen" wird die Spenden an Tibet wohl nicht einstellen - selbst bei einem "Umzug" nicht.
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Viele Grüße
Mariana
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