Obamas Kabinett

Die Neuen in Washington

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Die neu berufenen Minister und Berater künden vom politischen Wandel nach der für viele bleiernen Zeit des George W. Bush. Dies zeigt nicht zuletzt die Ernennung des Physik-Nobelpreisträgers Stephen Chu (u.r.). Der künftige Energieminister gilt als Verfechter einer stärkeren Nutzung erneuerbarer Energien.
Obama setzt auf Versöhnung, auch parteiübergreifend. So sah er über persönliche und politische Rivalitäten hinweg und wählte mit Robert Gates einen Republikaner als neuen Verteidigungsminister und seine ehemalige Konkurrentin Hillary Clinton (u.l.) als künftige Außenministerin. Auch die neue Gesundheitsministerin Kathleen Sebelius ist dafür bekannt, mit den Republikanern gut zusammenarbeiten zu können. Sie ersetzt den wegen Steuerbetrugs zurückgetretenen Tom Daschle.

Leser-Kommentare
  1. Change sieht anders aus! Das Finanzkapital wird weiterhin die politik bestimmen,Obama wird das schwächste Glied in dieser Kette werden.Aber er musste ja denen entgegenkommen,die seinen Wahlkampf finanziert haben.
    Schade eigentlich !

  2. ...sichtige Bemerkung:

    Obamas Team ist ein Zeichen dafür, wie sicher sich dieser Mann ist, auch bei starken Persönlichkeiten seine Ideen durchzusetzen - wer seinen Wahlkampf verfolgt hat, weiß, wie fest er die Zügel in der Hand hält - dies war der perfekteste Wahlkampf seit langem, selten ist ein Team so geschlossen aufgetreten, hat so schnell reagiert - solch perfekte Organisation ist immer ein Zeichen von gutem leadership ... Als Präsident kann Obama das nicht allein, er braucht ebenso starke wie erfahrene Führungspersönlichkeiten die in mannigfaltigen Ebenen seine Agenden durchsetzen - von solch Ausnahmeerscheinungen gibt es nicht so viele; die besten scharen sich um ihn ...

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