Konjunkturklima Globaler ifo-Index sackt auf 20-Jahrestief
Der globalen Wirtschaft steht nach Ansicht des Münchner ifo Instituts eine Rezession bevor. Zum fünften Mal in Folge verschlechterte sich der Weltwirtschaftsklima-Index
Die Finanzkrise und der weltweite Konjunkturabschwung haben die Stimmung in der Weltwirtschaft auf den tiefsten Stand seit mehr als 20 Jahren gedrückt. Der vierteljährlich erhobene Indikator für das Weltwirtschaftsklima brach im Oktober von 73,4 Punkten im Vorquartal auf 60,0 Punkte ein, wie das ifo Institut für Wirtschaftsforschung am Donnerstag in München mitteilte. Es war der fünfte Rückgang in Folge.
Aber auch für die kommenden sechs Monate wird kaum noch mit einer Erholung gerechnet. "Weltweites Problem Nummer eins ist die mangelnde Nachfrage", sagte ifo-Experte Gernot Nerb.
Nicht nur die großen Wirtschaftsregionen Nordamerika, Westeuropa und Asien sind von der Abkühlung des Wirtschaftsklimas betroffen, auch in Mittel- und Osteuropa, Russland, Lateinamerika und Japan trübte sich die Stimmung ein.
In Westeuropa verschlechterte sich das Wirtschaftsklima erneut in nahezu allen Ländern. Die aktuelle Situation werde derzeit vor allem in Spanien, Italien, Belgien und Irland ungünstig beurteilt, hieß es. Für Asien trübten sich sowohl die Urteile zur derzeitigen Lage als auch die Erwartungen für das kommende halbe Jahr ein.
In den USA werde die aktuelle Wirtschaftslage zwar ebenfalls weiterhin sehr ungünstig bewertet. Für die kommenden sechs Monate zeigten sich die Experten aber nicht mehr ganz so pessimistisch wie in der ersten Jahreshälfte. Die USA könnten Vorreiter für eine Trendwende sein, sagte Nerb.
- Datum 20.11.2008 - 18:11 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Jetzt ham wirs .
Nach Jahrzehnten des Wartens stehen wir jetzt da , wo ich versuchte keine Angst davor zu haben . Weltwirtschaftsabschwung wollte ich immer als Chance sehen , dass die Wirtschaftseliten dieser Welt begreifen , dass es nicht so funktioniert .
Und da ich selber selbstständig bin , werde ich jetzt echt nervös .
Vorraussichtlich aber werden sich die Einsichten mal wieder so oberflächlich und ideologisch verblendet sein , dass die alten Funkionsweisen des Wirtschftswachstumsdruck und konsumistisches Verhalten unberührt bleiben . Dabei liegt es doch auf der Hand ...
Ich stelle es mir schon vor wie in nächster Zeit die Führungseliten mit einem maskenhaftes KrampfOptimismusverhalten mir die Nachrichten im Fernsehen versauen , als wenn sie sich selber etwas vorspielen.
globaler IFO -Index so ein Quatsch und immer immer wieder irgendwann muß es der Rest der Welt begreifen : am deutschen Wesen muss !!! DIE welt genesen,pfui Amiland und die ZEIT IST DOCH GUT ALLES
[Anm.: Bitte diskutieren Sie sachlich und versuchen Sie zur Konstruktivität der Diskussion beizutragen. Danke. /Die Redaktion pt.]
Vielleicht ist das auch ein Anzeichen, daß zumindest in der sogenannten ersten Welt eine Übersättigung eingetreten ist. Die Leute haben möglicherweise keine Lust mehr, hirnlos zu konsumieren. Das wäre natürlich fatal für die Stabilität dieses Schwindelsystems. Ist aber nur gesund. Vielleicht wird das Jahr 2009 in die Geschichte eingehen, weil damals das einzige Mal weltweit die CO2-Emissionen gesunken sind (oder weniger stark angestiegen sind als im Durchschnitt der Jahre). Das müssen mir nämlich die Herrschaften aus Politik und Wirtschaft auch noch erklären: Wie man es schaffen will bei stetigem exponentiellem Wirtschaftswachstum den Verbrauch von Ressourcen, die Umweltverschmutzung usw. auf irgendwelche Niveaus von 1990 oder so zu senken?! Und diese Niveaus waren auch schon tödlich!
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