Obamas Team Hillary Clinton wird US-Außenministerin

Aus Gegnern werden Präsident und Ministerin: Barack Obama hat die ehemalige First Lady in sein Kabinett berufen. Außenpolitisch gilt sie als Falke

Präsidentin wurde sie nicht, aber Wahlsieger Obama holt Hillary Clinton als Außenministerin ins Kabinett

Präsidentin wurde sie nicht, aber Wahlsieger Obama holt Hillary Clinton als Außenministerin ins Kabinett

Ex-Präsident Bill Clinton hatte zuvor den Weg seiner Frau ins Kabinett freigemacht und der Offenlegung der Namen der Spender seiner Stiftung zugestimmt. Der gewählte Präsident Obama hat damit einen der wichtigsten Posten in seinem Kabinett an seine einstige Rivalin im Kampf um die Kandidatur vergeben. Außenpolitisch hatte die 60-Jährige im Senat einen härteren Kurs verfolgt als ihr künftiger Chef und ihm im Nominierungswahlkampf unter anderem mangelnde außenpolitische Erfahrung vorgeworfen.

Außenminister Frank-Walter Steinmeier nannte die Nominierung Clintons eine gute Wahl. Clinton kenne Europa gut und habe große internationale Erfahrung. "Ich bin sicher, dass wir sehr eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten werden."

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Verteidigungsminister bleibt Amtsinhaber Robert Gates von der Republikanischen Partei des scheidenden Präsidenten George W. Bush. Das Amt des Sicherheitsberaters übernimmt der ehemalige General James Jones, der als scharfer Kritiker der Irak-Politik Bushs gilt.

Die New York Times schrieb dazu vorab: Zwei "altgediente Kalte Krieger" und eine "politische Rivalin" nehmen damit Schlüsselpositionen im künftigen Kabinett ein, "alle drei Falken". "Ein handverlesenes Team für eine Verlagerung in der Außenpolitik."

Der frühere Ministerialbeamte Eric Holder übernimmt das Justizressort und Gouverneurin Janet Napolitano aus Arizona das Heimatschutzministerium. Ihr umfangreiches Ressort wurde nach den Anschlägen vom 11. September geschaffen.


 

 
Leser-Kommentare
    • franti
    • 01.12.2008 um 19:57 Uhr

    Und somit ist unsere Kanzlerin Frau Merkel angesichts der Neuen Themen die Sie nur anspricht aber nichts bewegt, nur noch Geschichte.

    Ich nehme mal an, dass diese Frau alle Erfahrung in den schwierigen Job
    einbringen wird.

    Heisst Krankenversicherung für alle USA - Bürger, u.s.w.

  1. so sieht also "Change" aus! Ich habe es mir doch gleich gedacht, dass das das Großkapitals mit der Präsentation dieses "schwarzen Hoffnungsträgers" nur eine neues Kapitel in der Geschichte der Demagogie aufgeschlagen hat.
    Ich bin schon auf Obamas Wahlslogan in 4 Jahren gespannt, wenn er dann genauso alt aussieht wie George Doppelyou jetzt.

  2. [bitte bemühen Sie sich im Interesse einer sinnvollen Diskussion um eine verständliche Ausdrucksweise/ Redaktion; svb]

  3. Obama hat schon erklaert wer die RIchtung angeben wird und Hillary wird es nicht sein. " The buck stops here" ...... Hillary wird sich dran gewoehnen muessen ein Teamplayer zu sein.

  4. From my view a good decision!

  5. Es ist zu befürchten, dass Hillary Clinton eine Truppe Hardliner um sich scharen wird, Leute wie Leslie Gelb, Dennis Ross und Richard Holbrooke, alles Berater der Ultra-Falken-Gruppierung "Vereint gegen den Iran".

    Sämtliche Kandidaten für außen- und sicherheitspolitische Ämter stammen bisher aus konservativen, promilitärischen Kreisen. Kein einziger Kandidat ist bisher dabei, der dem Antikriegsflügel der Demokratischen Partei angehört.

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