Beschäftigung Arbeitslosigkeit sinkt – noch

Im November waren 2.988.000 Menschen arbeitslos, 8000 weniger als im Vormonat. Angesichts der Rezession erwarten Ökonomen jedoch, dass sich der Trend bald umkehrt

Verglichen mit den gleichen Vorjahresmonat waren im November 2008 den Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) zufolge 390.000 Menschen weniger arbeitslos. Die Arbeitslosenquote nahm um 0,1 Punkte auf 7,1 Prozent ab. Vor einem Jahr hatte sie noch bei 8,1 Prozent gelegen.

Rechnet man jahreszeitliche Einflüsse heraus, sank die Zahl der Arbeitslosen im November sogar um 10.000 auf 3,15 Millionen Menschen. Im Westen nahm die bereinigte Erwerbslosenzahl um 4000 und im Osten um 6000 ab.

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"Der bisherige Abwärtstrend hat sich im November scharf verlangsamt und wird sich bald umkehren", schrieb Timo Klein, Volkswirt bei der Prognosefirma IHS Global Insight, in einer Analyse. Noch im ersten Halbjahr 2008 sei die Zahl der Arbeitslosen Monat für Monat durchschnittlich um 40.000 gesunken. Klein erwartet, dass die Kennziffer schon im Dezember stagniert oder steigen wird.

Der Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, sagte, der Arbeitsmarkt sei stabil. Dies zeigten die aktuellen Zahlen. Die Nachfrage der Unternehmen nach Mitarbeitern sei nach wie vor auf hohem Niveau. Allerdings mehrten sich die Anzeichen, dass der wirtschaftliche Abschwung den Arbeitsmarkt bald erfassen werde.

Der bisherige anhaltende Rückgang der Arbeitslosigkeit erkläre sich vor allem mit dem konjunkturbedingten Aufbau sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung, teilte die BA mit. Geholfen hätten außerdem die Arbeitsmarktreformen sowie das geringer werdende Angebot an Arbeitskräften. Es sei allerdings davon auszugehen, dass sich die Zahl der Kurzarbeiter in den nächsten Monaten aufgrund der konjunkturellen Abkühlung deutlich erhöhen werde.

Leser-Kommentare
  1. angesichts der Tatsache, das hier wieder einmal ein Volontär die offiziell geschönte und frisierte Arbeitslosenstatistik zum Besten geben darf:
    Zu den 3 Millionen, sogenannten ALG-1 Empfängern kommen noch etwa 5 Millionen sogenannte ALG-2 Empfänger, die zum Teil auch sogenannte "Aufstocker" in Billigjobs sind und zum Teil in 1-Euro-Jobs oder sogenannten Umschulungsmassnahmen trickreich geparkt und aus der Statistik hinausmanövriert sind.
    Es ist sogar vorstellbar, das die genannten 8000 Menschen die in der offiziellen Statistik nun nicht mehr als Arbeitslose auftauchen, einfach nur nach einem halben Jahr von ALG-1 nach ALG-2 "abgerutscht" sind.
    Eigentlich schön, das mit solchen rechnerischen Tricks sogar sie sogenannte Vollbeschäftigung bei gleichzeitigen Hungeraufständen erreichbar ist, und eigentlich schade, dass dieser Mist in an sich seriösen Zeitschriften kritiklos nachgeplappert wird.

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    Es wird ja nicht dadurch richtiger, indem man immer wieder die gleichen Märchen der Linken und Gewerkschaften wiederholt. Fakt ist, die Arbeitslosigkeit ist gesunken, und zwar nachhaltig auf unter 3 Millionen. Fakt ist leider auch, dass nicht jeder in diesem Land einen auskömmlichen Job bekommt, von dem er alleine leben kann. Das ist in Deutschland so und in anderen Ländern übrigens auch. Es gibt einfach Jobs, die sind schlecht bezahlt und werden auch nie gut bezahlt werden. Es sei denn, Sie sind bereit, für gewisse Dienstleistungen in Zukunft mehr Geld zu bezahlen. Da Sie und viele andere das nicht sind, werden Friseure eben schlecht bezahlt und Pflegerinnen und Bäckereiverkäuferinnen ect. pp.

    Dafür kommt der Staat auf und somit gibt es Beschäftigungsverhältnisse, die ihren kargen Lohn aufstocken lassen müssen. Die Alternatve wäre natürlich, die Leute in die Arbeitslosigkeit zu entlassen. Dann wäre die Arbeitslosigkeit höher. So ist sie halt niedriger um den Preis, dass der Staat (also wir, die wir gut verdienen und hohe Steuern und Sozialabgaben bezahlen) diese Beschäftigungsverhältnisse aufstockt.

    Finden Sie sich einfach damit ab, dass es Jobs in diesem Land (und eigentlich in allen Ländern auf diesem Erdball) gibt, die schlecht bezahlt werden und deren Lohn kaum zum Leben langt. Traurig, aber so ist es. Wenn Sie allerdings zukünftig bereit sind, für eine Friseurleitsung 30 und mehr Euro zu bezahlen (einfacher Haarschnitt), wird die schlecht bezahlte Friseurin auch mehr verdienen und ihren Lohn nicht mehr aufstocken müssen. So einfach funktioniert unser System.

    Es wird ja nicht dadurch richtiger, indem man immer wieder die gleichen Märchen der Linken und Gewerkschaften wiederholt. Fakt ist, die Arbeitslosigkeit ist gesunken, und zwar nachhaltig auf unter 3 Millionen. Fakt ist leider auch, dass nicht jeder in diesem Land einen auskömmlichen Job bekommt, von dem er alleine leben kann. Das ist in Deutschland so und in anderen Ländern übrigens auch. Es gibt einfach Jobs, die sind schlecht bezahlt und werden auch nie gut bezahlt werden. Es sei denn, Sie sind bereit, für gewisse Dienstleistungen in Zukunft mehr Geld zu bezahlen. Da Sie und viele andere das nicht sind, werden Friseure eben schlecht bezahlt und Pflegerinnen und Bäckereiverkäuferinnen ect. pp.

    Dafür kommt der Staat auf und somit gibt es Beschäftigungsverhältnisse, die ihren kargen Lohn aufstocken lassen müssen. Die Alternatve wäre natürlich, die Leute in die Arbeitslosigkeit zu entlassen. Dann wäre die Arbeitslosigkeit höher. So ist sie halt niedriger um den Preis, dass der Staat (also wir, die wir gut verdienen und hohe Steuern und Sozialabgaben bezahlen) diese Beschäftigungsverhältnisse aufstockt.

    Finden Sie sich einfach damit ab, dass es Jobs in diesem Land (und eigentlich in allen Ländern auf diesem Erdball) gibt, die schlecht bezahlt werden und deren Lohn kaum zum Leben langt. Traurig, aber so ist es. Wenn Sie allerdings zukünftig bereit sind, für eine Friseurleitsung 30 und mehr Euro zu bezahlen (einfacher Haarschnitt), wird die schlecht bezahlte Friseurin auch mehr verdienen und ihren Lohn nicht mehr aufstocken müssen. So einfach funktioniert unser System.

  2. oder: Böcke äußern sich zur Gartenpflege.

    Ja, auch Arbeitsamtschef Frank-Jürgen Weise kommt aus der Heuschreckenzuliefererecke. Daß diese gutgenährten Alphatiere nicht artikulieren, daß es eigentlich eine himmelschreiende Ungerechtigkeit ist, wenn unser Staat min. 10%* seiner arbeitsfähigen Bürger ein Leben in Elend zumutet, ist klar. Aber von einer kritischen Presse erwarte ich selbiges schon!

    * stille Reserve etc.: http://de.wikipedia.org/w...
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    "Woher nehme ich nur die Zeit, das alles nicht zu lesen." (Karl Kraus)

  3. Es wird ja nicht dadurch richtiger, indem man immer wieder die gleichen Märchen der Linken und Gewerkschaften wiederholt. Fakt ist, die Arbeitslosigkeit ist gesunken, und zwar nachhaltig auf unter 3 Millionen. Fakt ist leider auch, dass nicht jeder in diesem Land einen auskömmlichen Job bekommt, von dem er alleine leben kann. Das ist in Deutschland so und in anderen Ländern übrigens auch. Es gibt einfach Jobs, die sind schlecht bezahlt und werden auch nie gut bezahlt werden. Es sei denn, Sie sind bereit, für gewisse Dienstleistungen in Zukunft mehr Geld zu bezahlen. Da Sie und viele andere das nicht sind, werden Friseure eben schlecht bezahlt und Pflegerinnen und Bäckereiverkäuferinnen ect. pp.

    Dafür kommt der Staat auf und somit gibt es Beschäftigungsverhältnisse, die ihren kargen Lohn aufstocken lassen müssen. Die Alternatve wäre natürlich, die Leute in die Arbeitslosigkeit zu entlassen. Dann wäre die Arbeitslosigkeit höher. So ist sie halt niedriger um den Preis, dass der Staat (also wir, die wir gut verdienen und hohe Steuern und Sozialabgaben bezahlen) diese Beschäftigungsverhältnisse aufstockt.

    Finden Sie sich einfach damit ab, dass es Jobs in diesem Land (und eigentlich in allen Ländern auf diesem Erdball) gibt, die schlecht bezahlt werden und deren Lohn kaum zum Leben langt. Traurig, aber so ist es. Wenn Sie allerdings zukünftig bereit sind, für eine Friseurleitsung 30 und mehr Euro zu bezahlen (einfacher Haarschnitt), wird die schlecht bezahlte Friseurin auch mehr verdienen und ihren Lohn nicht mehr aufstocken müssen. So einfach funktioniert unser System.

    Antwort auf "Ok, ich fang mal an,"
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    (Bitte unterlassen Sie persönliche Beleidigungen. Die Redaktion /ft)

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    Antwort auf "Ammenmärchen"
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    Bravo für diesen sinnentlerten Beitrag. Dann erklären Sie mir doch mal, was an meiner Feststellung ignorant ist. Wieso gibt es so viele Aldis und Lidls? Weil dort so viele Menschen einkaufen, die nicht bereit sind, viel Geld für Lebensmittel auszugeben. Also verdienen deren Verkäufer auch wenig. Früher hat man bei Aldi eingekauft, weil man wenig Geld verdient hat. Heute parken vor Aldi und Lidl Autos der Marke BMW, Mercedes und Porsche.

    Und weil diese Menschen bei Aldi und Lidl einkaufen, müssen die gleichen Menschen auch in Kauf nehmen, dass sie hohe Sozialabgaben und Steuern bezahlen müssen, um den armen Verkäuferinnen einen Lebensunterhalt zu ermöglichen, der nicht nur aus einem Gehalt, sondern auch aus Leistungen des Staates besteht (unseren Steuern und Abgaben)

    Das können Sie ignorant nennen, ich nenne es die einfache Wahrheit. Haben Sie einen besseren Vorschlag? Gehen Sie nicht bei Aldi und Lidl einkaufen, gehen Sie zum Tante Emma Laden um die Ecke und nicht zum 10 Euro Friseur, sondern zu einem Friseur, wo der Haarschnitt deutlich mehr als 10 Euro kostet. Ach ja, und geben Sie dem Servicemitarbeiter von Shell mehr als einen Euro, während er Ihren Tank befüllt. Und am besten lassen Sie alle Reparaturen in Ihrem Haushalt von einem Handwerker machen und lassen Sie das eigenmächtige Renovieren Ihrer Wohnung. Das kostet nämlich auch Arbeitsplätze.

    Bravo für diesen sinnentlerten Beitrag. Dann erklären Sie mir doch mal, was an meiner Feststellung ignorant ist. Wieso gibt es so viele Aldis und Lidls? Weil dort so viele Menschen einkaufen, die nicht bereit sind, viel Geld für Lebensmittel auszugeben. Also verdienen deren Verkäufer auch wenig. Früher hat man bei Aldi eingekauft, weil man wenig Geld verdient hat. Heute parken vor Aldi und Lidl Autos der Marke BMW, Mercedes und Porsche.

    Und weil diese Menschen bei Aldi und Lidl einkaufen, müssen die gleichen Menschen auch in Kauf nehmen, dass sie hohe Sozialabgaben und Steuern bezahlen müssen, um den armen Verkäuferinnen einen Lebensunterhalt zu ermöglichen, der nicht nur aus einem Gehalt, sondern auch aus Leistungen des Staates besteht (unseren Steuern und Abgaben)

    Das können Sie ignorant nennen, ich nenne es die einfache Wahrheit. Haben Sie einen besseren Vorschlag? Gehen Sie nicht bei Aldi und Lidl einkaufen, gehen Sie zum Tante Emma Laden um die Ecke und nicht zum 10 Euro Friseur, sondern zu einem Friseur, wo der Haarschnitt deutlich mehr als 10 Euro kostet. Ach ja, und geben Sie dem Servicemitarbeiter von Shell mehr als einen Euro, während er Ihren Tank befüllt. Und am besten lassen Sie alle Reparaturen in Ihrem Haushalt von einem Handwerker machen und lassen Sie das eigenmächtige Renovieren Ihrer Wohnung. Das kostet nämlich auch Arbeitsplätze.

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    Antwort auf "Ammenmärchen"
  6. 6. Bravo

    Bravo für diesen sinnentlerten Beitrag. Dann erklären Sie mir doch mal, was an meiner Feststellung ignorant ist. Wieso gibt es so viele Aldis und Lidls? Weil dort so viele Menschen einkaufen, die nicht bereit sind, viel Geld für Lebensmittel auszugeben. Also verdienen deren Verkäufer auch wenig. Früher hat man bei Aldi eingekauft, weil man wenig Geld verdient hat. Heute parken vor Aldi und Lidl Autos der Marke BMW, Mercedes und Porsche.

    Und weil diese Menschen bei Aldi und Lidl einkaufen, müssen die gleichen Menschen auch in Kauf nehmen, dass sie hohe Sozialabgaben und Steuern bezahlen müssen, um den armen Verkäuferinnen einen Lebensunterhalt zu ermöglichen, der nicht nur aus einem Gehalt, sondern auch aus Leistungen des Staates besteht (unseren Steuern und Abgaben)

    Das können Sie ignorant nennen, ich nenne es die einfache Wahrheit. Haben Sie einen besseren Vorschlag? Gehen Sie nicht bei Aldi und Lidl einkaufen, gehen Sie zum Tante Emma Laden um die Ecke und nicht zum 10 Euro Friseur, sondern zu einem Friseur, wo der Haarschnitt deutlich mehr als 10 Euro kostet. Ach ja, und geben Sie dem Servicemitarbeiter von Shell mehr als einen Euro, während er Ihren Tank befüllt. Und am besten lassen Sie alle Reparaturen in Ihrem Haushalt von einem Handwerker machen und lassen Sie das eigenmächtige Renovieren Ihrer Wohnung. Das kostet nämlich auch Arbeitsplätze.

    Antwort auf "[entfernt]"

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