Nach offiziellen Angaben vom Mittwochmorgen stimmten drei Viertel der Grönländer für mehr Selbstbestimmung, nur 23 Prozent votierten gegen eine größere Unabhängigkeit von Dänemark.

Das Autonomiegesetz hat die halbautonome grönländische Regierung mit Kopenhagen ausgehandelt. Den Bewohnern der größten Insel der Welt
geht es unter anderem um eine größere Kontrolle der Bodenschätze, darunter Öl, das vor der Polarküste vermutet wird, sowie um mehr Eigenverantwortung im Justizbereich.

Zudem soll Grönländisch, eine Inuit-Sprache, offizielle Landessprache werden. Dänemark wird aber weiter für die Außen- und Geldpolitik seiner einstigen Kolonie zuständig bleiben.