USA Obamas Konjunkturpaket erntet Skepsis
Barack Obama hat ein umfangreiches Konjunkturprogramm versprochen, überflüssige Ausgaben will er streichen. Doch bis das wirkt, könnten Jahre vergehen, mahnen Kritiker

© Scott Olson/Getty Images
Barack Obama will den Haushalt auf überflüssige Ausgaben durchforsten. Im Hintergrund Rob Nabors, der künftige stellvertretende Budgetdirektor
2,5 Millionen Arbeitsplätze will Barack Obama mit seinem Konjunkturpaket schaffen. Sie sollen vor allem in der Energie- und Technologiebranche entstehen, sowie im Gesundheitssektor und in der Logistik. Der künftige Präsident will mit Milliarden aus Washington Brücken bauen lassen, das Gesundheitssystem modernisieren und den Mittelstand entlasten.
"Meine erste Priorität ist, uns wieder auf den Weg zu wirtschaftlichem Wachstum zu führen", sagte Obama am Dienstag vor Journalisten in Chicago. Er versicherte, Geld vor allem dort zu investieren, wo es sowohl kurz- als auch langfristig nutzt. Doch Politikbeobachter befürchten, dass es selbst bei den kurzfristigen Maßnahmen mehrere Jahre dauern könnte, bis Amerika davon profitieren wird.
"Eingreifen, um eine tiefe Rezession zu vermeiden"
"Gerade Infrastrukturprojekte müssen lange geplant werden. Obama wird einen Großteil der 2,5 Millionen Leute also erst in mehreren Monaten – wenn nicht Jahren - einstellen können", kritisiert Michael Tanner, Ökonom am konservativen Cato Institute in Washington. Auch Maya MacGuineas von der New America Foundation sieht das Problem, hält ein Konjunkturpaket dennoch für dringend notwendig. "Auch wenn es den Staatshaushalt belastet, der Staat muss jetzt eingreifen, um eine tiefe Rezession zu vermeiden", sagt sie.
Heftig diskutiert wird in Washington der richtige Umfang eines Konjunkturprogrammes. Obama hat Anfang der Woche angekündigt, deutlich mehr Geld ausgeben zu wollen als bisher geplant. Seine Regierung müsse sicherstellen, dass das Paket groß genug sei, um "der Wirtschaft einen Ruck zu geben", sagte Obama. Eine konkrete Zahl nannte er jedoch nicht.
- Datum 02.03.2009 - 12:54 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Natürlich, was Obama auch immer unternimmt, zuerst wird kritisiert.
Wir leben ja auch in einer Zeit in der Geduld Mangelware ist.
"Natürlich, was Obama auch immer unternimmt, zuerst wird kritisiert.
Wir leben ja auch in einer Zeit in der Geduld Mangelware ist."
............oder als Wunderheiler angesehen.
Es hilfts nicht, Dollar abwerten, Gürtel enger schnallen und sich wieder emporarbeiten. Es ist der Weg den Deutschland nach der Wiedervereinigung auch gehen musste und der der Bevölkerung knapp 15Jahre ohne Reallohnzuwachs gekostet hat.
"Natürlich, was Obama auch immer unternimmt, zuerst wird kritisiert.
Wir leben ja auch in einer Zeit in der Geduld Mangelware ist."
............oder als Wunderheiler angesehen.
Es hilfts nicht, Dollar abwerten, Gürtel enger schnallen und sich wieder emporarbeiten. Es ist der Weg den Deutschland nach der Wiedervereinigung auch gehen musste und der der Bevölkerung knapp 15Jahre ohne Reallohnzuwachs gekostet hat.
"Natürlich, was Obama auch immer unternimmt, zuerst wird kritisiert.
Wir leben ja auch in einer Zeit in der Geduld Mangelware ist."
............oder als Wunderheiler angesehen.
Es hilfts nicht, Dollar abwerten, Gürtel enger schnallen und sich wieder emporarbeiten. Es ist der Weg den Deutschland nach der Wiedervereinigung auch gehen musste und der der Bevölkerung knapp 15Jahre ohne Reallohnzuwachs gekostet hat.
Was ich nahc wie vor nicht ganz verstehe: die europäische Presse ist Obama vollkommen unkritisch gegenüber. Da wird beinahe die Ankunft eines neuen Messias herbei geschrieben.
Auch Obama kann nur mit amerikanischem Wasser kochen. Aus dem grossen Changemythos wird in 6 Monaten nichts mehr übrig sein. Das liegt aber nicht an Obama; das liegt an den unerfüllbaren Erwartungen, die die europäische Presse hat.
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